Beiträge vom April, 2007

The Astronaut’s Wife

Montag, 30. April 2007 14:38

endlich mal wieder nen film geguckt ;)

als ich ihn gestern gesehn habe, kam er mir gleich etwas bekannt vor und ich konnte auch an verschiedenen stellen exakt sagen, was gleich passiert. ganz zum leidwesen meiner mitguckerin. nicht desto trotz wollte mir nicht einfallen wie der film ausging und somit war ich quasi "gezwungen" bis zum ende durchzuhalten. doch keine angst so schlimm ist der film wirklich nicht.

der fast 2h gehende film von 1999 spielt sich im wesentlichen zwischen der beziehung von jilian (Charlize Theron) und spencer (johnny depp) ab. er kommt nach einem "ausflug" im all scheinbar unverletzt von der erde wieder zurück. dort oben kam es jedoch zu einem zwischenfall, bei dem ein zu reparierender satellit explodierte und daraufhin für zwei minuten die verbindung zur erde abriss. diese 2 minuten bilden die grundlage für den film.

was dort oben während dessen passiert ist erzählt zunächst keiner der beiden astronauten. selbst als einer auf einer party tot zusammenbricht und sich seine frau daraufhin selbst umbringt, schweigt der verbliebende spencer schweigsam. seine frau wurmt das, aber sie kommt nicht mehr an ihren mann heran und entfremdet sich zunehmends von ihm. nach gemeinsamen umzug nach new york und spencers neuer arbeit bei einem rüstungskonzern, wird jilian sogar noch schwanger und erwartet zwillinge. die geistig labile jilian kommt damit nun gar nicht mehr klar und hat zunehmends ernsthafte zweifel daran, dass ihr mann noch ihr echter mann ist. unterstützt wird sie dabei von einem ehemaligen nasa-mitarbeiter, welcher die gesundheitlichen protokolle der astronauten von damals genau untersucht hat. nach gescheitertem selbstmordversuch und dem plötzlichen verschwinden/mord ihrer schwester weiss jilian keinen ausweg mehr…

das finale ist der grund, warum der film mir nicht in erinnerung geblieben ist, denn das ist sehr schlecht! die auflösung von allem kann so absolut nicht befriedigen. dadurch gerät der ansonsten durchaus spannende und gut geschauspielerte film schnell in vergessenheit. dies ist auch der grund, warum ich ihn nicht wirklich empfehlen kann zu gucken. man erwartet einfach was besseres zum schluss und da wäre auch mehr drin gewesen. schade.

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Jeepers Creepers

Montag, 30. April 2007 14:11

ja, ich gebe zu, ich habe nicht viel erwartet als ich den film in dvd-player eingelegt habe aber vielleicht auch nicht so wenig.

jeepers creepers wurde 2001 in den usa produziert und stellt wohl einer der letzten mir bekannten reinen horrostreifen des alten genres dar. nix thriller, nix action, einfach subtiler horror mit einem alles fressenden untotem monster. juchu…ich finde das dieses genre zurecht ausgestorben ist. warum 2003 ein nachfolger rauskam bleibt mir offen und ich werde wohl in absehbarer zeit auch davon abtun mir diesen anzusehn.

im ersten teil geht es über etwa 1,5h stunden darum, dass zwei geschwister auf dem heimweg zu ihren eltern von einem scheinbar gestörtem autofahrer fast von der strasse abgedrängt werden. als sie später dieses auto, nebst dem fahrer unweit der strasse sehen und beobachten, wie dieser verschnürte leichen in ein rohr wirft bekommen sie panik. zunächst wollen sie nachsehn, ob denn die leichen wirklich tot sind und ob nicht noch jmd. ihre hilfe braucht. als dann feststeht das niemand der ca. 500 toten in dem kellergewölbe am ende des rohres noch hilfe braucht, entschließen sie doch tatsächlich hilfe zu holen. dieses gelingt ihnen nach einigem überreden sogar und somit gelangen die ersten polizisten zu den toten. ein anschließendes grossaufgebot an polizei, wahrsagerin und waffen kann den "dämon" dennoch nicht davon abhalten den männlichen part des geschwisterduos zu holen und mit ihm davonzufliegen, nachdem er weitere menschen im polizeirevier verspeist hat, um sich neue lebensenergie zu holen.

ich denke dieser storyabriss zeigt deutlich die klasse dieses films…hust…also wer solch sinnfreie storys mag und schlechte schauspieler mit miesen "special-effekten" leiden kann, ist bei diesem film genau richtig. alle anderen: finger weg!

