Transformers

einfach herrlich dieser streifen, dass gleich vorweg! ich hatte, nach anschauen des trailers genau das erwartet was ich bekommen habe, sowas ist nicht unbedingt oft so und deswegen gibt es auch brandfrisch meine meinung zum film.

inzwischen seit fast 14 tagen als dvd im handel erhältlich ist diese verfilmung einer ungefähr 25 jahre alten comic sage. dort kämpfen auf der erde zwei verschiedene robotergattungen gegeneinander. teils mit unterstützung der menschen. darauf aufbauend hat s. spielberg zusammen mit m. bay einen film kreiert, dem wohl noch 2 weitere folgen sollen.

die hauptgeschichte wird zunächst in mehreren teilstorys erzählt, welche sich am ende bzw. im verlauf der handlung alle verbinden. eine davon handelt von u.s. marines, welche den angriff von einer bislang unbekannten art und weise auf ihre basis überleben und davonkommen. eine andere geschichte dreht sich um den jungen nachfahren eines polarforschers, welcher sich mit unterstützung seines vaters sein erstes auto kauft. schnell stellt sich herraus, dass das auto kein normales vehikel ist und ein eigenleben besitzt. es handelt sich um einen autobot, was wiederum ein den menschen gutgesonnener transformer ist. diese sich als autos versteckende roboter kämpfen gegen die decepticons, zu den auch der oberschurke megatron gehört. der schauplatz erde ist deshalb gewählt, weil auf ihr ein würfel lagert, welche die energie/macht des in sich hat jedes technische gerät in eine kampfmaschine zu erwandeln. in der hand von megatron wäre dies der untergang der erde bzw. der menschen.

die handlung/aufgabe dürfte damit klar sein. die welt hängt von den autobots ab, welche mit hilfe der menschen es schaffen müssen megatron und seine gefährten von dem würfel abzuhalten und bestenfalls ihn zu zerstören, damit nie wieder jmd. mit ihm unheil anrichten kann.

das das am ende gelingt dürfte jedem klar sein aber der weg dahin ist durchaus optisch gelungen. dies ist vor allem auch der grund, warum man sich den film angucken kann. er ist, wie ich finde, brilliant gemacht. computertechnik vom feinsten. es sieht einfach nur geil aus, wie sich die transformers verwandeln, bewegen und kämpfen. es macht spass zuzugucken. obendrein hat man diesmal auch darauf verzichtet eine übermäßige packung sinnloser story reinzupacken oder amerikafahnen durchs bild zu fahren. einfache, schlichte action. so muss es sein.

wer also anspruchslose action und geile special-effects bewundern will, der ist bei transformers genau richtig. ca. 120 minuten brachiale gewalt in form von explosionen, maschinen, kugeln, also allem was man(n) so braucht. ich muss zugeben, dass ich mir grad wenige weibliche wesen vorstellen kann die diesen film besonders gelungen finden, aber hey sowas muss es auch geben. also männer: angucken!

Von Löwen und Lämmern

das ansehen dieses kino films liegt schon ca. einen monat zurück aber mir ist gerade mal wieder die kinokarte in die hand gefallen und da ich die wegschmeissen will, kommt jetzt vorher mein beitrag zum film hierher.

der also dieses jahr erschienene film ist dem genre drama zugeordnet und da gehört er denke ich auch richtig hin, auch wenn der film bei weitem nicht richtig dramatisch ist, sondern vielmehr versucht zum denken anzuregen. das wort versucht ist an dieser stelle bewusst gewählt, denn leider schafft er es nur sehr bedingt.

der film machte zwar nur mäßig werbung für sich selbst, konnte aber dafür mit namhaften schauspielern wie robert redford und tom cruise für sich werben, was allein schon für viele reichte sich den film anzusehn. so ähnlich war es wohl auch bei mir…man erwartete bei solchen leuten und einem drama einfach einen guten film.

