Beitrags-Archiv für die Kategory 'Fotos'

Ski- & Snowboard-Urlaub 2009 in Kappl (Österreich)

Dienstag, 10. März 2009 16:22

Auch dieses Jahr ging es, wie schon im Letzten, nach Österreich oder genauer gesagt nach Kappl zum Snowboarden und Ski fahren.  Ebenfalls identisch war die Reisezeit, nämlich die erste Märzwoche. Der Rest war schon ein wenig anders und am Ende sogar ganz besonders anders…

Skiurlaub 2009 in Kappl

Nach dem mehr als üblichen Hinreisestaus und einer Abhohlung der fünften Reiseperson aus St. Anton (ja, dem besungenen St. Anton) ging es in ein kurz vor Kappl gelegenes Nest namens Unterholdernach.

Dort angekommen wurde auch nicht lange gefackelt und wir fünf Männer machten uns erstmal daran, gleich noch am inzwischen späten Anreisetag, die ersten Einkäufe zu erledigen und alles startklar für den ersten Ski-/Snowboard-Tag zu machen. Dazu gehörte z.B. die im vorraus geliehenen Boards bei Sport Huber und die Helme bei InterSport abzuholen.

So ausgestattet ging es dann am ersten Tag gleich los nach Kappl auf die Piste. Ein anfangs Mutiger von uns versuchte sich einen halben Tag auf dem Snowboard gab sich dann aber seiner Unfähigkeit geschlagen und wechselte wieder auf die vertrauten Ski. Das hatte den Vorteil, dass wir schnell alle unsere halbwegs vertraute Form & Fitness wieder gewinnen konnten und so fast stets zu fünft die Pisten runterjagen konnten.

So verging die Woche wie im Flüge. Einen Tag machten wir noch einen Abstecher nach Ischgl und einen anderen nach Galtür. Ischgl ist gigantisch aber auch unübersichtlich und überbevölkert. Galtür ist ein wenig zu klein/lahm. Rentnerskigebiet trifft das ganze recht gut würd ich sagen.

Nach einem Tag von ca. 9.00 Uhr bis 16.30 Uhr auf der Piste ist man Abends in unserem “Alter” nicht mehr ganz auf der Höhe, was dazu führte, dass die Apré-Ski-Partys in unserer Bleibe eher klein gehalten wurden. Nicht desto trotz ein runder, sportlicher Urlaub…bis auf eins: Einer von uns musste am letzten Tag beweisen, dass er der wohl beste Snowboarder von uns fünfen ist…naja, immerhin gibs ein Video vom Sprung…inzwischen ist er in Berlin im Krankenhaus und läßt sich seine (an-)gebrochenen Wirbel flicken…bislang sieht GsD aber alles danach aus, als ob das nochmal vollständig gut gegangen ist.

Glück auf und bis zum nächsten Jahr liebes Snowboard!

Thema: Fotos, TV-Video-Kino, Urlaub | Kommentare (1) | Autor: derhecht

Tauben unvergiftet im Park

Dienstag, 3. Februar 2009 9:38

Es ist Sommer 2008. Es ist Sonntag der 27.07.2008. Es ist heiß. Ich sitze alleine zu Hause in Berlin Friedrichshain in meiner Wohnung. Ich habe ein Fenster in den verschatteten Hinterhof. Es ist, wie üblich um diese Zeit (ca. 14 Uhr), relativ angenehm und dunkel in meinem Zimmer. Ich selbst sitze in T-Shirt und Sommerhose vor dem PC (ich bin Informatiker!). Irgendwas gibt es immer zu tun/anzusehn/zu chatten/zu verkaufen/kaufen…

An diesem Tag aber füllt mich das ganze (komischerweise) nicht so richtig aus. Ich beginne zu telefonieren. Kurze Zeit später wurde ich quasi inirekt gezwungen meine vier Wände zu verlassen und mich der Sonne direkt auszusetzen. Trotz der damit verbundenen Gefahren schnappe ich mir mein aktuelles Buch, etwas Wasser zum trinken und Kekse incl. Schokoladenüberzug und laufe ca. 100m bis zum nächsten Park und setze mich dort auf die erst beste freie Bank. Der Blick, welcher sich mir dann ergibt, ist etwa der:

Blick in den Park

Blick in den Park

Ich blicke fast genau in den Süden und somit scheint mir die Sonne fast ins Gesicht, wenn da nicht der schattenspendende Baum wäre, der meinen Bankplatz wahnsinnig attraktiv macht. Plötzlich ist sie da, die Natur. Stille inmitten der Stadt. Selbst den Vöglen, welche sich vor mir tümmeln scheint es zu warm heute und sie beschließen ein mehr oder minder ausgiebiges Bad in der Wasseranlage des Kinderspielplatzes zu versuchen. Begleitet von wilden Vogelgezwitscher genieße ich die ersten Minuten still vor mich hin. Einen Eindruck davon kann man sich in dem Video machen.

