Beiträge vom Januar, 2008

Need for Speed: Most Wanted

Donnerstag, 31. Januar 2008 11:21

wer kennt sie nicht, die need for speed reihe von electronic arts? schon seit jahren quasi das autorennspiel im arcade bereich auf dem pc und zunehmends auch auf diversen konsolen. angefangen hat wohl jeder spätestens mit nfs 2 oder dem legendären ersten hot pursuit.

nach einigen mehr oder minder guten teilen, welche ich meist nur als demo angespielt oder mal kruz auf einer lan zum einsatz kamen, bin ich vor etwa 2-3 monaten bei dem halbwegs aktuellen nfs most wanted hängengeblieben. auch wenn das spiel schon vergleichsweise altbacken ist und mit ca. 2 jahren zu den "völlig veralteten" spielen gehört, so macht es dennoch einfach spass.

ziel des spiel ist es sich gegen 15 andere fahrer stück für stück durchzusetzen. schlägt man den letzten bekommt man nämlich endlich seinen gleich zu beginn verlorenen wagen wieder zurück. um die 15 fahrer der sogenannten blacklist zu schlagen muss man nicht nur gegen diesen direkt in einer unterschiedlichen anzahl und art und weise antreten, sondern auch vorher zwei hände voll aufgaben erfüllen, um sich als würdiger gegner zu erweisen.

die aufgaben unterscheiden sich zwischen klassischen rundenrennen, sprintrennen und drag-rennen. darüber hinaus gibt es mautstellenrennen, was einem zeitfahren entspricht und ein radarfallenrennen, welches sich dadurch auszeichnet, dass man innerhalb einer abgestreckten strecke die radarfallen mit der insgesamt höchsten geschwindigkeit durchfährt. all diese renntypen finden innerhalb einer gegen statt, welche von einer stadt, einer siedlung und ein wenig landschaft mit golfplatz, sumpf und stadion angereichert ist.

die gegner während der rennen sind doch oftmals nicht die einzigen, die dem sieg entgegenstehen. wie der titel des spiels nämlich schon vorrausahnen läßt, geht es auch darum der polizei zu entwischen, welche immer aggresiver nach einem sucht bzw. einen versucht zu erwischen.

um der zunehmends besser werdenden "umgebung" ausreichend etwas entgegenstellen zu können, kann man mit dem aus rennen gewonnenen geld seinen eigenen wagen aufrüsten und bei bedarf auch verschönern. wem die anfangs verfügbaren wagen gar nicht zusagen, der kann auch sein geld für neue, vermeindlicht schönere /schnellere autos ausgeben.

neben den beschriebenen rennmodi hat man auch die möglichkeit einfach in der fast vollständig befahrbaren umgebung umherzufahren. diese sollte man auch gut kennen und schon frühzeitig nach verstecken absuchen und vermeindliche abkürzungen ausprobieren. die zunehmende herrausforderung des spiels sind bei entsprechend aufgemotztem auto nämlich nicht die rennen, sondern die verfolgungsjagdten mit der polizei, welche auch stattfinden müssen, um gegen den jeweils nächsten blacklistfahrer anzutreten. die polizei kämpft mit zunehmends härteren mitteln, wie z.b. grossen jeep polizeiautos oder helikoptern, welche ein entkommen auf dem land nahezu unmöglich machen.

die vielfalt der faktoren am auto und rennmodi, in kombination mit der landschaft in welcher man sich bewegt, machen das spiel zu einer echt guten unterhaltung und sorgen für packende, wenn auch teils frustierende rennen/jagden. ich denke erfahrenen leuten bereitet das spiel mindestens 15 stunden spielspass und dem ungeübten locker noch wesentlich mehr. obendrein gibs noch einen multiplayer modus, welcher auch mal ohne internetverbundung auskommt, was mittlerweile wohl nicht mehr gewollt ist und man somit auch im lan spass haben kann daran mit seinem während der mussionen getunetem auto.

dem spass orientierten pc-spieler kann ich nfs: mw echt empfehlen. die systemanforderungen halten sich auch in grenzen und so läuft das spiel auf etwa 1,5 ghz mit ner grafikkarte, welche etwa 2 jahre alt ist ohne probleme. der auf realismus setzende pc-fahrer sollte lieber die finger davon lassen, allen anderen viel spass und nicht verzagen beim finalen entkommen vor der polizei mit dem wiedererhaltenen wagen am ende ;)

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Der letzte König von Schottland

