Modersohn-Zirkus 2008

Was ist das denn nun schon wieder? Ich gebe zu, dass diese Projekt wohl den meisten unbekannt ist und auch schwer zu erraten ist, um was es sich dabei handelt.

Der Berliner Insider kennt vielleicht gerade noch die Modersohn-Brücke im Bezirk Friedrichshain, welche dem Zirkus ein wenig Namenspatron ist. Vielmehr ist aber der Name der Modersohn-Grundschule, welche ebenfalls in der Nähe der Brücke ist, Namensgeber des Projektes.

Eintrittskarte in den Modersohn-Zirkus

Nun läßt sich wohl so langsam erahnen, worum es geht. Die Modersohn-Grundschule beschloß, gemäß Protokoll, im Frühjahr 2007 ein Schulprojekt zu starten, welches sich mit einem Zirkus befassen sollte. Durch diverse Zwischenstationen, vielfältigste Unterstützer und wohl vor allem durch die Mitarbeit vieler Eltern, gelang es bis zum Mai 2008 das Projekt auf die Beine zu stellen.

Konkret hieß das dann im Mai 2008, dass es zu Zirkusvorstellungen durch die Kinder der Modersohn-Grundschule kam. Eingeteilt in zwei Gruppen und einer extra Elterngruppe kamen so kleine Zirkusvorstellungen vor ein breites Publikum. Jung und alt ließen sich vor allem durch die Jüngsten unterhalten.

Es war eine pralle Hitze im Zirkuszelt, die aber die Stimmung weder bei Publikum noch bei den Artisten verderben konnte. Durch Stärkung von Eis & Kuchen am Imbiss und mit Hilfe von musikalischer Einstimmung durch die Elternband war man bestens auf das Zirkusprogramm vorbereitet und wurde lediglich durch die angeordnete Pause zu einem wohltuenden Break animiert.

Dargeboten wurde dann die Show mit dem Titel “Detektive & Tortellini”. Dabei kam eigentlich alles zum Einsatz, was man von einem Zirkus erwartet, bis auf die fehlenden Tiere vielleicht. Aber jede Altersgruppe der Schule und ich denke auch jeder Schüler hatte seinen Platz im Zirkus und lebte ihn. Davon kann man sich nicht zuletzt auf den Fotos überzeugen.

Was hab ich da gemacht? Mein ältester Neffe war auch da (siehe obenstehendes Foto)!

Was bleibt? Mir am Ende ein schöne Erinnerung und ich hoffe den Veranstaltern, den Organisatoren und vor allen den Kindern auch. Eine Wahnsinnsleistung aller Beteiligten. Soweit ich mich erinnern kann nicht immer mit der größten Unterstützung von Senat und anderen Offiziellen. Unendlich viel ehrenamtlicher Arbeit.

Kann man hoffen, dass bei vergleichbaren Projekten in der Zukunft die Ängste (?) der Offiziellen weniger sind und solche Dinge gleich mehr Unterstützung erfahren können, denn letztlich ist das wohl eine der so oft gewünschten Projekte, wo Eltern mit ihren Kindern gemeinsam aufbauen und erleben können.

Ich wünsche mir mit meinen Kindern ähnliches “durchmachen” zu dürfen!

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