Nachdem ich mich ein wenig von der Natur entspannen lasse, ziehe ich mein Buch hervor und die nächsten Stunden vergehen, wie im Flug. Gelegentlich ist mir zu heiß, weil die Sonne mir direkt ins Gesicht scheint und grad kein Baum mir Schatten spenden will. Ein andern mal sind dann so viele Kinder vor mir am spielen, dass ein konzentriertes Lesen schwer fällt. Interessant sind die Blicke, welche einem zugeworfen werden, wenn man alleine im Park auf einer Bank sitzt und ließt bzw. gelegenlich mal enstpannt hochsieht und einfach nichts tut. Scheint allen ausser einem selbst komisch vorzukommen und man muss irgendwas im Schilde führen. Anders sind mir so manche Blicke nicht erklärbar.

Zum Abschluss des Nachmittags wird gegen 17/18 Uhr nochmal entspannt ne Runde Tischtennis gezockt, ebenfalls in dem Park.

Was bleibt? Danke Freundin, dass du mich rausgeschmissen hast ;)

Thema: Alltag, Bücher, Fotos, TV-Video-Kino, Umwelt, Urlaub | Kommentare (0) | Autor: derhecht

Zürich 2008

Dienstag, 9. Dezember 2008 15:58

Ein Freund von mir residiert gerade in Zürich um sein Architektur Studium ein wenig voranzutreiben, was lag da näher als in der Stadt des Geldes mal vorbeizuschauen? Mit dabei waren neben mir noch ein paar Freunde damit das ganze keinen alt so homoerotischen Touch bekommt haben wir auch noch eine “hochschwangere” Freundin mitgenommen, die sich wie erwartet mit den ganzen Männern bestimmt tierisch amüsiert hat…

ZürichCARD Los ging es an einem Donnerstag Abend in Berlin vom Hauptbahnhof. Mit dem City-Night-Line nach Zürich. Direkt ohne einmal umsteigen. Das ganze für manche von uns zum Preis von 29,00€. Was will man mehr? Die sinnlose Nacht nutzen wir als mehr oder minder sinnvoll im Zug und konnten so “ausgeschlafen” in Zürich um etwa halb zehn Uhr morgens aufbrechen und die Stadt unsicher machen.

Zürich Info-Materialien

Ausgestattet mit der Zürich-Touri-City-Card für 72h (Kosten etwa 34 CHF, also grad rund 21,87 Euro) ging es zunächst in das Architekturbüro “unseres” Studenten. Dort wollten wir uns zunächst einmal ein Bild vom Studenten, fern ab der Heimat, selbst machen. Darüber hinaus nutzen wir die Möglichkeit die Räumlichkeiten des Design-Büros ein wenig zu überblicken und unser überquellendes Gepäck ein wenig zwischenzulagern.

Da die Arbeit dem Studentenjunge die Freizeit raubte und er Zürich-Touri-City nun doch schon mehr als einmal durchschritten hatte, sind wir nun also los den touristischen Hauptteil unseres Trips abzuarbeiten. Übrigens sehr gute Unterstützung sowohl im Vorfeld als auch dabei wurde uns durch folgende Medien zu Teil:

  • Zürich-Eintrag bei Wikipedia
  • Züricher Museen-Führer Ausgabe 2008 (kostenlos am Touri-Stand im Haupfbahnhof von Zürich, da wo es auch die City-Card gibt)
  • kleiner Züricher Stadtplan (ebenfalls am Touri-Stand)
  • ZürichCARD-Guide 2008 (gabs mit der gleichnamigen Karte)
  • Zürich Guide Herbst 2008 (offizieller, ebenfalls kostenloser City Guide)
  • Stadtrundgang Zürich 2000

Der Begann wiederrum am Hauptbahnhof. Wir flanierten also die Straße entlang, unter der diverse Goldreserven der Schweiz liegen sollen. Kein schlechtes Gefühl, allerdings jeder Fußgängerpassage der Welt eher identisch als verschieden. So ging man nun also vorbei an den Sehenswürdigkeiten, welche unsere Reiseführer uns verrieten. Hielten mal hier mal dort. Tranken und aßen ein wenig bei Sprüngli. Kauften kleine Souvenirs. Wir waren eben Touris.

Dazu gehörte auch eine Bootsfahrt auf dem Zürichsee, welche übrigens auch im ZürichCARD-Preis enthalten ist.

