Beiträge vom Juli, 2009

Wie wir leben…

Dienstag, 28. Juli 2009 13:05

…in Good old Germany. Eigentlich weiss das jeder Deutsche ja ganz gut von sich selbst aber in Zahlen sind das ganze schon recht krass/interessant/erschreckend. Gesponsert vom Greenpeace Magazin guckst du hier: Wie wir leben

Besonders beeindruckend fand ich die Zahl zum Fernsehen. 220 Minuten sieht also jeder “Erwachsene” ab 14 Jahren (!) täglich fern. Das sind fast 4h/Tag! Für mich als Mensch in Deutschland, der nichtmal nen Fernseher hat, weil er irgendwann gemerkt, dass er ihn eh nicht braucht und fast kaum Zeit hat um davor abzuhängen schon ne geile Tatsache. 4h/Tag verschwendet also jeder Deutsche am Tag und wird dabei wohl nur maginal klüger. In der Zeit passiert nichts. Mensch könnte soviel tun in 4h am Tag. Diese Energie, die ein Mensch hätte und verschwendet. Der Geist, die Schöpfungskraft…unglaublich. Und da wundert sich ernsthaft jemand, dass wir Deutschen immer dicker werden?

Naja, ich will mich mal hier nicht als Moralprediger aufführen aber einen kleinen Appell vielleicht doch ausrufen: Leute, schaltet die Kiste aus! Überlegt euch wann ihr was für Müll guckt. Ich habe nix gegen den, der Nachts betrunken noch irgendwas guckt, um nüchtern zu werden. Auch der, der die Tagesschau guckt, sollte das weitertun. Aber fast jedes Programm darüber hinaus ist den Strom nicht Wert, den der Fernseher zum anzegien des Selbigen verbraucht. Das Schlimmste ist wohl, dass die meisten Menschen das sogar wissen und trotzdem gucken.

Nun ja, macht was draus ;)

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Thema: Allgemeines, Alltag, Internet, Politik, Umwelt | Kommentare (0) | Autor: admin

Astronaut Farmer

Samstag, 25. Juli 2009 19:05

The Astronaut Farmer
Image via Wikipedia

Mal wieder nen Film. Astronaut Farmer? Zwei Wörter, welchen den Film eigentlich im Wesentlichen beschreiben. Ein Farmer wird zum Astronaut. Wie das? Darum geht der Film. Warum? Ebenfalls im Film.

Der Film aus dem Jahre 2007 beschreibt also die Geschichte von einem Farmer/Bauern, der es mit allen Mitteln versucht in das All zu kommen. Das ganze wird in knapp über 100 Minuten versucht plausibel darzulegen und es gelingt. Zumindest so gut, wie es der Film will.

Der Farmer ist nämlich alles andere als ein normaler Mensch. Er träumt schon immer davon ins All zu fliegen und erzählt auch allen davon. Nachdem die “normalen” Wege ihm aber verschlossen bleiben entschließt er sich einfach nebenbei eine eigene Rakete + Raumkapsel und allem drum und dran zu bauen und damit ins All zu fliegen.

Soweit so gut. Natürlich passiert erstmal nicht viel mehr, als das ihn alle belächeln. Irgendwann ist dann aber plötzlich in seiner Scheune eine Rakete stationiert, die nur noch auf Treibstoff wartet. Als er dann versucht den hochwertigen und hochexplosiven Treibstoff für seine Rakete zu ordern wird dann doch mal jemand ernsthaft auf ihn aufmerksam und es gibt Ärger mit den Sicherheitsbehörden, die vorher nix von ihm wissen wollten und ihn ebenfalls allenfalls ausgelacht haben.

Das bei einer selbstgebauten Rakete nicht auf Anhieb alles glatt geht gehört nur zu einer der schmerzlichen Erfahrungen, die der Bauer machen muss, bevor er sich seinen Traum vielleicht endlich erfüllen kann…

Der Film vermittelt einen Menschen der einen Traum hat. Einen Traum, der ihn in den Augen der Anderen zum Träumer/Spinner macht, denn er tut auch noch was dafür, damit sein Traum lebt. Ganz getreu dem Motto “Träume nicht dein Leben, sondern lebe deine Träume”. Eigentlich sehr erstrebenswert oder? Aber eben doch gesellschaftlich nicht wirklich anerkannt. Schade eigentlich. Warum? Naja, ich schweife ab, denn wir sind wieder beim Lösen großer Probleme…

Der Film reißt nicht wirklich vom Hocker. Er erzählt eine schöne Geschichte. Das macht ihn nicht zur Zeitverschwendung. Mehr als “Lebe deine Träume!” will und kann uns dabei nicht wirklich gesagt werden, ausser vielleicht noch, dass wir nicht über Leute urteilen sollten, die genau das tun, wozu wir selbst zu feige sind. Ein Film, den man mit einem Lächeln aus dem DVD-Player nimmt. Ein Film für alt und jung. Ein Film für einen ruhigen Filmabend zu zweit. Nicht schnulzig, sondern ehrlich. Schön. Ansehn!

