2046

Mittwoch, 24. Februar 2010 23:19

Hallo mal wieder! Hab grad Zeit und noch ist es gefühlt zu früh zu Bett zu gehen…

2046? Nie gehört bzw. du kannst damit nix anfangen? Es ist ein Filmtitel. Stammt im Wesentlichen aus Hongkong/China und kam bereits 2004 in die Kinos.

Der Film soll “Der ultimative Liebesfilm” sein. Nun gut, ob er das wirklich ist, soll sich dann doch lieber jeder selbst ausmalen. Ich find’s absolut nicht aber gut.

Der dramatische Film geht rund 130 Minuten und wird nahezu ausschließlich von chinesischen Darstellern gespielt. Die Anzahl der tatsächlich im Film handelnden Personen ist dabei äußerst begrenzt. Ebenso die Fläche/Raum, der von den Personen begangen wird. Im Wesentlichen spielt der Film nämlich in einem Hotel und davon eigentlich auch nur in rund 3-4 Zimmern. Die Hauptdarsteller sind eigentlich auch nur 2-3. Ein Mann und zwei Frauen.

Der Mann ist Schriftsteller und schreibt die ganze Zeit an einem Buch, welches sein Leben in abgedrehter Weise wiederspiegelt. Der Titel des Buches ist 2046 und spielt auch in dieser Zeit. Der Film selbst spielt etwa in der Mitte des 20. Jahrhunderts (gelegentlich auch im Jahr 2046, wenn Inhalte des Buches direkt “verfilmt” werden

). Während des Films “hat” er diverse Frauen, wobei nur eine, seine Zimmernachbarin, wirklich ernsthaft ist.

Diese Zimmernachbarin (Zimmernummer 2046) ist dann auch die zweite wichtige Person des Films. Sie begibt sich in eine Art spielerischen Wettkampf mit dem Mann vom Nebenzimmer darum, wer die meisten Männer/Frauen nach Hause bringt. Dieser Wettkampf sorgt aber letztendlich für den Bruch zwischen beiden, denn eigentlich ist sie verliebt, bekommt diese Liebe aber nie ernsthaft erwidert.

Die zweite Frau ist die Tochter des Hoteliers. Sie ist unglücklich in einen Japaner verliebt (als Chinesin!). Den Kontakt zu ihm behält sie (nachdem die Eltern es verboten haben) über den Mann in Zimmer 2047. Sie und der Gast verstehen sich sehr gut und können einander viel geben (nicht körperlich!) und von einander nehmen.

Information © IMDb.com

Diese dreier Konstellation wird von diversen Faktoren/Menschen von außen beeinflusst (Exfreundin des Mannes, Liebesaffären der Frau, Freund der Hotelierstochter, Vater der Tochter, …). Eigentlich ist das das, worum es den ganzen Film lang geht. Der Film ist dementsprechend ruhig und verraucht (der Mann raucht eigentlich immer und wird gelegentlich von anderen “unterstützt”).

Der Film beginnt mehr oder minder ohne wirklichen Start (abgesehn von dem Mord, der schön blutig dargestellt wird) und endet irgendwie unbefriedigend offen, ohne das wirklich was passiert wäre. Es mag sein, dass die Gefühle der Protagonisten dabei ganz doll achterbahnfahren aber das kommt nur bedingt rüber. Ich hab die ganze Zeit auf den Startschuss zur Handlung gewartet…

Nun ja, was bleibt? Bei weitem nicht das, was “Der ultimative Liebesfilm” mir erhofft hatte, sondern einfach nur nen Film über Liebe und Sex und wie schwierig es sein kann, dass zu trennen.

Ich wills nicht beschreien aber ich finde den Film überflüssig und ihr solltet eure Zeit besser verschwenden also euch den anzusehn.

Vielleicht ist der Film im Zusammenhang mit seinem “Vorgänger” “In the Mood for Love” besser aber leider werde ich das erst bald beurteilen können, denn ich wusste vorher nicht, dass die Filme lose zusammenhängen. Also bald werd ich den “Vorgänger” ansehn und dann wird man abschließend urteilen können aber weder freue ich mich auf den Vorgänger, noch glaube ich wird der groß was an meiner Meinung über “2046” ändern…

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Samstag, 6. Februar 2010 23:52

Ich war mal wieder im Kino! Wahnsinn oder? Ja, auch wenn es nicht mehr viel Zeit gibt für abendliche Aktivitäten in meinem Leben hier in der neuen Zwangs-/Wahlheimat Leipzig, so gibt es sie doch und manchmal sind sie dann auch unerwartet gut und erwähnenswert.

