Autorenarchiv

Neuer Rekord!

Mittwoch, 12. August 2009 20:27

Wir haben es geschafft! Endlich! Wir mussten so lange warten aber jetzt ist es soweit. Eigentlich schon fast 1,5 Monate aber hat es denn überhaupt jeder gemerkt. Ein wenig verkündet wurde es ja in den Medien aber mir scheint doch, dass dieser Wahnsinns-Rekord ein bisschen zu sehr untergegangen ist. Denn schließlich:

Erstmals hungern über eine Milliarde Menschen

Wenn das nix is! Wer hätte das gedacht? Dabei tun “wir” doch alles erdenklich oder etwa nicht? Werden nicht immer Milliarden dafür “verschwendet” all die armen kleinen “Afrikaner” mit Hungerbauch satt zu bekommen? Wo bleibt denn all das Geld? Naja, vielleicht unter anderem bei solch tollen Berichten bzw. bei den Umständen, wie sie erstellt werden.

Was soll das hier werden? Keine Ahnung aber ich musste diese Meldung mal ein wenig weiter verbreiten, denn ich glaube nicht viele haben sie aufgeschnappt oder doch einfach zu schnell überlesen als eine der vielen Schreckensmeldungen des Alltags.

Vielleicht eine kleine Hetze auf die großen Entwicklungsorganisationen oder solche, die sich dafür ausgeben? Vielleicht. Zumindest den Mut mal kritisch diese Organisationen zu hinterfragen.

Vielleicht mal wieder was zum Zeit verschwenden? Vielleicht. Vielleicht aber auch die Zeit, um darüber nachzudenken, wie gut es uns geht. Jedem der das hier lesen kann. Gegen all die Wehleidigkeit. Wir sind sowas wie der Speck des Schweins für die Erde. Es brauch den Speck nicht, teilweise schadet dieser ihm sogar. Vielleicht sollten wir etwas weniger Speck/Fett werden und mehr für den Organismus tun?! Sport treiben. Wellness. Spa. Homöpathie. All den ganzen Kram, den Menschen, die jeden Tag aufs neue nix weiter tun müssen als ihr Überleben durch Nahrung zu sichern, nicht mal kennen oder kennenlernen werden. Und das nicht, weil sie nicht wollen oder zu faul sind! Leider können wir uns nicht im Entferntesten vorstellen, was es heißt Angst um sein Leben oder seine Familie zu haben, weil es einfach nicht Nahrungstechnisch hinhaut. Vielleicht sogar Schade auch wenn ich selbstverständlich keinem Wünsche so etwas jemals zu erleben.

Gedanken zu Ende. Mensch, mach dir nen Kopf!

Thema: Allgemeines, Alltag, Internet, Politik, Umwelt | Kommentare (0) | Autor: admin

Bundestagswahl 2009

Donnerstag, 6. August 2009 20:10

Noch vor der größten Panik möchte ich hier mal meinen Senf zur bevorstehenden Wahl in Deutschland abgeben. Der Beitrag wird vl. bis zur Wahl oder sogar kurz danach gelegentlich ein Update erhalten aber da bin ich mir noch nicht sicher. Hängt denke ich im Wesentlichen vom Senf ab, der im Internet dazu gefunden werden kann und dem, was die Parteien oder ihre Repräsentanten so abgeben.

Was wählt man dieses Jahr? Ich hab keine Ahnung. Ich bin eigentlich schon seit der Europawahl der “Partei” der Nicht-Wähler “beigetreten”. Ich finde keine Partei vertritt mich, bzw. steht so zu dem, was sie erzählen, dass es Sinn ergeben würde sie zu wählen. Alle schwafeln Tag ein Tag aus und gemacht wird fast nix und wenn doch, dann ist das dermaßen am Volk vorbei, dass man sich fragen muss, wann die Bundestagsabgeordneten das letzte mal auf der Straße waren und mit echten Menschen geredet haben.

Wenn die Tagespolitik eines der führenden Wirtschaftsnationen der Welt tagelang von einem geklauten Auto bestimmt wird, dann muss ich mich einfach nur am Kopf kratzen und mir meinen Teil denken. Da ist jeder Cent in die Politiker schon 2 Cent zuviel.

