Beiträge vom Oktober, 2007

Drop Zone

Freitag, 26. Oktober 2007 14:24

äh, was alter? erst fast nen halben monat nix und dann nur son oller film? ja, sry ich weiss. grad privat etwas zu tun und von daher leidet mein digitales ich ein wenig. aber da ist besserung in sicht, also kopf hoch und frohen mutes in die zukunft geblick!

nun also zu drop zone. ein film, welcher bereits 1994 in die kinos kam und dort mit rund 100 minuten laufzeit wohl nicht für aufsehen sorgte, denn wer kennt ihr schon? einziger richtig bekannter darsteller ist wesley snipes, welcher wohl damals noch kein garant für klingelnde kinokassen war.

die handlung dreht sich um eine gangsterband, welche ihr höchst gefährlichen aber zu beginn stets erfolgreichen streifzüge per fallschirm ausführt. man springt mit einem fallschirm, meist nachts, aus einem flugzeug. landet dann oftmals auf hochhäusern oder ähnlich schwer anzufliegenden objekten. dort verschafft man sich mittels grober (waffen-)gewalt zugang und beginnt den eigentlichen coup. dieser besteht dann meistens darin, dass ein kurz zuvor befreiter "super"-computerhacker sich in eine pc hackt und brisante informationen (z.b. die aktuellen undercover drogenfahnder von l.a.) runterlädt.

später werden diese infos dann an leute vertickt, welche im jeweiligen geschäft arbeiten und diese informationen sehr gut bezahlen.

die gegner der gruppe ist der undercover-cop (gespielt von snipes) in begleitung einer jungen, durchaus adretten frau und teils unterstüzt von einem fallschirmteam.

der film läuft also, wie sich vermuten läßt, viel im flugzeug, am fallschirm und auf dingen, welche damit zu tun haben ab (flugshows, unabhängigkeitsspringen in den usa, flugplätze, …). zwischendurch gibt es handfeste schlägerein und mal ein etwas schlechter waffeneinsatz.

das finale findet natürlich nachts auf einem der hochhäuser statt, kurz bevor sich die gangsterbande mal wieder vom hochhaus stürzen will und mit den fallschirmen in der nacht verschwindet.

so richtig spannung will aber trotz aller vermeindlicher action nicht aufkommen. somit plätschert der film dahin und lediglich ein paar wenige gute fallschirmspringsequenzen lassen ihn erträglich machen, was aber noch weit entfernt vom prädikat sehenswert ist! also: lieber tatort gucken, so wie der vor 1,5 wochen ;)

nachtrag zum blog-action-day 2007: ausdrucken, befolgen

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Blog Action Day 2007 – Umwelt

Montag, 15. Oktober 2007 17:18

ich kann von mir behaupten durchaus ca. 12h pro tag im www unterwegs zu sein, natürlich mal mehr und mal weniger intensiv, aber ich bin auf jeden fall ständig online. da man dadurch ein wenig rumkommt im netz und ich als aktiver betreiber dieser seite mich als blogger bezeichne, so interessiert mich natürlich verstärkt content, welcher aus der bloggosphäre kommt. irgendwie kam es also so, dass ich wahrscheinlich beim lesen eines anderen blogs auf den Blog Action Day aufmerksam geworden bin, die idee gut fand und nun so mitmache.

soweit ich das mir durchgelesen habe, geht beim blog action day darum, dass alle mitmachenden blogs an einem weit im vorraus festgelegten tag zu einem thema etwas posten. dies soll dazu führen, dass die "macht" aller leser und blogger das thema in den focus der weltöffentlichkeit rücken. thema des diesjährigen und glaube ich ersten blog actions days ist die umwelt. nun werde ich also mal versuchen ein paar zeilen zum thema umwelt zu schreiben, wobei ich mir mühe gebe nicht altes zu reposten oder sonstigen statistischen müll zu verzapfen, sondern meine meinung zu verdeutlichen.