November 2008 Besuch bei Stephan in Zürich

Gegen Ende des Nachmittags waren wir um einiges müder und am Ende der Altstadt-Touristen-Tour angekommen. Es ging also los, die Sachen und den immernoch arbeitenden Studenten abholen. Dieser wurde kurzerhand eingesackt und dann gings in seine Züricher Bleibe, wo dann zünftig gekocht und gespeist wurde. Vorher/dabei wurden natürlich noch ein paar herbe Frischgetränke organisiert und vertilgt, denn der Abend sollte ja noch lang und heiter werden.

Der Abend war dann sehr feucht und fröhlich und sorgte dafür, dass der nächste Tag erst gegen 12 Uhr Mittags für die meisten von uns begann. Da die Sonne aber lachte, wurde nicht lange gefackelt und das letzte, große touristische Muss abgehakt. Der Uetliberg. Aufgrund der allgemeinen Katerstimmung wurde auch die Große-Uetliberg-Tour gewählt und man wanderte so gemütlich in den Sonnenuntergang bis zur nächsten Seilbahnstation, welche die Abfahrt vom Berg und anschließende Heimfahrt (in die Studentenwohnung im Altersheim (!)) per Bahn einläutete.

Der letzte, gemeinsame, lange Abend wurde dann nach Versorgung der leiblichen Bedürfnisse dazu genutzt um die Altstadt bei Nacht zu erkunden. Dazu gehörte ein Besuch in einer halbwegs alternativen Bar und einem Späti (Berlinerisch für Spätverkauf), welcher nebst durchaus preisgünstigem aber nicht schlechtem Wein und Bier auch interessante, wenn auch teils abstoßendes/provokantes Bildmaterial zum Anschauen zur Verfügung stellte. Der Wein an diesem Abend bekam mir zwischen all dem Hopfensaft irgendwie nicht. War aber auch nicht sooo tragisch, da man noch sichtlich und unersichtlich geschafft vom Vorabend kurz nach Mitternacht kollektiv die Heimreise ins Altersheim antrat.

Der Sonntag in Zürich wurde dann nach leqqerem Frühstück dazu genutzt, das Landesmuseum zu “erobern”. Der Eintrittspreis dafür ist übrigens ebenso, wie viele weitere Museen und Ausstellungen im Preis der ZürichCARD inbegriffen. Der Sonntag wurde sonst eher zum ausspannen, vorbereiten der Heimreise und dem obligatorischen Shopping, Kochen und anschließendem Essen gewidmet.

Dann hießt es auch schon Abschied nehmen und wieder in den CNL steigen, um Berlin am nächsten Morgen ausgeschlafen in die Arme zu nehmen. Was bleibt? Zürich ist teuer zumindest bei allen Waren (vor allem Lebensmitteln) des täglichen Bedarfs. Der Züricher an sich scheint unfreundlich (bislang ist kein freundlicher bekannt). CNL ist eine lohnende Erfahrung (billig & lustig, vor allem wenn man es vorzieht nicht so viel zu schlafen). Wieder dahin? Muss nicht sein. Ein verlängertes Wochenende scheint für Zürich zu reichen und für lange vorzuhalten.

Thema: Fotos, Urlaub | Kommentare (0) | Autor: derhecht

Eläkeläiset – Lido – 2008

Mittwoch, 26. November 2008 16:12

Na lieber Leser, Probleme gehabt die Überschrift zu lesen? Das ging auch mir beim ersten Mal so. Wenn ich ganz ehrlich bin, dann sag ich immer noch nur sowas wie: “Älkäset also diese finnische Humppa-Band eben”.

Damit sind wir auch schon beim Thema. Bei Eläkeläiset Eläkeläiset Ticket(auf finnisch heißt das übrigens “Rentner”) handelt es sich um eine Musikgruppe aus dem hohen Norden. Aufmerksam bin ich auf diese Gruppe durch die Wallerts geworden.

Sie gelten als die Väter ihrer Musikrichtung und damit waren sie für mich Pflichtprogramm bei ihrem nächsten Berlinaufenthalt. Dies war dann am 11. April diesen Jahres soweit und somit wurde nicht lange gefackelt, ein wenig Probegehört und dann die Tickets bestellt. Vorband sollten sogar die Wallerts werden, was will man mehr für sein Geld?

Am Lido angekommen war es rammel voll. Ausverkauft. Es war eigentlich noch viel zu früh und draußen keine Musik zu hören also entschlossen wir uns noch ein wenig erfrischenden Hopfensaft vor der Tür zu konsumieren, bevor es in den stickigen Konzertraum geht.

Als wir dann reingegangen sind spielten dann die Wallerts schon und wie wir erfuhren nicht etwa erst seit fünf Minuten, nein sie waren im Begriff sich von der Bühne zu verabschieden. Sauerei! Eine Band fängt zu früh an, wann gab es sowas schon mal in Berlin? Aber alles gemeckere über die Gesamtsituation half nichts und so konnte ich mir wenigstens noch eine günstiges und optisch überzeugendes Wallerts-T-Shirt ergattern.