Anlass zu dem Kinobesuch war wirklich weder die Presseberichte, welche ich jetzt erst beginne wahrzunehmen, noch die Story des Film, welche wahrlich eher Mau scheint/ist.

Was mich ins Kino zog war die Tatsache, dass der Film in 3D gezeigt wird. Ich wollte einfach wissen, ob diese neue Technik das Zeug hat, den Film/das Kino neu zu beleben/zu retten.

Nun mal kurz zum eigentlichen Film. Es ist klasse! Für eine Story dieser Art ist er absolut sehenswert. Spannend (kurz vorkommende ca. 160 Minuten!), actionreich, keine unnötigen bzw. zu lang gezogenen Liebesszenen.

Die Menschen haben mal wieder die Erde bis aufs Letzte verzehrt und suchen nun fieberhaft in der Galaxie nach neuen ausschöpfbaren Quellen. Dabei stößt man auf einen von einem scheinbar lächerlich zurückgebliebenen Urvolk bewohnten Planeten, welcher reich an begehrten Rohstoffen ist.

Was tut Mensch also? Er probiert dieses Urvolk diplomatisch zu überreden den Ressourcenzugriff zu ermöglichen. Dies gelingt nicht. Also zum Feind erklären und den Krieg beginnen. Na, wer erkennt da Parallelen zu unserer Zeit?

Das Ende ist nicht überraschend, wenn man den Trailer gesehen hat und es wäre auch ziemlich ungewöhnlich, wenn ein Film wie die Realität enden würde, denn dann bräuchten wir den Film ja nicht zum träumen…

Mehr und aufschlussreiche Details (Achtung, incl. kompletter Handlung) gibt es im Wikipedia-Artikel dazu. Wenn man mal die Handlung überliest, sind da schon ein paar krasse Zahlen drin zu finden. Und wenn wir schon mal im Web sind, die Webseite des Film ist ne Reise wert. Trotz vieler Effekte übersichtlich und schick.

Was ist also dran an dem Film, wenn es nicht die Story ist? Die Technik! 3D-Kino ist das Beste Kino aller Zeiten! Es macht einfach 1000 mal mehr Spaß. Kino ist damit wieder Geld wert. Der Vorteil gegenüber dem heimischen “Kino” ist quasi wieder wenigstens eine Dimension. Ich glaube ohne 3D wäre der Film nur halb so fesselnd.

Es macht einfach tierisch Spaß die Bilder auf sich wirken zu lassen und man genießt dieses Mittendrin-Gefühl wahnsinnig. Man ist irgendwie dabei. Ich habe während des Films ein paar Mal die Brille abgenommen um mich umzuschauen und dabei echt festgestellt, wie geil man abschaltet beim gucken mit 3D-Brille. Das Kino verschwindet. Man befindet sich alleine mit dem Film in einem Raum. Und der Film kommt quasi auf einen zu.

Das ganze macht wahnsinnig Lust auf mehr davon. Die Trailer, welche bislang in 3D liefen würden mich zwar nicht wieder ins Kino rufen, aber der nächste echte Film ala Avatar wird sicher wieder von mir besucht werden. Ich meine die Filmemacher fangen erst an die Technik zu nutzen, was wird, wenn das ausgereizt wird?

Also was bleibt? Ich hab noch locker 2-3 Tage nach dem Film an den Film gedacht und immer wieder gedacht, wie geil der war. Passt irgendwie einfach alles an dem Film. Ich glaube zwar auch, dass ich beim gleichen Film in 2D ganz schöne Kritikpunkte gefunden hätte aber so. Er ist nicht weltverändert oder macht nachdenklich aber er macht einfach Spaß und kann begeistern. Für einen Fantasy-/Science Fiction-Film ist der Streifen einfach der Beste, den ich in der Kategorie je gesehen hab oder mich zumindest erinnere.