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Thema: TV-Video-Kino | Kommentare (0) | Autor: admin

ICS Deleter

Freitag, 24. Juli 2009 13:16

An dieser Stelle möchte ich mal ein wenig Eigenwerbung betreiben. Ich habe mich vor langer Zeit mal darüber geärgert, dass mein virtueller Kalender bzw. dessen Datei immer größer wird. Das lag/liegt natürlich daran, dass immer mehr Termin darin festgehalten werden, denn vergangene Termine werden natürlich nicht automatisch gelöscht. Warum auch?

Das ganze ist eigentlich nicht weiter nervend/störend, wenn man nicht, wie ich, den Kalender auf mehreren Geräten und im Internet verwendet und somit ihn ständig überall synchron halten muss. Damit wird die Dateigröße des Kalenders irgendwann entscheident für die Zeit, die man mit dem Synchronisieren verbringt. Was also tun?

Für mich war und ist es irgendwie nicht nötig alte Termine in meinem virtuellen Kalender vorzuhalten, darum wollte ich, dass sie verschwinden und meinen Kalender nicht weiter zumyllen. Zunächst dachte ich, dass wäre mit jeder x-beliebigen Kalenderanwendung kein Problem aber denkste! Es gibt keine, die das kann. Alte Termine wegwerfen ist also unmöglich und ich 5 Jahren ist mein Kalender MB/GB/TB groß??? Nix da! Ich bin schließlich Informatiker und das ein klassisches Problem, was mit Software zu lösen ist.

Gesagt getan. Das Programm ICS Deleter (es kann nur mit Kalenderdateien im weit verbreiteten ICS-Dateiformat umgehen) wurde von mir mit Java schnell & dreckig zusammengebastelt. Absolut unkomfortabel aber für mich seinen Zweck erfüllend. Irgendwann entdeckte ich das das freie Framework Qt. Damit wurde dann das ganze mal neu geschrieben und sollte nun einer breiten Öffentlichkeit zur Verfügung gestellt werden, denn offensichtlich hatten das Problem viele, doch niemand eine Lösung.

Diese Vorstellung in der Öffentlichkeit ist hiermit getan. Das Projekt liegt bei Souceforge und ist seit etwa gestern Abend auch so, dass man da was mit anfangen kann. Guckst du hier: http://sourceforge.net/projects/icsdeleter/

Es gibt eine (weitergepflegte) Qt-Version (schick, bunt, einstellbar) und eine eingestellte (erste, hässliche) Java-Version. Ich empfehle ganz klar die Qt-Version.

Für Änderungswünsche bin ich sehr dankbar, wenn auch nicht allzu schnell mit Änderungen gerechnet werden sollte…

Joah, wär ja glatt cool, wenn das Programm jmd. hilft.

Thema: Internet, Programme | Kommentare (0) | Autor: admin

Angsthasen!

Donnerstag, 9. Juli 2009 11:43

Ich kam heute in einer der grad länger dauernden S-Bahn-Fahrten in Berlin zu dem zweifelhaften Vergnügen mir eine ältere Ausgabe der Zeitung “Baby und Familie” durchzulesen.

Ziel dieser “Recherche” war ein Artikel über Erziehung, welche dem Kind ein gesundes Selbstvertrauen ermöglicht. Den Artikel selbst konnte ich relativ schnell soweit abnicken und musste feststellen, dass eigentlich nix Neues drin stand für mich und ich nur leider mal wieder schmerzlich dran erinnert wurde, dass Kleinkinder wohl doch noche keine Ironie verstehen, was zumnidest mir so manchen Spaß im Alltag nimmt :(

Beim Weiterblättern konnte ich dann aber irgendwann auf diese Statistik blicken:

Eltern und Experten

Eltern und Experten

Das hat mich doch einfach mal wieder zu sehr bestätigt, als das ich das kommentarlos überlesen/übergehen konnte. Das spiegelt irgendwie meine Alltagserfahrungen mit andern Eltern zu gut wieder. Diese Panik vor allem und jedem. Alles kann “das” Kind schädigen, verletzten, krank machen und/oder negativ beeinflussen. Einfach herrlich, find ich. Die echten Gefahren lauern halt ganz wo anders und bei Problemen die nur zu oft kleingeredet werden oder gar keine Beachtung finden, wie z.B. “unausgewogene Ernährung” oder “Dieselruß”.

