Four your information

4,88 Billionen (4 880 000 000 000) Euro beträgt das Sparvermögen in Deutschland. Das sind dann mal loqqer rund 60 000 Euro pro Kopf (Alter egal)!

Die privaten Schulden betragen “nur” 216 Milliarden (216 000 000 000) Euro.[fluter Nr. 41, http://www.fluter.de/heftpdf/issue106/artikel9999/pdf_article9999.pdf]

Das lässt doch optimistisch in Zukunft blicken und vielleicht mal ein bissel Klinkenputzen gehen beim Nachbarn, denn der muss ja dann meine Differenz zu den 60k / Kopf haben…

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Deutsche sind knauserig

Glaubst du nicht? –> Im diesmaligen (wie immer kostenlosen) Fluter (www.fluter.de) gabs nen schönen (neben vielen hochinteressanten) Artikel zum Thema Deutsche und die Zahlvarianten beim gemeinschaftlichen “Essen gehen”.

Paying the German Way

Wie ein Kellner darüber staunt, wenn die Gäste im
Lokal alle getrennt bezahlen

Meine Eltern sind in den frühen sechziger Jahren von Hongkong in die
Niederlande ausgewandert, wo ich geboren wurde. Als ich 15 Jahre alt
war, sind wir nach Deutschland umgezogen und haben ein Chinarestaurant
eröffnet, in dem ich nach der Schule immer als Kellner aushelfen musste.
Da habe ich hautnah erlebt, dass die deutsche Gründlichkeit kein
bloßes Klischee ist. Wenn größere Gruppen zum Essen kamen, dann haben
sie nicht nur getrennt bezahlt, sie haben sich sogar auf den Pfennig
genau von mir ausrechnen lassen, wer was hatte und wer wie viel bezahlen
muss. Bis aufs letzte Bier. Aus Holland kannte ich nur, dass eine
Restaurantrechnung grob zwischen den beteiligten Personen aufgeteilt
wurde. Aber in Deutschland bin ich manchmal eine halbe Stunde lang mit
dem Taschenrechner von Gast zu Gast gelaufen. „Paying the German way“
sagt man in den USA, wenn jeder für sich bezahlt. Ganz anders ist das
bei meiner Verwandtschaft in Hongkong. Da bricht nach dem Essen im
Restaurant regelmäßig ein Kleinkrieg darüber aus, wer bezahlen darf.
Auf diese Weise zeigt man den anderen seine Wertschätzung und demonstriert,
dass man wohlhabend ist. Da fliegen schon mal Portemonnaies
durch die Gegend, und es gibt ein regelrechtes Handgemenge. [Wing-Chung
Li (39 Jahre) – Niederländer mit chinesischen Wurzeln, fluter Nr. 41, http://www.fluter.de/heftpdf/issue106/artikel9999/pdf_article9999.pdf].”

Fand ich sehr amü- und interessant und werden mal versuchen was gegen den Trend zu tun, wenn ich mal wieder Gelegenheit dazu habe (freiwillig und nicht erzwungen)…

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Persepolis

Mal wieder was nicht aus dem Mainstream geguckt und es hat sich gelohnt. Zeichentrick für Erwachsene (und ohne pornografischen Hintergrund).

Rund 95 Minuten dauert der Comic, welcher fast ausschließlich in schwarz-weiß gezeichnet wurde. Bereits 2007 wurde er in Frankreich seinem Ursprungsland und Deutschland veröffentlicht. Gewann sogar in Cannes nen Preis.

Die Autorin, welche aus dem Iran stammt und nun in Frankreich lebt und dort die Comics und den Film gemacht hat, wird wohl mindestens einen Teil ihres Lebens in dem Film verarbeitet haben. Der Film dreht sich nämlich um ein kleines Mädchen, welches die ersten Lebensjahre im Iran während der Revolution dort verbringt. Ebenso der anschließende Iran-Irak-Krieg, welcher zumindest mir nicht wirklich im Kopf war (ca. 1 Mio. Tote!).