Also ab ins 3D-Kino deiner Wahl und den Film angeschaut!

Wer immer noch nicht überzeugt ist, der lese sich doch mal bitte die Kritik von Kino.de durch. Besonders der letzte Absatz ist doch irgendwie das, was ich versuchte zu sagen/mit andern Worten sagte.

Film ansehen! Sofort! In 3D!

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Klimawandel

Donnerstag, 15. Oktober 2009 20:56

Heute ist mal wieder so weit. Es ist Blog Action Day! Gesundheit, was bitte? Naja, für treue Leser meines Blogs ist jetzt alles klar, für alle anderen sei kurz gesagt: Der Blog Action Day ist ein Versuch die Bloggosphäre oder eben die öffentliche Wirkung von Blogs/Internet zu Testen/Erhöhen. Dazu wird jedes Jahr am 15. Oktober ein Thema ausgesucht über das dann möglichst viele schreiben. Das hat zum Effekt, dass das Thema dann weltweit in die Presse rückt und somit Themen in den Vordergrund geraten, sie sonst vielleicht mal zu oft vergessen werden.

Dieses Jahr ist das Thema “Climate change”. Ich finde die Idee gut allerdings ist das Thema finde ich grad eher zu viel, als zu wenig in den Medien. Vielleicht auch nur in den Medien, die ich konsumiere aber ich finde es schwer, darüber etwas zu sagen, was nicht schon altes Zeug ist. Nun ja, ich werde meinen Teil des Ganzen erfüllen und trotzdem ein paar Zeilen aneinanderreihen, die vielleicht den Effekt haben nicht nur meine Tastatur und eure Augen langfristig zu schädigen…

Klimawandel…was ist das eigentlich? Nun ja, gute Frage. Ist er denn nun menschengemacht oder kommt er von selbst, wie seit Jahrtausenden, wenn eine Kältezeit von einer Warmzeit abgelöst wird? Fakt ist wohl, dass wenn er nicht menschengemacht ist, dann kommt die Wärmezeit in einem nie dagewesenen Tempo. Daraus kann man schließen, die Menschen tun zumindest nicht viel gegen den Klimawandel. Und warum (auch)?

Naja, gemessen an einem Menschenleben ist er ja doch recht langsam. Die schlimmsten Auswirkungen meiner Handlungen heute werden doch wohl eher höchstens meine Enkel erfahren und da bekomm ich schon längst meine “sichere” Rente… Darüber hinaus: Was interessiert mich die Dürre in Afrika hier in Europa?

Klimawandel ist global und langsam. Ich glaube das sind seine größten Schwächen und auch Stärken, denn jeder ist (irgendwann) betroffen und somit sollte jeder auch irgendwann was dagegen tun, denn für die wenigsten hat der Klimawandel auf Dauer nur Vorteile (Wasserski fahren auf’m Kurfürstendamm?! Strand in Berlin?!).

Wer sagt mir nun was ich gegen den Klimawandel tun soll? Niemand und alle. Jeder weis es auf jeden Fall besser. Ich auch. Nun ja, Fakt ist auch hier: Finde deinen Weg! Orientierung nötig? Sieh Filme, les Bücher! Es hat wohl nie zuvor eine solche Flut an Material zum Thema (Auch im weitesten Sinne, denn was beeinflußt schon nicht das Klima?) gegeben, wie heute.

Der Klimawandel wird jeden Menschen treffen und somit jeden verändern. Viele hat er schon heute verändert. Manche freiwillig und auch schon viele Millionen (!) unfreiwillig. Der Klimawandel wird spannend und ich freu mich drauf, denn unsere Generation, so hoffe ich doch, wird viel Veränderungen erleben und auch mitgestalten können. Das ist eine Chance, die Gefahren und Hoffnungen birgt. Ergreifen wir die Chancen!

Klimawandel kann Spaß machen. Setzt dich damit auseinander und stempel mich nicht als Freak ab ;) Noch werde ich allzu oft belächelt für meine “extremen” Meinungen in “diesen” Themen. Aber ich glaube, dass schon bald die Wirklichkeit so manchen überholt und dann lohnt es sich einfach vorbereitet zu sein…

In diesem Sinne: Bereite dich vor und viel Spaß beim verändern der/deiner/unserer Welt!

