Dort gibt es jeden Tag einen Artikeln, der gekauft werden kann. Ja, genau einen. Der kann ein Technik- oder Haushaltsgerät sein. Es gibt aber auch Klamotten/DVDs/Spiele oder Bücher. Eigentlich alles mögliche, was man mal gebrauchen könnte oder wollte.
Dadurch das es nur einen Artikel gibt ist dieser oftmals sehr billig zu haben. Leider auch immer nur in begrenzten Stückzahlen und so kann es vorkommen, dass ein Artikel schon ausverkauft ist, wenn man die Seite zu spät am Tag ansurft.
Gelegentlich, WIE AUCH HEUTE, ist “Guutrausch”. Das bedeutet, dass sobald ein Artikel ausverkauft ist, kommt ein Neuer rein. Obendrein sind die Artikel auch noch besonders billig. Da lohnt sich das vorbeischauen auf jeden Fall!
Die Artikel werden immer leicht witzig/anders/nett beworben und daneben gibs die Fakten. Hinzukommt eine Community, welche die dargebotenen Artikel bewertet und/oder kommentiert/diskutiert.
Ein Statusbalken am oberen, rechten Rand zeigt an, wieviel Prozent der Gesamtmenge noch zu haben sind.
Aufmerksam bin ich auf die Seite über die c’t geworden. Kann man also im Besten Fall davon ausgehen, dass dies nicht nur eine Ente ist und morgen Pleite geht. Ich selbst beobachte das ganze auch schon ne Weile (mind. 3 Monate) und konnte zwar noch nix für mich entdecken aber ein kleines Fingerjucken war immerhin schon vorhanden.
Denke für den ein oder anderen ist manchmal definitiv was dabei. Nen RSS-Feed zum einfachen beobachten der Seite gibs auch. Viel Spaß beim Fun-Shopping!
Da ich leider weiß, dass nicht alle meine Leser täglich Zeit haben bei Ehrensenf vorbeizuschauen, werde ich mal wieder einen Inhalt von denen hier vorstellen.
Das Video lohnt sich einfach. Kopfhörer auf bzw. Boxen an und los geht es. Englisch sollte man ein wenig draufhaben aber dann sollte alles passen.
Ein Freund von mir residiert gerade in Zürich um sein Architektur Studium ein wenig voranzutreiben, was lag da näher als in der Stadt des Geldes mal vorbeizuschauen? Mit dabei waren neben mir noch ein paar Freunde damit das ganze keinen alt so homoerotischen Touch bekommt haben wir auch noch eine “hochschwangere” Freundin mitgenommen, die sich wie erwartet mit den ganzen Männern bestimmt tierisch amüsiert hat…
Los ging es an einem Donnerstag Abend in Berlin vom Hauptbahnhof. Mit dem City-Night-Line nach Zürich. Direkt ohne einmal umsteigen. Das ganze für manche von uns zum Preis von 29,00€. Was will man mehr? Die sinnlose Nacht nutzen wir als mehr oder minder sinnvoll im Zug und konnten so “ausgeschlafen” in Zürich um etwa halb zehn Uhr morgens aufbrechen und die Stadt unsicher machen.
Ausgestattet mit der Zürich-Touri-City-Card für 72h (Kosten etwa 34 CHF, also grad rund 21,87 Euro) ging es zunächst in das Architekturbüro “unseres” Studenten. Dort wollten wir uns zunächst einmal ein Bild vom Studenten, fern ab der Heimat, selbst machen. Darüber hinaus nutzen wir die Möglichkeit die Räumlichkeiten des Design-Büros ein wenig zu überblicken und unser überquellendes Gepäck ein wenig zwischenzulagern.