Dienstag, 29. Januar 2008 16:52

nein, der film handelt nicht von einem aufstrebenden highlander gleichem , menschlichem halb-gott und er spielt auch nicht auf der europäischen insel, welche das "land" des titles beherbergt.

der selbsternannte letzte könig von schottland ist im film der ehemalige ugandische diktator idi amin. spätestens jetzt wird klar, dass es sich bei dem ca. 120 minuten langen film nicht um eine komödie handelt, sondern um den mit der herrschaft von amin verbundenen zustand des landes. der drama in diesem film wurde im jahre 2006, ca. 3 jahre nach dem tot des diktators im saudischen exil, in grossbritannien gedreht.

die handlung des film beginnt im herzen schottlands, wo der junge arzt Nicholas grad seine doktorarbeit bestanden hat und nun die welt erkunden will oder besser einfach raus muss von zu hause. da er nicht so richtig weiss, wo es hingehn soll überläßt es dem zufall, welcher in kurzerhand nach uganda bringt.

dort angekommen findet er sich nach einer abenteuerlichen reise in einer krankenstation wieder. vor ort sind neben ihm, neben allerhand ugandischen menschen, ein ebenfalls britischer älterer arzt und seine attraktive jüngere frau. nach kurzer einarbeitungszeit funktioniert das team zunehmends besser und es macht allen beteiligten spass. dabei kommen sich nicholas und die frau des doktors langsam näher und letztendlich verhindert nur der aufstieg des idi amin an die spitze des staates ein weiteres "eskalieren" der beziehung.

nicholas lernt den neuen präsidenten zufällig kennen, als dieser nach einer aufbrausenden rede einen autounfall hat. den präsident ist von der direkten und ehrlichen art des jungen menschen begeistert und ernennt ihn kurze zeit später zu seinem persönlichen leibarzt. nicholas weiss zunächst gar nicht so recht wie ihm geschieht, ist jedoch ersteinmal hellauf begeistert und stürzt sich in die arbeit. er soll eigentlich helfen das gesundheitssystem von uganda mit aufzubauen, doch schnell hohlt in der "alltag" des präsidenten ein und die arbeit gerät in den hintergrund.

neben der freundlichen und zuvorkommenden art des präsidenten gegenüber ihm bemerkt nicholas schnell, dass das nicht alles ist und irgendwas mit ihm nicht zu stimmen scheint. zunächst macht er sich darum jedoch keine sorgen und genießt ersteinmal das neue leben. auch als ihn der britischer geheimdienst kontaktiert bleibt er locker und verteidigt sogar noch seinen "freund" den präsidenten. dadurch und die tatsache, dass er stets an der seite des diktators auftaucht und ihn letztendlich sogar ab und an vertritt, machen ihn auch in der westlichen welt bekannt.

etwa zu diesem zeitpunkt werden die spannungen im land größer und die erklärungen des präsidenten zu "verschwundenen" personen werden nicholas zunehmends seltsamer. als er dann aussteigen will, ist es längst zu spät und eine ungewollte schwangerschaft einer frau des präsidenten, welche durch nicholas verschuldet ist, machen es auch nicht leichter.

wie aus diesem konflikt und dem ausufernden gebaren des präsidenten entkommt, will ich an dieser stelle nicht schreiben, um spannung für zukünfitge zuschauer zu erhalten. der film lohnt sich nämlich absolut ihn selbst anzusehn. der film basiert nämlich, zumindest was den präsidenten und einige storypunkte betrifft, auf wahren begebenheiten und läßt somit einen einblick in afrikanische geschichte zu.

der film ist alles andere als leichte kost und zurecht ab 16 jahren erst freigegeben, nicht zuletzt damit das verständnis des gezeigten die richtigen synapsen trifft. also wer lust hat auf einen anspruchsvollen film mit geschichtlichem hintergrund ist bei "der letzte könig von schottland" genau richtig.

kritik läßt sich lediglichen an der wenig einfühlsamen und eher mauen story ansetzen, jedoch ist es ja auch nicht so trivial gleichzeitig geschichtlich halbwegs korrekt zu bleiben und eine total klasse aufgeputschte story zu liefern, bei der nicht am ende die liebesschnulze steht. in diesem sinne: ansehn!