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Das Beste kommt zum Schluß

Sonntag, 11. Oktober 2009 21:14

Zwei Menschen ein Milliardär und ein “einfacher” Mechaniker haben meist nicht viel gemeinsam aber GsD gibt es im Leben immer wieder Situationen in denen Geld keine Rolle spielt und ein Mensch eben nur ein Mensch ist und damit einer von vielen, einer wie jeder ist…

Ich habe diesen Film schon vor einiger Zeit gesehen und das Tat ich auf anraten eines inzwischen ehemaligen Arbeitskollegen. Ich hatte eigentlich nicht so viel erwartet, da Trailer eher enttäuschend aber die Schauspieler (Jack Nicholson und Morgan Freeman) doch für etwas gutes Sprachen, habe ich ihn mir wahrscheinlich letzten Endes angesehen.

Worum geht es? Wie also Eingangs erwähnt treffen sich ein Milliardär, welcher Krankenhäuser leitet und ein Mechaniker, welcher eben Autos repariert in einem Krankenhaus. Beide bekommen die gleiche schmerzliche Diagnose eines baldiges Todes durch die Volksseuche Nr. 1: Krebs.

Was nun? Beide reagieren zunächst in etwa ähnlich, mit einer Wortlosigkeit bis Ohnmacht. Danach folgt Ratlosigkeit. Der Mechaniker beginnt dann eine Liste mit Dingen zu ersinnen, welche er bis zu seinem Tod, also in seinem Leben, noch unbedingt machen möchte. Die Liste rettet der Milliardär vor dem Papierkorb und lädt seinen neuen Freund spontan ein, all diese Dinge mit ihm zu tun´.

Dabei geht es um die halbe Welt und es werden Abenteuer betritten, welche man getrost als Lebensmüde bezeichnen könnte aber unter den gegebenen Umständen ist es den beiden wohl nicht zu verübeln, dass sie sich trotzdem diesen Gefahren aussetzten.

Doch nach viel Spaß, den dieser Film durchaus auch dem Zuschauer bereitet, kommt auch auf dieser Liste der Ernst des Lebens zum tragen. Das Wichtigste ist dann doch beiden irgendwann noch das Seelenheil und dazu haben beide unterschiedlich schwierige Aufgaben besonders innerhalb ihrer Familien zu erledigen. Dieser Teil des Films macht den Film sehenswert. So mancher Ausspruch hat einfach was. Sicher wurde er durch oder besser für den Film nicht erfunden aber der Rahmen macht es einfach.

Diese letzten Minuten des fast 100 minütigen Dramas mit komödiantischen Elementen machen den Film von 2007 einfach zu dem, was er ist. Der Showdown ist damit wahrlich gelungen und der Film damit sehenswert und lohnend.

Wer noch nicht das Vergnügen und den Ernst dieses Films genießen konnte, mindestens 16 Jahre alt ist (um den Film zu verstehen) und ein wenig Zeit hat, sollte sich den Film unbedingt anschauen, sofern er das nicht schon getan hat! Ich könnte mir sogar vorstellen, dass der Film mit seinen Aussagen am Ende eine Hilfe sein kann für Menschen, welche in ähnlicher Situation sind oder für Angehörige von denen (Ich nehme mir hiermit mal vor, falls mich sowas ereilt, den Film nochmal bewußt anzusehn.), aber das sei mal dahingestellt, denn GsD hat mich das Schicksal bislang direkt von solchen Ereignissen verschont und eine echte Einfühlung kann mir so wohl nur bedingt gelingen.

Trotzdem: Viel Freude beim Ansehn!

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Das zweite Leben des Monsieur Manesquier

Donnerstag, 17. September 2009 20:51

Ein inzwischen ehemaliger Arbeitskollege empfahl mir vor einiger Zeit diesen Film und kurze Zeit später habe ich diesen mir auch angeschaut. Warum ich erst jetzt, nach ca. 0,5 Jahren davon blogge? Ihr wisst schon…

Dieser französische Film ist mir aber durchaus in positiver Erinnerung geblieben, obgleich er mit seinen rund 90 Minuten zumindest zeitlich nicht dazu neigt. Der Film ist übrigens bereits aus dem Jahr 2002. Nun aber zum Wesentlichen: Worum geht es eigentlich?