Anne B. kurz vor dem Konzert

Dann ging es superpünktlich mit Eläkeläiset los. Der Konzertraum war komplett gefüllt und die Luft war quasi weg. Die Band war schlicht und ergreifend Aufgrund ihrer Sprache genau Null zu verstehen. Aber die Musik konnte sofort überzeugen und mitreißen.

Humppa macht einfach Spaß und ist offensichtlich international. Hinweg über Sprachbarrieren konnten denk ich alle (Publikum und Band) das Konzert, ein großer Teil sogar tänzerisch, genießen/erleben.

Ein besonderes Schmankerl ereignete sich zum Ende des Konzertes. Die Band war gerade dabei ihre erste Zugabe zu spielen, was angesichts von Konzertminute 60-70 zwar früh war aber auf weitere 30-45 Minuten Konzert hoffen ließ. Plötzlich viel dem Keyboarder am rechten Bühnenrand auf, dass sein Musikinstrument keinen Mux mehr macht. Auch herbeieilende Techniker konnte das Problem nicht lösen. Zunächst fand er das alles noch ein bißchen lustig und versucht gesanglich sein Instrument zu imitieren.

Doch diese, zugegeben unproduktive, Idee half nicht lange seinen Unmut über die Situation zu verbergen. Da sich die anderen Bandmitglieder davon aber nicht beirren ließen und man ja schließlich auch mitten in einem Song war, fing er an sich anderweitig abzureagieren.

Er zerlegt Stück für Stück sämtliche Technik und Bühnenaufbauten. D. h. er nahm es soweit möglich auseinander und schmiss es ins Publikum. Besonders eindrucksvoll war dieser Hergang beim Schlagzeug zu beobachten. Irgendwann war dann nur noch unverstärkt ein wenig Gesang und Melodie der Gitarre von der Bühne zu vernehmen und die absolut entspannte Band kapitulierte vor dem Zorn ihres Mitgliedes, der das übrigens unter stetem Applaus der Zuschauer/-hörer tat. Die nun eintretende Ruhe wurde genutzt, um sich kurz zu entschuldigen und das Ende des Konzertes zu verkünden, denn unter diesen Umständen war auch an weiterspielen nicht zu denken. Anschließend verließen die Akteure die Bühne. Endgültig.

Ich denke ein definitiv spontanes und ungeplantes Ende. Leider etwas früh. Der Band wars egal, das Publikum fands zum größten Teil lustig und sah auch ein, dass da jetzt nix mehr zu machen war.

Solange die Band spielte war sie übrigens stets gut gelaunt, verbreitete perfekte Partystimmung, trank die meiste Zeit gut mir/vor und auch die Show war einzigartig. Es war quasi keine. Kurze Ansagen unterbrachen unverständliche Musiktexte. Dazwischen/Dabei viel Humppa.

Wer mal einen Auftritt der Band mitbekommt, Zeit & Geld hat und mit der Musik was anfangen kann, dem kann ich nur Nahe legen hinzugehn. Lohnt sich. Vorher mal die Wallerts hören (was auf deren Homepage kostenlos möglich ist) und dann weiß man exakt was einen erwartet.

Als letztes vielleicht ein Hinweis: In eigenem Interesse hier gelegentlich vorbeischauen ;)

Thema: Fotos, Musik | Kommentare (1) | Autor: derhecht

Modersohn-Zirkus 2008

Dienstag, 25. November 2008 9:29

Was ist das denn nun schon wieder? Ich gebe zu, dass diese Projekt wohl den meisten unbekannt ist und auch schwer zu erraten ist, um was es sich dabei handelt.

Der Berliner Insider kennt vielleicht gerade noch die Modersohn-Brücke im Bezirk Friedrichshain, welche dem Zirkus ein wenig Namenspatron ist. Vielmehr ist aber der Name der Modersohn-Grundschule, welche ebenfalls in der Nähe der Brücke ist, Namensgeber des Projektes.

Eintrittskarte in den Modersohn-Zirkus

Nun läßt sich wohl so langsam erahnen, worum es geht. Die Modersohn-Grundschule beschloß, gemäß Protokoll, im Frühjahr 2007 ein Schulprojekt zu starten, welches sich mit einem Zirkus befassen sollte. Durch diverse Zwischenstationen, vielfältigste Unterstützer und wohl vor allem durch die Mitarbeit vieler Eltern, gelang es bis zum Mai 2008 das Projekt auf die Beine zu stellen.