Sie verbringt dann, nicht zuletzt Aufgrund der post-revolutionären Entwicklung (der Iran wird zum islamischen Staat, siehe tagesaktuelle Politik), ihre Jugend in Österreich (Wien). Kehrt dann nach vielen Irrungen in den Iran zurück, jedoch nur um in schlussendlich wieder zu verlassen in Richtung Frankreich, wo sie dann wohl später nen Comic aus ihrem Leben macht…

Der Film ist also eine sogenannte Coming-Of-Age-Story. Immer mit dabei der politische und gesellschaftliche Hintergrund im jeweiligen Land. Dabei wird klar, wie wichtig besonders in harten Zeiten die Familie sein kann, sofern man zu dieser ein Verhältnis hat. Gut dargestellt ist zu diesem Thema der Unterschied zwischen familiärer Wahrnehmung westlicher und nicht-westlicher Jugendlicher.

Hauptthema bleibt jedoch die politische Situation und Entwicklung im Iran, welche für die Protagonistin stets lebenswegweisend ist. So erhascht man einen kurzen intenvsiven und tiefen (Ein-)Blick auf ein Land und sein Inneres und das eben von einem Land, welches die Wenigsten besuchen können/wollen/dürfen und welches sonst nur durch Medien aufgenommen wird.

Die 8.0 Wertung in der IMDB halte ich für völlig berechtigt. Der Film lohnt sich. Ernstes Thema sehr gut informativ und gefühlvoll umgesetzt.

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Good Food, Bad Food

Wilder deutscher Untertitel: Anleitung für eine bessere Landwirtschaft

Interessanter Film (erfahren davon über irgendwelche Greenpeace-Quellen, zuletzt erwähnt hier: http://jakob.ybals.de/2011/11/08/man-nehme/). Es geht, um was sonst, um Nahrungsmittelproduktion (früher hieß das Landwirtschaft).

Eigentlich nichts wirklich neues und irgendwie schon tausendmal gehört? Ja, ich auch. Aber hab ihn trotzdem geseh und wieder einige interessante, kuriose und schlimme Dinge erfahren.

Schwerpunkt des Films (IMDB http://www.imdb.com/title/tt1600731/, 113 Minuten, Januar 2011, Frankreich, 6.9 Wertung) ist die Landwirtschaft bzw. dessen Auswüchse, wie wir sie heute erleben. Angefangen wird bei vermeintlichen Gründen, die die Interviewten bereits in den Spätfolgen des zweiten Weltkriegs sehen.

Nicht nur dies auch andere Thesen des Film scheinen mir etwas weit hergeholt oder aber eigentlich nicht relevant um zum Schluss des Films zu kommen.

Ein gut einstudiertes Wort im ganzen Film ist “multinationaler Konzern”. Etwas nervend aber die einzelnen, teils hoch dotierten, Sprecher aus allen Teilen der Welt kennen sich ja nicht und wussten wohl nicht, dass das bereits die 10 anderen vor ihnen gesagt haben.

Also, nicht alles Gold was glänzt. Aber trotzdem ein sehr informativer und interessanter Film. Sehenswert.

Erklärungen zu biologischem/ökologischen Landbau, mit einem Hang zum Altertümlichen aber auch das ist für den Schlusskonsens GsD nicht relevant.

Mir hat es obendrein Lust auf Gartenarbeit bzw. die erste eigenen Ernte gemacht ;)

Was ein wenig gefehlt hat ist eine kritische Hinterfragung von Viehhaltung aber das eben diese zu oft als positiv herausgestellt wurde, wäre das wohl zu schwer geworden.

Der Film macht mir Mut, Freude und Hoffnung, denn ich glaube wieder ein Stück mehr, dass ich zu einer Generation gehören werden, die grundlegende gesellschaftliche und globale Veränderungen erleben darf und diese sogar gestalten kann, sofern sie denn will und gelassen wird. Die Welt wird besser und das wegen uns, denn sie muss!

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Danke Rudi!

