Paddeltour 2008 von Mirow aus

Fast genau vor einem Jahr hatte ich mich incl. einer kleinen Gruppe schon einmal auf den Weg gemacht und die hohe Sportkunst des Paddeln ausgeübt. Letztes Wochenende war es dann mal wieder soweit, die Erfahrungen aus dem letzten Jahr zu toppen und auszubauen.

Los ging es am Freitag ca. 22.30 Uhr (!). Rein ins Kanu (zwei Dreier, belanden mit jeweils zwei Leuten und Gepäck), kurze Planeinweisung im halbdunkeln und losgepaddelt. Ausgerüstet mit einer Taschenlampe und viel Motivation, einer Prise ungutem Gefühl und ein wenig Mutbier ging es also in die dunkle, stille Nacht.

Rund 10km, machte auf dem Kanu rund zwei Stunden, ging es dann durch totale Stille und angenehme Dunkelheit. Herrlich beruhigend, wo man doch keine 4h vorher noch in der Freitags-Rush-Hour aus Berlin kam. Den Weg haben wir ohne große Probleme gefunden und dann ca. 1 Uhr unser aufgebautes Zelt im Rücken gehabt. Nach kurzen Freitagsabend-Chillout ging es dann in die erste kurze Nacht.

Um zehn Uhr wurde unsere kleine Gruppe von zwei weiteren Mitstreitern verstärkt, welche aus Zeitgründen den Weg per Auto zu unser ersten Station wählten. Nun hieß es frohen Mutes die rund 16km Tagestour zu meistern.

 

060708 Paddeltour am Mössensee

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Umsetzpunkt und Schleuse auf der geplanten Route ließen Action im Kanusinne vermuten. Der Hitze des Tages trotzend ging es langsam aber stetig vorwärts zum ersten grossen Rastpunkt, wo ausgiebig gebadet, gegessen und gebadet wurde (in der Reihenfolge).

Auch wenn das Fahrtempo langsamer wurde, rückte das Ziel immer näher und am Ende konnte zumindest zum Teil noch schön in der untergehenden Sonne auf dem Wasser entspannt werden. Zwischendurch gab es Wasserrosen, allerhand Wasservögel und deren Junge und viel Natur, zwischen ebenfalls zahlreichen anderen (Motor-)Booten.

Geschafft vom Tag ging es dann Abends nach Grill und Kampf den stechenden Insekten zeitig ins Bett. Mit dem Wissen des frühen Aufstehens (die Sonne auf dem Zelt am frühen Morgen zwingt einen dazu) und der Angst vor der kommenden Rückkanufahrtim Kopf.

Aufgestanden, eingepackt und losgefahrn. Nicht ganz so frisch und zügig aber stetig. Und so wurde gegen 14.30 Uhr der Ausgangsort wieder erreicht. Dort das Ritual des Badens und Essens wiederholt und dann mit vier Rädern und den Füssen gen Heimat.

Bleibt zu sagen, dass es ein schönes, erholhsames Wochenende war, was zumindest ich, gerne wiederhole im nächsten Jahr. Dank allen Beteiligten für die rundum harmonische Atmosphäre. Auf das uns die "Sonnenflecken" noch eine kleine Weile ans Paddeln erinnern!

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