Das Beste kommt zum Schluß

Zwei Menschen ein Milliardär und ein “einfacher” Mechaniker haben meist nicht viel gemeinsam aber GsD gibt es im Leben immer wieder Situationen in denen Geld keine Rolle spielt und ein Mensch eben nur ein Mensch ist und damit einer von vielen, einer wie jeder ist…

Ich habe diesen Film schon vor einiger Zeit gesehen und das Tat ich auf anraten eines inzwischen ehemaligen Arbeitskollegen. Ich hatte eigentlich nicht so viel erwartet, da Trailer eher enttäuschend aber die Schauspieler (Jack Nicholson und Morgan Freeman) doch für etwas gutes Sprachen, habe ich ihn mir wahrscheinlich letzten Endes angesehen.

Worum geht es? Wie also Eingangs erwähnt treffen sich ein Milliardär, welcher Krankenhäuser leitet und ein Mechaniker, welcher eben Autos repariert in einem Krankenhaus. Beide bekommen die gleiche schmerzliche Diagnose eines baldiges Todes durch die Volksseuche Nr. 1: Krebs.

Was nun? Beide reagieren zunächst in etwa ähnlich, mit einer Wortlosigkeit bis Ohnmacht. Danach folgt Ratlosigkeit. Der Mechaniker beginnt dann eine Liste mit Dingen zu ersinnen, welche er bis zu seinem Tod, also in seinem Leben, noch unbedingt machen möchte. Die Liste rettet der Milliardär vor dem Papierkorb und lädt seinen neuen Freund spontan ein, all diese Dinge mit ihm zu tun´.

Dabei geht es um die halbe Welt und es werden Abenteuer betritten, welche man getrost als Lebensmüde bezeichnen könnte aber unter den gegebenen Umständen ist es den beiden wohl nicht zu verübeln, dass sie sich trotzdem diesen Gefahren aussetzten.

Doch nach viel Spaß, den dieser Film durchaus auch dem Zuschauer bereitet, kommt auch auf dieser Liste der Ernst des Lebens zum tragen. Das Wichtigste ist dann doch beiden irgendwann noch das Seelenheil und dazu haben beide unterschiedlich schwierige Aufgaben besonders innerhalb ihrer Familien zu erledigen. Dieser Teil des Films macht den Film sehenswert. So mancher Ausspruch hat einfach was. Sicher wurde er durch oder besser für den Film nicht erfunden aber der Rahmen macht es einfach.

Diese letzten Minuten des fast 100 minütigen Dramas mit komödiantischen Elementen machen den Film von 2007 einfach zu dem, was er ist. Der Showdown ist damit wahrlich gelungen und der Film damit sehenswert und lohnend.

Wer noch nicht das Vergnügen und den Ernst dieses Films genießen konnte, mindestens 16 Jahre alt ist (um den Film zu verstehen) und ein wenig Zeit hat, sollte sich den Film unbedingt anschauen, sofern er das nicht schon getan hat! Ich könnte mir sogar vorstellen, dass der Film mit seinen Aussagen am Ende eine Hilfe sein kann für Menschen, welche in ähnlicher Situation sind oder für Angehörige von denen (Ich nehme mir hiermit mal vor, falls mich sowas ereilt, den Film nochmal bewußt anzusehn.), aber das sei mal dahingestellt, denn GsD hat mich das Schicksal bislang direkt von solchen Ereignissen verschont und eine echte Einfühlung kann mir so wohl nur bedingt gelingen.

Trotzdem: Viel Freude beim Ansehn!

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