die handlung läßt sich in drei parallele stränge aufteilen. zunächst zwei soldaten im fronteinsatz bei einer mission im irak/afghanistan. über diesen einsatz weiß ein aussichtsreicher senator bescheid und vergibt einer neugierigen reporterin eine exklusivstory dafür. die beiden soldaten waren vorher studenten und haben sich freiwillig gemeldet. der alte professor der beiden führt nun eine gespräch mit einem etwas faulen studenten u.a. über diese beiden ehemaligen von ihm.

im verlaufe des relativ kurzen (zu kurzen!) films scheitert langsam aber sicher die mission der soldaten und sie sterben nach- und füreinander. der darüber in kentniss gesetzte senator gerät zunehmends ins stocken und verwurschtelt sich in politischen grundsätzen und diskussionen über us-aussenpolitik. der professor versucht seinem faulen problemkind nun klar zu machen, was er da an talent verschenkt, während er faulenzt und was denn die studenten nicht für helden waren, die in den krieg gegangen sind. auch wenn er selbst als intellektueller den kriegseinsatz natürlich nicht unterstützt, so ist er doch erstaunt über den mut der beiden für ihr vaterland alles zu geben.

tja, was soll man sagen? abgesehn von ein paar interessanten ansichten bringt einem der film nichts. als es gerade anfängt interessant zu werden und die gegensätze sich langsam anziehen oder besser gegenseitig auffressen da ist der film plötzlich zu ende. mensch soll wohl alleine weiter drüber nachdenken. sicher nicht verkehrt der gedanke, jedoch etwas zu kurz alles angeschnitten und zu fiktiv. ich denke einige amis hätten sich den film lieber mal angucken sollen, jedoch wird er dem durchschnittlichen mitteleuropäer eher langweilen bis nicht berühren. schade, denn der film hatte potential, wie ich finde.

also, wer ihn gucken will solls tun, alle andern sollten sich echte packende dramen raussuchen und die gucken.

nichtlustig.de ist wieder da!

wer sie nicht kennt, der hat gleich was zu tun, wer sie kennt wird sich vielleicht über diese info freuen: der autor und zeichner von nichtlustig zeichnet wieder!

ich schätze mal sowas wie seit ca. 14 tagen (genauer 28.11.) ist wieder betrieb auf der seite. sie wurde neu desinged (auch wenn nicht unbedingt zum vorteil) und es gibt auch schon ca. 5 neue comics.

neben vielen fragwürdigen funktionen, ein wenig undurchsitiger navigation und vieler sinnloser spielereien gibt es auch etwas sinnvolles: ein rss-feed, damit man keine neuen comics mehr verpasst. na, wenn das nix is!

würde es in der banner-sektion der seite schon etwas geben, so müsstet ihr euch diesen jetzt hier vorstellen. also hingehen und über ca. 450 comics sich teils köstlich amüsieren (wer noch nicht alle alten kennt)!

Rainbiw Six: Lockdown

ich habs geschafft und wollte meine freude mit jemandem teilen, also musst du geneigter leser dafür hinhalten…

das pc-spiel “rainbow six: lockdown” ist erfolgreich durchgespielt. zum budget preis vor ca. nem halben jahr erworben und nun nach einiger brach liegender zeit innerhlab von ca. 14 tagen durchgezockt. man muss dazu vielleicht sagen, dass ich auch nur immer in den abendstunden unter der woche dazu gekommen bin bzw. mir dafür die zeit genommen habe. alles in allem ist das spiel mit seinen 16 missionen nämlich nicht sehr langlebig.

spielen tut das ganze, wie fast jeder taktik-shooter der rainbow-six reihe überall auf der welt, wo gerade vermeintliche terrororganisationen die gute welt bedrohen (oder halt nur amerika). das ganze spielt in einer nahen, düsteren zukunft, in der alle nicht militärisch kontrollierten gebiete scheinbar grossen terrornetzwerken gehören und diese auch in europa im untergrund gut fassen können.

