Babel

ansehn, ansehn, ansehn! obwohl dies reichen sollte, möchte ich doch kurz mehr zu dem film sagen.

ende diesen jahres ist dieses ca. 145 minuten dauernde drama aus den usa hier in die kinos gekommen. halb offiziell gilt es als dritter teil einer filmreihe vom regisseur Alejandro González Iñárritu aus mexiko. die vorgänger waren demnach "21 gramm" und "amores perros", in denen auch jeweils, mit größtenteils (laien-)schauspielern in verschiedenen handlungssträngen, ein film verbunden wird.

in babel wird die welt wieder einmal zu einem dorf und so verändert ein gewehrschuss das leben auf vier kontinenten. ausgehnd von zwei marokkanischen kindern, welche mit einem gewehr rumspielen, über zwei amerikanische touristen, welche im wüstenähnlichen nichts gezwungen sind auf dringende medizinische hilfe zu warten. daneben ein "kindermädchen" in den usa, welches ihren neffen bei seiner hochzeit besuchen will und ein taubes, japanischen mädchen, welches den (frei-)tot ihrer mutter nicht verkraften kann.

für mich zeigt dieser film deutlich, dass das schlimmste, was dem menschen wohl passiert ist, die erfindung der schusswaffe war. der besitzer einer solchen waffe hat die macht über leben und tot und damit nicht nur über das leben einer person, sondern vieler personen, welche mit der vermeindlich bedrohten in kontakt stehen. besonders seit dem 11.9.01 wird mit waffengewalt und "dank" politischer konsqeunzen, unter dem deckmantel der terrorabwehr, einwanderungs-"problematik" und "dritten" welt, gewalt zu einem mittel, welches immer öfters toleriert wird.

babel ist ein film, der zeigt, dass filme die welt bedeuten können. ich hoffe, dass er vielleicht die welt auch ändern kann…

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