Ob ich letztendlich dann wieder nichts wähle oder doch nochmal den langen Weg zur Urne gehe, werde ich wohl wetterabhängig machen.

Zurück zur eigentlichen Frage: Was wählt man? Tja, eine ganz nette Entscheidungshilfe ist ja “immer” der Wahl-O-Mat. Obs den schon gibt, k. Ahnung. Eine weitere, wenn auch zeitaufwendigere Informationsmöglichkeit hab ich grad von Greenpeace “gefunden”. Der Wahlkompass Umweltpolitik ist durch Greenpeace erstellt worden und darin befinden sich Antworten der Spitzenkandidaten oder ihrer Vertreter auf von Greenpeace gestellte Fragen zu Umwelt- und Klimathemen. Danach ist man auf jeden Fall ein wenig schlauer auf dem Gebiet bzw. der Meinungen der Parteien zu diesem Thema. Mich hat der Kompass bestätigt, in dem was ich wählen würde/werde. Nun ja, war keine Überraschung…

Aber kann man denn ernsthaft denken, dass seine Stimme etwas reißt bzw. sich nach der Wahl darum jemand schert? Respekt an all jene, die noch an unsere Demokratie glauben! Ich für meinen Teil guck mal wie das Wetter wird und richte mich danach, verändern kann ich daran eben wenig…

Enhanced by Zemanta

Thema: Allgemeines, Alltag, Internet, Politik, Umwelt | Kommentare (1) | Autor: admin

Tiefenrausch – Nachtrag

Mittwoch, 5. August 2009 13:36

Mayday in Berlin-Kreuzberg Oranienplatz
Image via Wikipedia

Ich berichtete bereits davon, dass die Berliner Ska Combo Tiefenrausch inzwischen der Vergangenheit angehört. Innerhalb dieses Berichtes erwähnte ich ein kostenloses Doppelkonzert im SO36 in Berlin X-Berg. Da dieses Konzert definitv etwas besonderes im “Leben” von Tiefenrausch, dem Berliner Ska (?) und mir war, möchte ich diesen, meinen Blog nutzen noch einmal besonders daran zu erinnern.

Tiefenrausch Flyer

Tiefenrausch Flyer

Wie auf dem Flyer zum Konzert ersichtlich ist das ganze Event schon locker mal fast 2 Jahre her aber meine Erinnerung immer noch recht lebhaft und der Flyer muss nun mal hier vom Schreibtisch bzw. der Pinwand weichen und damit er nicht für immer verloren geht, wird er nun hier verewigt incl. meiner kleinen Randnotiz.

Es war ein schöner Septemberabend in Berlin. Tiefenrausch wollte mit allen sein 10 jähriges Bestehen feiern. Und wie es sich für ein Feier gehört, wurde eingeladen. Gut eingeladen war ein jeder (…auch Dr. Frankenstein…) und da mit viel Publikum zu rechnen war sollten es zwei Konzerte werden. Beide hintereinander, beide im SO36, beide kostenlos und beide natürlich mit Tiefenrausch.

Ich war mit einer kleinen Gefolgschaft ca. 19.00 Uhr vor Ort und recht schnell wurde uns klar, dass das 19 Uhr Konzert für uns nicht mehr zu schaffen war. Dies lag vor allem an der durchaus sichtbaren Menschentraube vor dem So36.

Diese Traube sorgte auch dafür, dass selbst das 19 Uhr Konzert erst ne Weile nach der angesetzten Zeit beginnen konnte, denn natürlich wollte jeder rein und dabei sein. Wann gibs schließlich schonmal ein kostenloses Ska-Konzert im SO?

