Hurricane 2008

ich bin wieder wach und vor allem sauber! wer sowas nach gut drei tagen sagt, war entweder nur lange nicht duschen oder obendrein noch auf einem völlig verstaubtem festival. bei mir trifft letzteres zu.

dieses jahr fand das über die grenzen von deutschland bekannte hurricane festival am wochenende vom 20.-22.06. statt. wer alles dabei war? neben den rund 70.000 zuschauern auch noch einige bands, welche man sich auf dem link des festivals durchlesen kann.

ausverkauft war es am ende noch. lag wohl nicht zuletzt am zwar teils unsicheren, letztendlich jedoch sehr gutem wetter. fast zu wenig regen kann man sagen, denn es wurde somit schnell unaushaltsam heiß im zelt am viel zu frühen morgen. darüber hinaus sorgte der ausbleibende regen für mehr als erschwerte luftbedingungen nciht nur direkt vor der bühne. er trüber, dunkler und staubiger blick war eher normal als die ausnahme.

was bleibt? sind ein paar blaue flecke, restmüdigkeit und fotos

 

Hurricane Festival 2008

und ein paar konzert-/bandeindrücke, welche ich hier mal kruz umreissen möchte.

am freitag ging es los und meine erste band war turbostaat. für 16.15 uhr eine recht sprotliche auftrittszeit aber es ging und somit stand ungebremsten musikgenuss eigentlich nichts im wege. leider konnte mich der auftritt wahrlich nicht umhauen. irgendwie war er einfach nur da. ebenso ging es mit mit den gleich folgenden enter shikari. die beide waren nett. leider nicht mehr aber auch nicht weniger. is vielleicht auch einfach doch nicht ganz mein musikgeschmack zum drauf "abgehen".

weiter ging es für mich an dem tag mit deichkind um 20.45 uhr. was soll man sagen? besser geht es nicht. davon kann man sich z.b. hier überzeugen. leider war ich nicht sehr lange da, da parallel NOFX auf der hauptbühne spielten und ich die dringends sehen wollte. konnte da auch in der menge vorne vor der bühne auf alte bekannte treffen und somit u.a. mit ihnen und natürlich der band meinen spass. hat sich ergo gelohnt. gleich danach gings dann mit den unvergleichlichen beatsteacks weiter. wie erwartet ein geiles konzert, wenn auch nur ne show runtergerissen wurde. aber die musik macht bei den jungs irgendwie alles wieder gut. jedesmal ein traum und mehr als eine gänsehaut für mich. k.a. wie die das machen.

the chemical brothers…is nun wahrlich nicht meine musik und war auch nicht lange auszuhalten für mich. nach nem durchzechten beatsteacks konzert blieb mir nur in erinnerung, dass die ne geile bühne-licht-laser show hatten. die musik war halt für mich eher anstrengend als anhörbar.

der samstag begann noch früher (15.15 uhr) mit the (international) noise conspiracy. davon ist mir wenig in erinnerung und eigentlich wollt ich da auch nur hin, weil ich die jungs kannte und wusste, dass mich die musik nicht abschreckt. vor allem aber, weil millencolin danach auftreten sollten. das taten diese auch. leider etwas mau, aber ok. im anschluss hab ich mir denn sehr miese rise against angeguckt. danach gabs kaiser chiefs, welche mal endlich wieder ein bissel stimmung machten und somit das konzert echt gelungen war. ebenso billy talent, welcher gleich danach dran war. leider ging mir nun langsam die puste aus und ich musste mitten drin mal ne pause machen und mir das ganze aus entspannter entfernung angucken. dort blieb ich dann gleich und sah mit die folgenden foo fighters an. auch hier: nette licht show aber nicht unbedingt meine musik auf dauer (also alle bekannten songs gespielt, std. bühnenshow runtergezogen). irgendwie zu lang und weilig 😉

maximo park…kamen nach foo fighters auf der nebenbühne. ich glaube ich war 5 minuten da. einfach zu lam für die uhrzeit, fand ich.

der sonntag war mir von vornherein etwas suspekt, da mich kaum eine band echt überzeugen konnte im lineup. bis panteón rococó. diese wurden also pünklich um 14.45 uhr (!) angesteuert. mit den jungs ließ sich dann blendent feiern. im anschluss gab noch mal guten punkrock von den donots oben drauf. doch dann…war es plötzlich vorbei mit spass für mich. weder der anschließend angesteuerte black rebel motorcycle club, noch the kooks und die zwischendrin besuchten bands slut und nada surf konnten mich richtig begeistern. lediglich bei the kooks kann ich sagen, dass die musik und band echt ok waren aber irgendwie doch mädchenmusik machen 😉

fehlte nur noch der headliner radiohead. voller erwartung ging es in eine gute sicht- und hörposition. doch dann kam die band. langweiliger ging es kaum. nette licht-bühnen show aber die musik? die leute sind weggeströmt. so auch ich nach ca. 30 minuten, wenn überhaupt so lange.

der sonntag hatte einen faden beigeschmack bis dato aber das anschließend besuchte discozelt auf dem zeltplatzgelände konnte die stimmung dann nochmal nachhaltig aufbessern. bleibt also der vorsatz, dieses zelt nächstes mal öfters zu besuchen 😉 (und da sag noch einer disco is tot)

neben diesen bands konnte unsere kleine beschauliche gruppe auch noch ein paar andere erfahrungen machen. diesen waren vor allem musikalischer natur und so kann ich bislang nur per link und den höreindrücken vom festival drauf verweisen aber vl. kommt das ja bald intensiver. wer ihn noch nicht kennt, sollte man ein paar augenblicke drauf verweilen. alexander marcus. du wirst ihn hassen oder lieben, soviel vorweg. aber gute laune kann er auf jeden fall verbreiten. in jedem fall viel spass mit ihm 😉 (reinhören auch auf div. youtube videos möglich z.b. "Alexander Marcus – Spiel, Satz Und Sieg", einlesen zum thema z.b. in der berliner zeitung "Komm nach Papaya, ins geheimnisvolle Land")

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