über umwelt wird ja grad in den letzten tagen viel erzählt und berichtet. die meisten menschen haben aber glaube ich schon lange eine recht eigene meinung zu dem thema, welche sich meist damit umschreiben läßt, dass sie alleine eh nix für die umwelt tun können. naja, das seh ich ein wenig anders. natürlich dachte ich bis vor ca. 4-5 jahren ähnlich oder besser ich habe mir keine/kaum gedanken gemacht.

dann war die schule vorbei und plötzlich hatte man keine zeit mehr für nix…naja, fast nix. dann rief mich eines tages greenpeace an und fragte, ob ich nicht fördermitlgied werden will. da meine finanziellen resourcen dies zuließen (beitrag ab 5€/monat) und ich nix gegen die truppe hatte/habe, entschloss ich mich einzusteigen. damit begann mein interesse für umweltthemen erst so richtig.

zunächst habe ich mir bücher über greenpeace und teils ehemalige führungsmitglieder besorgt. gelesen und das hat lust auf mehr gemacht. dann bekommt man als mitglied ja noch eine zeitschrift, welche zusätzlich über die aktuelle arbeit von gpeace informiert. somit ging es über umweltschutz zu ernährungsproblemen, waffenschiebereien und das welt-finanzsystem. dazu habe ich jeweils bestimmt auch mindestens 2 bücher gelesen.

da man nicht mit jedem buch/aussage/aktion d’accord geht habe ich mir auch weiterführende literatur durchgelsen und so z.b. angefangen mich mehr mit meinem glauben zu beschäftigen. ich konnte zunehmends feststellen, dass das alles zusammenpasst. jetzt fehlte nur noch der schritt zum aktiv werden.

der fehlt im wesentlichen bis heute, zumindest im grossen stil. in kleinen schritten habe ich jedoch glaube ich schon ganz gut angefangen und das sind auch die punkte, über die finde ich jeder mal nachdenken sollte. das fängt bei banalen dingen wie mülltrennung, müllvermeidung und müllbeseitigung an. umfaßt änderungen am lebenstil aber ebenso, so bin ich ja z.b. seit nun fast einem halben jahr bio-vegetarier, ich esse also nur fleisch aus nicht konventionellem anbau. auch das ist ein beitrag für die umwelt, denn man verhindert massentierhaltung und damit ausbeutung von tieren, umwelt und resourcen.

jetzt kommt das leidige thema geld ins spiel. die klassische ausrede ist ja immernoch, dass das alles zu viel kostet. wer so denkt, dem empfehle ich einfach mal die preise aktiv zu vergleichen und vl. nicht unbedingt demeter mit lidl zu vergleichen, sondern z.b. lidl mit lidl eigenen bio produkten, welche mitlerweile ja fast jede kette anbietet. dann wird man zwar feststellen, dass die preise der höherwertigen produkte in der tat höher sind, aber man konsumiert auch automatisch weniger, was oftmals nicht unbedingt schlecht ist. die konzentration auf weniger aber dafür bessere lebensmittel halte ich nicht für verkehrt und was ist eigentlich wichtiger als eine gesunde ernährung? die auswirkungen davon sind weitestgehend unbekannt, fakt ist aber, dass es immer mehr allergiker gibt, die krebsrate steigt und trotz allem überfluss weiterhin so viele menschen (ver-)hungern, wie vor 25 jahren.

ich finde eine gesunde ernährung sollte es wert sein, dass man sich bestimmte andere dinge nicht mehr leisten kann. ist man zu diesem schritt bereit, hat man schon mehr für die umwelt getan, als man glaubt. wer sich das nicht zutraut oder wem die argumente/fakten fehlen, dem empfehle ich dringends sich einmal die "mühe" zu machen ein buch zu lesen, was sich mit einer dieser erweiterten umweltthematiken beschäftigt. vl. hilft das ja schon zum umdenken. sollte das zu teuer sein, denk an die 10 euro für den nächsten arztbesuch, den du wegen deiner allergie beuschen musst. spar sie dir und ernähr/leb dich gesünder/bewusster!

anbei mag man es kaum glauben, aber es macht sogar spass alles ein wenig bewusster zu tun. man lebt irgendwie intensiver. ich jedenfalls wünsche mir, dass du (leser) dem ganzen zumindest eine chance gibst und eines der sachen probierst. ich hab ja schließlich auch mal klein angefangen.

für die ganz fleißigen: sprecht mit andern darüber und versucht sie für die sache zu begeistern und schon wird aus der mücke (mensch) ein elefant!

für alle: viel spass und danke fürs "zuhören"!