Die Türsteher/Veranstalter schafften es irgendwie halbwegs dafür zu sorgen, dass jeder der um 19 Uhr reinging später nicht mehr dabei war. Natürlich gab es Ausnahmen aber die meisten haben doch mitgemacht und somit nach 2h Konzert einer mindestens gleichen Anzahl von Personen nochmal die Möglichkeit gegeben Tiefenrausch zu gratulieren und mit ihnen zu feiern.

u-bhf-goerlitzer-bahnhof

u-bhf-goerlitzer-bahnhof

Karten gabs zum abholen an der Abendkasse. Das ganze war somit relativ einfach und selbstregulierend, denn wer drin war, konnte keine Karte für das zweite Konzert bekommen, da es die Karten ja quasi draussen gab und zwar erst, als das Konzert Nummer eins bereits lief.

Soviel zum Organisatorischen. Was war drinne los? Nun ja, wir waren dann natürlich schon gut vorgeglüht und voller Erwartung auf das, was da kommen mochte. Die Stimmung war ausgelassen und die Bar hatte alle Hände voll zu tun, denn schließlich hatte man ja kein Eintrittsgeld bezahlt…

Ohne große Umschweife kam dann Tiefenrausch auf die Bühne und wirkten doch recht frisch, wenn man ihr bisheriges Abendprogramm mal bedachte. Ein weiteres mal sorgten sie für fast 2h für Stimmung, die mich doch, wie so manches Mal davor und danach, mitriss. Eine einfach geile Ska-Party. Nicht mehr und nicht weniger. Am Ende die Einladung zum Weiterfeiern nebenan in Kreuzberg.

BerlinKarnevalderKulturen

BerlinKarnevalderKulturen

Was soll ich sagen, es war ein gelungener und unvergessener Abend. Obs nur daran lag, dass es kostenlos war? Ich sage mal ehrlich auch, denn sowas hab ich bislang nie wieder erlebt…

Enhanced by Zemanta

Thema: Musik | Kommentare (0) | Autor: admin

Wie wir leben…

Dienstag, 28. Juli 2009 13:05

…in Good old Germany. Eigentlich weiss das jeder Deutsche ja ganz gut von sich selbst aber in Zahlen sind das ganze schon recht krass/interessant/erschreckend. Gesponsert vom Greenpeace Magazin guckst du hier: Wie wir leben

Besonders beeindruckend fand ich die Zahl zum Fernsehen. 220 Minuten sieht also jeder “Erwachsene” ab 14 Jahren (!) täglich fern. Das sind fast 4h/Tag! Für mich als Mensch in Deutschland, der nichtmal nen Fernseher hat, weil er irgendwann gemerkt, dass er ihn eh nicht braucht und fast kaum Zeit hat um davor abzuhängen schon ne geile Tatsache. 4h/Tag verschwendet also jeder Deutsche am Tag und wird dabei wohl nur maginal klüger. In der Zeit passiert nichts. Mensch könnte soviel tun in 4h am Tag. Diese Energie, die ein Mensch hätte und verschwendet. Der Geist, die Schöpfungskraft…unglaublich. Und da wundert sich ernsthaft jemand, dass wir Deutschen immer dicker werden?

Naja, ich will mich mal hier nicht als Moralprediger aufführen aber einen kleinen Appell vielleicht doch ausrufen: Leute, schaltet die Kiste aus! Überlegt euch wann ihr was für Müll guckt. Ich habe nix gegen den, der Nachts betrunken noch irgendwas guckt, um nüchtern zu werden. Auch der, der die Tagesschau guckt, sollte das weitertun. Aber fast jedes Programm darüber hinaus ist den Strom nicht Wert, den der Fernseher zum anzegien des Selbigen verbraucht. Das Schlimmste ist wohl, dass die meisten Menschen das sogar wissen und trotzdem gucken.

Nun ja, macht was draus ;)

Enhanced by Zemanta

Thema: Allgemeines, Alltag, Internet, Politik, Umwelt | Kommentare (0) | Autor: admin

Astronaut Farmer

Samstag, 25. Juli 2009 19:05

The Astronaut Farmer
Image via Wikipedia

Mal wieder nen Film. Astronaut Farmer? Zwei Wörter, welchen den Film eigentlich im Wesentlichen beschreiben. Ein Farmer wird zum Astronaut. Wie das? Darum geht der Film. Warum? Ebenfalls im Film.