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Süperseks

Sonntag, 27. Januar 2008 20:11

es kommt wie kaum zwei tage her, da hatte ich das vergnügen, mir diesen schon in die jahre gekommenden deutschen film von 2004 anzusehn.

anläßlich der einweihung eines videoprojektionsgerätes in der wohnung eines bekannten wurde nach einem unterhaltsamen und zugleich nicht zu anspruchslosen film gefandet. da man dann meist schnell bei den deutschen filmen, so kam auch diesmal wieder ein neuer zum vorschein den nur einer von uns mit dem kommentar "kenn ich schon" hätte "vernichten" können.

der film spielt in, so würde ich vermuten, in berlin oder einer anderen deutschsprachigen grossstadt, in der die türkischen einsiedler eine gegend quasi für sich beanspruchen und sich dort fast vollständig niedergelassen haben. die hauptdarsteller sind, wie zu vermuten, auch alle tendenziell türkischer abstammung und haben auf unterschiedlichste art und weise gelernt damit in deutschland zurechtzukommen.

so z.b. der junge elvis, welcher als ca. mitte-zwanziger sich von seinem reichen onkel 50.000 € leiht, damit er einen club aufmachen kann. dies gelingt zwar, jedoch will der onkel alles andere, als das das klappt und so wird die erste party kurzerhand von der polizei aufgelöst und der laden dichtgemacht. nun steht er natürlich bei seinem onkel ein wenig in der kreide und da dieser bei zahlungsunfähigkeit damit droht das haus der mutter plattzumachen, damit er dort ein hotel bauen kann, wird es zeit seinen vater einzuweihen.

dieser ist verständlicher weise alles andere als begeistert und schickt seinen sohn aber an in seiner bäckerei das geld zu verdienen in dem er die nächsten wochen am besten 25 stunden pro tag arbeitet. elvis, der sohn, denkt gar nicht daran und hat schnell ganz eigene pläne, wie er die kohle so schnell ranbekommt. die marktlücke, in welche er sich wagen will ist: eine türkische sexhotline…

gesagt getan und mit ein paar alten connections und ein paar guten freunden ist schnell ein gut ausgestattetes call-center eingerichtet und die ersten frauen erscheinen zu bewerbungsgesprächen. kaum sind die telefone dann besetzt und die erste anzeige geschaltet, so wird auch schon telefoniert bis die leitungen glühen.

das geschäft boomt und es scheint, als hätte elvis glück und die schulden können getilgt werden. doch sein onkel will das hotel bauen und somit läßt er zunächst herrausfinden, womit sein schuldner plötzlich soviel geld verdient. als er erfährt, was da in dem "internetgeschäft" wirklich läuft, hat es elvis plötzlich mit einer horde gewaltbereiter türkischer männer zu tun, die kurzerhand seinen laden zerlegen…


nun gehen auch alvis langsam die ideen aus und er scheint ganz allein dazustehen. kurz vor dem abschied zurück in die türkei, um die schmach in deutschland nicht länger ertragen zu müssen, schaut er nochmal bei seinem alten kumpel vorbei. als dieser dann erwähnt, dass er von so manchem interessanten anrufer einen mitschnitt hat, kommt elvis eine idee…

zwischen dieser haupthandlung lernt elvis auch noch die durchaus attraktive anna kenne, welche zunächst hilfe braucht und da kommt er als vermeindlich schlecht deutsch sprechender türke genau richtig. als diese aber dann bei seiner "süperseks"-hotline um einen posten wirbt, drehen bei ihm ein wenig die sicherungen durch…

der film hat witz und handlung, obendrein nehmen die (teils türkisch stämmigen?) schauspieler die türkische kultur gut auf die schippe und verhelfen somit dem film zu einigen lachern. kann ihn also insgesamt absolut empfehlen und er eignet sich bestens für z.b. dvd/video-abende in gemeinschaft von mehrern personen beider geschlechter. da die romanze nicht ausgetreten wird ohne ende ist es einfach leichte und amüsante kost für jedermann. ansehn!

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Smokin’ Aces

Dienstag, 22. Januar 2008 9:53

gesehn vor ca. 14 tagen im zustand leichter geistiger einschränkung…aber angesichts einer eher dünnen handlung, konnte mensch dies bei diesem film verkraften.

der film kam im märz letzten jahres in die deutschen kinos und kann somit in diesen tagen problemlos in der örtlcihen videothek ausgeliehen werden. nimmt man die hürde des weges dorthin aufsich und leiht den film auch aus, so erhält der mindestens 16 jährige mensch eine ca. 110 minuten lange action/komödie, welche seinem genre gerecht wird.

