Neues aus dem Hosenladen…

Will mir grad mal wieder ein Paar Hosen kaufen. Konnte durch meinen citynahen Arbeitsplatz wiederholt Werbung von H&M und C&A sehen, welche mir versprachen für schnelles Geld viel Hose zu bekommen.

Nun, wie bekannt habe ich einen kleinen Anspruch an so fast allem, so eben auch an Kleidung. Über Optik lässt sich ja streiten über Herstellung & Ursprung weniger, wie ich meine.

1. Versuch, C&A: Die aktuelle Werbung macht ja einen auf Öko-/Bio-Stoffe. Eine freundliche Verkäuferin zeigt mir die Hosen, die ab 9 Euro zu haben sind.

Q: Wo werden die Hosen hergestellt?

A: Keine Ahnung und das wissen wir über keine der Sachen außer bei Unterwäsche und die kommt wohl meist aus Bangladesch.

Q: Was sagt denn das “Made in”-Schild?

A: Gibt’s definitiv in keinem der Kleidungstücke.

Gut äh, damit war die Sache für mich und C&A und Öko-/Bio-Stoffe (an denen dann wohl eher Blut klebt) vollständig erledigt und ab ging’s zur Konkurrenz.

2. Versuch, H&M: Ich habe keine Verkäuferin ansprechen können, da mir das hätte zu lange gedauert bei dem Betrieb aber ausreichend Infos bekam ich trotzdem. Bei H&M steht in zumindest jeder Hose, die ich in der Hand hatte, woher sie kommt. Zwar hatte sich damit die Sache dann auch erledigt, denn auch hier gibt’s fast nur Sachen aus Pakistan, Indien und Bangladesch aber immerhin wird kein Geheimnis draus gemacht.

Was bleibt? Die Konkurrenz, Second-Hand und die Erkenntnis, dass man nach wie vor für wenig Geld auch wenig bekommt.

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