Vom Tellerwäscher zum Millionär

Arbeitslos und Spaß dabei? Naja, ganz so lustig ist es bestimmt nicht, vor allem, wenn noch Obdachlosigkeit dazukommt, aber neulich fand ich im Straßenfeger (Obdachlosenmagazin in Berlin Ausgabe 0407) einen interessanten Leserbrief.

Der Leserbrief widmete sich dem Sammeln von Pfandflaschen bzw. dem professionellen sammeln von Pfandflaschen.

Zunächst wird darauf hingewiesen dass das Sammeln von Dosen viel effektiver ist als das sammeln von Bierflaschen, denn eine Dose bringt 25 Cent während eine Flasche nur etwa 15 Cent bringt. Doch dann der Knaller. Es wird von jemandem erzählt, der mit seinem eigenen Pkw zweimal pro Woche zum Flughafen Frankfurt fährt. Die Strecke die er dafür zurücklegt beträgt zweimal je 220 Kilometer. Laut dem Verfasser des Textes ergibt sich ein Nettogewinn nach Abzug der Sprit Kosten von 150 bis 220 Euro.

Das finde ich doch mal nicht schlecht. Denn bedenkt man nun, dass für 400 Kilometer bei 10 l pro 100 Kilometer Verbrauch und einem Sprit Preis von ein Euro pro Liter, ca. 40 Euro Spritkosten hinzukommen, ergibt sich, dass fand gut wird von mindestens 200,- gesammelt werden muss. Dies wiederum heißt aber, dass der Sammler etwa die etwas unentspannte Summe von 1000 Getränkedosen sammeln muss.

Ich finde, das klingt nach echter Arbeit. In diesem Sinne einen großen Respekt an unseren fleißigen Sammler.

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