Man nehme…

…zwei Eier.

DSC00452

Ob das im Sinne des Erfinders war? Das statistisch interessante daran ist vielleicht sogar noch, dass das noch zwei weitere Eier danach so weiter ging. Mal eben aus 4 mach 8. Der Veganer würde sagen: 8 Leben geschreddert…

Bio für alle… erinnert mich an das: http://www.goodfood-badfood.de/viereckige_tomaten.html

Der Detailteufel ist manchmal…

…ein ganz schön kleiner.

Der Titel der Packungen deutet zunächst noch auf einen eklatanten Unterschied hin.

Bei näherer Betrachtung allerdings verschwindet dieser.

Und findet sich letztendlich in 0,7% Sojabohnen Volumeneinheiten wieder.

Durchaus beachtlich, wenn man bedenkt, dass es sich um vermeindlich hochwertige Sojamilch handelt. Das heute kaum noch Vanille drin ist, wo’s drauf steht, daran hat man sich gewöhnt aber das die Aromen grundsätzlich als „natürliches Aroma“ bezeichnet werden und damit eklatante Geschmacksunterschiede auf der Packung in den Inhaltsstoffen nicht mehr erscheinen, daran muss ich mich wohl jetzt noch gewöhnen.

Frisch auf den Müll

So lautet der Titel einer ARD-Dokumentation, welche Ende Oktober 2010 im Rahmen der ARD-Themenwoche “Essen ist Leben” ausgestrahlt wurde.

Die Zahlen darin haben auch mich mal wieder durchaus schockiert. Der Gedanke, dass 50 % der produzierten Nahrungsmittel im Wert von rund 20 Milliarden Euro (20.000.000.000 € ~ Aldi-Jahresumsatz) weggeworfen werden, nur weil wir schlicht und ergreifend zu viel produzieren ist schon umwerfend.

Interessant auch die Idee, Brot zu verbrennen, welches überschüssig ist. Könnte in der Summe ein AKW sparen. Na, wenn das nix. Feld bestellen, aussähen, ernten, mahlen, Brot backen, wegschmeißen und verbrennen. Ist das die neue Wertschöpfungskette?

Das ganze in Kombination mit der Tatsache, dass der Agrarsektor in der EU derjenige ist, welcher die meisten Subventionen eben genau für diesen Wahnsinn bekommt, kann schon latent sauer aufstoßen.

Was passiert nun? Nichts, denn das ganze ist selbst mir schon seit rund 10 Jahren bekannt.

Was kannst du tun? Bewusster konsumieren.

Wie? Dabei können dir Webseiten wie “Taste the waste” helfen.

Zum Einstieg der besagte kurze Filmtrailer, welcher als Vorgeschmack (welch Wortspiel) auf den kommenden Kinofilm gesehen werden kann: Frisch auf den Müll

Da nicht die Hoffnung zu verlieren fällt schwer und nur mein gläubiger Optimismus sagt mir, dass bekommen wir Menschen schon wieder hin.

Na dann, Mahlzeit!

Danacol – Medizin aus dem Supermarkt

Neulich war ich mal wieder in meinem örtlichen Discounter unterwegs auf der Pirsch nach Angeboten und nach Waren des täglichen Bedarfs. Meist kombiniere ich Letzteres mit Ersterem. Soll heißen, wenn ich beim Einkauf reduzierte Ware erspähe, die ich mir vorstellen könnte zu konsumieren oder zu besitzen, dann kaufe ich sie einfach, unabhängig davon, ob ich das sonst auch tun würde. Zumindest im Wesentlichen.

Nun gab es also wieder so ein Angebot an dem ich nicht vorübergehen wollte. 4 x Danone Danacol für 0,39€ (statt etwa 1,50€). Mein Sohn liebt diese Trinkjoghurts und da es sie eher selten bis nie bei uns gibt (Aufgrund des sehr fragwürdigen Gesundheitseffekts), sah ich die Gelegenheit ihm mal wieder eine Freude zu machen.

Gesagt, getan. Gekauft wurde also ein Produkt, dessen Vorderseite so aussieht:

Scan10002

Der Inhalt der Umverpackung schaut dann 4 mal so aus:

DSC00127

So weit, so harmlos. Bei genauem Hinsehen hätte man erhaschen können, dass das Zeug angeblich den Cholesterinwert senken soll. Nun gut, welches Produkt dieser Gattung tut nicht vermeidlich etwas für die Gesundheit?!

Interessanter ist dann schon die Grafik rechts unten:

Scan10002_Ausschnitt

Das Flaschensymbol soll einmal sagen, dass man nur eine Flasche davon am Tag trinken soll. Warum? Tja, da muss man sich die Rückseite angucken.