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Che Sudaka

Sonntag, 29. April 2007 18:59

eine herrlichen südamerikanische band namens “che sudaka” möchte ich an dieser stelle einmal vorstellen, soweit mir das von meinen kurzen eindrücken (Che Sudaka – Live-Mitschnitt) möglich ist.

zum ersten mal habe ich die jungs im maschinenhaus der kulturbrauerei in berlin gesehn. dieses konzert im november 2006 war eine extrem geile party. ca. 100 leute im publikum die bis unmittelbar vor konzertbeginn in allen ecken des raumes chillten, waren unmittelbar nach dem ersten akkord hellwach und in tanzlaune. das konzert wird mir definitiv noch eine ganze weile in erinnerung bleiben, nicht zuletzt wegen den so günstig erworbenen cd’s (5€/stück).

vom ersten eindruck als geprägt, konnte mich nicht viel daran hindern, ein weiteres mal der band zuzuhören. so gedacht, so getan also beim spontanten unplugged konzert im raw-tempel am 23.04.07, quasi im anschluss an einen auftritt beim anti-g8-festival in berlin vom tag davor.

unplugged…bei einer ska-punk-reggea-salsa-mestizo-rock-und-viele-weitere-musikrichtungen band (nach eigener angabe) klingt das zunächst nach abenteuer. auch das verspätete (typisch südamerika) ankommen der band auf der bühne bestätigte den eher spontanen charakter des auftrittes. es machte regelrecht den eindruck, als ob sie noch auf der bühne absprachen trafen, was sie nun wie tun würden.

nach der absprache ging es dann aber gleich zur sache. im gleichen stil aber in abgewandelter form wurden also alle mehr oder minder mir bekannten che sudaka songs gespielt und das klang unplugged sogar teilweise cooler als sonst. man hatte manchmal zwar auch probleme das “orginal” zu erkennen, aber nicht desto trotz war es herrlich anzuhörn und mitzufeiern.

che sudaka konzerte bedeuten immer party von band und publikum gleichermaßen getragen. die band legt fast nicht eher los, bis alle aufgestanden und sich nach ganz vorne bewegt haben. das dann automatisch auch alle lostanzen beim erklingen der ersten töne ist quasi dann normal. also wer auch immer mal die möglichkeit bekommt die band live zu erleben, dem kann ich nur raten dies zu tun, sofern die musikgeschmacksrichtung einem grundsätzlich zusagt.

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Die Wallerts

Sonntag, 29. April 2007 17:42

im rahmen eines spontanen che-sudaka unplugged konzertes im raw-tempel am 23.04. diesen jahres kam ich in den genuss der band “die wallerts”.

ich habe sie kennengelernt als eine gruppe von 4 jungen männern, welche ihre musikrichtung als rumba bzw. humpa betiteln. gespielt werden fast ausschließlich coversongs aus diversen jahren und von diversen autoren (siehe Videos).

die erste cd der wallerts gibt es auf ihrer homepage frei zum downloaden und cover selbst ausdrucken. abgesehn davon zeigt auch die homepage, dass die band eher spontan ist und freude an sich und der musik haben. diesen “phänomen” wird auch auf der “bühne” ausgelebt. bühne deshalb in anführungszeichen, weil sie nicht nur im raw-tempel, eben nicht auf der bühne, sondern direkt davor gespielt haben (siehe Video). sie stehen quasi aug in aug direkt im publikum.

am 23.04. hatten sie als vorband die leidige aufgabe anzuheizen, was am montag abend ihnen nur begrenzt gelang, aber sicher einen schönen eindruck ihrer musik geben konnten (siehe Video). so saß man also entspannt im sessel/couch und lauschte schneller, unterhaltsamer humpa.

darunter versteht man sowas wie schnellen rythmischen ska oder zumindest würde ich es so bezeichnen. vorgetragen wird das ganze unplugged. eine akustikgitarre, ein sänger, ein akkordeon und ein grosser bass bzw. sowas in der art (siehe fotos typ ganz rechts).

humpa ist cool! das bleibt als eindruck auf jeden fall. darüber hinaus sollte man die jungs mal in vollerem laden und vielleicht nicht als anheizen sehen und vor allem erleben, denn ich glaube sie haben hervorragendes partypotential. hingehn!