Der Film aus dem Jahre 2007 beschreibt also die Geschichte von einem Farmer/Bauern, der es mit allen Mitteln versucht in das All zu kommen. Das ganze wird in knapp über 100 Minuten versucht plausibel darzulegen und es gelingt. Zumindest so gut, wie es der Film will.

Der Farmer ist nämlich alles andere als ein normaler Mensch. Er träumt schon immer davon ins All zu fliegen und erzählt auch allen davon. Nachdem die “normalen” Wege ihm aber verschlossen bleiben entschließt er sich einfach nebenbei eine eigene Rakete + Raumkapsel und allem drum und dran zu bauen und damit ins All zu fliegen.

Soweit so gut. Natürlich passiert erstmal nicht viel mehr, als das ihn alle belächeln. Irgendwann ist dann aber plötzlich in seiner Scheune eine Rakete stationiert, die nur noch auf Treibstoff wartet. Als er dann versucht den hochwertigen und hochexplosiven Treibstoff für seine Rakete zu ordern wird dann doch mal jemand ernsthaft auf ihn aufmerksam und es gibt Ärger mit den Sicherheitsbehörden, die vorher nix von ihm wissen wollten und ihn ebenfalls allenfalls ausgelacht haben.

Das bei einer selbstgebauten Rakete nicht auf Anhieb alles glatt geht gehört nur zu einer der schmerzlichen Erfahrungen, die der Bauer machen muss, bevor er sich seinen Traum vielleicht endlich erfüllen kann…

Der Film vermittelt einen Menschen der einen Traum hat. Einen Traum, der ihn in den Augen der Anderen zum Träumer/Spinner macht, denn er tut auch noch was dafür, damit sein Traum lebt. Ganz getreu dem Motto “Träume nicht dein Leben, sondern lebe deine Träume”. Eigentlich sehr erstrebenswert oder? Aber eben doch gesellschaftlich nicht wirklich anerkannt. Schade eigentlich. Warum? Naja, ich schweife ab, denn wir sind wieder beim Lösen großer Probleme…

Der Film reißt nicht wirklich vom Hocker. Er erzählt eine schöne Geschichte. Das macht ihn nicht zur Zeitverschwendung. Mehr als “Lebe deine Träume!” will und kann uns dabei nicht wirklich gesagt werden, ausser vielleicht noch, dass wir nicht über Leute urteilen sollten, die genau das tun, wozu wir selbst zu feige sind. Ein Film, den man mit einem Lächeln aus dem DVD-Player nimmt. Ein Film für alt und jung. Ein Film für einen ruhigen Filmabend zu zweit. Nicht schnulzig, sondern ehrlich. Schön. Ansehn!

Enhanced by Zemanta

Thema: TV-Video-Kino | Kommentare (0) | Autor: admin

ICS Deleter

Freitag, 24. Juli 2009 13:16

An dieser Stelle möchte ich mal ein wenig Eigenwerbung betreiben. Ich habe mich vor langer Zeit mal darüber geärgert, dass mein virtueller Kalender bzw. dessen Datei immer größer wird. Das lag/liegt natürlich daran, dass immer mehr Termin darin festgehalten werden, denn vergangene Termine werden natürlich nicht automatisch gelöscht. Warum auch?

Das ganze ist eigentlich nicht weiter nervend/störend, wenn man nicht, wie ich, den Kalender auf mehreren Geräten und im Internet verwendet und somit ihn ständig überall synchron halten muss. Damit wird die Dateigröße des Kalenders irgendwann entscheident für die Zeit, die man mit dem Synchronisieren verbringt. Was also tun?

Für mich war und ist es irgendwie nicht nötig alte Termine in meinem virtuellen Kalender vorzuhalten, darum wollte ich, dass sie verschwinden und meinen Kalender nicht weiter zumyllen. Zunächst dachte ich, dass wäre mit jeder x-beliebigen Kalenderanwendung kein Problem aber denkste! Es gibt keine, die das kann. Alte Termine wegwerfen ist also unmöglich und ich 5 Jahren ist mein Kalender MB/GB/TB groß??? Nix da! Ich bin schließlich Informatiker und das ein klassisches Problem, was mit Software zu lösen ist.