nach einem kurzen briefing wird man meist kurz vor dem ziel ausgesetzt und bekommt meist drei passive, schlechte und dumme schützen an die seite, welche gerade im hohen schwierigkeitsgrad mir meist nach zwei minuten einsatzzeit das zeitliche segneten. dann hieß es also fast immer alleine gegen ca. 80-100 terroristen durch häuser, schlösser, wohnungen, hinterhöfe, flure…kämpfen und alles umlegen was sich bewegt. zwischendrin noch ein paar bomben entschärfen und ab und an mal ne geisel befreien, welche mit vorliebe nervige kommentare abgeben und ins kreuzfeuer rennen. achtung: es gibt ca. 10 zivilisten im spiel, welche nicht abgeschossen werden dürfen…

aufgrund der dummheit der mitstreiter verkommt der taktik-shooter zu einem “einsamer-wolf”-endlos-level und die munition geht ständig aus, womit man gewzungen ist mit einer mehr oder minder guten pistole meist ca. 25% der gegner zu eliminieren. nicht zuletzt dadurch ähnelt das ganze zunehmends einem normalen shooter mit schleichendem vorangehen.

trotz der vielen kleinen mankos macht das ganze eigentlich jedem alten rainbow six fan spass. der multiplayer modus knüpft nahtlos an bekannte alte teile an und läßt somit kaum wünsche offen. die grafik ist für heutige verhältnnisse sicher etwas angekratzt aber absolut ausreichend. wem das alles reicht, der muss ich nur noch überlegen, was ihm um die acht stunden spiel teilweise mit spass wert sind.

Wie informiert das Fernsehen?

Auch wenn das beenden des Lesevorganges meinerseits nun schon einige Wochen zurückliegt, so möchte ich euch das Ergebnis doch nicht vorenthalten. Es ist ja schließlich auch schon wieder einige Tage her, da ich euch von einem Buch, welches mir vorliegt und ich durchgelesen habe erzählte.

Das Buch der Stunde ist also mit dem Titel ausgestattet worden „Wie informiert das Fernsehen?“. Die heutzutage als RTL2-look-a-like-Untertitel laufende Unterschrift zum Buch lautet „Ein Indizienbeweis“. Der durchaus umstrittene Autor des Buches ist Bernward (!) Wember. Der aufmerksame Leser hat vielleicht gemerkt, dass dies nicht das erste Buch von ihm ist, was ich gelesen habe und auch die Thematik ist durchaus ähnlich.

Hintergrund des Buches ist die erschreckende Bilanz von z.B. Dokumentationen, was den Informationsgehalt bzw. die Menge an Informationen betrifft, welche mensch nach dem Ansehen einer solchen im z.B. Fernsehen behält. Das Buch selbst ist „nur“ die Buchform einer Sendung, welche zu diesem Thema vom Autor erstellt und Ende 1975 im ZDF ausgestrahlt wurde. So enthält es vor allem viele Bilder und Bild zu Filmzeit Darstellungen mit erklärenden und ergänzenden Texten. Am Ende, denke ich, hat mensch den Beitrag quasi etwas genauer im Fernsehen gesehen und auf jeden Fall verstanden.

Der Film beginnt mit der Analyse eines normalen „Informationsfilms“ und stellt fest, dass nur etwa 20% der Zuschauer wesentliche Informationen verstanden und behalten haben, obwohl 80% angegeben haben der Film wäre informativ und verständlich gewesen. Diese 60% Lücke hat der Autor nun näher untersucht und die Ursachen, wie ich finde brillant dargestellt und anschließend sogar gezeigt, wie es besser gehen kann.