Konkret hieß das dann im Mai 2008, dass es zu Zirkusvorstellungen durch die Kinder der Modersohn-Grundschule kam. Eingeteilt in zwei Gruppen und einer extra Elterngruppe kamen so kleine Zirkusvorstellungen vor ein breites Publikum. Jung und alt ließen sich vor allem durch die Jüngsten unterhalten.

Es war eine pralle Hitze im Zirkuszelt, die aber die Stimmung weder bei Publikum noch bei den Artisten verderben konnte. Durch Stärkung von Eis & Kuchen am Imbiss und mit Hilfe von musikalischer Einstimmung durch die Elternband war man bestens auf das Zirkusprogramm vorbereitet und wurde lediglich durch die angeordnete Pause zu einem wohltuenden Break animiert.

Dargeboten wurde dann die Show mit dem Titel “Detektive & Tortellini”. Dabei kam eigentlich alles zum Einsatz, was man von einem Zirkus erwartet, bis auf die fehlenden Tiere vielleicht. Aber jede Altersgruppe der Schule und ich denke auch jeder Schüler hatte seinen Platz im Zirkus und lebte ihn. Davon kann man sich nicht zuletzt auf den Fotos überzeugen.

Was hab ich da gemacht? Mein ältester Neffe war auch da (siehe obenstehendes Foto)!

Was bleibt? Mir am Ende ein schöne Erinnerung und ich hoffe den Veranstaltern, den Organisatoren und vor allen den Kindern auch. Eine Wahnsinnsleistung aller Beteiligten. Soweit ich mich erinnern kann nicht immer mit der größten Unterstützung von Senat und anderen Offiziellen. Unendlich viel ehrenamtlicher Arbeit.

Kann man hoffen, dass bei vergleichbaren Projekten in der Zukunft die Ängste (?) der Offiziellen weniger sind und solche Dinge gleich mehr Unterstützung erfahren können, denn letztlich ist das wohl eine der so oft gewünschten Projekte, wo Eltern mit ihren Kindern gemeinsam aufbauen und erleben können.

Ich wünsche mir mit meinen Kindern ähnliches “durchmachen” zu dürfen!

Thema: Alltag, Fotos, Politik | Kommentare (0) | Autor: derhecht

Mein erster Familienurlaub

Freitag, 3. Oktober 2008 0:22

Ich habe es geschafft! Ich schaffe es mal wieder zu bloggen und das obwohl ich seit etwas über zwei Monaten alle Hände voll zu tun habe, denn ich bin quasi Vater geworden. Nicht ganz über Nacht aber doch irgendwie auch ungeplant und somit darf ich mich nun um Frau und Kind kümmern, so fern es meine Arbeit und beschränkte Freizeit mir erlaubt. Man mag es kaum glauben aber es macht unendlich viel gute Laune und ich habe mich so lange ich denken kann nicht so gebraucht und gut gefühlt…

Der besagte Familienurlaub liegt noch nicht mal eine Woche zurück und nun passe ich glaube ich das erste mal richtig lange auf unsern Kleinen auf, da Mama feiern is :)

Was soll man da anderes tun, wenn man keinen Fernseher hat und das einzige begehbare Zimmer vom Schlafenden "blockiert" wird? Bloggen!

Zurück zum Urlaub…

Es ging mit dem geliehenen Auto auf die Insel Rügen. Dort in die Nähe von Putbus. Eine kleine Ferienwohung im quasi nichts bot uns Quartier, wobei man ehrlicherweise erwähnen sollte, dass der Mithausbesitzer niemand geringeres als der Vater meiner "Neuen" ist. Aber warum nicht praktisches mit schönem verbinden?

Das Wetter hätte zu Beginn besser sein können aber es musste nicht, denn so bot es sich quasi an einen Ausflug nach Stralsund zu unternehmen, wo wir das neu eröffnete Ozeaneum besucht haben. Ein extremst empfehlenswertes Museum für jung und alt. Ich kann das sagen, denn wir haben es probiert. Besonders gross angekündigt wurde darin die Walhalle. Wale in Lebensgröße gibs darin zu sehen. Ich muss sagen, dass war schlichtweg überwältigend. Der absolute Wahnsinn und für Menschen die sich auf diese Halle einlassen können, ist sie allein schon der Besuch und das Geld (14 Euro für Erwachsene) wert. Ein Video aus der Halle gibs hier. Wer danach noch Walfleisch probiert, geschweige denn die Jagd darauf toleriert, für den habe ich wenig Verständnis. Ich habe fest in meinem Plan ab 2009 nicht mehr in ein Land zu reisen, welches die Waljagd unterstüzt oder durchführt. Dazu gehören mindestens:

  • Island
  • Japan
  • Südkorea
  • Norwegen
  • Dänemark (Grönland)
  • Kanada
  • Russland/UdSSR
  • USA
  • St. Vincent
  • Grenadinen

Auch wenn manche von denen ich aus anderen Gründen ebenso meiden würde und andere widerum eher nicht in meinem finanziellen Rahmen liegen, so ist es doch eine kleine Aufgabe, welche von jedem (vielen) befolgt etwas bewirken kann.