Für die neuen Header-Images bin nämlich ich nur sehr begrenzt verantwortlich, da Gott mir zumindest kreatives Können eher wenig zugesprochen.

Gefunden habe ich ganz gute nach kurzer Google-Suche hier: http://blogorama.eisbrecher.net/2010/10/19/rudis-100-schonste-twenty-ten-theme-header-fur-wordpress/ bzw. mit Direkt-Link zur Galerie inkl. Download-Option: http://pix2day.com/galerie/#/content/1%20Willkommen/

Wer also auch nen WordPress-Blog mit Twenty Ten Theme betreibt, der sollte da vielleicht mal vorbeischauen, wenn ihm nach Abwechslung ist.

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Billig-Bio

Ich bin ja seit mittlerweile Jahren bekennender Bio-Produkte-Konsument/-Einkäufer. Gelegentlich muss man sich dafür bei allerlei Leuten rechtfertigen. Manchmal ist das gar nicht so einfach aber da es vor allem ne Grundeinstellungssache ist, die wenig mit tagesaktueller Politik oder Nachrichten zu tun hat konnte bislang mir niemand reinreden.

Aldi

Image via Wikipedia

Hinzu kommt, dass ich auch nicht geneigt bin andere zu missionieren und man allein dadurch vielen “Konflikten” aus dem Weg geht. Wer es natürlich mal wissen will, der bekommt von mir auch schonmal ausfürhlichere Antworten, als er vielleicht wollte…

Egal. Hin und wieder taucht das Argument auf, dass man ja, wenn man schon Bio kauft dann doch immer in den extra Bio-Supermarkt gehen muss, denn nur da würde man ja echtes, gutes Bio bekommen (was auch immer das sein mag).

Diesem Thema nahm sich das inzwischen auch in die Jahre gekommende Greenpeace Magazin in der Ausgabe 6/10 an. Das Ergebnis war auch für mich durchaus überraschend.

So ist es z.B. so, dass 95% aller deutschen Bio-Mastschweine aus Betrieben kommen, die neben dem EU-Bio-Siegel ein Weiteres tragen, welches einem ökologischen Anbauverband gehört. Überträgt man diese Zahl nur zum Teil auf andere Bereiche, so kann man davon ausgehen, dass ein Großteil aller Bio-Produkte “Premium-Bio” ist.

Nach Recherchen vom GPM kommt z.B. bei Aldi-Nord jede (!) Bio-Kartoffel von Naturland. Da gibt es Lieferverträge, welche eben hohen Absatz garantieren und damit niedrigere Preise ermöglichen. Für mehr als beide Seiten ein Gewinn.

Warum das nicht ausgewiesen wird? Ganz einfach, die Anbauverbände wollen ihr “Premium”-Siegel nicht verrammschen.

Der Artikel dazu im GPM ist auf jeden Fall für jeden lohnenswert, den das Thema nicht völlig kalt läßt der der “frißt” was man ihm auftischt…

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Mein neues Haustier wird ein…

Huhn imgp3865

Image via Wikipedia

…Huhn. Warum?

http://www.greenpeace-magazin.de/index.php?id=6115 aus der Reihe http://www.greenpeace-magazin.de/index.php?id=tuwas erklärt euch das.

Die Neuseeländer machen sich schon manchmal nen Kopf über interessante Dinge, wie ich finde…

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Man nehme…

…zwei Eier.

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Ob das im Sinne des Erfinders war? Das statistisch interessante daran ist vielleicht sogar noch, dass das noch zwei weitere Eier danach so weiter ging. Mal eben aus 4 mach 8. Der Veganer würde sagen: 8 Leben geschreddert…

Bio für alle… erinnert mich an das: http://www.goodfood-badfood.de/viereckige_tomaten.html

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Win Win

Es ist schon spät aber trotzdem, den Film will ich meiner kleinen geneigten Leserschaft trotzdem noch kurz ans Herz legen.

