The Final Cut – Tödliches Risiko

ein sonntag mit strahlendem sonnenschein mitten im herbst…was kann es da schöneres geben, als sich vor die kiste zu hocken und nen mittelmäßig schlechte film zu gucken??? naja, ich bin mal ehrlich, es gibt wohl so einiges. nicht desto trotz schaffe ich es doch regelmäßig genau dieses rumhocken zu tun. meist liegt das doch aber eher am abend davor und u.u. ein zu zeitiges aufstehen am sonntagmorgen. aber was tut man schließlich nicht alles, um seinen "pflichten" nachzugehen.

zum thema. der film wurde mir mal wieder von meiner lieblingsfernsehzeitschrift zu gespielt und somit blieb mir auch keine andere wahl, als ihn mir später oder früher anzusehn. das genre dieses nur durch den untertitel zu identifizierenden films ist thriller bis action. und so wird also versucht genau dies über knapp 95 minuten aufrecht zu erhalten.

schon der titel sagt eigentlich, worum es geht. ein bombenentschärfungsproblem. eine amerikanische grossstadt wird im 1995 rum von einem bombenleger bedroht, welches es absolut ernst meint. so sprengt er, trotz entschärfungskommandos mehrere grosse gebäude in der stadt in die luft. sterben tun dabei meist nur die polizisten, welche versuchen die äußert abenteuerlich konstruierten dinger zu entschärfen.

als scheinbar alle verfügbaren experten das zeitliche gesegnet haben, wird sich an einen alten kameraden erinnert, welcher quasi der inbegriff eines bombenentschärfers gewesen ist. kaum rangeholt und um unterstützung gebeten, fällt den ermittelnden poilizisten auf, wie genial es wäre, wenn der kollege selbst der täter ist und somit wird dieser kurzerhand zum verdächtigen erklärt. als er sich dann auch noch vom echten täter in eine falle locken läßt, gilt der unschuldige plötzlich als staatsfeind nr.1.

nur eine alte (bett-)vertraute kann ihm jetzt noch weiterhelfen. er überzeugt sie bei vorgehaltener waffe ihrerseits davon, dass nicht er, sondern ein anderer polizist der wahre täter ist. die argumente sind zum einen, dass er grad als erster eine der bomben entschärft hat und zum anderen, dass er sich darauf hin hat als volksheld feiern lassen.

nun ja, nachdem die frau so schnell überzeugt wurde, geht es auch schon auf die jagd nach dem neuen, echten übeltäter. bei ihm zu hause angekommen und nach anschließender durchsuchung findet sich also auch tatsächlich das gesuchte bombenbaukit und ein lageplan des nächsten zielobjektes.

nun nimmt das tempo des films deutlich zu und der täter kann fast auf frischer tat ertappt werden. leider hat er es aber vorher noch geschafft die perfekte, menschliche bombe zu bauen und zu aktivieren. es beginnt nun also ein wettlauf gegen die zeit und ca. 50 kg tnt, welcher verteilt auf einen fahrstuhl und den boden des fahrstuhlschachtes liegt…

wie fast immer bei solch reinen dvd/fernseh-filmen siegt das gute natürlich irgendwie doch am ende. das war allerdings, ebenso wie der rest des films, keine überraschung. die distanz zum zuschauer bleibt stets extrem hoch und somit ist selbst mitfühlen, bei einer an eine bombo gekoppelte frau, irgendwie fast ausgeschlossen. lau wie eine sommernacht der film. lieber nicht ansehn…

ich weiss ja grad nicht ob dass an den alten filmen liegt, die ich gucke, aber irgendwie sind die alle grad recht mau. in diesem sinne warte ich mal auf besserung…

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