Als das Wetter dann besser wurde ging es an den Strand. Vorher noch einen Abstecher bei relativ großzügig eingesperrten "Wildtieren" gemacht und die berühmten Rügener Kreidefelsen besucht. Von allem gibts es Fotos, welche stark selektiert hier dem breiten Publikum einmal nicht vorenthalten werden sollen. *Klick*

Dem unwissenden Publikum sei an dieser Stelle vielleicht noch kurz der Hinweis gegeben, warum den die Buche als Panorama fotografiert wurde und zusätzlich einee Raupennahaufnahme es schaffte in die begrenzte Auswahl zu gelangen.

Die Buchen dort an den Kreidefelsen waren nämlich dermaßen mit Raupen übersäht, dass ich mich nicht erinnern konnte so etwas jemals gesehen zu haben und ich es deshalb für sehr fotografierendswert hielt. Die Punkte (bei Vergrößerung auch als Raupen auszumachen!) auf der Buche, besonders im unteren Teil, sind alles Raupen! Das diese auf keinen Fall alle der gleichen Art angehörten zeigt das Foto mit dem "deutschen Trio", welches drei, teils farbenprächtige, Vertreter der Baumplage zeigt. Das die dort trotz ihrer Faszination nciht ganz ohne Folgen blieben zeigte ein Blick auf den Boden, welcher übersäht war mit Blättern, welche abgenagt wurden und teils halb kaputt und grün am Boden lagen.

Was bleibt? DIe wünderbaren Erinnerungen an meinen ersten eigenen Familienurlaub und die Hoffnung, dass noch viele weitere kommen werden. Ich kann nun verstehen, warum sich Menschen finden die Kinder in die Welt setzen, denn es ist zwar ohne Frage eine der anstrengensten Arbeiten, der man sich freiwillig unterziehen kann aber wohl auch die kraftspendenste von allen. Was gibt es schon erfreulicheres, schöneres und aufbauenderes mitzuerleben, als das Heranwachsen eines neuen Menschen? Schöpfung live, in Farbe und mit eigenem Veränderungsmöglichkeiten!

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Paddeltour 2008 von Mirow aus

Montag, 7. Juli 2008 10:05

Fast genau vor einem Jahr hatte ich mich incl. einer kleinen Gruppe schon einmal auf den Weg gemacht und die hohe Sportkunst des Paddeln ausgeübt. Letztes Wochenende war es dann mal wieder soweit, die Erfahrungen aus dem letzten Jahr zu toppen und auszubauen.

Los ging es am Freitag ca. 22.30 Uhr (!). Rein ins Kanu (zwei Dreier, belanden mit jeweils zwei Leuten und Gepäck), kurze Planeinweisung im halbdunkeln und losgepaddelt. Ausgerüstet mit einer Taschenlampe und viel Motivation, einer Prise ungutem Gefühl und ein wenig Mutbier ging es also in die dunkle, stille Nacht.

Rund 10km, machte auf dem Kanu rund zwei Stunden, ging es dann durch totale Stille und angenehme Dunkelheit. Herrlich beruhigend, wo man doch keine 4h vorher noch in der Freitags-Rush-Hour aus Berlin kam. Den Weg haben wir ohne große Probleme gefunden und dann ca. 1 Uhr unser aufgebautes Zelt im Rücken gehabt. Nach kurzen Freitagsabend-Chillout ging es dann in die erste kurze Nacht.

Um zehn Uhr wurde unsere kleine Gruppe von zwei weiteren Mitstreitern verstärkt, welche aus Zeitgründen den Weg per Auto zu unser ersten Station wählten. Nun hieß es frohen Mutes die rund 16km Tagestour zu meistern.

 

060708 Paddeltour am Mössensee

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Umsetzpunkt und Schleuse auf der geplanten Route ließen Action im Kanusinne vermuten. Der Hitze des Tages trotzend ging es langsam aber stetig vorwärts zum ersten grossen Rastpunkt, wo ausgiebig gebadet, gegessen und gebadet wurde (in der Reihenfolge).

Auch wenn das Fahrtempo langsamer wurde, rückte das Ziel immer näher und am Ende konnte zumindest zum Teil noch schön in der untergehenden Sonne auf dem Wasser entspannt werden. Zwischendurch gab es Wasserrosen, allerhand Wasservögel und deren Junge und viel Natur, zwischen ebenfalls zahlreichen anderen (Motor-)Booten.