Der Film trägt im französischen Original den Titel “L’ homme du train” und das sagt schon eine Menge mehr aus als das deutsche “Äquivalent”. In einem französischen Dorf mit Bahnhof hält nämlich eines Tages, wie vl. auch öfters am Tag, ein Zug. Aus diesem steigt ein Mann, der schon rein äußerlich kein Dorfbewohner zu sein scheint.

Mit Lederjacke und grimmigen Blick sieht er sich zunächst im Ort um und trifft alsbald auf einen Mann, der ein kleines Geschäft betreibt. Dieser unauffällige Herr fragt nach einigem zögern, ob er dem Neuling vielleicht helfen könne. Dieser gibt an nach einer Übernachtung zu suchen und kurze Zeit später haben sich zwei gefunden, die einander von Nutzen sind. Der eine braucht eine Bleibe und er andere freut sich über Abwechslung und jmd. zum unterhalten. Besonders Letzteres wird allerdings schnell nicht nur zur Freude des Fremdlings…

Beide alten Herren gehen nun mehr oder minder ihrem Alltag nach, wobei sie besonders Abends einander näher kommen und auch zunehmend aneinander interessiert sind. Der geheimnisvolle Unbekannte weckt längst vergangene Idee, Träume und Wünsche bei dem alten Dorfmenschen und der stetig Reisende entdeckt umgekehrt die Vorzüge einer festen und sicheren Bleibe.

Schnell ist klar, dass der Neue nur in den Ort gekommen ist, damit er die örtliche Bank auskundschaften und anschließend überfallen kann, damit er sich hinterher “unbemerkt” davonmachen kann. Doch der Alte ist nicht dumm und ahnt das Vorhaben, doch statt dem entgegenzuwirken kommt alles ganz anders…

Der Film hat was. Er ist ruhig. Nie sonderlich nervenaufreibend, gruselig, laut, actionlastig oder sonstwas in der Art. Er plätschert dahin aber auf sehr angenehme Weise. Der Film ist einfach schön zum zuschauen. Die beiden Herren in ihrem Leben zu sehen und wie dieses Leben auf die Probe gestellt wird ist unterhaltsam. Ich bilde mir sogar ein echte Lacher im Film gehabt zu haben. Situationskomik aus dem Leben zweier Menschen die unterschiedlicher nicht sein könnten und doch aufeinander neidisch sind.

Der Film beginnt und endet mitten im Leben des Dorfes. Er verändert nur zwei Menschen im Film und mehr will er denke ich auch nicht außer vl., dass man sich mal um das eigene Leben in seinen Bahnen ein wenig Gedanken macht aber eben nicht zuviel, denn das Leben wird es schon machen und einen Weg für jeden von uns finden. Der Film ist eine kleine Geschichte aus Frankreich für zwischendurch. Nett. Schön. Viel Spaß!

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Das Mädchen, das die Seiten umblättert

Montag, 24. August 2009 15:32

So lange keine Wortmeldung und dann nen Freak-Film? Ja, wie schon so oft brauch ich das vielleicht auch als Einstieg, damit wieder mehr passieren kann hier. Ich will aber mal nicht zuviel versprechen, denn es haben sich einige Filmkritiken angestaut…

Ein Mädchen blättert also Seiten um. Darüber nen Film? Klingt unspannend? Dacht ich mir auch und demensprechend unmotiviert habe ich mir den auch angefangen anzugucken. Aber ich wurde quasi enttäuscht. Denn der nicht mal 1,5h lange Film von 2006 aus unserm ungeliebten, nasalen Nachbarland ist eine gelungene Mischung aus Drama und Thriller.

So und wer blättert nun was für Seiten um und warum? Es handelt sich um die mehr oder minder attraktive Mélanie, welche die Seiten eines Notenheftes umblättert, damit eine andere Dame (Ariane, selbst eine gefeierte Cellistin) ungestört spielen kann.

Das Problem bei der Sache ist, dass Mélanie selbst gerne eine gefeierte Klavierspielerin geworden wäre. Doch im zarten Alter konnte sie die Aufnahmeprüfung just wegen der Juryvorsitzenden Ariane nicht bestehen. Ariane selbst, war sich natürlich keiner Schuld bewußt und das obwohl sie durchaus eine eben solche daran hat.