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Blood Diamond

Sonntag, 29. April 2007 16:52

ende letztes jahres kam dieser film mit viel klimmbimm in die kinos und so mach einer rannte wohl in erwartung eines üblichen aktionfilms hinein. ich selbst habe den film aufgrund des trailers, welcher ganz offensichtlich das aktion-publikum ansprechen sollte, mir den film zunächst nicht angetan. erst nach mehreren guten kritiken und meinungen von bekannten, freunden und aus der presse habe ich mich näher mit dem film beschäftigt. daraufhin bin ich dann also auch selbst, etwa februar 2007 ins kino gegangen um mir leo d. caprio mal wieder auf der leinwand anzutun.

der film beginnt in einem afrikanischen fischerdorf. idylle. plötzlich zerreist motorengeräusch und lautes gegröle die luft. rebellen nehmen das dorf ein unt töten die meisten oder versklaven sie zum diamanten schürfen. ein szenenwechsel bringt leo d. c. ins spiel. er ist einer der leute, welche die sogenannten blut-diamanten auf den weltmarkt bringen. er ist ein profi in seinem fach und stets auf den maximalen profit aus. dies bringt ihn auch zu dem mann aus dem fischerdorf, welcher behauptet einen grossen stein gefunden zu haben, welcher millionen wert ist. der mann ist inzwischen im knast gelandet, weil "sein" schürfort hochgenommen wurde von regierungstruppen, welche das land von rebellen befreien wollen. nun beginnt eine dramatische suche nach dem verstecktem diamanten. leo, eine reporterin und der mann auf der einen seite und die rebellen auf der anderen, denn auch sie haben mitbekommen, dass er einen stein versteckt hat und wollen ihn natürlich für sich haben. dazwischen noch regierungstruppen, flüchtlingsströme/-camps und bürgerkrieg. das in so einer situation keiner wirklich als sieger hervorgehen kann weiss man und so ist auch der schluss realistisch und gut gelungen.

der film zeigt sehr krass und hoffentlich nicht allzu real, was in teilen unserer welt geschieht und welche menschen da mit drin hängen. wissentlich. der film kann wachrütteln, wenn man auch wenig dagegen tun kann, denk ich. aber er zeigt dennoch, dass bei allem was wir hier durchmachen müssen, dass meist nichts ist im gegensatz dazu, was auf der welt andere erleben müssen. gegen ungerechtigkeit zu kämpfen halte ich für richtig und die momentane globalisierung ist ungerecht. also als vorbereitung auf den g8 gipfel z.b. kann man sich den film angucken und darin schon etliche argumente gegen die zur zeit durchgeführte globalisierung finden. keine leichte unterhaltung sondern erschaudernde realität…ansehn!

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Die Wonder Boys

Sonntag, 29. April 2007 15:29

es bereits eine ganze weile her, dass ich den film gesehn habe, aber als ich heute mal wieder einen anschalten wollte, viel mir auf, dass ich den bereits gesehn hatte. dabei viel mir auch auf, dass er gut war und man vielleicht darauf aufmerksam machen könnte.

der film aus dem jahre 2000 kann in das genre der komödie eingeordnet werden und schafft es sogar durch lustige story&szenen dort seine berechtigung zu finden. zwei schauspieler spielen dabei die entscheidende rolle. das ist zum einen Michael Kirk Douglas, welcher einen englisch professor an einer universität spielt, welcher kurz vor der vollendung seines lebenswerkes ist. ein roman, welcher schon jetzt über 2000 seiten füllt. zum andern ist das Tobey Maguire, ein student des professors, welcher sich in sein leben drängt und das schon vorhanden chaos noch erweitert.

die situation zum ende des films ist in etwa folgende: der prof wohnt mit zwei seiner studenten in einer wohnung, wobei eine in ihn verknallt ist. er wird vater mit der ehefrau seines chefs und seine 3. frau hat ihn gerade verlassen. der roman ist immernoch unfertig und sein regelmäßiger drogenkonsum hilft auch nur sehr begrenzt alles einfacher zu machen.

der film hat durchaus seine daseinsberechtigung und ist humor auf angenehmen niveau. ansehn kann man den denk ich am besten abends zum entspannten ausklang eines wochentages/-endes.