Den Artikel werde ich schon alleine für mich öfters mal wiedervorziehen, wenn es wieder mal heißt “nicht in den Wald, da gibs so viele Zecken” oder so ähnliches Zeug eben…

Thema: Alltag | Kommentare (0) | Autor: derhecht

Home

Mittwoch, 8. Juli 2009 22:40

We could run on through any space and time tha...
Image by MahPadilha via Flickr

“Home” ist ein (reiner?) Internetfilm. Er wurde auf Youtube veröffentlich und ist seit Juni 2009 dort weltweit zu sehen.

Leider gibt die durchaus schicke Internetseite, welche zusätzlich zum Film existiert wenig Informationen wieder.

“Home”? Steht hier für Heimat und der Film ist irgendwie wohl leider nur einer von den mittlerweile vielen Filmen, welche uns als Bewohner eines tollen Planten darstellen und wie wir diesen Zerstören und was wir besser machen könnten. Ob einer dieser Filme schon irgendwas bewirkt hat? Man weiss es nicht. Aber vl. sollte nun erstmal Schluss sein mit sowas und man sich wieder darauf konzentrieren die Resourcen dafür zu “verschwenden” aktiv was für Planeten zu tun…

Aufmerksam bin ich auf den Film glaube ich über den Greenpeace Newsletter (gefunden!) oder Lügendetektor, wobei Letzteres zugegebenermaßen wenig Sinn macht.

Er zeigt wundervolle Naturaufnahmen, Landschaften, Menschen, Gegenden…die Welt eben. Dabei wird er, warum auch immer (wie auch schon das Greenpeace-Kommentar dazu sagte) von sehr melancholischer Musik unterlegt, die irgendwann sogar ein wenig nervt. Was rüber kommt, sind beeindruckende Zahlen und Statistiken, die den Film grad für ewige Klimawandelleugner und Bio-Hasser vl. ein wenig interessant macht, wenn sie nicht eh schon alles wissen aber eben zu faul sind was dagegen zu tun…

Darrell Roper poem

Darrell Roper poem

Einen kleinen weiteren Wermutstropfen gibt es noch bei dem Film. Das sind die Unterstützer. Es passt halt nicht ganz so ins Bild, wenn man sich die offiziellen Firmenlogos unterm Film anguckt (An der Stelle sei erwähnt, dass auch dieser Punkt wohl meinen wachen Augen entgangner wäre, hätte nicht in dem Greenpeace-Kommentar eben ähnliches gestanden. Ein vollständiger Leser sollte sich spätestens jetzt die Zeit nehmen den oben verlinkten Artikel von Greenpeace zu lesen, denn da sind noch mehr “Schwachstellen” aufgelistet.). Da sind schon einige fragwürdige Größen dabei, die zumnidest letztendlich eine Teufel tun, um die Erde und ihre Schönheit zu erhalten. Es wäre sicher auch möglich gewesen so einen Film ohne dessen Unterstützung zu drehen, wenn auch ungleich schwerer. Vl. war es der Film aber auch einfach nicht mehr Wert gedreht zu werden, denn eigentlich ist die Idee schon abgefilmt. Man weiss es nicht…

Was hab ich daraus gelernt? Eigentlich wenig aber ich hatte schöne 1,5h und war mir danach mit meiner Entscheidung zu Greenpeace Energy zu wechseln mal wieder einen ganzen Schritt sicherer und bestätigter. Das ist irgendwie so als wenn man sich jetzt gut fühlt, wenn man Strom verbraucht, denn man fördert damit ja den Ausbau erneuerbarer Energien. Gleichzeitig aber hält einen der minimal höhere Preis dazu an, weniger zu verbrauchen. Eine feine Sache, wie ich finde.

Also, wer die Zeit hat -> Film angucken, wer nicht -> zu Greenpeace Energy als Stromanbieter wechseln und am Besten gleich noch Genossenschaftsanteile kaufen, dann tut man gleich noch was gegen das ausbeuterische System des grenzenlosen Kapitalismus!

Thema: Alltag, Internet, Politik, TV-Video-Kino, Umwelt | Kommentare (0) | Autor: derhecht

Volker Pispers

Sonntag, 5. Juli 2009 0:54

Irgendwann bin ich im Netz mal bei Youtube auf die Serie “Bis neulich” von eben Volker Pispers gestoßen. Eine “aktuelle” Version davon hab ich schnell mal hier gefunden:

Ich war nach dem Ansehen von den 5/6 Teilen von dem Typen irgendwie fasziniert. Er bringt die Sachen irgendwie auf den Punkt und irgendwie auch so, wie ich das gerne sagen würde. Das macht ihn darum auch mir sehr sympatisch.