Von dem Tag der Prüfung an rührte nun Mélanie keine Seite mehr an oder besser Taste am Klavier. Sie schwor sich Rache. Und so sollte es eines Tages passieren, dass sie ein Praktikum bei dem Mann (selbst Anwalt) von Ariane erstehen konnte und somit den Fuß in die Familie setzte.

Bald darauf merkt der geneigte Filmseher, wie wichtig die Rolle der Person ist, welche die Seiten umblättert, sofern sie bei einem großen Auftritt gebraucht wird. Da kommt es natürlich gelegen, dass Mélanie ausgezeichnet Noten lesen kann und Ariane gerade jemanden Sucht, der ihr zurück in die Karriere hilft…

Die Rache am Ende könnte süßer nicht sein. Definitiv ein gelungenes und teilweise unerwartetes Finale.

Der Film ist ruhig und musikalisch. Man sollte der klassischen Musik etwas abgewinnen können, damit man die Musikeinlagen erträgt. Ansonsten kann ich den Film rundum durchaus empfehlen. Ein wenig Spannung, ein wenig Erotik, ein wenig Musik und dazwischen das Drama und die Rache. Schöne Kombination für nen Film-Nachmittag/Abend in trauter Zweisamkeit.

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Neuer Rekord!

Mittwoch, 12. August 2009 20:27

Wir haben es geschafft! Endlich! Wir mussten so lange warten aber jetzt ist es soweit. Eigentlich schon fast 1,5 Monate aber hat es denn überhaupt jeder gemerkt. Ein wenig verkündet wurde es ja in den Medien aber mir scheint doch, dass dieser Wahnsinns-Rekord ein bisschen zu sehr untergegangen ist. Denn schließlich:

Erstmals hungern über eine Milliarde Menschen

Wenn das nix is! Wer hätte das gedacht? Dabei tun “wir” doch alles erdenklich oder etwa nicht? Werden nicht immer Milliarden dafür “verschwendet” all die armen kleinen “Afrikaner” mit Hungerbauch satt zu bekommen? Wo bleibt denn all das Geld? Naja, vielleicht unter anderem bei solch tollen Berichten bzw. bei den Umständen, wie sie erstellt werden.

Was soll das hier werden? Keine Ahnung aber ich musste diese Meldung mal ein wenig weiter verbreiten, denn ich glaube nicht viele haben sie aufgeschnappt oder doch einfach zu schnell überlesen als eine der vielen Schreckensmeldungen des Alltags.

Vielleicht eine kleine Hetze auf die großen Entwicklungsorganisationen oder solche, die sich dafür ausgeben? Vielleicht. Zumindest den Mut mal kritisch diese Organisationen zu hinterfragen.

Vielleicht mal wieder was zum Zeit verschwenden? Vielleicht. Vielleicht aber auch die Zeit, um darüber nachzudenken, wie gut es uns geht. Jedem der das hier lesen kann. Gegen all die Wehleidigkeit. Wir sind sowas wie der Speck des Schweins für die Erde. Es brauch den Speck nicht, teilweise schadet dieser ihm sogar. Vielleicht sollten wir etwas weniger Speck/Fett werden und mehr für den Organismus tun?! Sport treiben. Wellness. Spa. Homöpathie. All den ganzen Kram, den Menschen, die jeden Tag aufs neue nix weiter tun müssen als ihr Überleben durch Nahrung zu sichern, nicht mal kennen oder kennenlernen werden. Und das nicht, weil sie nicht wollen oder zu faul sind! Leider können wir uns nicht im Entferntesten vorstellen, was es heißt Angst um sein Leben oder seine Familie zu haben, weil es einfach nicht Nahrungstechnisch hinhaut. Vielleicht sogar Schade auch wenn ich selbstverständlich keinem Wünsche so etwas jemals zu erleben.

Gedanken zu Ende. Mensch, mach dir nen Kopf!