Da die Arbeit dem Studentenjunge die Freizeit raubte und er Zürich-Touri-City nun doch schon mehr als einmal durchschritten hatte, sind wir nun also los den touristischen Hauptteil unseres Trips abzuarbeiten. Übrigens sehr gute Unterstützung sowohl im Vorfeld als auch dabei wurde uns durch folgende Medien zu Teil:
Der Begann wiederrum am Hauptbahnhof. Wir flanierten also die Straße entlang, unter der diverse Goldreserven der Schweiz liegen sollen. Kein schlechtes Gefühl, allerdings jeder Fußgängerpassage der Welt eher identisch als verschieden. So ging man nun also vorbei an den Sehenswürdigkeiten, welche unsere Reiseführer uns verrieten. Hielten mal hier mal dort. Tranken und aßen ein wenig bei Sprüngli. Kauften kleine Souvenirs. Wir waren eben Touris.
Dazu gehörte auch eine Bootsfahrt auf dem Zürichsee, welche übrigens auch im ZürichCARD-Preis enthalten ist.
Gegen Ende des Nachmittags waren wir um einiges müder und am Ende der Altstadt-Touristen-Tour angekommen. Es ging also los, die Sachen und den immernoch arbeitenden Studenten abholen. Dieser wurde kurzerhand eingesackt und dann gings in seine Züricher Bleibe, wo dann zünftig gekocht und gespeist wurde. Vorher/dabei wurden natürlich noch ein paar herbe Frischgetränke organisiert und vertilgt, denn der Abend sollte ja noch lang und heiter werden.
Der Abend war dann sehr feucht und fröhlich und sorgte dafür, dass der nächste Tag erst gegen 12 Uhr Mittags für die meisten von uns begann. Da die Sonne aber lachte, wurde nicht lange gefackelt und das letzte, große touristische Muss abgehakt. Der Uetliberg. Aufgrund der allgemeinen Katerstimmung wurde auch die Große-Uetliberg-Tour gewählt und man wanderte so gemütlich in den Sonnenuntergang bis zur nächsten Seilbahnstation, welche die Abfahrt vom Berg und anschließende Heimfahrt (in die Studentenwohnung im Altersheim (!)) per Bahn einläutete.
Der letzte, gemeinsame, lange Abend wurde dann nach Versorgung der leiblichen Bedürfnisse dazu genutzt um die Altstadt bei Nacht zu erkunden. Dazu gehörte ein Besuch in einer halbwegs alternativen Bar und einem Späti (Berlinerisch für Spätverkauf), welcher nebst durchaus preisgünstigem aber nicht schlechtem Wein und Bier auch interessante, wenn auch teils abstoßendes/provokantes Bildmaterial zum Anschauen zur Verfügung stellte. Der Wein an diesem Abend bekam mir zwischen all dem Hopfensaft irgendwie nicht. War aber auch nicht sooo tragisch, da man noch sichtlich und unersichtlich geschafft vom Vorabend kurz nach Mitternacht kollektiv die Heimreise ins Altersheim antrat.
Der Sonntag in Zürich wurde dann nach leqqerem Frühstück dazu genutzt, das Landesmuseum zu “erobern”. Der Eintrittspreis dafür ist übrigens ebenso, wie viele weitere Museen und Ausstellungen im Preis der ZürichCARD inbegriffen. Der Sonntag wurde sonst eher zum ausspannen, vorbereiten der Heimreise und dem obligatorischen Shopping, Kochen und anschließendem Essen gewidmet.
Dann hießt es auch schon Abschied nehmen und wieder in den CNL steigen, um Berlin am nächsten Morgen ausgeschlafen in die Arme zu nehmen. Was bleibt? Zürich ist teuer zumindest bei allen Waren (vor allem Lebensmitteln) des täglichen Bedarfs. Der Züricher an sich scheint unfreundlich (bislang ist kein freundlicher bekannt). CNL ist eine lohnende Erfahrung (billig & lustig, vor allem wenn man es vorzieht nicht so viel zu schlafen). Wieder dahin? Muss nicht sein. Ein verlängertes Wochenende scheint für Zürich zu reichen und für lange vorzuhalten.