in dem film dreht sich alles um “aces”, einen notorischen falschspieler und pseudo-magier, der in las vegas sein geld verdient. obendrein unterhält oder besser unterhielt er noch vermeindliche kontakte zu diversen mafiagrössen.

dieser aces ist nun plötzlich möglicher kronzeuge in einem prozess gegen mafiabosse und ihre gefolgschaften und wird somit zu einer schlüsselperson. doch nicht nur das fbi wird so auf ihn aufmerksam und möchte ich am liebsten in schutzhaft nehmen, nein auch die mafia setzt 1 millionen dollar auf sein herz an. ein solch verlockendes angebot auf “einfach und schnell” verdientes geld lockt natürlich allerhand freunde des tötungsgeschäftes an und somit versammelt sich um aces eine schar von killern, um das kopfgeld zu kassieren.

die art und weise, in welcher die verschiedenen killer vorgehen und wann sie scheitern und wie macht den film zu dem was er ist. diverse taktiken von nahkampf mit kettensägen, bis scharfschützen mit mikroprozessorunterstützung ist alles dabei. dem entgegen setzten sich hochmotivierte fbi beamte, welche versuchen aces aus seinem “versteck” zu befreien, beovr es jemand anders tut.

sein versteck ist übrigens das riesige penthouse eines grossen hotels in vegas. was passiert, als die fbi’ler dann endlich, unter zahlreichen verlusten, oben ankommen und aces in “schutzhaft” nehmen kann man entweder nachlesen oder sich angucken und eine durchaus überraschende wendung der handlung erleben.

der film ist einfach gestrikt, aber das kann man ihm nicht wirklich zu last legen, denn das genre verbietet fast schon anspruchsvolle unterhaltung. leider wirkt der film nicht ganz so cool, wie er könnte und so verfällt es grad zum ende eher in sinnloses abschlachten, denn colle gangsteraction. auch das unerwartete ende, kann mich beim besten willen nicht überzeugen und ist eher lau bis schlecht und zum film passen tut es auch nicht. trotz alle dem, kann der film aber über seine dauer unterhalten. gelungene killercharaktere sorgen, gepaart mit zugekoksten darstellern, und vermeindlich ehrlichen fbi agenten für eine schräge stimmung des films, welche den ein oder anderen schmunzler erzeugen kann.

für einen netten kurzen abend mit anspruchsloser unterhaltung ist der film ok, für alles andere eher fehl am platze. aufgrund der handlung und der darstellung ist die altersfreigabe ebenso richtig, wie ich auch den meisten weiblichen menschen diesen film wohl eher nicht empfehlen kann. allen anderen: viel spass!

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alpha dog

Montag, 14. Januar 2008 20:09

auch diesen film habe ich zugegebener maßen nicht erst gestern geguckt aber ich finde er ist durchaus seine erwähnung wert.

zu mehr oder minder bekanntheit hat es dieser film wohl geschafft, weil dort niemand anders als justin timberlake eine kleine aber durchaus gute und entscheidende rolle spielt.

bei diesem film handelt es sich also um ein etwa zweistündiges drama. ausgehen tut alles von einem jungen mann, welcher seinem vater nacheifert und eine schnelle und erfolgreiche karriere als drogendealer anstrebt. er verfügt bereits über eine gewisse gang und dazugehörige organisationstruktur. ebenso ist eigentlich alles am laufen und so ist auch sein anwesen nicht von schlechten eltern, d.h. incl. pool, riesigen flat-screens und und und. obendrein lassen sich nicht zuletzt dadurch einige ansehnliche frauen blicken und verbringen die abende und nächte mit ihm und seiner gang.

einer der vielen deals klappt nicht ganz wie geplant und schon schuldet ihm ein etwas anstrengender typ 1000 dollar. dieser läßt sich aber gar nicht unter druck setzen und fängt sofort mit einer durchaus brutalen schlägerei an, welche fast in eine schiesserei mündet. nur die herbeieilelnde gang kann schlimmeres verhindern und sorgt zunächst für ruhe. doch der verärgerte hat genug und rastet mehr oder minder aus.

zunächst bricht er in die "drogenzentrale" ein klaut den flat-screen und zerlegt allerhand einrichtung. der aufgeschreckte dealer incl. gang ist von der brutalität und ausgesprochenen willenskraft des täters ein wenig eingeschüchtert und plant den baldigen umzug in eine andere gegend.