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Bundestagswahl 2009

Donnerstag, 6. August 2009 20:10

Noch vor der größten Panik möchte ich hier mal meinen Senf zur bevorstehenden Wahl in Deutschland abgeben. Der Beitrag wird vl. bis zur Wahl oder sogar kurz danach gelegentlich ein Update erhalten aber da bin ich mir noch nicht sicher. Hängt denke ich im Wesentlichen vom Senf ab, der im Internet dazu gefunden werden kann und dem, was die Parteien oder ihre Repräsentanten so abgeben.

Was wählt man dieses Jahr? Ich hab keine Ahnung. Ich bin eigentlich schon seit der Europawahl der “Partei” der Nicht-Wähler “beigetreten”. Ich finde keine Partei vertritt mich, bzw. steht so zu dem, was sie erzählen, dass es Sinn ergeben würde sie zu wählen. Alle schwafeln Tag ein Tag aus und gemacht wird fast nix und wenn doch, dann ist das dermaßen am Volk vorbei, dass man sich fragen muss, wann die Bundestagsabgeordneten das letzte mal auf der Straße waren und mit echten Menschen geredet haben.

Wenn die Tagespolitik eines der führenden Wirtschaftsnationen der Welt tagelang von einem geklauten Auto bestimmt wird, dann muss ich mich einfach nur am Kopf kratzen und mir meinen Teil denken. Da ist jeder Cent in die Politiker schon 2 Cent zuviel.

Ob ich letztendlich dann wieder nichts wähle oder doch nochmal den langen Weg zur Urne gehe, werde ich wohl wetterabhängig machen.

Zurück zur eigentlichen Frage: Was wählt man? Tja, eine ganz nette Entscheidungshilfe ist ja “immer” der Wahl-O-Mat. Obs den schon gibt, k. Ahnung. Eine weitere, wenn auch zeitaufwendigere Informationsmöglichkeit hab ich grad von Greenpeace “gefunden”. Der Wahlkompass Umweltpolitik ist durch Greenpeace erstellt worden und darin befinden sich Antworten der Spitzenkandidaten oder ihrer Vertreter auf von Greenpeace gestellte Fragen zu Umwelt- und Klimathemen. Danach ist man auf jeden Fall ein wenig schlauer auf dem Gebiet bzw. der Meinungen der Parteien zu diesem Thema. Mich hat der Kompass bestätigt, in dem was ich wählen würde/werde. Nun ja, war keine Überraschung…

Aber kann man denn ernsthaft denken, dass seine Stimme etwas reißt bzw. sich nach der Wahl darum jemand schert? Respekt an all jene, die noch an unsere Demokratie glauben! Ich für meinen Teil guck mal wie das Wetter wird und richte mich danach, verändern kann ich daran eben wenig…

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Tiefenrausch – Nachtrag

Mittwoch, 5. August 2009 13:36

Mayday in Berlin-Kreuzberg Oranienplatz
Image via Wikipedia

Ich berichtete bereits davon, dass die Berliner Ska Combo Tiefenrausch inzwischen der Vergangenheit angehört. Innerhalb dieses Berichtes erwähnte ich ein kostenloses Doppelkonzert im SO36 in Berlin X-Berg. Da dieses Konzert definitv etwas besonderes im “Leben” von Tiefenrausch, dem Berliner Ska (?) und mir war, möchte ich diesen, meinen Blog nutzen noch einmal besonders daran zu erinnern.

Tiefenrausch Flyer

Tiefenrausch Flyer

Wie auf dem Flyer zum Konzert ersichtlich ist das ganze Event schon locker mal fast 2 Jahre her aber meine Erinnerung immer noch recht lebhaft und der Flyer muss nun mal hier vom Schreibtisch bzw. der Pinwand weichen und damit er nicht für immer verloren geht, wird er nun hier verewigt incl. meiner kleinen Randnotiz.

Es war ein schöner Septemberabend in Berlin. Tiefenrausch wollte mit allen sein 10 jähriges Bestehen feiern. Und wie es sich für ein Feier gehört, wurde eingeladen. Gut eingeladen war ein jeder (…auch Dr. Frankenstein…) und da mit viel Publikum zu rechnen war sollten es zwei Konzerte werden. Beide hintereinander, beide im SO36, beide kostenlos und beide natürlich mit Tiefenrausch.