Geschafft vom Tag ging es dann Abends nach Grill und Kampf den stechenden Insekten zeitig ins Bett. Mit dem Wissen des frühen Aufstehens (die Sonne auf dem Zelt am frühen Morgen zwingt einen dazu) und der Angst vor der kommenden Rückkanufahrtim Kopf.

Aufgestanden, eingepackt und losgefahrn. Nicht ganz so frisch und zügig aber stetig. Und so wurde gegen 14.30 Uhr der Ausgangsort wieder erreicht. Dort das Ritual des Badens und Essens wiederholt und dann mit vier Rädern und den Füssen gen Heimat.

Bleibt zu sagen, dass es ein schönes, erholhsames Wochenende war, was zumindest ich, gerne wiederhole im nächsten Jahr. Dank allen Beteiligten für die rundum harmonische Atmosphäre. Auf das uns die "Sonnenflecken" noch eine kleine Weile ans Paddeln erinnern!

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Hurricane 2008

Dienstag, 24. Juni 2008 16:13

ich bin wieder wach und vor allem sauber! wer sowas nach gut drei tagen sagt, war entweder nur lange nicht duschen oder obendrein noch auf einem völlig verstaubtem festival. bei mir trifft letzteres zu.

dieses jahr fand das über die grenzen von deutschland bekannte hurricane festival am wochenende vom 20.-22.06. statt. wer alles dabei war? neben den rund 70.000 zuschauern auch noch einige bands, welche man sich auf dem link des festivals durchlesen kann.

ausverkauft war es am ende noch. lag wohl nicht zuletzt am zwar teils unsicheren, letztendlich jedoch sehr gutem wetter. fast zu wenig regen kann man sagen, denn es wurde somit schnell unaushaltsam heiß im zelt am viel zu frühen morgen. darüber hinaus sorgte der ausbleibende regen für mehr als erschwerte luftbedingungen nciht nur direkt vor der bühne. er trüber, dunkler und staubiger blick war eher normal als die ausnahme.

was bleibt? sind ein paar blaue flecke, restmüdigkeit und fotos

 

Hurricane Festival 2008

und ein paar konzert-/bandeindrücke, welche ich hier mal kruz umreissen möchte.

am freitag ging es los und meine erste band war turbostaat. für 16.15 uhr eine recht sprotliche auftrittszeit aber es ging und somit stand ungebremsten musikgenuss eigentlich nichts im wege. leider konnte mich der auftritt wahrlich nicht umhauen. irgendwie war er einfach nur da. ebenso ging es mit mit den gleich folgenden enter shikari. die beide waren nett. leider nicht mehr aber auch nicht weniger. is vielleicht auch einfach doch nicht ganz mein musikgeschmack zum drauf "abgehen".

weiter ging es für mich an dem tag mit deichkind um 20.45 uhr. was soll man sagen? besser geht es nicht. davon kann man sich z.b. hier überzeugen. leider war ich nicht sehr lange da, da parallel NOFX auf der hauptbühne spielten und ich die dringends sehen wollte. konnte da auch in der menge vorne vor der bühne auf alte bekannte treffen und somit u.a. mit ihnen und natürlich der band meinen spass. hat sich ergo gelohnt. gleich danach gings dann mit den unvergleichlichen beatsteacks weiter. wie erwartet ein geiles konzert, wenn auch nur ne show runtergerissen wurde. aber die musik macht bei den jungs irgendwie alles wieder gut. jedesmal ein traum und mehr als eine gänsehaut für mich. k.a. wie die das machen.

the chemical brothers…is nun wahrlich nicht meine musik und war auch nicht lange auszuhalten für mich. nach nem durchzechten beatsteacks konzert blieb mir nur in erinnerung, dass die ne geile bühne-licht-laser show hatten. die musik war halt für mich eher anstrengend als anhörbar.

der samstag begann noch früher (15.15 uhr) mit the (international) noise conspiracy. davon ist mir wenig in erinnerung und eigentlich wollt ich da auch nur hin, weil ich die jungs kannte und wusste, dass mich die musik nicht abschreckt. vor allem aber, weil millencolin danach auftreten sollten. das taten diese auch. leider etwas mau, aber ok. im anschluss hab ich mir denn sehr miese rise against angeguckt. danach gabs kaiser chiefs, welche mal endlich wieder ein bissel stimmung machten und somit das konzert echt gelungen war. ebenso billy talent, welcher gleich danach dran war. leider ging mir nun langsam die puste aus und ich musste mitten drin mal ne pause machen und mir das ganze aus entspannter entfernung angucken. dort blieb ich dann gleich und sah mit die folgenden foo fighters an. auch hier: nette licht show aber nicht unbedingt meine musik auf dauer (also alle bekannten songs gespielt, std. bühnenshow runtergezogen). irgendwie zu lang und weilig ;)

maximo park…kamen nach foo fighters auf der nebenbühne. ich glaube ich war 5 minuten da. einfach zu lam für die uhrzeit, fand ich.

