Astronaut Farmer

The Astronaut Farmer
Image via Wikipedia

Mal wieder nen Film. Astronaut Farmer? Zwei Wörter, welchen den Film eigentlich im Wesentlichen beschreiben. Ein Farmer wird zum Astronaut. Wie das? Darum geht der Film. Warum? Ebenfalls im Film.

Der Film aus dem Jahre 2007 beschreibt also die Geschichte von einem Farmer/Bauern, der es mit allen Mitteln versucht in das All zu kommen. Das ganze wird in knapp über 100 Minuten versucht plausibel darzulegen und es gelingt. Zumindest so gut, wie es der Film will.

Der Farmer ist nämlich alles andere als ein normaler Mensch. Er träumt schon immer davon ins All zu fliegen und erzählt auch allen davon. Nachdem die „normalen“ Wege ihm aber verschlossen bleiben entschließt er sich einfach nebenbei eine eigene Rakete + Raumkapsel und allem drum und dran zu bauen und damit ins All zu fliegen.

Soweit so gut. Natürlich passiert erstmal nicht viel mehr, als das ihn alle belächeln. Irgendwann ist dann aber plötzlich in seiner Scheune eine Rakete stationiert, die nur noch auf Treibstoff wartet. Als er dann versucht den hochwertigen und hochexplosiven Treibstoff für seine Rakete zu ordern wird dann doch mal jemand ernsthaft auf ihn aufmerksam und es gibt Ärger mit den Sicherheitsbehörden, die vorher nix von ihm wissen wollten und ihn ebenfalls allenfalls ausgelacht haben.

Das bei einer selbstgebauten Rakete nicht auf Anhieb alles glatt geht gehört nur zu einer der schmerzlichen Erfahrungen, die der Bauer machen muss, bevor er sich seinen Traum vielleicht endlich erfüllen kann…

Der Film vermittelt einen Menschen der einen Traum hat. Einen Traum, der ihn in den Augen der Anderen zum Träumer/Spinner macht, denn er tut auch noch was dafür, damit sein Traum lebt. Ganz getreu dem Motto „Träume nicht dein Leben, sondern lebe deine Träume“. Eigentlich sehr erstrebenswert oder? Aber eben doch gesellschaftlich nicht wirklich anerkannt. Schade eigentlich. Warum? Naja, ich schweife ab, denn wir sind wieder beim Lösen großer Probleme…

Der Film reißt nicht wirklich vom Hocker. Er erzählt eine schöne Geschichte. Das macht ihn nicht zur Zeitverschwendung. Mehr als „Lebe deine Träume!“ will und kann uns dabei nicht wirklich gesagt werden, ausser vielleicht noch, dass wir nicht über Leute urteilen sollten, die genau das tun, wozu wir selbst zu feige sind. Ein Film, den man mit einem Lächeln aus dem DVD-Player nimmt. Ein Film für alt und jung. Ein Film für einen ruhigen Filmabend zu zweit. Nicht schnulzig, sondern ehrlich. Schön. Ansehn!

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