Der kleine Hobbit

Ein Buch? Ich? Lesen? Fantasy? Ja, gibt es, wenn auch nicht sehr oft.

Es sind nun schon ein paar Monde vergangen, da ich das Buch auf den staubigen Stapel mit Büchern gepackt habe, die ich bereits gelesen habe (den gibt es teilweise wirklich…). Warum ich das getan habe?

  1. Ich konnte nie wirklich was mit dem Film bzw. den Filmen “Der Herr der Ringe” anfangen.
  2. Das Buch lag im Regal und wurde mir immer wieder als wichtiger Schlüssel zum verstehen/begeistern des Ganzen nahegelegt.
  3. Mio wollte nicht einschlafen, wenn ich das Zimmer verlasse, also habe ich es ihm kurzerhand vorgelesen bzw. durch sein Einschlafen bedingt, dann ohne ihn still weitergelesen.

Rund 330 Seiten Paperback, ~ A5, Autor: J. R. R. Tolkien, Ursprungstext entstand vor Ewigkeiten (erstes Drittel des letzten Jahrtausends) und das letzte Kapitel trägt den überraschenden Namen “Das letzte Kapitel”.

Worum geht es? Tatsächlich um den Hintergrund zu den 3 bekannten Filmen. Die Geschichte erzählt Teile des Lebens von Bilbo Beutlin. Zugegebenermaßen wohl den spannendsten Teil davon.

Bilbo muss (zunächst ganz ohne Ring) ein (bzw. eigentlich einige) Abenteuer bestehen, in der die meisten der in den Filmen erwähnten oder sogar gezeigten Plätze bereits auftauchen und detailreich beschrieben werden.

Natürlich wird auch ausführlich erklärt, wie er den Ring bekommt, doch nur ein Vorwisser kann zum Zeitpunkt des Lesens erahnen, was daraus wird bzw. was das für ein Ring ist.

Die Geschichte ist durchweg unterhaltsam und (hoch-)spannend geschrieben, ein echtes Abenteuer, was man da liest. Jedem, dem die Trilogie der Filme bislang langweilig & doof vorkam und der den ganzen Hype darum nicht versteht, sei das Buch angeraten.

Ich habe im Nachgang bewusst nochmal den ersten Teil der Trilogie, quasi als Anschluss, gesehen aber dazu habe ich hier ja schon berichtet…

Was bleibt oder was ist das nun alles? Ein Fantasy-Abenteuer-Buch, dessen Fortsetzungen verfilmt wurden. Das Buch und sicher auch die Folgenden sind echt gut zu lesen und bieten Beste genretypische Unterhaltung. Die Filme machen mit dem Buchwissen mehr Spaß, wenn auch nicht viel, da man sich dann mehr drüber aufregt… Das Buch macht am meisten Spaß ohne die Filme, denn die braucht dann wirklich kein Mensch mehr!

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