Gesagt getan. Das Programm ICS Deleter (es kann nur mit Kalenderdateien im weit verbreiteten ICS-Dateiformat umgehen) wurde von mir mit Java schnell & dreckig zusammengebastelt. Absolut unkomfortabel aber für mich seinen Zweck erfüllend. Irgendwann entdeckte ich das das freie Framework Qt. Damit wurde dann das ganze mal neu geschrieben und sollte nun einer breiten Öffentlichkeit zur Verfügung gestellt werden, denn offensichtlich hatten das Problem viele, doch niemand eine Lösung.

Diese Vorstellung in der Öffentlichkeit ist hiermit getan. Das Projekt liegt bei Souceforge und ist seit etwa gestern Abend auch so, dass man da was mit anfangen kann. Guckst du hier: http://sourceforge.net/projects/icsdeleter/

Es gibt eine (weitergepflegte) Qt-Version (schick, bunt, einstellbar) und eine eingestellte (erste, hässliche) Java-Version. Ich empfehle ganz klar die Qt-Version.

Für Änderungswünsche bin ich sehr dankbar, wenn auch nicht allzu schnell mit Änderungen gerechnet werden sollte…

Joah, wär ja glatt cool, wenn das Programm jmd. hilft.

Thema: Internet, Programme | Kommentare (0) | Autor: admin

88 Minuten

Dienstag, 30. Juni 2009 22:14

Er wurde sehr groß angekündigt und der Trailer war auch nicht so schlecht, wenn auch eher nichtssagend. Was kam raus? Leider auch eher nichts und hätte Al Pacino da nicht mitgemacht, wäre daraus auch sicher gar nix geworden. So wurden hoffentlich wenigstens die Produktionskosten reingeholt. Wobei, sollte man sowas hoffen? Damit sowas weiterhin produziert wird? Dann lieber nicht…

Bereits aus dem Jahre 2007 ist der Film, den ich in einer rund 100 Minuten langen Fassung sehen konnte. Er wird offiziell als Thriller geführt und da gehört er wohl auch hin.

Der Film ist schnell (für einen Thriller). Er ist actionreich, laut, hektisch. Doch das macht ihn eigentlich nicht schlecht, sondern vielmehr sehenswert. Doch das wiedermal nicht im durchweg positiven Sinne, sondern vielmehr in dem Sinne, dass er ohne diese Hektik etc. nicht anzusehn wäre.

Al Pacino spielt in dem Film einen Mordexperten der Polizei und referiert über sein Wissen u.a. an einer Universität. Es ist an der Zeit, dass im “realen” Leben ein Serienkiller hingerichtet werden soll, den “unser” Mordexperte verurteilen ließ. Dazu muss man wissen, dass es sich dabei um einen Indizienprozess handelte bei dem zuletzt der Täter aufgrund des Profils des Mordexperten verurteilt wurde.

Der Mörder schafft es nun scheinbar aus dem Gefängnis unmittelbar vor seinem Tode (rund 1,5h davor) wiederholt mit dem Experten (Name im Film: Jack Gramm) Kontakt aufzunehmen. Natürlich zunächst nur per Telefon doch dann auch per diverser Nachrichten überall in Jacks Umgebung. Die Nachrichten am Telefon sind meist kurze Zeitdurchsagen, welche Jack offerieren sollen, wie lange er noch zu leben hat.

Nach ersten Anrufen, die Jack noch für einen schlechten Scherz abtut, nimmt er sich der Sache genauer an, denn es geht ja scheinbar doch um sein Leben. Als ihm dann auch noch plötzlich das FBI in die Quere kommt und ihn eines Mordes beschuldigt beginnt der Film zunehmends an Fahrt und leider auch an Unrealismus zuzunehmen.

Der Showdown könnte dann sogar einer schlechten Pro7-Produktion entstammen und soll nicht zuletzt deswegen hier nicht weiter ausgerollt werden.