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The Final Cut – Tödliches Risiko

Sonntag, 14. Oktober 2007 14:47

ein sonntag mit strahlendem sonnenschein mitten im herbst…was kann es da schöneres geben, als sich vor die kiste zu hocken und nen mittelmäßig schlechte film zu gucken??? naja, ich bin mal ehrlich, es gibt wohl so einiges. nicht desto trotz schaffe ich es doch regelmäßig genau dieses rumhocken zu tun. meist liegt das doch aber eher am abend davor und u.u. ein zu zeitiges aufstehen am sonntagmorgen. aber was tut man schließlich nicht alles, um seinen "pflichten" nachzugehen.

zum thema. der film wurde mir mal wieder von meiner lieblingsfernsehzeitschrift zu gespielt und somit blieb mir auch keine andere wahl, als ihn mir später oder früher anzusehn. das genre dieses nur durch den untertitel zu identifizierenden films ist thriller bis action. und so wird also versucht genau dies über knapp 95 minuten aufrecht zu erhalten.

schon der titel sagt eigentlich, worum es geht. ein bombenentschärfungsproblem. eine amerikanische grossstadt wird im 1995 rum von einem bombenleger bedroht, welches es absolut ernst meint. so sprengt er, trotz entschärfungskommandos mehrere grosse gebäude in der stadt in die luft. sterben tun dabei meist nur die polizisten, welche versuchen die äußert abenteuerlich konstruierten dinger zu entschärfen.

als scheinbar alle verfügbaren experten das zeitliche gesegnet haben, wird sich an einen alten kameraden erinnert, welcher quasi der inbegriff eines bombenentschärfers gewesen ist. kaum rangeholt und um unterstützung gebeten, fällt den ermittelnden poilizisten auf, wie genial es wäre, wenn der kollege selbst der täter ist und somit wird dieser kurzerhand zum verdächtigen erklärt. als er sich dann auch noch vom echten täter in eine falle locken läßt, gilt der unschuldige plötzlich als staatsfeind nr.1.

nur eine alte (bett-)vertraute kann ihm jetzt noch weiterhelfen. er überzeugt sie bei vorgehaltener waffe ihrerseits davon, dass nicht er, sondern ein anderer polizist der wahre täter ist. die argumente sind zum einen, dass er grad als erster eine der bomben entschärft hat und zum anderen, dass er sich darauf hin hat als volksheld feiern lassen.

nun ja, nachdem die frau so schnell überzeugt wurde, geht es auch schon auf die jagd nach dem neuen, echten übeltäter. bei ihm zu hause angekommen und nach anschließender durchsuchung findet sich also auch tatsächlich das gesuchte bombenbaukit und ein lageplan des nächsten zielobjektes.

nun nimmt das tempo des films deutlich zu und der täter kann fast auf frischer tat ertappt werden. leider hat er es aber vorher noch geschafft die perfekte, menschliche bombe zu bauen und zu aktivieren. es beginnt nun also ein wettlauf gegen die zeit und ca. 50 kg tnt, welcher verteilt auf einen fahrstuhl und den boden des fahrstuhlschachtes liegt…

wie fast immer bei solch reinen dvd/fernseh-filmen siegt das gute natürlich irgendwie doch am ende. das war allerdings, ebenso wie der rest des films, keine überraschung. die distanz zum zuschauer bleibt stets extrem hoch und somit ist selbst mitfühlen, bei einer an eine bombo gekoppelte frau, irgendwie fast ausgeschlossen. lau wie eine sommernacht der film. lieber nicht ansehn…

ich weiss ja grad nicht ob dass an den alten filmen liegt, die ich gucke, aber irgendwie sind die alle grad recht mau. in diesem sinne warte ich mal auf besserung…

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Die Sieger

Samstag, 13. Oktober 2007 19:15

alt deutsche filme gucken…manchmal bin ich mir für fast nix zu schade und an manchen sonnabenden, nachdem der vorhergehende freitagabend ein wenig zehrend war, da schaut man auch schonmal filme, welche andere für gar nicht existent halten. so hält es sich wohl auch mit diesem bereits 1994 erschienenen action-thriller.