quasi auf dem weg dorthin begegnet ihm der kleine bruder des "stressers". dieser wird kurzum in den van geladen und quasi gekidnapped. nach anfänglichem jubel wird schnell klar, dass so eine entführung vl. doch eine nummer zu gross war für die "kleinen" und eigentlich ganz braven jungs. der entführte kommt der sache aber entgegen, denn ihm kommt die abwechslung gerade recht.

diese umstände und die tatsache, dass der grosse bruder des entführten nun noch aggressiver ist machen die entführung zunächst zu einem abenteuer für alle, wo vor allem spass gehabt wird auf diversen partys.

doch die polizei wird neugieriger und so kann sich so recht niemand entschliessen, was nun mit dem "opfer" zu machen ist. man traut ihm nicht, auch wenn er versichert sie nicht zu verpfeifen. über kurz oder lang entschließt sich einer der gang eine lösung zu suchen und findet sie letztendlich auch…

das interessante an dem film ist vor allem, dass er auf einer wahren begebenheit beruht. er zeigt eindrucksvoll, wie eine scheinbar harmlose situation völlig eskalieren kann. dabei kommt in den 2h kaum langeweile auf und das einzig richtige manko, was mich stört ist, dass die handlung insgesamt recht dünn ist und eine echte aussage oder moral am ende des films fehlt. er ist schlicht dramatisch, was auch schon das genre vermuten läßt.

also für einen netten aber auch teils anspruchsvollen abend vor dem videoabspielgerät ist der film eigentlich voll ok. bleibt zwar nicht lange im kopf ist aber auch nie langweilig oder ähnliches und kann damit über seine volle länge unterhalten. nicht von allen filmen kann man so etwas behaupten, ergo wer will: ansehn!

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die serious sam reihe

Samstag, 5. Januar 2008 14:23

du kannst nichts mit dem begriff serious sam anfangen und sagst von dir selbst du spielst regelmäßig computer? irgendwas stimmt dann nicht mit dir!

serious sam besteht im wesentlichen aus drei teilen, wobei der zweite eigentlich ein addon für den ersten sein könnte. alle drei spiele sind von dem kroatischen (!) team namens croteam entwickelt worden. ließt man sich die webseite des entwicklers ein wenig genauer durch und hat man z.b. den dritten teil (serious sam 2) durchgespielt, so wird irgendwie deutlich, dass serious sam wohl mehr die vorstellung einer engine ist, welche andere entwickler verwenden sollen. die engine ist schließlich auch das was alle teile von serios sam ausmacht. gigantische welten mit unendlich vielen und abgedrehten gegnern. dazwischen dann riesige bosse, welche es teilweise mit tricks zu erledigen gilt.

der erste teil "serious sam: the first encounter" erschien etwa 2001 und ist meines erachtens spielerisch etwa so gut, wie der dritte teil. ich denke auch es ist der einzige teil, den man zumindest theoretisch alleine spielen könnte und dabei vielleicht etwas spass haben könnte. ansonsten ist serious sam in allen teilen nämlich DAS spiel, was man auf einer kleinen lan mit allen durchspielen sollte, falls man es noch nicht getan hat. mindestens  zwei spieler sollten es sein und bis acht stellt kein problem dar. perfekt im ersten teil ist die endsequenz. der weg zum endboss und der boss selbst sind absolut vorbildhaft. diese stellen mit ca. vier mitspielern zu spielen sorgt defintiv für grosse erheiterung. anbei gibs hier, hier oder hier screenshots und videos u.v.m. vom ersten teil.

der zweite teil "serious sam: the second encounter", wie gesagt zum ersten eigentlich dazughörig, bringt grafisch nichts neues ausser ein paar neue einheiten, waffen und vl. leichte grafische anpassungen. leider macht er bei weitem nicht soviel spass, wie der erste und ist auch viel zu kurz. als besonders schlecht blieb mir bis heute der endgegner in erinnerung, welcher einfach nur häßlich und viel zu einfach war. nicht desto trotz gibs videos und screenshots davon.

und zu guter letzt "serious sam 2". eine komplett neue engine sorft schonmal für durchaus ansprechendere optik und leicht umgewöhnung, denn echtes gameplay hat sich verändert. plötzlich muss man viel öfters irgendwelche münzen/artefakte o.ä. einsammeln oder z.b. schalter umlegen, um in den nächsten bereich vorzudringen. dabei behilflich sind einem kleine zwergenhafte bewohner der welten, welche es zu beschützen gilt und welche sich auch an dem abmurksen der gegner beteiligen. neu ist auch die vielzahl von fahrzeugen und waffen. es gibt nun gleiter, flugzeuge, hubschrauben, diverse neue waffen und monster. das spiel macht nach dem second encounter wieder richtig spass. gerade auch die beim ersten teil leicht abgekupferte endsequenz ist wieder toll, wenn auch der endboss etwas mau aussieht. davon gibs natürlich auch wieder videos und screenshots.

