Na dann…

…mach ich vielleicht lieber doch noch mal was vernünftiges? Wie? Was? Wieso? Warum?

Konnte gerade in der iX-Ausgabe 8/2008 den Artikel “IT-Arbeit macht krank” lesen. Darin wird ein Arbeitspapier zusammengefaßt, welches durchaus beunruhigende Statistiken über meinen Berufszweig darstellt. Die vier Seiten sind schnell gelesen und einen Abschnitt möchte ich trotzdem mal direkt hier “abdrucken”:

Einige Befunde aus neueren Studien

In einer Zusammenfassung der Ergebnisse des vom BMBF geförderten Forschungsprojektes „Nachhaltigkeit in der Projektarbeit“ weisen die Autorin und der Autor (Latniak / Gerlmaier 2006, S.1) vor allem auf zwei Punkte hin:

  • IT-Beschäftigte in den untersuchten Softwareentwicklungs- und beratungsprojekten leiden bis zu viermal so häufig unter psychosomatischen Beschwerden (chronische Müdigkeit, Nervosität, Schlafstörungen und Magenbeschwerden) wie der Durchschnitt der Beschäftigten in Deutschland.
  • 40% der Befragten zeigten eine Zunahme chronischer Erschöpfung, einem Frühindikator für Burnout. 30% hatten Probleme, sich zu erholen. Nach dem Gesundheitsreport der Techniker Kranenkasse gibt es eindeutige Indizien, dass psychische Gesundheitsgefahren für die IT-Branche im Besonderen zutreffen. (Voermans 2007)
  • Der Gebrauch von Antidepressiva liegt bei IT-Beschäftigten um 60% höher als im Durchschnitt aller Beschäftigten.
  • Der Gebrauch von Psychopharmaka liegt bei IT-Beschäftigten um 91% höher als im Durchschnitt aller Beschäftigten.

Na Gesundheit, sag ich mir da. Gerade die letzten beiden Fakten sind ja nicht unbedingt das, was ich mir von einer sorgenfreien Zukunft vorstelle.

Ich meine wer kann seine Arbeit schon so leiden, daß er nicht auch wenigstens zum Spaß mal den Satz “Arbeit macht krank” gebrauchen würde? Aber muss es denn gleich so harte Realität sein?

Bin ich ja froh, dass mir erst ein Fall bekannt ist, bei dem ein Symptom davon aufgetreten ist/auftritt. Tue ich wohl weiter gut daran für ausreichend Bewegungssport durch mich zu suchen und diesen zu praktizieren. Kombiniert mit abendlichen Aktivitäten schaffe ich dann hoffentlich ein Netz, was mich vor dem bewahren wird, was mir die Statistik anzuhängen versucht…

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