über zwei volle stunden dauert darin die jagd nach einem für eigentlich tot erklärtem feind. der feind arbeitete vor seinem tot bei der polizei und gehörte dort einer sek truppe an. diese truppe, nun schon seit langem ohne ihn im einsatz, geht mal wieder einem scheinbar rutinierten zugriff nach, als plötzlich einer der zu ergreifenden gangster fliehen kann.

da er dabei seine maske verliert, kann kurz ein sek ihn sehen und erkennt in ihm den eigentlich toten kollegen. als die vorgesetzen darauf angesprochen werden erklären sie, es handele sich dabei um einen v-mann, dessen identität nicht preisgegeben werden kann, aber es handelt sich natürlich nicht um den toten, dass stellt man klar.

in der sicherheit sich nicht zu irren, unternimmt das sek team, zu beginn nur der eine kollege, welchen seinen toten freund erkannt hat, werden eigene ermittlgunen angestellt. diese bringen allerdings lange nichts produktives zu tage und erst als ein spektakulärer entführungsfall gelingen kann, wobei mehrere sek leute niedergeschossen werden, kommt wieder bewegung in den fall.

die verbliebenden sek’ler werden zunächst alle vom dienst suspendiert, weil ihnen die schuld an der geglückten entfuhrung gegeben wird. doch schon längst ahnen sie zurecht, dass höhere leute mit in der ganzen geschichte drinstecken und so wundert es auch nicht, als die geldübergabe alles andere als einfach abläuft.

über ca. 10 stationen muss eine frau das geld immer von einem zum nächsten punkt transportieren, wobei stets keine polizei erlaubt ist. natürlich schafft es das sek team trotzdem weitestgehends am "ball" zu bleiben.

am vermeindlichen übergabeplatz angekommen wird es dann nochmal richtig spannend und der ein oder andere sek-mann muss die kleine aktion noch mit seinem leben bezahlen. zu guter letzt siegt natürlich, wenn auch diesmal nur knapp das gute über das böse ;)

die sieger ist für die damalige zeit bestimmt ganz nett gewesen, jedoch kann ich verstehen, dass der film auch damals im kino keine wellen geschlagen hat. irgendwie will so richtig keine spannung aufkommen und die grosse hintergrund story, welche vermeindlich irgendwo da ist, kommt nicht zum zuschauer durch. die fülle der personen macht zudem ein echtes mitfühlen mit den "helden" unmöglich und so entsteht zeitweise ein echtes durcheinander, welche person denn nun gerade welcher seite angehört. heute ist der film nichtmal einen abend vor dem fernseher wert, ergo kann ich auch niemanden wirklich empfehlen diesen film zu gucken. also macht euch lieber nen bier auf und guckt aus dem fenster…

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Crew-Urlaub 2007 in Nonnevitz

Montag, 8. Oktober 2007 13:25

nonnewo? das is doch ein witz oder? äh, gut. also ich und ein paar sehr gute bekannte aka freunde waren im september diesen jahres auf der größten deutschen insel rügen. dort im kleinen örtchen nonnevitz verbrachten wir eine woche auf dem zeltplatz. da ich für zelten schon viel zu alt bin, zog ich es vor einen wohnwagen mit 3 (!) frauen zu teilen, ich denke das ist soweit verständlich. der rest ist auf den fotos ersichtlich.

Crew-Urlaub 2007 in Nonnevitz








Thema: Fotos | Kommentare (0) | Autor: derhecht

alberts bar-bq-all you can eat

Freitag, 5. Oktober 2007 9:53

werbung is ja nicht so unbedingt das, was ich mit meinem bescheidenen
blog machen will, aber an dieser stelle geb ich mal wieder sowas wie
einen veranstaltungstipp.

in berlin mitte gibt es schon seit ewigen zeiten das alberts. seinen namen hat es sich, soweit ich
das laut homepage und ambiente beurteilen kann beim mehr oder minder
bekannten physiker albert einstein "geklaut". finden tut man die
bar/lounge/party-location/restaurant direkt am u-bahnhof schillingstraße
in berlin (u5). es ist direkt neben dem kino international und ein wenig
versteckt hinter bäumen, welche die sicht auf die vielbefahrene b1 gott
sei dank etwas verbergen und auch den schall/lärm schon vorab ein wenig
dämpfen.

drinnen ist es dann sehr nobel und trotzdem gemütlich (abgesehn von der
lounge im keller, welche eher für partys gedacht ist und man dort nur
mehr schlecht als recht sitzen und essen kann). kommt man, wie ich, dann
auch noch an einem mittwoch zum "bar-bq-all-you-can-eat" sind spätestens
19 uhr alle tische im oberen bereich belegt und es herrscht reges
treiben incl. der damit einhergehenden lautstärke von ca. 150 sich
unterhaltenden personen.

da aber diese lautstärke nicht zu laut ist, um eigene gespräche zu
unterbinden oder gar zu erschweren, trifft sich, zumindest am mittwoch,
jung (ab ca. 23 jahre) und alt (bis ca. 60) zum gemütlichen und eben
sehr leqqeren abendessen.