einfach geil sind auch in allen teilen die vielen geheimnisse und specials, sowie witze, welche von den entwicklern im spiel hinterlassen wurden. so fanden wir z.b. in "serious sam 2" ein totes kaninchen/hasen und unweit davon entfernt einen gigantischen fleischwolf. mit etwas mühe gelang es uns den hasen in den fleischwolf zu werfen und heraus kam dann "geheime kaninchenwurst". einfach herrlich sowas in einen superlinearen shooter einzubauen. da freut man sich dann mal, wenn das maschinengewehr rattern aufhört und man ein wenig "basteln" kann.

wie ich beim recherchieren für den blogeintrag rausgefunden habe, kann man mit einem echten dritten serious sam teil rechnen. bei croteam gibt es schon screenshots von der neuen engine und hier fand ich auch schon einen neuen arbeitstitel für den letzten teil. kann man nur hoffen, dass auch dieser teil wieder geringste anforderungen an pc-hardware mit maximaler grafikpracht und spielspass kombiniert.

also, wer es noch nicht getan hat sollte sich alle drei teile schnappen und ein paar freunde, welche mit ihm da durch jagen (ssfe + ssse auf höchster schwierigkeit und ss2 wenigstens auf normal). alle anderen: warten wir gespannt auf den dritten teil!

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Partyalarm

Freitag, 4. Januar 2008 21:19

was ein film titel nicht wahr? aber es wird noch gesteigert, denn der offizielle deutsche untertitel dazu lautet "Finger weg von meiner Tochter". warum man sowas beim synchronisieren der englischen titel tut, bleibt mir für immer ein rätsel, denn dort heißt der film schlicht weg "My boss’s daughter". das weiss man zwar schon fast worum es geht und trotzdem macht zumindest der titel wesentlich neugieriger als die eingedeuschte alternative. dort erwartet man nämlich dann schon gar nix mehr und hofft eigentlich nur, dass es nicht allzu schlimm wird.

warum ich ihn geguckt habe dürfte dem regelmäßigen leser bekannt sein und liegt einzig und allein darin begründet, dass der streifen einer tv movie beilag, welche ich immer noch im abo beziehe (obwohl ich keinen fernseher habe…ich sollte es kündigen…).

bereits vor mehr als vier jahren erschien dieser gott sei dank recht kurze film (ca. 85 minuten). die komödie ist humortechnisch irgendwie zwischen scary movie und die nackte kanone. den vergleich zieh ich jetzt mal ausgehend vom autor (david zucker), welcher für alle drei filme (mit-)verantwortlich ist (ich weiss, er hat auch schon wesentlich bessere filme gemacht). wer die anderen nicht kennt: eher sehr flacher humor.

die handlung ist schnell umschrieben. es geht um einen jungen "mann", welcher auf die tochter seines chefs abfährt. er ist zunächst natürlich viel zu schüchtern sie auch nur um etwas zu fragen. plötzlich macht sie ganz unvermittelt den ersten schritt und fragt ihn, ob er nicht heute abend zu ihr kommen könnte. er ist sich zwar nicht ganz sicher und eher sehr verblüfft, sagt aber ja. der haken kommt dann am abend selbst, als sich herrausstellt, dass sie gar nicht da ist, sondern zu einer party unterwegs. sein boss will ebenfalls weg und so soll er auf haus und haustier aufpassen. da es sein boss ist sagt er natürlich zu und schon beginnen die probleme.

kaum ist sein chef aus der tür klingelt eine fragwürdige gestalt nach der andern an der tür und will fragwürdige geschäfte/unterhaltungen/übernachtungen/kurierdienste/partys in anspruch nehmen. allen voran der angebliche bruder des chefs und seine "freunde". das dann auch noch die hauseule o.j. ausfliegt scheint nur so zu passen. wie der junge herr das dann wieder in den griff bekommt will ich mal nicht vorweg nehmen, falls tatsächlich jemand vorhat sich den film anzutun.