Ich habe mir den Film damals glaube ich vor allem wegen dem O.C.-Darsteller (Benjamin McKenzie), der eine Nebenrolle einnimmt, angesehn…

88 Minuten lang auf den schlechten Showdown warten? Naja, ganz so schlimm ist der Film nicht aber man hat ganz klar nix verpasst, wenn man ihn nicht gesehn hat. Die Story ist halt einfach nur so da, an den Haaren herbeigezogen, nichts. Da können auch vermeindlich gute/bekannte Schauspieler nichts mehr dran drehen, denn eine schlechte Geschichte bleibt eben eine schlechte Geschichte…

Geht mit Menschen die ihr kennt raus und trinkt was aber verschwendet euro kostbare Zeit auf Erden nicht mit diesem Film. Er ist einfach zu leer.

Thema: TV-Video-Kino | Kommentare (0) | Autor: admin

Goodbye Bafana

Dienstag, 2. Juni 2009 20:13

Lang ist es her, dass ich diesen Film sah, doch ich hab seit langem mal wieder nen fast freien Abend und da dacht ich mir, ich schreibe mal meine Kritik zu dem Streifen. Für mich als Erinnerung und für den Rest der Welt, der es lesen mag.

Goodbye Bafana wurde 2007 veröffentlicht und schaffte es meines Erachtens aber nie wirklich wahr genommen zu werden. Vl. wurde er ein wenig erwähnt, als er auf den Filmfesten lief aber mehr hat er wohl nie wirklich erreicht. Wie ich drauf gekommen bin? Ich glaube ich habe in einer (Film-)Zeitschrift davon gelesen und mich spontan dazu entschieden diesen Film einmal (näher) anzusehn.

Als dann also mal wieder ein Abend wie dieser frei war machte ich mich daran das knapp zweistündige Drama zu gucken.

Der Trailer läßt das Thema schon frei und macht auch deutlich, dass es sich um ein Ernstes handelt. Apartheid in Afrika. 60er Jahre und Nelson Mandela. Dazu noch 21 Jahre Gefängnis. In einem Satz: Der Film stellt die Gefangenschaft von Nelson Mandela auf einer Gefangeneninsel in Afrika incl. seines speziellen Wärters dar.

Der Film ist langsam aber nicht zu langsam. Eher ruhig und wichtig. Manchmal etwas zu detailliert aber nicht zu überladen. Eigentlich genau richtig. Ein gelungenes Finale, auch wenn dies quasi vorhersehbar war, wenn man ein wenig Geschichtskentnisse mitbringt. Das ist es auch, was dargestellt wird. Geschichte. Der brutale Alltag der Apartheid. Ehrlich erschreckend und für mich als jungen Mitteleuropäer kaum bis gar nicht vorstellbar.

Menschlichkeit wird ein wenig vermittelt aber im Vordergrund steht schon der geschichtliche Wandel. Die Erkenntnis der Weißen, dass Farbige eben gleichwürdige Menschen sind. Aus dem rassistischen Gefängniswärter wird ein Humanist. Er stellt nach und nach fest, was ihn verbindet mit dem Schwarzen und stellt umso mehr fest, dass sie eigentlich nichts trennt und das es eben ein Mensch ist, wie er selbst.

Dieser Wandel ist quasi das Thema des Films. Das wird zu Beginn vom Rassismus im Leben aller bestimmt und geht gegen Ende in völliger Harmonie (abgesehn von ein paar (dummen) Alten) auf.

Was bleibt am Ende? Gott sei Dank ist das alles vorbei! Man ist nicht klüger (oder nur ein wenig, was das Leben von Nelson Mandela betrifft) aber positiv gestimmt. Dieser blinde Hass auf andere Menschen ist Geschichte. Das beruhigt ungemein und hilft auch in Zukunft bei Anzeichen von Rassenhass sofort zu intervenieren. In sofern: Wer daran zweifelt, dass farbige Menschen gleichwürdig sind, dem wird auch der Film nicht mehr helfen können. Alle anderen: Ein schöner, sehenswerter, menschlicher Film mit guten Schauspielern.

Thema: TV-Video-Kino | Kommentare (0) | Autor: admin

Ralph erzählt uns Unsinn?!

