Jarhead

der deutsche untertitel zu dem film lautet "willkommen im dreck" und steht bezeichnend dafür, was die soldaten der usa während des ersten golfkrieges teilweise erleben mussten. in der kategorie drama/komödie/satire ist der film angesiedelt worden aber ich denke nur drama trifft den kern des film. wirklich lustig oder gar komisch ist der film an keiner stelle und ich denke das soll er auch nicht sein, denn immerhin geht es um die schlimmste von menschen erdachte freizeitbeschäftigung, den krieg.

der film zeigt das durchleben des krieges an der seite einer scharfschützeneinheit, von den anfängen in den usa im camp, bis an die "front" im golf. die tatsache, das die trainierten soldaten, bis zum ende des krieges keinen einzigen abschuss tätigen können oder auch nur mal einen feind sehen, sorgt dafür, dass sie zunehmends zu tieren werden und ausrasten.

leider, so finde ich, bleibt dieser so hoch gelobte film, die ganze zeit nur an der oberfläche der menschen. so richtig ergreifend, aufwühlend und erschütternd ist er nicht. insgesamt kommt das militär als solches, dabei immernoch als etwas rüber, was uns allen von nutzen ist. vielleicht habe ich auch zuviel von dem film erwartet, fakt ist, dass er nett bzw. ok ist aber nicht mehr. 

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