…macht der Mai. Naja, in meinem Fall wohl eher der Oktober, denn es ist nun soweit, wenn auch anders als von mir selbst erwartet, mein Blog bekommt ein neues Gerüst.
Nach vielen Stunden rumprogrammieren an einem eigene Blog, auf Basis des alten, bin ich zu dem Schluss gekommen, dass mir ein Standard-Blog-System vielleicht einfach ne Menge erspart und aber irgendwie auch den gleichen Dienst tut.
Nach einiger Recherche habe ich mich dann für WordPress entschieden. Das ist sehr weit verbreitet, hat etliche Erweiterungsmöglichkeiten und Vorraussetzungen, welche mir mein Provider ohne Umstellungen erfüllt.
Sicher hätte ich auch noch mehr Stunden investieren können, damit ich das alles selbst aufbaue aber irgendwie scheint es mir das nicht Wert zu sein. Man lernt doch nicht soviel dabei und es fallen einem nach jedem Schritt immer wieder fünf weitere ein, die man noch einbauen will. Das führt zu keinem Ende und hilft mir auch nicht dabei besser und schneller zu bloggen. Genug gerechtfertigt!
Ich hoffe in Zukunft hab ich etwas mehr Zeit für Inhalt im Blog und “verschwende” weniger beim Programmieren des Selbigen. Jetzt nur noch “schnell” die alten Einträge ins neue System konvertieren und dann blicke ich frohen Mutes in eine blogreiche Zukunft!
Ist das möglich? Ich war und bin noch sehr skeptisch aber ich habe mich mal gewagt auf den Button "Start Analyzing My Browsing Histroy" zu klicken, welcher auf einem Eintrag vom Blog Mike On Ads zu sehen ist.
Schon ne Weile alt aber die Überschrift "Using your browser URL history to estimate gender" versprach, zumindest mir, was sie verheißen hat. Das Ergebnis quitierte mir erfolgreich, dass ich dem männlichen Geschlecht angehöre und das nur Aufgrund von drei Webseiten, welche zu diesem Zeitpunkt in meiner Historie waren.
Wie genau der Test funktioniert steht im Artikel. Das er nicht immer richtig ist, sollte jedem klar sein. Ich fand es trotzdem erstaunlich, denn ich hab noch öfters den Test ausgeführt und je mehr Seiten in der Historie mit analysiert wurden, dest genauer/sicherer wurde das Ergebnis, welches in Prozent zum jeweiligen Geschlecht angegeben wird.
Nebenbei kann man so übrigens feststellen, egal welches Geschlecht am Ende ermittelt wird, ob man ein eher weibliches oder männliches Surfverhalten hat.
Wahrscheinlich nutzen diese Automatik kommerzielle Anbieter von dynamischer Werbung schon lange also echt schön, dass man das jetzt mal direkt selbst probieren kann find ich und die Theorie damit Praxis wird bzw. ja wohl schon längst geworden ist.
…für das Galileo Mystery Team. Mir ist diese Sendung Gott sei Dank nur aus der "leicht" modifizierten Fassung von switch reloaded bekannt. Ein Einblick darin lohnt sich auf jeden Fall und den kann man mal in diesem Video bekommen.
Bei der Suche nach Galileo Mystery bin noch über diesen schönen Artikel gestolpert. (An-)Lesen lohnt sich.
Kommen wir nun zum eigentlichen Thema. Das zu klärende "wichtige" Mysterium. Mir bekannt wurde es durch die Fachzeitschrift Physik Journal, der DPG, wo ich noch Mitglied bin, zunehmends aber weniger verstehe, da ich kein Physik mehr mache und deshalb zum Jahresende austrete.
Dort stand in der Ausgabe vom April 2008 ein Artikel über die rätselhaften Flybys. Das sind Raumflugmanöver, bei der meist Sonden mit Hilfe von anderen Himmelskörpern z. B. Schwung holen für ihren Weiterflug. Dies funktioniert Aufgrund der Schwerkraft, welche von den Himmelskörpern ausgeht und auf die z. B. Sonde wirkt.
Eine Analyse von solchen Manövern hat nun gezeigt, dass die erwartete Endgeschwindigkeit von der tatsächlichen Geschwindigkeit am Ende um + 13 mm/s abweicht! Krass. Und das bei Geschwindigkeiten von teils 17 km/s von Sonden wie z. B. der Voyager 1.
