Ein ungezähmtes Leben

Der Abend/Tag an dem ich diesen Film gesehen habe liegt nun wohl auch schon nicht mehr nur 14 Tage hinter mir aber wie immer schaffe ich es auch dafür irgendwann meinen Senf zum Film dazuzugeben und sei es nur, damit ich für mich später feststellen kann, ob ich den FIlm schoneinmal sah und wie er mir gefiel…

Ein ungezähmtes Leben ist ein knapp 110 Minuten langer Film von 2005. Die Hauptrollen können sich mit Jennifer Lopez, Morgan Freeman, Damian Lewis und Robert Redford durchaus sehen lassen. Ich finde es fast schon erstaunlich, dass der FIlm durchaus kaum beachtenswert in meiner Erinnerung angepriesen wurde als er in die Kinos kam.

Worum geht es? Der oben anschaubare Trailer verrät es im Wesentliche. Eine Frau flieht mit samt Tochter vor ihrem Ehemann, der die Sprache der Gewalt zur normalen Umgangsform gegen sie erhoben hat. Die Flucht geht zu dem letzten dem sie trauen kann und von dem sie hofft, dass er Ehemann sie dort nie findet. Ins beinahe nichts. Eine Ranch mitten in Amerika, eine gute Autostrecke vom nächsten Dorf entfernt.

Die Familie als letzter Rückzugsort. Ihr Schwiegervater. Sein Sohn und ihr Ex-Mann ist tot. Der neue ein Schläger und der Kontakt seit dem Tod alles andere als lebhaft. So geht es denn auch erstmal darum vorsichtig Kontakt aufzunehmen.

Quelle: Getty Images
Quelle: Getty Images

Wichtiger Fakt ist noch, dass der Schwiegervater dort nicht alleine auf seiner Ranch wohnt, sondern mit einem alten Freund, welcher schwer verletzt und krank gepflegt werden muss, ihm aber in jedem Fall eine willkommende Gesellschaft ist.

Nach ersten Anlaufschwierigkeiten kann sich eine gesunde Beziehung zwischen Opa, Mutter, Tochter und dem Freund entwickeln. Dabei wird jeder Charakter im Film kurz ausführlich beobachtet bzw. filmisch erläutert. Die dabei fortschreitende Handlung ist nun soweit, dass dem eingekehrten Frieden der Ehemann der Frau in die Quere kommt.

Er hat sie aufgespürt und bittet natürlich zunächst um Vergebung und verspricht das nie wieder zu tun…

Die Frau fällt darauf jedoch nicht mehr rein und sofort stellt sich wieder seine brutale Seite zur Schau. Der Showdown ist natürlich wenig spektakulär und man konnte ihn erwarten, jedoch gehört er zu einem solchen Drama auch ein wenig dazu.

Der Film ist ein netter Zeitvertreib an einem verregneten Samstagnachmittag. Man ist anschließend nicht klüger/dümmer/hübscher oder was man sonst nach einem Film sein könnte. Er zeigt einfach Menschen in Familie und dabei ein wenig idyllische Landschaft. Er hat keinen echten Höhepunkt. Die Handlung läuft dahin. Man verpaßt also bei dem Film nichts aber man nimmt auch keinen Schaden.

Wer also Lust auf entspanntes Familiendrama hat, wie schon erwähnt ideal für einen verregneten/kalten Wochenendentspannungstag, kann zugreifen.

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