da wird dann neben allerlei frisches vom grill (auch für vegetarischen
geschmack) auch salate, sehr bekömmliche süssspeisen, obst und natürlich
brot/brötchen + allen erdenklichen belag angeboten. all dies deutet
darauf hin, dass man durchaus hungrig dahingehen sollte, denn alles
auszuprobieren, was leqqer aussieht, wird sonst schwer. was dagegen
absolut einfach ist, ist satt zu werden und ein, ich denke mal, halbwegs
gesundes essen zu "verschlingen".

also ich denke es kommt durch, dass ich das ganze absolut empfehlen
kann, wenn man mal gut und unkompliziert essen will. da das ganze im
vorverkauf grad mal 6,50€ kostet, dürfte spätestens dieses argument alle
überzeugen mal einen besuch dort zu wagen ;) . als erinnerung bekommt man
dann ein schnieckes armband und wie viel man sonst noch ausgibt hängt
dann allein vom konsum an (ich hoffe alkoholischen) getränken ab.

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Funny van Dannen – “Trotzdem Danke” – Tour 2007

Freitag, 5. Oktober 2007 9:52

wer kennt ihn nicht? falls du dich grad dazuzählst empfehle ich
dringends einen besuch auf www.funny-van-dannen.de, der offiziellen
homepage des künstlers. dort kann man zwar nicht vollständige titel
anhören, wohl aber über alle denkbaren dienste kaufen und somit
zumindest bei einem ein wenig probehören. für die musikalischen unter
uns gibt es übrigens zu fast allen alben auf der homepage auf die tabs
um mit gitarre in der hand dem funny alles nachzumachen. wohl dem, dem
es gelingt auch nur annähernd so sarkastisch und komisch rüberzukommen.

funny van dannen ist ein meist deutschsprachiger liedermacher, welcher
gerade sein zehntes album rausgebracht hat und auf eine mehr oder minder
grosse fangemeinde zurückgreifen kann, welche sich aber nach wie vor ein
wenig im untergrund hält (vl. auch deswegen einer der bekanntesten titel
"menschenverachtende untergrundmusik"). mittlerweile hat sich auch schon
als buchautor versucht, was ihm im rahmen seiner ideen wohl auch
gelungen ist, wenn gleich mir auch versichert wurde, dass wenig aus den
büchern gelernt werden kann und man nur ein wenig die abgedrehte welt
des funny van dannen eintaucht. spontan musste ich bei den erzählungen
über fliegende kakteen, welche sich über gott und die welt unterhalten,
an bücher von einem mitglied der ebenfalls deutschen band knorkhator denken.

funny steht stets mit akustik-gitarre und notenständer auf der bühne und
trägt schlicht und einfach seine lieder vor, welche der eingefleischte
fan alle kennt und somit mitsingen kann. gelegentlich wird live der text
ein wenig modifiziert bzw. aktualisiert.

gesehn hab ich ihn am 17.9. in berlin im postbahnhof im rahmen seiner
aktuellen tour. dort bekam man dann für rund 17 euro ein etwa
zweistündiges programm geboten. ich finde danach taten einem vor allem
die beine weh, denn der typ reisst einfach nicht wirklich mit und seine
lieder laden auch nur bedingt zum tanzen ein, wofür auch im
ausverkauften haus kein platz war. ein bestuhltes ambiente würde ich mir
für funny van dannen wesentlich besser vorstellen können, da man dann
ungestört und entspannt seinen stets lustigen texten lauschen kann.
dieses "rumstehen" hat mir den abend etwas vermießt und so kann ich also
funny auch in zukunft nur im sitzen empfehlen und würde mir selbigen
auch nur noch so antun.

genau, denn mitreissen tun nun mal nur die texte und nicht der
wahnsinnige beat oder sonst was in der musik. allein die erscheinung
seiner person hat etwas amüsantes, denn ein geschätzter mitte vierziger
mit leichtem haarschwund, gitarre und notenständer vor der nase, läßt
sich schon als solches kurz mit einem grinsen quittieren.

übrigens ist funny van dannen u.a. auch autor von liedern der toten
hosen. so ist z.b. "lesbische, schwarze, behinderte" aus seiner feder
entstanden. dem funny-einsteiger kann ich übrigens die cd "groooveman"
nahelegen. viel spass beim anhören!

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