Sweet Sixteen

wieder einmal mehr beweist arte seinen ruf, als fernsehsender mit guten filmen und dokumentationen. sweet sixteen spielt im england von heute oder zumnindest dem, vor 5 jahren.

106 minuten lang wird ein, bzw. u.u. der letzte, lebensabschnitt zweier 15-16 jährigen jugendlichen dargestellt. das drama von 2002, welches letztes jahr im free-tv kam, ist eine deutsch-britische produktion und ist es durchaus wert auch vor 0:30 uhr gezeigt zu werden.

die beiden jungs liam und pinball gehen durch dick und dünn. sie leben sehr einfach, beide haben stress mit bzw. keine eltern und wachsen in einer kleinen stadt auf. drogen beherrschen die strassenszene der jugendlichen und es gibt wenig zu tun für die herranwachsenden. laims mutter ist in einer entzugsklinik und sein alltag richtit sich nun darauf aus, ihr die zeit danach so angenehm wie möglich zu machen. er will geld erarbeiten um damit einen wohnwagen für sie&sich zu kaufen. nach stress mit seinem "vater" und seinem "grossvater", reisst er bei denen aus und zeiht zu pinball. dort klauen sie eines nachts dem "vater" heroin, welches sie anschließend gewinnbringend verkaufen. nachdem dies der drogenboss der stadt mitbekommen, fangen jedoch die probleme erst richtig an. als laim, nach einigen strapazen und entscheidungen dann endlich seine mutter in freiheit in die arme nehmen kann, entscheidet diese sich dann doch ganz anders als von ihm erwartet…

richtig mitreissend ist der film nicht, was nicht heißt er wäre unspannend. er ist kalt, grau, verregnet, so wie england wohl oft aussieht. ich kann im nachhinein nur feststellen, dass ich froh bin, nicht so aufgewachsen zu sein und man allen, welche aus solchen verhältnissen kommen nur grossen respekt zollen, wenn sie es trotzdem zu was bringen!

anbei: da es sich auch hier um einen fernsehfilm handelt, kann er auf anfrage als private kopie zur verfügung gestellt werden.

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