Homepage: http://www.winwin-derfilm.de/

IMDB-Eintrag: http://www.imdb.com/title/tt1606392/ (hat von mir ne 8 Sterne bekommen)

Knapp über 100 Minuten aus dem Genres Drama und Komödie. Bester Film, den ich seit geraumer Zeit gesehen habe und das, wo ich durchaus an die 3-5 Filme pro Woche sehe.

Wer also mal in nächster Zeit nicht genau weiß, worauf er sich einlassen soll, wenns ums filmische geht, der greift hier nicht ins schwarze Loch.

Anmerkung: Nicht vom ggf. schlechten Storyzusammenfassungen irritieren lassen.

Der Film ist mehr Drama als Komödie und einfach gut realistisch und nur ein wenig schlecht im Sinne der Mutter aber vielleicht eben auch realistisch… Genug erzählt -> Ansehn!

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Kein Alkohol für Fische unter 16

Klolektüre? Ja, durchaus. Lehrreich? Nein, eher leerreich. Hätte man das erwarten können? Ja.

Einem geschenkten Gaul… Nein, dass wäre wohl etwas viel aber das Buch “Kein Alkohol für Fische unter 16” erinnerte mich leicht diverse Internetseiten/Rundmails aus längst vergangenen Tagen (vielleicht nicht zuletzt aufgrund des Untertitels “Die skurrilsten Gesetze, Klagen & Urteile”), in denen skurrile Rechtslagen aus meist amerikanischen Bundesstaaten dargestellt wurden, die angeblich immer noch geltendes Recht darstellen, obwohl die entsprechenden Gesetzestexte weit über 50-100 Jahre alt sind.

Wie viel man davon glauben kann/soll? Ich glaube relativ wenig. Aber darum geht es vielleicht auch gar nicht. Viel mehr um ein bissel Unterhaltung und diese können solche Texte durchaus bringen, wenn man sich zumindest vorstellt, dass diese Texte mal realen Gesetzen entsprechen haben könnten.

Auf den rund 140 Seiten von Rainer Dressen und Anne Nina Schmid meines vorliegenden “Rundschreibens” aus dem Hause Bassermann gibt es min. ein Highlights, welches ich meinem geneigten Leser nicht vorenthalten will:

Entscheidung des dt. Bundesgerichtshofes aus dem Jahre 1966, die sich mit der Frage beschäftigte, wie weit die “Pflicht zur ehelichen Lebensgemeinschaft” geht. Hintergrund war, dass der Mann sich scheiden lassen wollte, weil seine Frau den ehelichen Verkehr als Schweinerei bezeichnete und ihn langweilig (Sie wäre imstande dabei Zeitung zu lesen) fand. Dies machte sie sogar “öffentlich” bekannt und riet ihrem Mann doch einfach besser ins Bordell zu gehen. Wie dem auch sei, der BGH gab dem Mann recht, denn wenn es ihr schon nicht möglich sei “im ehelichen Verkehr Befriedigung zu finden, so fordert die Ehe von ihr doch eine Gewährung in ehelicher Zuneigung und Opferbereitschaft und verbietet es, Gleichgültigkeit oder Widerwillen zur Schau zu tragen.” So wohl zugetragen 1966 in Deutschland…

Davon also abgesehen bietet das Buch zu verschiedensten Themen der Rechtsprechung und ihren Grundlagen teils Interessantes aber stets Kurioses. Das ganze gut sortiert nach Kapiteln im Index ganz vorne.

Was bleibt? Naja, ne Klolektüre eben, die man wohl einmal gelesen nie wieder in die Hand nehmen wird aber ich bin eh kein Mensch der Bücher zweimal liest und damit wohl auch keine Referenz.

Ich denke, wenn in ein paar Jahren jeder auf’m Klo WLAN inkl. eReader hat, dann werden solche Bücher nicht mehr auf chlorgebleichtem frischem Wald gedruckt und das ist gut so aber bis dahin heiligt der Zweck durchaus die Mittel, denn es gibt schlimmere Papierverschwendung.

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