Der dritte Weltkrieg

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Ich habe keine Ahnung, ob dieser Film ein Klassiker ist oder nicht. Geguckt hab ich ihn durch den Tip eines Bekannten.

Fakten:

  • Dauer: ca. 90 Minuten
  • Autor: Guido Knopp
  • Produzent: ZDF
  • Erscheinungsjahr: 1998

Was bleibt noch zu sagen? Die Handlung natürlich.

Es geht um einen fiktiven dritten Weltkrieg bzw. dessen Entstehung. Die Auswertung passiert in klassischer Guido Knopp manier in der Rückblende.

Ausgangspunkt für den Krieg ist das geteilte Berlin im November 1989. Die Rückreise von Michail Sergejewitsch Gorbatschow findet nicht so statt, wie er vielleicht erwartet hätte (er kommt nie an). Von da an übernimmt eine Hardliner-Regierung den Kurs und verlangt härtestes Durchgreifen von alle Warschauer Pakt-Staaten gegen Systemgegner.

Die daraus resultierende Gewalt und eine erneute Blockade von West-Berlin durch die Sowjetunion führt erst zu einer kriegerischen Auseinandersetzung im Atlantik, dann zu Bodenkämpfen um Berlin/Deutschland und im Abschluß zum Atomkrieg.

Berliner Wasserwerfer am Brandenburger Tor, davor ein Hinweisschild "Achtung! Sie verlassen jetzt West-Berlin"Die Schilderung der Ereignisse ist durchaus nett gemacht eigentlich nur am Anfang etwas langatmig/-weilig.

Die „Dokumentation“ zeigt einmal einen kleinen Einblick in die Politik des kalten Krieges und wagt mit sich selbst quasi einen Ausblick dahin, was passiert wäre, wenn nicht manchmal Glück und Zufall hätten alles so gut enden lassen.

Zum Schluß bleibt mir nur nochmal die Bestätigung, dass die Menschen, welche vor rund 20 Jahren so mutig waren, meinen größten Respekt und Dank bekommen und ich dankbar bin für das Glück in einer freieren und friedlicheren Welt groß zu werden/geworden zu sein und selbst Kinder großziehen zu dürfen/können.

Neugierig? Langweilig? Desorintiert? Guckst du:

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