Butterfly Effect 2

seit ca. einem viertel jahr ist der nachfolger des absolut sehenswerten ersten teils auf dvd erschienen, was grund genug war für mich, sich diesen mal auszuleihen und reinzuschaun. nachfolger hinken ja gewöhnlich ihrem vorgänger hinterher, leider so auch hier.

der film kam nie im kino, dauert 90 minuten und hat mit dem vorgänger nur soviel gemeinsam, dass in beiden teilen die hauptfigur in der lage ist, sich mit hilfe von fotos in die zeit der aufnahme zurückzuversetzen. ich denke für diese fortsetzung wurden billig rechte eingekauft und versucht daraus profit zu schlagen.

trotz allem ist der film, des genres thriller/science fiction, spannend und man guckt die ganze zeit durchaus interessiert und verfolgend zu. vielleicht liegt es zum teil auch an der spannung des ersten film und man erwartet die ganze zeit etwas vergleichbares.

beginnen tut alles mit zwei befreundeten pärchen, welche einen gemeinsamen tag an der küste verbringen. auf dem plötzlichen heimweg gerät der wagen ins schleudern und wird daraufhin von einem lkw zertrümmert. der einzige überlebende ist nick. er erwacht nach einiger zeit aus dem koma und verweilt danach noch eine zeitlang mehr schlecht als recht als angestellter einer softwarefirma. bis er eines tages entdeckt, welche fähigkeit er im bezug auf fotos besitzt und sich in die zeit des unfalls zurückversetzt, um ihn zu verhindern. die arten, wie er versucht dem unheil aus dem weg zu gehen schaffen stets eine neue zukunft. jeder dieser versionen seines lebens hat aber andere macken und vor-, sowie nachteile. mit keiner ist nick aber so recht zufrieden und deshalb versucht er immer wieder sich und seine umwelt in andere bahnen zu lenken. allein der umstand, dass er sich an die durchlebte zeit in den alternativen zeitachsen nicht erinnern kann macht ihm dabei sehr zu schaffen.

die finale lösung für sein problem ist ähnlich rabiat, wie im ersten teil. zu urteilen, welches die beste lösung gewesen wäre und ob seine gabe vielleicht mehr ein laster ist, bleibt dem zuschauer überlassen.

der film ist damit, wie der erste, geprägt von einer coolen idee. die vorstellung diese gabe zu besitzen beflügelt den verstand. letztendlich nützt es einem scheinbar nur sehr wenig, denn der mensch macht nunmal fehler und ohne diese kann er nicht funktionieren und existieren. nicht umsonst gibt es das sprichwort "aus fehlern lernt man.". ich kann den film, genauso wie den ersten teil, durchaus empfehlen zu gucken. spannend, unterhaltsam und eine gelungene umsetzung einer coolen filmidee.

Kommentar verfassen