Ich habe dann natürlich angefangen mir mal mehr von ihm anzusehn/-hörn. Das geht ja heutzutage dank Youtube/Google recht einfach, schnell und unkompliziert. Und was soll ich sagen? Ich habe wenig Sachen von ihm gefunden, die mir nicht gefallen. Sicherlich lacht man als kritischer Zeitgenoße nicht ständig aber dazu sind seine Themen, finde ich, auch zu brisant, um darüber lauthals zu lachen.

Volker Pispers ist bitterböse, direkt und wohl leider viel zu oft richtig. Das macht ihn erwähnenswert, hörenswert und sehenswert. Wer also mal ein wenig Zeit zu verteilen hat, dem kann ich nur nahelegen mal einen Youtube-Abend mit Volker Pispers zu verbringen. Das macht ne ganze Weile Spaß und man lernt sogar noch was dabei. Mit einem guten Gefühl geht man zwar dann trotzdem nicht ins Bett aber vl. machen wir das eh viel zu oft in anbetracht der Situation, in der wir uns befinden…

In diesem Sinne: Viel Spaß mit Volker!

Thema: Allgemeines | Kommentare (0) | Autor: derhecht

30 Days of Night

Freitag, 3. Juli 2009 13:13

30 Tage Nacht? Wo gibs denn sowas? In Alaska zum Beispiel und auch in vielen anderen Gebieten nördlich des nödlichen Polarkreises bzw. südlich vom südlichen Polarkreis. Nennt sich dann Polarnacht und kann auch weit aus länger als 30 Tage gehen. Was heißt das konkret? Ganz einfach, die Sonne geht z.B. 30 Tage nicht auf.

Ein wenig darum gehts in diesem Film. Es geht in dem rund 110 Minuten langen Horror um eine Kleinstadt, welche wie jeden Winter 30 Tage von der Sonne “verschont” bleibt. Die meisten Menschen fahren über diese Zeit ein wenig in den Süden und entkommen so der deprimierenden Stille und Dunkelheit. So auch in dem verschlafenen Nest im Film. Doch ein paar Dorfbewohner bleiben natürlich daheim.

Diesen wiederfährt diesmal jedoch etwas durchaus Aussergewöhnliches. Sie bekommen unerwarteten Besuch. Von durchaus ungebetenen Gästen, nämlich Vampiren…

Diese finden in der Polarnacht natürlich ideale Nahrungsbedingungen, denn vor der Sonne müssen sie sich nicht so schnell wieder verstecken und so kann in “Ruhe” ein Dorfbewohner nach dem andere vertilgt werden.

Natürlich ist diese “Ruhe” nicht ganz so, sonst wäre der Film vl. etwas sehr abgedreht, wenn man nur Vampiren beim Speisen zu schauen würde. Und somit findet sich schnell eine mehr oder minder stabile Gruppe von Überlebenden, welche den Kampf gegen die Biester aufnimmt.

Dazwischen müssen leider  noch ein paar Beziehungskrisen ausgestanden werden, was wie immer in solchen Filmen eher nervend und störend als sinnvoll & hilfreich erscheint.

Die Story des Films ist damit eigentlich schon vollständig beschrieben und man kann schon hier sagen, dass wer nix von Vampir-Horror-Filmen hält, hier ganz klar die Finger von lassen sollte. Die Vampire sehen obendrein ziemlich mau aus. Einfach eine Spur zu klischeehaft das ganze.

HOLLYWOOD - OCTOBER 16:  Actor Josh Hartnett a...
Image by Getty Images via Daylife

Trotzdem schafft es der Film durch seine düstere & durchweg dunkle Grundstimmung eine gewisse Spannung zu erzeugen. Irgendwie ist man mehr oder minder gefesselt vom Film, auch wenn die gelegentlichen Patzer einen ein wenig zum Aufregen bringen und die gar hässlichen Vampire in Kombination mit nervigen Beziehungskisten das ganze deutlich runterziehen.

Wer Vampirfilme cool/gut findet, der findet “30 Days of Night” sicher auch ganz ok. Einfach mal auch wieder ganz nett nen Vampirfilm zu sehen, der nicht schon 20 Jahre als ist. Josh Hartnett Fans sollten den Film nur wegen ihm nicht angucken, denn besonders das Ende könnte zu starken Herzschmerzen führen ;) Für nen guten Horror ist der Film irgendwie zu blutrünstig und hat auch nicht umsonst keine Jugendfreigabe.

Was bleibt also? Nen, netter Zeitvertreib, der einem nen schönes Bacuhgefühl vor dem schlafen gehen bringen kann ;)

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Thema: TV-Video-Kino | Kommentare (0) | Autor: derhecht