grenzenloser Optimismus

heute oder besser schon vor ca. 14 tagen oder im zeitraum dazwischen habe ich mir meine regelmäßig zukommende ausgabe des physiks jornals gelesen. es war zwar schon/erst die ausgabe von januar 2007, aber ich hohle ja langsam auf und kann somit inzwischen behaupten wieder stets die aktuelle ausgabe zu lesen.

was ich eigentlich sagen wollte:

zum thema aktuelles gab/gibt es dort den artikel "grundsätzlich optimistisch". verfaßt von einem herren namens alexander pawlak. dieser wiederum zitiert in dem beschriebenen text einen britischen astrophysiker namens Martin Rees. in dem artikel ging es grundsätzlich um die auswirkungen und ideen bzw. zu erwartende erfolge in der forschung an bzw. durch den LHC. am ende des geplänkels um die grundlagen, welche damit gelöst/hinterfragt werden sollen kommt der erwähnte britische forscher nocheinmal zu wort.

in einem buch schreibt er, dass er die wahrscheinlichkeit, dass die menschliche Rasse/zivilisation länger als das jahr 2100 existiert auf 50% setzt. viele seiner kollegen kritisierten ihn für diese, ihrer meinung nach, viel zu optimistische aussage. er verteidigte sich einzig damit, dass er halt einen gesunden optimismus habe und dabei bleiben möchte.

50% also…nun ja da sollte man zumindest die effizienz von langhaltigen aktienpaketen&immobilienfonds ünerdenken. auch eine lebensversicherung für nach 2100 sollte durchdacht werden…auch wenn uns (die nun lebende generation) das alles vielleicht noch maximal tangiert, so ist doch zu erwarten, dass das jahrhundert wohl ähnlich spannend wird, wie das letzte. die fragen und probleme werden neue sein, aber die wirkungen vielleicht ähnlich, was bekanntermaßen durchaus negativer natur sein kann.

ich hoffe doch mal lieber weiter auf das beste und wünsche uns allen einen ableben vor 2100, sowie bis dahin ein ruhgies und zufriedenes leben!

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