Nach eigenen Regeln

ich lebe noch/wieder! nach einigen tagen der abstinenz nun mal wieder eine wortmeldung von mir über meinen blog. was ich so alles gemacht habe in letzter zeit kann ich hoffentlich in form von einträgen demnächst präsentieren.

nun zum film "nach eigenen regeln". den habe ich mir diese woche per tv-movie-dvd angeguckt und irgendwie kam er mir bekannt vor. die tatsache konnte ich mir bis zuletzt nur so erklären, dass ich den film schonmal gesehn habe ich mich aber nicht erinnern konnte. das kann zum teil an der mangelnden spektakularität liegen, welche der film bietet.

im etwa 105 minuten langen film geht es um eine sonderermittlergruppe aus l.a. um ca. 1950 rum. beginnen tut alles mit einer vermeindlich üblichen praxis der polizisten, wie sie mit unliebsamen gangstern, denen man nix nachweisen kann, umgehen. er wird kurzerhand einen berg/klippe/abhang hinuntergeschmissen und anschließend verwarnt oder besser aufgefordert die stadt umgehend zu verlassen.

kurz danach taucht eine leiche auf. sie ist komplett zerbrochen, dass heißt sämtliche knochen sind zerbrochen und sie ist kaum aufzuheben. die frau stellt sich im verlauf der geschichte als heimliche geliebte des chefs der polizeitruppe heraus. dieser ist jedoch nicht der einzige, welcher etwas von ihr bekam, was ihm andere/seine frau nicht geben konnte. auf der suche nach motiven und weiteren liebhabern kommen die polizisten in den bereich einer militärbasis und den dazugehörigen cäptain (gespielt von john malkovich).

der captain gibt nach anfänglichem zögern auch zu etwas mit der frau gehabt zu haben, bestreitet jedoch die tat. da ermittlungen gegen solche "hohen tiere" nicht gern gesehen sind und auf der militärbasis streng geheime operationen laufen, welche nicht für menschauge bestimmt sind, bekommen die bullen ärger mit anderen regierungsstellen. dies führt u.a. dazu, dass die frau des fremdgehenden polizisten von der affäre erfährt und ihren mann kurzerhand verläßt.

einige irrungen und wirrungen später können sich zunächst zwei der polizisten aus einem notgelandetem/abgestürztem flugzeug selbst retten, wobei einer von ihnen kurz danach an den folgen einer schussverletzung stirbt. der fall ist letztendlich geklärt, jedoch wird die einheit aufgelöst, denn der unkontrollierte rahmen ihrer handlungen ist niemand mehr herr geworden.

tja, klingt unspektakulär und das ist es auch. irgendwie ist der spannungsbogen des film die gesamte zeit auf bodenniveau und steigt nur zum showdown einmal ganz kruz an, um gleich wieder abzuflauen. nicht zuletzt dadurch ist der film schwer in erinnerung zu behalten und nicht erwähnenswert. einzig und allein der krebskranke captain, welcher von j. malkovich gespielt wird macht den film für fans akzeptabel. ich kann allen nur raten, sich die 105 minuten "thriller" zu ersparen und sinnvoller auszuleben!

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