was der film nicht ist, ist spannend. ebenfalls kaum ist er lustig. es gab zwar etwa drei stellen an denen auch ich schmunzeln, respektiv lachen musste, aber abgesehn davon ist da nix, was auch nur annähernd einem niveau jenseits der bordsteinkante entsprechen würde. also was genau die zielgruppe des film ist, bleibt mir unklar und somit kann ich auch niemandem wirklich empfehlen den film einzulegen, es sei denn man ist mann und absoluter tara reid fan, denn diese bekommt man zu sehen in der rolle der hübschen cheftochter und häßlich ist sie ja wahrlich nicht…

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Kleinruppin Forever

Freitag, 4. Januar 2008 20:09

den ein oder anderen augenblick ist es schon her seit ich mir den film auf dvd mal angeguckt habe. getan hab ich das aufgrund einer, wie ich nun sagen kann, zu rechten empfehlung.

bei diesem rein deutschen film von 2004 geht es um eine dramatische und kuriose darstellung zweier schicksale, welche so nur aufgrund der deutsch-deutschen teilung zu stande kommen konnte.

wie damit schon angedeutet, spielt dieser film etwa um 1975 in beiden teilen von deutschland. beginnen tut alles nahe der damals noch nicht vorhandenen grenze, also wohl in den 50′er jahren. ein junges paar mit zwillingen fährt halb verträumt und halb im streit unvermittelt mit dem auto von einem gemütlichen platz weg und vergisst den korb mit den beiden babys. als sie das bemerken und versuchen panisch umzudrehen, kommt es zum tödlichen unfall der beiden. die nun ohne eltern daliegenden zwillingen werden getrennt und durch den späteren mauerbau auch unwissentlich durch eine ländergrenze geteilt.

der in eine reiche familie gekommene tim reist nun im  alter von ca. 20 jahren mit seiner schulklasse als ausflug in die ddr. dort wird in einem kleinen dorf halt gemacht und touri gespielt. der zufall will es so, dass tim hier seinen bislang unbekannten zwillingsbruder trifft. nach einem kurzen gespräch wird klar was sache is und der reiche wessi will wieder gehen. doch der ossi ahnt die chance und überwältigt tim kurzerhand. als tim aufwacht sieht er grad noch den bus mit seinen klassenkameraden davonfahren. sein zwillingsbruder gibt sich fortan als tim aus und der echte tim setzt nun alles daran in den westen zu kommen.

gelingen soll ihm das mit hilfe eines "internationalen" schwimmwettbewerbes im westen. also wird kurzerhand trainiert, um so den sprung nach hause zu schaffen. dabei unterstüzen tun ihn schnell die freunde vom alten ossi "tim", die zwar die plötzliche veränderung nicht geanz verstehen aber sich auch nur wundern und ihm die story vom vertauschen natürlich nicht abkaufen. zu den freunden gehören neben seinen band kollegen auch schnell ein sehr gut aussehende blonde in seinem alter und sein ziehvater.

die haupthandlung des film ist damit umschrieben und die meiste zeit vergeht nun mit dem abenteuer ostdeutschland bzw. wie tim damit klar kommt. das zum ende alles gut wird und die liebe letztendlich alle schranken besiegt, muss bei so einem film wohl kaum erwähnt werden.

wie realistisch die beiden welten und die menschen darin dargestellt sind, sei dahingestellt. es werden jedenfalls allerlei klischees bedient, was zwar vielleicht nicht immer 100% korrekt sein mag aber in jedem fall zu erheiterung beiträgt.

der film ist, finde ich, eine gute unterhaltung. durchaus lohnend für jeden, der mit der ost-west geschichte von deutschland noch was anfangen kann und inzwischen auch über teile davon lachen kann. ist dies der fall, so kann die dvd einen guten filmabend ergeben. der echte wessi mag zwar so seine probleme mit dem film haben oder ihn unlustig finden aber schlechter wird er dadurch jedenfalls nicht. bei zeit und lust also, ansehn!

