Beiträge vom 18. März 2007

The Yes Men

Sonntag, 18. März 2007 21:12

ein gesellschaftskritischer dokumentarfilm, welcher über eine gruppe von menschen berichtet, die sich auf die fahne geschrieben haben die welt so darzustellen, wie sie wirklich ist.

im detail geht es dabei um die WTO und ihre unternehmungen auf der welt. die auswirkungen der beschlüsse, die mitgliedsstaaten und die 3. welt, welcher die WTO helfen sollte.

dieser film kam kürzlich nacht im free-tv (bald auch auf dvd erhältlich/ausleihbar) und war somit mal wieder ein schmankerl. ein guter, solider film. amateur-kameraführung und schlechter ton sorgen für den charme einer dokumentation. die "schauspieler" "spielen" sich in ihrem leben. gedreht wurde diese etwa 80 minütige dokumentation 2003. herkunftsland ist die usa.

die gruppe der "the yes men" betreibt eine webseite unter der url www.gatt.org. gatt ist eine bekannte abkürzung für ein globales handelsabkommen und der ursprung der wto. die seite, welche dort zu sehen ist, sieht der orginal seite der wto täuschend echt, jedoch sind die inhalte provokativ und übertrieben formuliert. alles jedoch in einem rahmen, dass es nicht allzu auffällt. das ist auch der grund dafür, dass die betreiber der seite regelmäßig einladungen bekamen, um an konferenzen im namen der wto vorzusprechen. die yes men taten dies dann auch, jedoch mit extrem absurden ideen, forderungen und vorschlägen. sie wollten wachrütteln damit. das ergebnis war jedoch vielmals, dass keine regung war im höhrertum. man nahm ideen, wie burgerrecycling für die 3. welt, ernst und unterstützte es sogar durch beifall. erst als die falschmeldung, dass die wto sich selbst auflösen will und neu, mit besseren zielen gründen will, es bis in länderparlamente und die tagespolitik schaffte, zog es die yes men zu neuen themen.

der film berichtet von der planung und durchführung der ansprachen und zeigt dabei brilliant, wie "ernst" man konferenzen der wto oder anderer globalisierungsorganisationen nehmen kann. das sagen haben die konzerne und sonst niemand. menschenrechte/-würde gibt es nicht beim streben nach provit. ein interressanter, wenn auch nicht neuer film, über leute, die ihre zeit für uns alle einsetzen.

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Das Wort zum Sonntag (Teil 1?)

Sonntag, 18. März 2007 14:47

nicht jeder schafft es wahrscheinlich jeden sonntag morgen in die kirche. manche wollen es vielleicht auch gar nicht schaffen. nicht desto trotz möchte ich doch diese stelle einmal (?) nutzen, um über dieses verhalten einer randgruppe zu unterrichten.

auch wenn es komisch klingen mag, bislang konnte ich nahezu nie feststellen, dass sich das aufstehen am sonntag morgen nicht lohnt. man brauch zwar "manchmal" eine "leichten" impuls, um richtig wach zu werden und aufzustehen, schafft man dies jedoch, beginnt der tag früh. dies hat zur folge, dass man locker einen 12h langen sonntag hat. wer um die zeiten schon frühstücken kann tut dies, jedoch muss ich eingestehen, dass essen meist das ist, woran ich in den momenten am wenigsten denke. meist liegt das an den abenden/nächten vor dem sonntag morgen.

ist man dann also wach und aufgestanden wird man also tatsächlich belohnt. man bekommt ruhe&zeit für sich. fernab von ablenkungen des alltags. 1h zeit für seinen geist&seele. wer behauptet, dies würde er so auch oft haben, dem würde ich erstmal wiedersprechen, denn man nimmt sich kaum so regelmäßig so viel zeit dafür. vor allem so intensiv. das das gut tut, muss man natürlich selbst erfahren. so viel zur theorie.

für alle, welche also z.b. heute nicht in der kirche waren hier kurz die highlights:

ich möchte kurz den liedtext wiedergeben:

"behüte mich gott, ich vertraue dir. du zeigst mir den weg zum leben. bei dir ist freude, freude in fülle."

ich denke, wer diese zeilen aus überzeugung singt ist im herzen ein glücklicher mensch. amen.

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