Die sieht dann erst mal so aus:

Scan10004

Auch eher normal als ungewöhnlich. Halt viel Text und vermeidlich wenig Sinnvolles. Doch Vorsicht, denn hier hat es das Kleingedruckte in sich:

Scan10004_Ausschnitt

Schon der erste Satz hätte meines Erachtens vorne in Rot auf die Packung gehört: “DANACOL ist ausschließlich für Personen bestimmt, die ihren Cholesterinspiegel im Blut senken möchten.” Und was ist, wenn ich das nicht will? Geht’s mir dann eigentlich schlecht danach? Lesen wir doch mal weiter:

  • Es wird empfohlen nicht mehr als 3g Pflanzensterine am Tag zu sich zu nehmen.” Aha. Was bitte? Ich denke mal hier findet sich der grafische Hinweis der Vorderseite wieder.
  • “Personen, die cholesterinsenkende Medikamente einnehmen, sollten sich bei der Verwendung von DANACOL regelmäßig ärztlich beraten lassen.” Gut ich sollte also einen Arzt am Besten vor, nach und bei der Einnahme konsultieren. Scheint mir bei einem solchen Zeug auch ratsam, auch wenn man keine cholesterinsenkenden Medikamente einnimmt.
  • “DANACOL wird für Schwangere und stillende Frauen und Kinder unter 5 Jahren nicht empfohlen.” Wow. Kinder unter 5! Ich konnte kurz vor dem Ansetzen das Getränk meiner stillenden Frau entreißen und mein Sohn hat selbstverständlich von dem tollen Zeug auch nix bekommen.

Na, auch ein ungutes Gefühl im Bauch? Ich finde solch ein Zeug gehört in die Apotheke und nicht in den Supermarkt neben andere Produkte des alltäglichen Bedarfs.

Auch wenn es sicher so ist, dass kein akutes Gesundheitsrisiko davon ausgeht, so sind doch solche Hinweise auf einem vermeidlichen Joghurt anders (wesentlich deutlicher) zu deklarieren. Obendrein sollte es vielleicht extra gestellt werden, vielleicht in die Nähe von Diät-Schokolade.

Mich als durchaus kritischen Einkäufer, der an allen Marken schon aus Prinzip vorbeigeht und versucht nur echte Qualität zu kaufen (dem Geldbeutel entsprechend und von Sonderangeboten abgesehen, wie oben erwähnt), hat das Produkt schlichtweg geschockt. Ich hätte das nie gekauft. Das ist Kundentäuschung.

Ein gutes hat die Erfahrung für mich: Es hat mich darin bestätigt, wie ich einkaufe. Kein Marken, nur echte Qualität und in Zukunft werde ich einen zusätzlichen Blick auf die Angebote werfen, welche mich sonst zu schnell von meinen Prinzipien abbringen.

Guten Appetit!

Immer noch Fleischesser?

Und immer noch Lust bekehrt zu werden?

Nachschlag: Krieg der Tiere

Und besser? Jetzt steht dem eingefleischten Fleischesser wohl nur noch der eigene Wille im Weg.

Ist auch nicht einfach der Schritt und ich kann nur sagen, dass ich auch über Umwege dahin gekommen bin aber es hat sich gelohnt. Man fühlt sich freier. Man isst und ist bewusster. Der Konsum unterliegt einem ständigen hinterfragen, was uns allen und dem Geldbeutel gut tut.

Fehlt mir was? Ja, Döner! Aber bin ich das bereit für eine bessere Menschheit, globale Artenvielfalt und den Klimaschutz aufzugeben? Ja, ich bin. Du auch?

How to Vegetarier

Du zweifelst schon ein bißchen ob dein tägliches Steak nicht vielleicht ein bißchen übertrieben ist? Zu einer guten Mahlzeit gehört Fleisch? Tiere gehören den Menschen? Tiere haben keinen Spaß und fühlen nichts?

Lesen: Wie Tiere fühlen

Na, immer noch Hunger auf’n Burger? Dann kann dir wohl niemand helfen aber ich denke irgendwann in nicht allzu ferner Zukunft wird fleischloses Essen Mainstream und dann stehst DU in der Ecke und alle zeigen auf DICH!

Jedes Tier konsumiert das, was es braucht. Nehmen wir uns als “Krone der Schöpfung” doch mal ein Beispiel daran.

Sicher kann nicht jede Bevölkerungsgruppe auf der Welt ganz auf Fleisch verzichten, doch wir als gesunde Mitteleuropäer und Menschen der 1. Welt können das auf jeden Fall und ermöglichen somit sogar anderen Menschen in der sogenannten 3. und 4. Welt überhaupt erst Nahrung zu konsumieren und somit ihr Recht auf Leben auszuüben.

Sei kein Feigling, iss kein Fleisch!