Ich war mit einer kleinen Gefolgschaft ca. 19.00 Uhr vor Ort und recht schnell wurde uns klar, dass das 19 Uhr Konzert für uns nicht mehr zu schaffen war. Dies lag vor allem an der durchaus sichtbaren Menschentraube vor dem So36.

Diese Traube sorgte auch dafür, dass selbst das 19 Uhr Konzert erst ne Weile nach der angesetzten Zeit beginnen konnte, denn natürlich wollte jeder rein und dabei sein. Wann gibs schließlich schonmal ein kostenloses Ska-Konzert im SO?

Die Türsteher/Veranstalter schafften es irgendwie halbwegs dafür zu sorgen, dass jeder der um 19 Uhr reinging später nicht mehr dabei war. Natürlich gab es Ausnahmen aber die meisten haben doch mitgemacht und somit nach 2h Konzert einer mindestens gleichen Anzahl von Personen nochmal die Möglichkeit gegeben Tiefenrausch zu gratulieren und mit ihnen zu feiern.

u-bhf-goerlitzer-bahnhof

u-bhf-goerlitzer-bahnhof

Karten gabs zum abholen an der Abendkasse. Das ganze war somit relativ einfach und selbstregulierend, denn wer drin war, konnte keine Karte für das zweite Konzert bekommen, da es die Karten ja quasi draussen gab und zwar erst, als das Konzert Nummer eins bereits lief.

Soviel zum Organisatorischen. Was war drinne los? Nun ja, wir waren dann natürlich schon gut vorgeglüht und voller Erwartung auf das, was da kommen mochte. Die Stimmung war ausgelassen und die Bar hatte alle Hände voll zu tun, denn schließlich hatte man ja kein Eintrittsgeld bezahlt…

Ohne große Umschweife kam dann Tiefenrausch auf die Bühne und wirkten doch recht frisch, wenn man ihr bisheriges Abendprogramm mal bedachte. Ein weiteres mal sorgten sie für fast 2h für Stimmung, die mich doch, wie so manches Mal davor und danach, mitriss. Eine einfach geile Ska-Party. Nicht mehr und nicht weniger. Am Ende die Einladung zum Weiterfeiern nebenan in Kreuzberg.

BerlinKarnevalderKulturen

BerlinKarnevalderKulturen

Was soll ich sagen, es war ein gelungener und unvergessener Abend. Obs nur daran lag, dass es kostenlos war? Ich sage mal ehrlich auch, denn sowas hab ich bislang nie wieder erlebt…

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Wie wir leben…

Dienstag, 28. Juli 2009 13:05

…in Good old Germany. Eigentlich weiss das jeder Deutsche ja ganz gut von sich selbst aber in Zahlen sind das ganze schon recht krass/interessant/erschreckend. Gesponsert vom Greenpeace Magazin guckst du hier: Wie wir leben

Besonders beeindruckend fand ich die Zahl zum Fernsehen. 220 Minuten sieht also jeder “Erwachsene” ab 14 Jahren (!) täglich fern. Das sind fast 4h/Tag! Für mich als Mensch in Deutschland, der nichtmal nen Fernseher hat, weil er irgendwann gemerkt, dass er ihn eh nicht braucht und fast kaum Zeit hat um davor abzuhängen schon ne geile Tatsache. 4h/Tag verschwendet also jeder Deutsche am Tag und wird dabei wohl nur maginal klüger. In der Zeit passiert nichts. Mensch könnte soviel tun in 4h am Tag. Diese Energie, die ein Mensch hätte und verschwendet. Der Geist, die Schöpfungskraft…unglaublich. Und da wundert sich ernsthaft jemand, dass wir Deutschen immer dicker werden?

Naja, ich will mich mal hier nicht als Moralprediger aufführen aber einen kleinen Appell vielleicht doch ausrufen: Leute, schaltet die Kiste aus! Überlegt euch wann ihr was für Müll guckt. Ich habe nix gegen den, der Nachts betrunken noch irgendwas guckt, um nüchtern zu werden. Auch der, der die Tagesschau guckt, sollte das weitertun. Aber fast jedes Programm darüber hinaus ist den Strom nicht Wert, den der Fernseher zum anzegien des Selbigen verbraucht. Das Schlimmste ist wohl, dass die meisten Menschen das sogar wissen und trotzdem gucken.

Nun ja, macht was draus ;)

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