Die Sieger

alt deutsche filme gucken…manchmal bin ich mir für fast nix zu schade und an manchen sonnabenden, nachdem der vorhergehende freitagabend ein wenig zehrend war, da schaut man auch schonmal filme, welche andere für gar nicht existent halten. so hält es sich wohl auch mit diesem bereits 1994 erschienenen action-thriller.

über zwei volle stunden dauert darin die jagd nach einem für eigentlich tot erklärtem feind. der feind arbeitete vor seinem tot bei der polizei und gehörte dort einer sek truppe an. diese truppe, nun schon seit langem ohne ihn im einsatz, geht mal wieder einem scheinbar rutinierten zugriff nach, als plötzlich einer der zu ergreifenden gangster fliehen kann.

da er dabei seine maske verliert, kann kurz ein sek ihn sehen und erkennt in ihm den eigentlich toten kollegen. als die vorgesetzen darauf angesprochen werden erklären sie, es handele sich dabei um einen v-mann, dessen identität nicht preisgegeben werden kann, aber es handelt sich natürlich nicht um den toten, dass stellt man klar.

in der sicherheit sich nicht zu irren, unternimmt das sek team, zu beginn nur der eine kollege, welchen seinen toten freund erkannt hat, werden eigene ermittlgunen angestellt. diese bringen allerdings lange nichts produktives zu tage und erst als ein spektakulärer entführungsfall gelingen kann, wobei mehrere sek leute niedergeschossen werden, kommt wieder bewegung in den fall.

die verbliebenden sek’ler werden zunächst alle vom dienst suspendiert, weil ihnen die schuld an der geglückten entfuhrung gegeben wird. doch schon längst ahnen sie zurecht, dass höhere leute mit in der ganzen geschichte drinstecken und so wundert es auch nicht, als die geldübergabe alles andere als einfach abläuft.

über ca. 10 stationen muss eine frau das geld immer von einem zum nächsten punkt transportieren, wobei stets keine polizei erlaubt ist. natürlich schafft es das sek team trotzdem weitestgehends am "ball" zu bleiben.

am vermeindlichen übergabeplatz angekommen wird es dann nochmal richtig spannend und der ein oder andere sek-mann muss die kleine aktion noch mit seinem leben bezahlen. zu guter letzt siegt natürlich, wenn auch diesmal nur knapp das gute über das böse 😉

die sieger ist für die damalige zeit bestimmt ganz nett gewesen, jedoch kann ich verstehen, dass der film auch damals im kino keine wellen geschlagen hat. irgendwie will so richtig keine spannung aufkommen und die grosse hintergrund story, welche vermeindlich irgendwo da ist, kommt nicht zum zuschauer durch. die fülle der personen macht zudem ein echtes mitfühlen mit den "helden" unmöglich und so entsteht zeitweise ein echtes durcheinander, welche person denn nun gerade welcher seite angehört. heute ist der film nichtmal einen abend vor dem fernseher wert, ergo kann ich auch niemanden wirklich empfehlen diesen film zu gucken. also macht euch lieber nen bier auf und guckt aus dem fenster…

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