Mittwoch, 25. Februar 2009 16:02

Hab den Blog (“Ralphs nutzloses Wissen“) über einen Hinweis von nem Freund bekommen. Ein Bissel reingelesen und für gut befunden. Gleich mal in den Blogroll aufgenommen.

Herrlicher Artikel (obs nur Gespinne is oder nicht, einfach nur geile Idee, in jedem Fall): Ökowaffen – Krieg führen und die Umwelt schonen

Lohnt sich auf jeden Fall mal ein Blick rein in den Blog. Viel Spass!

Thema: Internet | Kommentare (1) | Autor: admin

Ein ungezähmtes Leben

Samstag, 22. November 2008 13:51

Der Abend/Tag an dem ich diesen Film gesehen habe liegt nun wohl auch schon nicht mehr nur 14 Tage hinter mir aber wie immer schaffe ich es auch dafür irgendwann meinen Senf zum Film dazuzugeben und sei es nur, damit ich für mich später feststellen kann, ob ich den FIlm schoneinmal sah und wie er mir gefiel…

Ein ungezähmtes Leben ist ein knapp 110 Minuten langer Film von 2005. Die Hauptrollen können sich mit Jennifer Lopez, Morgan Freeman, Damian Lewis und Robert Redford durchaus sehen lassen. Ich finde es fast schon erstaunlich, dass der FIlm durchaus kaum beachtenswert in meiner Erinnerung angepriesen wurde als er in die Kinos kam.

Worum geht es? Der oben anschaubare Trailer verrät es im Wesentliche. Eine Frau flieht mit samt Tochter vor ihrem Ehemann, der die Sprache der Gewalt zur normalen Umgangsform gegen sie erhoben hat. Die Flucht geht zu dem letzten dem sie trauen kann und von dem sie hofft, dass er Ehemann sie dort nie findet. Ins beinahe nichts. Eine Ranch mitten in Amerika, eine gute Autostrecke vom nächsten Dorf entfernt.

Die Familie als letzter Rückzugsort. Ihr Schwiegervater. Sein Sohn und ihr Ex-Mann ist tot. Der neue ein Schläger und der Kontakt seit dem Tod alles andere als lebhaft. So geht es denn auch erstmal darum vorsichtig Kontakt aufzunehmen.

Quelle: Getty Images

Quelle: Getty Images

Wichtiger Fakt ist noch, dass der Schwiegervater dort nicht alleine auf seiner Ranch wohnt, sondern mit einem alten Freund, welcher schwer verletzt und krank gepflegt werden muss, ihm aber in jedem Fall eine willkommende Gesellschaft ist.

Nach ersten Anlaufschwierigkeiten kann sich eine gesunde Beziehung zwischen Opa, Mutter, Tochter und dem Freund entwickeln. Dabei wird jeder Charakter im Film kurz ausführlich beobachtet bzw. filmisch erläutert. Die dabei fortschreitende Handlung ist nun soweit, dass dem eingekehrten Frieden der Ehemann der Frau in die Quere kommt.

Er hat sie aufgespürt und bittet natürlich zunächst um Vergebung und verspricht das nie wieder zu tun…

Die Frau fällt darauf jedoch nicht mehr rein und sofort stellt sich wieder seine brutale Seite zur Schau. Der Showdown ist natürlich wenig spektakulär und man konnte ihn erwarten, jedoch gehört er zu einem solchen Drama auch ein wenig dazu.

Der Film ist ein netter Zeitvertreib an einem verregneten Samstagnachmittag. Man ist anschließend nicht klüger/dümmer/hübscher oder was man sonst nach einem Film sein könnte. Er zeigt einfach Menschen in Familie und dabei ein wenig idyllische Landschaft. Er hat keinen echten Höhepunkt. Die Handlung läuft dahin. Man verpaßt also bei dem Film nichts aber man nimmt auch keinen Schaden.

Wer also Lust auf entspanntes Familiendrama hat, wie schon erwähnt ideal für einen verregneten/kalten Wochenendentspannungstag, kann zugreifen.

Thema: TV-Video-Kino | Kommentare (0) | Autor: admin