Irgendwie schon lustig diese Physiker…würde ja drauf wetten, dass das ne Messungenauigkeit oder ein Rechenfehler Aufgrund von Rundungen ist.
Gleich vorweg: Ja, ich bin zu spät, aber in anderen Teilen der Welt ist ja noch der 15.10.2008…
Es ist nun schon ein ganzes Jahr her oder besser sogar ein Jahr und ein Tag, da der letzte Blog Action Day ein wenig für Wellen sorgte. Zumindest im Netz hat er es auch in Deutschland geschafft für Aufmerksamkeit zu sorgen.
Dieses Jahr ist das Thema
Armut. Nicht ganz einfach wie ich finde, vor allem, wenn man versucht sich damit ernsthaft auseinander zu setzen.
In anbetracht der Finanzkrise, welche aktuell für abklingende Wellen sorgt, ist das Dauerthema Armut in der Welt, bei uns, überall irgendwie wohl nicht spannend oder wichtig genug, soviel bleibt wohl in jedem Fall zu sagen, wenn man sich die "Rettungspakete" der Regierungen der Welt anguckt, damit Fehler bereinigt werden können, die Menschen wissentlich verursacht haben.
Schade, daß die Weltregierungen nicht einmal einen Bruchteil des "Rettungsgeldes" übrig haben, um Menschen zu helfen, die für ihr Schicksal meist nichts können. Arme Menschen, darunter Kinder, Alte, Kranke und Verletzte. Oftmals noch in eben diesen Situationen, weil wir sie als reiche Industrienationen dort "hingebracht" haben.
Die Summen über die dann in den jetztigen Tagen gesprochen wird sind jenseits aller Vorstellungen der meisten Menschen. So sind z.B. die 500.000.000.000 ,
die die Bundesregierung den unseren Banken schenken will dann doch eine nette Summe. Der von Deutschland beträgt nächstes Jahr grad mal 10 Mrd. und das ist der gesamte Forschungs- und Bildungsetat!
Es wird sonst um jeden Mark Euro gestritten und dann lieber mal wieder bei sozialschwachen ohne Lobby gekürzt. Aber wenn die armen, kleinen Banken selbstverschuldet das Geld des kleinen Mannes, respektive der Frau, um die Ecke bringen, dann wird da natürlich schnell und unkompliziert geholfen. Wir sind ja schließlich alle eine Familie. * HUST*
Die Kinderarmut steigt in Deutschland seit Jahren auch sonst werden es eher mehr als weniger "Sozialfälle" also Menschen, die weniger als der Durchschnitt hat. Aber hey, uns gehts es doch gut…aber die armen, kleinen Banken, denen muss doch zuerst geholfen werden. Dass danach für die nächsten x Jahre kein Geld mehr für niemanden der klein und schwach ist Geld da ist, dass ist jetzt egal, darum kümmern "wir" uns einfach später…
Ich finde Armut fängt bei uns vor der Tür an. Sicher kann man sagen, dass es hier uns im Verhältnis zu manch anderem Ort noch super geht und damit hat man natürlich recht. Nicht desto trotz halte ich es für sinnvoller hier vor Ort bei uns allen was gegen Armut zu unternehmen, als Geld in fragwürdige Hilforganisationsverwaltungen zu stecken. Wer es unbedingt "richtig" machen will, der soll sich selbst aufmachen und nicht sein Gewissen mit Ausgleichszahlungen beruhigen. Da wir aber wohl kaum alle jetzt nach Indien fahren, denke ich wäre schon vielen Geholfen, wenn wir der Armut bei uns ins Gesicht sehen und sozial und solidarisch mit Menschen umgehen, die eben nicht das Glück hatten, was wir, warum auch immer, bekommen haben.
Viel Spaß (ja, sowas macht Spaß) beim Armut "bekämpfen" und / oder sich dessen (der Armut anderer) bewußt werden.
Zum Schluss gibs noch nen kurzen Handy (!) – Film, der irgendwie zum Thema paßt, welcher heute bei Ehrensenf kam.