der sonntag war mir von vornherein etwas suspekt, da mich kaum eine band echt überzeugen konnte im lineup. bis panteón rococó. diese wurden also pünklich um 14.45 uhr (!) angesteuert. mit den jungs ließ sich dann blendent feiern. im anschluss gab noch mal guten punkrock von den donots oben drauf. doch dann…war es plötzlich vorbei mit spass für mich. weder der anschließend angesteuerte black rebel motorcycle club, noch the kooks und die zwischendrin besuchten bands slut und nada surf konnten mich richtig begeistern. lediglich bei the kooks kann ich sagen, dass die musik und band echt ok waren aber irgendwie doch mädchenmusik machen ;)

fehlte nur noch der headliner radiohead. voller erwartung ging es in eine gute sicht- und hörposition. doch dann kam die band. langweiliger ging es kaum. nette licht-bühnen show aber die musik? die leute sind weggeströmt. so auch ich nach ca. 30 minuten, wenn überhaupt so lange.

der sonntag hatte einen faden beigeschmack bis dato aber das anschließend besuchte discozelt auf dem zeltplatzgelände konnte die stimmung dann nochmal nachhaltig aufbessern. bleibt also der vorsatz, dieses zelt nächstes mal öfters zu besuchen ;) (und da sag noch einer disco is tot)

neben diesen bands konnte unsere kleine beschauliche gruppe auch noch ein paar andere erfahrungen machen. diesen waren vor allem musikalischer natur und so kann ich bislang nur per link und den höreindrücken vom festival drauf verweisen aber vl. kommt das ja bald intensiver. wer ihn noch nicht kennt, sollte man ein paar augenblicke drauf verweilen. alexander marcus. du wirst ihn hassen oder lieben, soviel vorweg. aber gute laune kann er auf jeden fall verbreiten. in jedem fall viel spass mit ihm ;) (reinhören auch auf div. youtube videos möglich z.b. "Alexander Marcus – Spiel, Satz Und Sieg", einlesen zum thema z.b. in der berliner zeitung "Komm nach Papaya, ins geheimnisvolle Land")

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A new star is born!

Freitag, 30. Mai 2008 13:33

Am Dienstag den 27.05.2008 war es endlich soweit. Mit fast einer Woche Verspätung (nach dem offiziellen Arzt-Termin) kam um etwa 2:30 Uhr nachts mein neuer Neffe Luka Antonio auf die Welt.

Der Spitzname dürfte jedem halbwegs Fußballinteressierten klar sein und damit sollte auch seine Zukunft feststehen ;)

Wie schön so ein neues Leben und die neue kleine Familie aussieht, möchte ich mal mit euch teilen.

270508 Geburt von Luka Antonio

Der Nachname steht anbei noch nicht fest. Ach ja, Vater sein/werden ist wohl definitiv einer der besten Momente im Leben…

Gesundheitlich geht es übrigens allen dreien gut. Luka wog ca. 4300 g bei der Geburt und konnte nicht desto trotz ohne extreme Anstrengungen geboren werden (nach Aussage der Mutter!).

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Skiurlaub 2008 in Kappl

Dienstag, 25. März 2008 17:29

ich habe mich getraut. zum ersten mal in meine leben, welches mittlerweile straff auf die 30 zugeht (nach aussage meiner mitmenschen), war ich im wintersporturlaub. natürlich hab ich mich nicht lumpen lassen und gleich mal snowboarden ausprobiert, um nicht bei so nem kinderkram wie skifahren zu landen.

die resultate kann man teils hier und zum anderen in meinen youtube-account angucken (link zum account). wäre anbei klasse, wenn mal jmd. was zu den verwendeten arten der content-darbietung sagt. also z.b. "nimm lieber flickr" oder "youtube stinkt" oder ähnlich produktives, damit ich weiss, ob ich daran festhalten sollte.

abschließend kann ich sagen, dass dies definitv nicht mein letzter wintersporturlaub war und dass ich nicht gedacht hätte, dass das "rumstehen" auf dem brett so anstrengend ist.

für die hq-fetischisten gibs unter den unterstehenden links alles in orginal quali:

ftp://derhecht.kicks-ass.org/fotos/Kappl_08_Niewo_Fotos.zip

ftp://derhecht.kicks-ass.org/fotos/Kappl_08_Niewo_Videos.zip

ftp://derhecht.kicks-ass.org/fotos/Kappl_08_Robert_Fotos.zip

ftp://derhecht.kicks-ass.org/fotos/Kappl_08_Robert_Videos.zip

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