The Dead Girl

ich bin beim surfen im netz über diesen film gestolpert und da ein interessant klang und dem genre drama zugeordnet wird, hab ich nicht lange überlegt und ihn mir einfach mal angesehn. das ganze übrigens im zuge meiner genesungsphase, nachdem ich mir am letzten freitag abend den rechten ringfinger in einer s-bahn-scheibe gequetscht habe und somit endlich gelegenheit und grund genug hatte um tage vor meinem beamer zuverbringen.

"the dead girl" also ist ein drama mit kleiner krimi ähnlicher story inklusive.  der film erschien meines wissens nie im kino in deutschland und ist seit januar diesen jahres als dvd zu leihen. der amerikanische streifen von 2006 geht rund 90 schnellvergehende minuten.

die handlung wird rückwärts erzählt. es beginnt alles mit dem toten mädchen/frau, welche nackt, zerstümmelt und vor allem tot und vergewaltigt einige zeit nach ihrem vorzeitigen ableben auf einem feld gefunden wird. die finderin lebt mit ihrer mutter in der nähe des feldes in einem amerikanischen dorf/stadt im nirgendwo. ihre mutter ist pflegebedüftig und trotz des liebevollen einsatzes ihrer tochter, hat diese für sie nur hohn und spott übrig. das finden der leiche sorgt bei der finderin für einen erweiterten ausraster und sie verläßt kruzerhand ihre mutter, um mit einem völlig fremden ins unbekannte zu fahren.

dieser unbekannte ist quasi der titel der ersten story, welche erzählt werden. darauf folgen dann noch weitere, bis zum schluss das tote mädchen selbst eine story bekommt, welche unmittelbar vor ihrem tot spielt.

bis dahin hat man ihre mutter, ihre "arbeitskollegin", ihren mörder, dessen frau und weitere menschen kennengelernt. dramatisch an der ganzen geschichte ist eigentlich die selbstverständlichkeit mit der alles passiert. nichts wirkt an sich besonders schlimm oder gar unverständlich, abgesehn vl. von dem mörder und seiner frau, welche aber auch durchaus menschlich verständlich handelt.

durch die mehreren handlungen/geschichten schafft man es nicht ganz, sich mit einem der charaktere zu identifizieren oder ähnliches verhältnis aufzubauen. der film läuft somit auf die klärung des mordfalles hinaus, d.h. wer ist der mörder und wie konnte es dazu kommen. das dabei nie klassische polizei(-arbeit) zum einsatz kommt, sondern quasi "nur" erzählt wird, wie alles geschah, macht die sache zu etwas besonderem/anderem. leider schaffte der film es nicht mich zu überzeugen, denn irgendwie will auch echte spannung nicht aufkommen und somit kann ich eigentlich nur sagen, dass es sich nicht wirklich lohnt diesen film zu sehen. also wer darauf stößt, kann beruhigt vorbeigehen, es sei denn Brittany Murphy ist sein/ihr lieblingsschauspielerin oder ähnliches.

Kommentar verfassen