Die Thematik des untersuchten Films ist der damals durchaus aktuellere Nordirlandkonflikt. Untersucht wurden z.B. die Kombinationen von gesprochenem Text und Musik zu gezeigten Bildern. Ebenso die Dauer der Bilder oder Videos, welche gezeigt wurden, jeweils sortiert nach ihrem Inhalt. Darüber hinaus wurde analysiert ob sich ein Videoausschnitt bewegt oder eher ein Standbild zeigt. Es konnte festgestellt werden, dass der „gemeine“ Zuschauer eher abgelenkt als informiert wird, da ihm eine Vielzahl von Bildern und Einstellungen in erdrückend kurzer Zeit gezeigt werden. Das ganze wird noch hektischer durch wilde Kamerafahrten oder Zooms. Alles was damit erreicht wird ist quasi ein Induktionseffekt. Das heißt aus der Kombination von gesprochenem Text und Musik zu Bild wird etwas suggeriert. Niemand spricht es aus, aber es kommt doch klar für jeden rüber. Somit wird der Zuschauer ohne, dass er es merkt auf die „Meinungsseite“ des Filmerstellers gezogen und die neutrale Information ist dahin.

Der zweite Teil des Buches befasst sich dann mit dem Entwurf einer Informationssendung, wie sie sein könnte/sollte. Einfache klare Formen und Symbole in Kombination mit Text, welcher zu den Bildern passt. Auch wenn diese Art der Information sicher nicht dem klassischen heutigen Bild vom Fernsehen entspricht, so finde ich doch, dass man dabei auf jeden Fall viel lernt und auch nicht den Eindruck hat, mit seiner Meinung in eine Ecke gezogen zu werden.

Der letzte Teil des Buches befasst sich dann mit Arbeitsmaterialien zum Film, welcher damals ausgestrahlt wurde und ist somit für den gemeinen Leser eher uninteressant.

Ich finde das Buch durchaus lesenswert, sofern man sich dafür interessiert, wie damals und ich denke auch viel noch heute ein bestimmter Bereich im Fernsehen gemacht wird. Die rund 130 Seiten sind schnell durchgelesen und man ist danach auf jeden Fall mal wieder kritischer im Umgang mit der täglichen Berieselung durch die Medien, was ja schon alleine ein Gewinn ist. Darüber hinaus gehören solche oder ähnliche Bücher hoffentlich zum Stoff den angehende „Fernsehmacher“ lesen und daraus lernen oder sonst hoffentlich beim privaten Einheitsbrei der Sender landen und nicht die Möglichkeit bekommen uns vom öffentlich, rechtlichen Podest her zu „quälen“.

Stoffschuhe sind…

…im regen einfach unpraktisch. vor allem, wenn es halb kaputte hausschuhe sind. glücklicherweise waren die schuhe im wesentlichen nur nass, doof is es trotzdem.

also merken: niemals in rosafarbenden stoffhausschuhen den müll rausbringen, auch wenn es grad nicht regnet…

ich bin mir übrigrens bewusst, dass der teppich sehr dekorativ ist!

hitler vs. churchill

ein sicher etwas ungewöhnlicher contest, aber immerhin ein contest. und da ich finde, ich habe deutlich über dem durchschnitt (als ich mitgemacht habe 53 %) abgeschnitten, wollte ich euch mein ergebnis nicht vorenthalten und euch ermuntern mir euer ergebnis zu posten.

 

Hitler or Churchill?

Score: 70% (7 out of 10)

da ich nicht durch zufall auf diesen test gekommen bin, so möchte ich dem, der die seite noch nicht kennt, sagen wo ich es her habe. nämlich von ehrensenf, einem klasse online-tv programm, welches nahezu täglich ein ca. 5 minütiges video bringt mit nachrichten aus der netzwelt.­

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Che Sudaka im SO36

da waren sie mal wieder…anfang november kame die jungs von che sudaka mal wieder nach berlin. es war wie die letzten male eine einzige riesige party. interessanter weise waren sie diesmal nur vorband, haben aber meiner meinung nach einfach mal die show gerissen!­

die show ging gefühlte 2h und war genau so, wie eine punk-ska-party band spielen sollte. herrlich. kann ich nur jedem nahelegen…

Che Sudaka im SO36