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Tödliche Versprechen

Freitag, 4. Januar 2008 16:07

seit einer woche in den deutschen kinos und gestern abend in der spätvorstellung angesehn. damit also eine nahezu brandaktuelle filmmeldung.

leider muss ich sagen, dass es nicht der beste film war und somit die bewertung meinerseits auch etwas mau ausfallen wird und vielleicht den ein oder anderen mehr davon abhält den film zu gucken als hinzugehn. aber filmkritiken sollen ja schließlich auch dazu da sein schlechte filme mit wenig besucherzahlen abzustrafen, meine ich.

tödliche versprechen ist ein ca. 100 minuten langer film, welcher im london von heute spielt. dort im speziellen in kreisen der dort ansässigen russischen mafia.

anfangen tut alles mit der geburt eines kindes zu weihnachten. die noch 14 jährige unbekannte mutter stirbt bei der geburt. die der geburt beistehende hebamme macht sich nun auf die suche nach verwandten des kindes, damit das neugeborene nicht in ein pflegeheim oder ähnliches muss. ihre einzige spur ist dabei ein tagebuch und eine visitenkarte daraus, welche das mädchen bei sich trug.

die visitenkarte führt sie zu einem russischen restaurant, welches der ansässigen russenmafia als hauptquartier dient. da das tagebuch auf russisch ist, läßt sie es zunächst von ihrem russischen onkel übersetzen. parallel dazu nimmt sie aber auch kontakt zu dem restaurantbesitzer und seinen gefolgsleuten auf, was sich als grosser fehler herrausstellen wird. eh sie sich versieht steckt sie mitten drin in den machenschaften der mafia. ihr onkel weiss durch das tagebuch plötzlich "zuviel" und auch sie gerät zunehmends unter druck.

einzig der misteriöse Nickolai (gespielt von Viggo Mortensen) scheint ihr nicht direkt böse gesonnen auch wenn er mitten in der mafiaszenerie drinsteckt. welche rolle er letztendlich in dem thriller oder auch drama spielt erfährt sie nie, jedoch wendet sich am ende doch alles zu einem akzeptablen zustand für sie und ihre verwandten.

genau dieses ende ist es, was erstens zu plötzlich kommt und zweitens mir viel zu offen ist. es passt irgendwie nicht zu dem film und sollte es keinen zweiten teil, was ich nicht glaube, so ist es einfach schade, denn die story beginnt gerade interessant zu werden, da ist sie auch schon wieder vorbei. spannend ist der film ohne frage die ganze zeit aber er kommt halt nicht wirklich voran und als es dann vorwärts geht in der handlung ist er eben zu ende. schade.

eigentlich ist dies der einzige grund, warum ich kein empfehlung für den film aussprechen kann. sollte das ende einem egal sein, so kann mensch sich einen schönen mafia thriller angucken mit allem was dazu gehört. schlägereien, sex, waffen, alkohol, frauen… das ganze in der heutigen zeit mitten in london. die szenerie hat schon was und kommt absolut glaubwürdig, wenn auch unvorstellbar rüber. tja, bis auf das ende bzw. die eben maue handlung ein gelungener film. entscheidet am besten selbst ob es euch das kino wert ist, auf dvd ausgeliehen ist er aber allemal sein geld wert.

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the cabrians

Donnerstag, 3. Januar 2008 15:59

das letzte und auch zugleich erste mal gehört habe ich die leute von "the cabrians" am 30.11. im kato in x-berg. auch wenn sie im rahmen des "Flying Ska-Festivals 2007" fast schon untergingen in den line-ups, so konnten sie doch live auf sich aufmerksam machen. mir zumindest sind sie bis zum schluss im ohr geblieben und konnten mich überzeugen eine cd von ihnen zu ergattern.

wenn auch dieser letzte akt schwerer zu bewerkstelligen war, als zunächst erwartet, so hat er sich defnitiv nicht als fehler herrausgestellt und ihre neuste cd ("…for a few pussies more…") lohnt sich somit, find ich.

schon der titel auf ihrer homepage "world famous porno ska mafioso band" spricht für ihren verkörperten spass auf der bühne. sie spielen songs von 2-tone-ska bis reggae. das ganze teils sehr ruhig und entspannt, teils aber auch äußerst intensiv fast schon punkig.

die musik lädt ein zum zurücklehnen und entspannen, kann aber genauso zum tanzen anstiften. eines sind "the cabrians" auf jeden fall und das ist abwechslungsreich. man fühlt sich nach dem anlegen der kopfhörer oder dem einlegen der cd irgendwie, als wäre man grad in der karibik gelandet und von irgendwo tönt diese musik her.

"the cabrians" machen lust auf urlaub. wem das alles nicht reicht, der kann weiter einen bogen um die jungs machen. alle anderen sollten zumindest mal das "internet" nach "hörbeispielen" (auf der homepage gibs auch schon welche) durchsuchen und sich danach ihr eigenes urteil fällen. vielleicht schafft es sogar der ein oder andere zu einem ihrer durchaus seltenen live-auftritte, ich finde jedenfalls es lohnt sich!

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