Ich habe es geschafft! Ich schaffe es mal wieder zu bloggen und das obwohl ich seit etwas über zwei Monaten alle Hände voll zu tun habe, denn ich bin quasi Vater geworden. Nicht ganz über Nacht aber doch irgendwie auch ungeplant und somit darf ich mich nun um Frau und Kind kümmern, so fern es meine Arbeit und beschränkte Freizeit mir erlaubt. Man mag es kaum glauben aber es macht unendlich viel gute Laune und ich habe mich so lange ich denken kann nicht so gebraucht und gut gefühlt…
Der besagte Familienurlaub liegt noch nicht mal eine Woche zurück und nun passe ich glaube ich das erste mal richtig lange auf unsern Kleinen auf, da Mama feiern is
Was soll man da anderes tun, wenn man keinen Fernseher hat und das einzige begehbare Zimmer vom Schlafenden "blockiert" wird? Bloggen!
Zurück zum Urlaub…
Es ging mit dem geliehenen Auto auf die Insel Rügen. Dort in die Nähe von Putbus. Eine kleine Ferienwohung im quasi nichts bot uns Quartier, wobei man ehrlicherweise erwähnen sollte, dass der Mithausbesitzer niemand geringeres als der Vater meiner "Neuen" ist. Aber warum nicht praktisches mit schönem verbinden?
Das Wetter hätte zu Beginn besser sein können aber es musste nicht, denn so bot es sich quasi an einen Ausflug nach Stralsund zu unternehmen, wo wir das neu eröffnete Ozeaneum besucht haben. Ein extremst empfehlenswertes Museum für jung und alt. Ich kann das sagen, denn wir haben es probiert. Besonders gross angekündigt wurde darin die Walhalle. Wale in Lebensgröße gibs darin zu sehen. Ich muss sagen, dass war schlichtweg überwältigend. Der absolute Wahnsinn und für Menschen die sich auf diese Halle einlassen können, ist sie allein schon der Besuch und das Geld (14 Euro für Erwachsene) wert. Ein Video aus der Halle gibs hier. Wer danach noch Walfleisch probiert, geschweige denn die Jagd darauf toleriert, für den habe ich wenig Verständnis. Ich habe fest in meinem Plan ab 2009 nicht mehr in ein Land zu reisen, welches die Waljagd unterstüzt oder durchführt. Dazu gehören mindestens:
Island
Japan
Südkorea
Norwegen
Dänemark (Grönland)
Kanada
Russland/UdSSR
USA
St. Vincent
Grenadinen
Auch wenn manche von denen ich aus anderen Gründen ebenso meiden würde und andere widerum eher nicht in meinem finanziellen Rahmen liegen, so ist es doch eine kleine Aufgabe, welche von jedem (vielen) befolgt etwas bewirken kann.
Als das Wetter dann besser wurde ging es an den Strand. Vorher noch einen Abstecher bei relativ großzügig eingesperrten "Wildtieren" gemacht und die berühmten Rügener Kreidefelsen besucht. Von allem gibts es Fotos, welche stark selektiert hier dem breiten Publikum einmal nicht vorenthalten werden sollen. *Klick*
Dem unwissenden Publikum sei an dieser Stelle vielleicht noch kurz der Hinweis gegeben, warum den die Buche als Panorama fotografiert wurde und zusätzlich einee Raupennahaufnahme es schaffte in die begrenzte Auswahl zu gelangen.
Die Buchen dort an den Kreidefelsen waren nämlich dermaßen mit Raupen übersäht, dass ich mich nicht erinnern konnte so etwas jemals gesehen zu haben und ich es deshalb für sehr fotografierendswert hielt. Die Punkte (bei Vergrößerung auch als Raupen auszumachen!) auf der Buche, besonders im unteren Teil, sind alles Raupen! Das diese auf keinen Fall alle der gleichen Art angehörten zeigt das Foto mit dem "deutschen Trio", welches drei, teils farbenprächtige, Vertreter der Baumplage zeigt. Das die dort trotz ihrer Faszination nciht ganz ohne Folgen blieben zeigte ein Blick auf den Boden, welcher übersäht war mit Blättern, welche abgenagt wurden und teils halb kaputt und grün am Boden lagen.
Was bleibt? DIe wünderbaren Erinnerungen an meinen ersten eigenen Familienurlaub und die Hoffnung, dass noch viele weitere kommen werden. Ich kann nun verstehen, warum sich Menschen finden die Kinder in die Welt setzen, denn es ist zwar ohne Frage eine der anstrengensten Arbeiten, der man sich freiwillig unterziehen kann aber wohl auch die kraftspendenste von allen. Was gibt es schon erfreulicheres, schöneres und aufbauenderes mitzuerleben, als das Heranwachsen eines neuen Menschen? Schöpfung live, in Farbe und mit eigenem Veränderungsmöglichkeiten!