Labyrinth der Leidenschaften

Hallo? Jetzt geht’s los oder was? Nen Erotik-Film vorstellen, mir ist wohl nichts zu peinlich???

Langam, langsam! Den Film hab ich im Auftrag der Wissenschaft geguckt. Ok, im Auftrag meiner Freundin, die widerum ihn aber fuers Studium gucken musste.

Gleich vorweg: Der Film ist, trotz des vielversprechenden Genres, grauenhaft! Er zaehlt definitv zu den miesesten Filmen, die ich je sah.

Er wurde bereits 1982 veroffentlicht und war damals vl. sogar ein wenig revolutionaer. Heute ist er nur noch traurig. Interessanterweise entstammt er der selben ‚Feder‘ wie ‚Volver‘, den ich zwar auch ganz klar den Frauenfilmen zuordne aber wenigstens och ansehbar ist. Gesehen wurde er uebrigens auf Empfehlung des Dozenten…

Handlung: Gute Frage. Wenn man ein bisschen versucht zu verstehen, worum es geht, dann kommt man vl. zu dem Schluß, dass es um die ‚Heilung‘ zweier sexuell verwirrter Seelen geht. Wie das gemacht wird ist schwer zu sagen. Ein echter Handlungsstrang ist fast nur muehevoll zu erkennen.

Ein ‚zu heilender‘ Adliger besucht verdeckt Madrid und ‚amuesiert‘ sich. Seine ihn suchende Stiefmutter ‚verfolgt‘ ihn dabei. Eine ‚kranke‘ Frau namens ‚Sexilia‘ laeuft ihm ebenfalls ueber den Weg. Am Ende ‚heilen‘ sich beide selbst gegenseitig und erkennen in dem Verhalten der Stiefmutter den Ursprung allen uebels.

Die Erkenntnis gelingt dank einer ‚Psychologin‘ und des Vaters der Nymphomanin…

Zwischendurch werden unmengen Orgien gestartet, Drogen konsumiert und Konzerte mit spntan gegruendeten Bands gegeben.

Verstanden? Keine Angst, auch wenn man den Film sieht/gesehen hat, geht es einem leider nicht viel besser. Kurze, viel zu kurze Dialoge, schnelle Schnitte und Szenenwechsel sorgen dafuer, dass man echte Muehe hat dem Film zu folgen. Bisweilen muss man auch einfach resignieren…

Was bleibt? Eine Warnung: Bitte nicht ansehn! Sonst nix, ausser vl. Großes Unverstaendnis fuer diesen Film und seine Daseinsberechtigung.

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