Es handelt sich dabei um eine deutsche (berliner) Rockgruppierung, welche nun endgültig (?) am 06.12.2008 in der Berliner Columbiahalle quasi das Licht ausmachte.
Ich selbst konnte mir mein einziges Live-Bild am 05.12.2008 machen. Also beim vorletzten Konzert der Alt-Herren-Combo. Eines gleich vorweg: Die fast 26,00€ für das Konzert haben sich absolut gelohnt und mit Knorkator verläßt mal wieder eine Band das “Parkett”, welche es definitiv weniger nötig hatte als so manches Übel, was sich immernoch dort zu Hause fühlt.
Vor dem Konzert hatte ich mir zwar fest vorgenommen mir nochmal ein paar Lieder der Band anzuhören aber da machte mir die unbegrenzte Freizeit mal wieder einen Strich durch die Rechnung. So konnte ich nur auf mein sehr begrenztes Repertoire an Liedern zurückgreifen, was aber dem Spaß keinen Abriß tat.
Konzert-Highlights? Das Konzert war ein einziges Highlight. Absolut gelungen von hinten bis vorne eine runde Sache. Ein Abschiedskonzert, wie es sein muss. Spaß für Publikum & Band, daß ganze über 2,5 Stunden lang und neben Musik einige Einlagen, welche den Abend schon noch eine Weile im Gedächtnis halten, wenn nicht sogar unvergesslich machen.
Nicht desto trotz ein wenig Details zum Abend. Es fing ohne Vorband an. Damit einem beim Warten bis zum Hauptakt also nicht langweilig wurde, wurde in der ausverkauften Halle offensichtlich eine DVD gezeigt, welche von Knorkator erzeugt wurde. Parallel dazu konnte mach sich vor einer weißen Wand ablichten lassen (z.B. mit seinem Band-T-Shirt oder ähnlichem). Wozu genau letzteres war, konnte ich nicht erraten, außer vl. zur Erstellung einer vermeintlich außergewöhnlichen Erinnerung.
Dann ging es recht pünktlich auch schon los. Das Stück “Der Musikant” (zumindest heißt das so in meiner Erinnerung, in Wirklichkeit wohl anders…) bildete den Auftakt. Vorgetragen von den zwei Sängern der Band, sitzend auf Stühlen vor einem weißen Vorhang, welcher vorher die Bildwand der DVD bereitstellte. Auffälliges erscheinen war dann noch ihr Kostüm. Beide waren “bekleidet” mit einem Federding, welches sie wie Kissen/weiße Kücken oder sonst was aussehen ließ. Auf jeden Fall ein Hingucker und ein gelungener Auftakt. Was übrigens für den Rest der Band und den gesamten Auftritt gilt, daß mit dem Hingucker.
Weiter ging es dann mit viel Rock. Dazwischen dann Aktionen, wie der Aufbau eines menschlichen Floßes, von welchem eben solche dann in die umstehende Menge springen sollten. Optisch sehr gut, sportlich bzw. ausgeführte Qualität eher mittelmäßig (siehe Fotos).
Eine definitive Nennenswerte Aktion war dann noch die Menschenschleuder, von der das folgende Video ausgiebig berichtet:
Während der vorgetragenen Stücke wurde am rechten Bühnenrand das ein oder andere Musikinstrument fachgerecht zerlegt. Auch dieses Phänomen, welches typisch für Auftritte der Band sein soll, läßt sich mit einem Video belegen:
So mehr das Konzert dem Ende zuging. Desto aufwändiger wurde auf der Bühne musiziert und gefeiert. Pyroeffekte, Geldregen (siehe Bild oben) und zu guter Letzt ein perfektes Abschlußlied (Video unten) beendeten den Abend. All dies wurde stets gut beleuchtet dargeboten.
Was bleibt? Ein Ärger, daß ich nicht schon längst mal auf einem Knorkator-Konzert war. Trauer, daß ich sie wohl nie wieder sehen werde. Eine Spitzenerinnerung an den Abend, den ich vor allem der Band verdanke!