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Kopf über Wasser

Sonntag, 29. April 2007 15:11

wieder einmal danke ich dem schon so oft gedanktem abo meiner tv-movie. also der film hatte durchaus mal wieder unterhaltungswert. ein thriller kombiniert mit einer komödie und trotzdem ein guter film.

bereits 1996 wurde der ca. 90 minuten lange film gedreht und veröffentlicht. als besonderheit läßt sich wohl die anwesenheit von cameron diaz und Harvey Keitel erachten. trotzdem kann ich mich nicht erinnern, je vorher von dem film gehört zu haben.

die story beginnt mit den flitterwochen von dem frischen hochzeitspaar, gespielt von den beiden erwähnten personen. ein altersunterschied von ca. 20 jahren stand der verbindung nicht im wege. kennengelernt haben sie sich im gericht. er ist richter und sie war angeklagte. drogen, diebstahl…kleinere delikte. er verhalf ihr wieder auf die "rechte" bahn zu kommen und so kam wohl eins zum andern. die flitterwochen verbringen sie nun also auf einer eigenen insel zu zweit, wobei auf der insel auch noch ihr alter jugendfreund lebt und den rest des jahres die insel managed. als nun freund und mann einen angeltrip machen kommt unerwartet ihr ex-mann zu besuch, welcher noch unerwarteter am nächsten morgen tot aufwacht. den schuldigen zu finden und den umgang mit der leiche zu koordinieren bringt die drei lebenden in zunehmends kompliziertere situationen, welche am schluss unterhaltsam und spannend ihr finale finden.

der film lohnt sich durchaus angeguckt zu werden. spannung, witz, unterhaltung eben. vielleicht nicht unbedingt ein videoabend in der gruppe damit planen, aber allein/zu zweit und dritt ist er es wert.

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Solaris

Sonntag, 29. April 2007 14:54

ein sehr sonderbarer und aussergewöhnlicher film. ich habe gerade die version von 2002 mit george clooney gesehn und war doch durchaus froh nach ca. 90 minuten den film überstanden zu haben. die vorlage dauert immerhin ca. 170 minuten und den kann ich mir momentan bei ähnlicher handlung nicht vorstellen.

der psychodoktor, gespielt von g. clooney, wird in einer nahen zukunft von der erde auf die raumstation nahe des planeten solaris gerufen. ein freund von ihm ruft ihn in einem video um hilfe an. er berichtet von seltsamen ereignissen und erwähnt nur als letztes vorsichtig, dass er und dir crew nicht allein auf dem schiff sind. als der doktor ankommt leben noch 2 crewmitglieder. dieser verhalten sich allerdings äußerst seltsam und es ist zunächst nicht wirklich möglich zu kommunizieren. nach der ersten "nacht" auf der station allerdings versteht auch der doktor was passiert ist. eine fremde lebensform oder ein phänomen ist in der lage die gedanken der menschen quasi zu materialisieren. so ist plötzlich des doktors tote frau neben ihm auf dem schiff. völlig real und menschlich, jedoch unsterblich. nachdem er das erste exemplar von ihr ins all schießt, kommt er vom nächsten nicht mehr los. auch die erkenntnis, dass es sich um gedächtniskopien von ihm handelt und der tatsache, dass die "wesen" sich ihrer nicht menschlichkeit bewusst werden, verändert an der bindung zu ihnen nichts. die lösung des problems, die wesen wieder zu dematerialisieren, kann den doktor nicht recht überzeugen und er zieht unter umständen fragwürdige konsequenzen.

das ende ist mir nicht vollständig klar, aber ich vermute zu wissen, was passiert ist und was die aktuelle situation dann ist.

so unklar der ausgang des films ist, so spannend ist er dennoch. die filmmusik nervt ein wenig, mir ist jedoch auch währenddessen keine passendere eingefallen. wer sich auf diesen film einläßt kann ihn gut finden. er hat auf jeden fall interessante aspekte. für leute die aber nach 5 minuten abschalten oder das genre des science-fiction dramas nichts ist, ist der film unglaublich schlecht. somit definitiv nichts für einen coolen filmabend, aber durchaus nett zum einmaligen ansehn in entspannter nachmittagsatmosphäre.

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Chocolat

Samstag, 28. April 2007 16:13

auch wenn der film schon ne ganze weile alt ist, von 2000, so habe ich es doch erst jetzt "geschafft" ihn zu sehen. manchmal schafft man eben doch nicht so viel, wie man sich vorgenommen hat und guckt dann lieber nen film. besonders an manchen samstag-früh-nachmittagen.

"chocolat" ist ein etwa 2h andauernder film, welcher wohl vor allem bekannt geworden ist dadurch, dass mister j. depp eine rolle darin spielt. ich sage bewusst nur eine rolle, denn er taucht erst gegen ende des films auf und hat auch dort dann nur kurze auftritte. ansonsten ist es ein recht gewöhnlicher, aber ich finde einfach sehr schöner film. er spielt in der mitte des letzten jahrhunderts in einem verschlafenen ort in frankreich. am anfang nervt dies noch ein wenig, denn es wird von mamon, pére und stets mit leichtem akzent geredet, aber daran gewöhnt man sich schnell. die handlung spielt ausschließlich in dem kleinen dorf in frankreich, welches von einem grafen in der rolle des bürgermeisters geführt wird. zentrum ist für alle die kirche und so trifft man sich dort auch jeden sonntag. geführt durch den bürgermeister predigt der pfarrer den leuten schlechtes gewissen und zucht&ordnung. diesem vorbeten versuchen alle mehr schlecht als recht zu folgen und die dorfgemeinschaft scheint so mit ihren eigenheiten zu funktionieren.

dann kommt Vianne und deren kleine Tochter Anouk ins dorf. sie eröffnet zum greuel des bürgermeisters in der fastenzeit vor ostern einen schokoladen-laden und erfreut mit ihren ausgefallenen kreationen schnell erste interessierte. dem bürgermeister ist dies ein dorn im auge und er kämpft mit allen mitteln gegen diese neuigkeit. der konflikt zwischen beiden bestimmt die handlung des gesamten films. das dorf spaltet sich quasi in befürworter des ladens und dessen gegner.

um die handlung aufzufrischen kommt j. depp in gestalt eines zigeuners mit einer gruppe auf dem fluss per hausboot an und bringt damit zusätzlich "caos" in das dorf und das leben dort. über viel drunter und drüber und über menschen und unmenschen hinweg, gelangt der film pünktlich zum ostersonntag zum finale.

wie ich schon eingangs sagte, ist der film schlichtweg schön, mehr gibt es kaum zu sagen. schöne bilder, dazu passende musik und eine nette geschichte. ein modernes märchen für alle altersgruppen, wenn auch nicht alle typen von menschen. für 2h zu zweit aber in jedem fall zu empfehlen.

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Verführung einer Fremden

Freitag, 27. April 2007 16:47

ich weiss gar nicht mehr genau warum, aber es war wohl mehr aus einer spontanen laune herraus, dass ich "mich" entschied in diesen film zu gehen. ja, ich ging dahin, d.h. ins kino.

der orginale titel lautet "perfect stranger" sagt genauso wenig über den inhalt, wie der deutsche titel. hollywood veröffentlichte diesen streifen im april 2007 und es gelang über ca. 100 minuten einen spannenden thriller zu erstellen. der film selbst geht ca. 105 minuten, was auch gleich meinen größten kritikpunkt des filmes klarstellt. aber dazu später mehr…

die handlung, welche von den hautpdasstellern bruce willis und halle berry, dargestellt wird dreht sich um den mord an einer frau. die frau ist eine freundin von der person, welche halle berry spielt. sie ist eine journalistin aus ehemals einfachen verhältnissen und einer vermeindlich schweren kindheit. bruce spielt einen konzerchef, welcher skupelloser chef und betrügender ehemann ist. eine vermeindliche internetbekanntschafft zwischen der toten und bruce wird für die journalistin zum grund den "täter" näher zu beleuchten. schnell gelingt ihr dies, vor allem durch die hilfe eines computerfreaks und journalistenfreundes von ihr. ihre tarnung als angestellte und zukünftige affäre des chefs fliegt kurz vor dem "ziel" der affäre auf und bruce feuert sie kurzer hand. die zeit, welche sie jedoch mit ihm und in der firma verbracht hat reichten ihr jedoch, um genug "beweise" zu sammeln um den chef als mörder ihrer freundin klarzustellen und der polizei auszuliefern. dann könnte schluss sein…ist aber leider nicht und der film nimmt für ca. 5 minuten noch einmal eine völlig unnötige wendung…

ich finde "verführung einer fremden" ist ein guter krimi/thriller, welcher von einem coolen bruce willis getragen wird. am besten sollte man jedoch ausschalten, nachdem der "mörder" hinter gitter gebracht wird, um sich den sinnlosen rest zu ersparen. halle berry kommt nicht zuletzt dadurch bei dem film insgesamt schauspielerisch schlecht weg finde ich, obwohl diverse szenen im gesamten filmverlauf interessante einblicke auf ihren durchaus ansehnlichen körper zulassen…

ansehn kann man den film durchaus auf dvd, denn das geld ist er wert (zum ausleihen), weiter gibs eigentlich nix zu dem film zu sagen.

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