Mein erster Familienurlaub

Ich habe es geschafft! Ich schaffe es mal wieder zu bloggen und das obwohl ich seit etwas über zwei Monaten alle Hände voll zu tun habe, denn ich bin quasi Vater geworden. Nicht ganz über Nacht aber doch irgendwie auch ungeplant und somit darf ich mich nun um Frau und Kind kümmern, so fern es meine Arbeit und beschränkte Freizeit mir erlaubt. Man mag es kaum glauben aber es macht unendlich viel gute Laune und ich habe mich so lange ich denken kann nicht so gebraucht und gut gefühlt…

Der besagte Familienurlaub liegt noch nicht mal eine Woche zurück und nun passe ich glaube ich das erste mal richtig lange auf unsern Kleinen auf, da Mama feiern is 🙂

Was soll man da anderes tun, wenn man keinen Fernseher hat und das einzige begehbare Zimmer vom Schlafenden "blockiert" wird? Bloggen!

Zurück zum Urlaub…

Es ging mit dem geliehenen Auto auf die Insel Rügen. Dort in die Nähe von Putbus. Eine kleine Ferienwohung im quasi nichts bot uns Quartier, wobei man ehrlicherweise erwähnen sollte, dass der Mithausbesitzer niemand geringeres als der Vater meiner "Neuen" ist. Aber warum nicht praktisches mit schönem verbinden?

Das Wetter hätte zu Beginn besser sein können aber es musste nicht, denn so bot es sich quasi an einen Ausflug nach Stralsund zu unternehmen, wo wir das neu eröffnete Ozeaneum besucht haben. Ein extremst empfehlenswertes Museum für jung und alt. Ich kann das sagen, denn wir haben es probiert. Besonders gross angekündigt wurde darin die Walhalle. Wale in Lebensgröße gibs darin zu sehen. Ich muss sagen, dass war schlichtweg überwältigend. Der absolute Wahnsinn und für Menschen die sich auf diese Halle einlassen können, ist sie allein schon der Besuch und das Geld (14 Euro für Erwachsene) wert. Ein Video aus der Halle gibs hier. Wer danach noch Walfleisch probiert, geschweige denn die Jagd darauf toleriert, für den habe ich wenig Verständnis. Ich habe fest in meinem Plan ab 2009 nicht mehr in ein Land zu reisen, welches die Waljagd unterstüzt oder durchführt. Dazu gehören mindestens:

  • Island
  • Japan
  • Südkorea
  • Norwegen
  • Dänemark (Grönland)
  • Kanada
  • Russland/UdSSR
  • USA
  • St. Vincent
  • Grenadinen

Auch wenn manche von denen ich aus anderen Gründen ebenso meiden würde und andere widerum eher nicht in meinem finanziellen Rahmen liegen, so ist es doch eine kleine Aufgabe, welche von jedem (vielen) befolgt etwas bewirken kann.

Als das Wetter dann besser wurde ging es an den Strand. Vorher noch einen Abstecher bei relativ großzügig eingesperrten "Wildtieren" gemacht und die berühmten Rügener Kreidefelsen besucht. Von allem gibts es Fotos, welche stark selektiert hier dem breiten Publikum einmal nicht vorenthalten werden sollen. *Klick*

Dem unwissenden Publikum sei an dieser Stelle vielleicht noch kurz der Hinweis gegeben, warum den die Buche als Panorama fotografiert wurde und zusätzlich einee Raupennahaufnahme es schaffte in die begrenzte Auswahl zu gelangen.

Die Buchen dort an den Kreidefelsen waren nämlich dermaßen mit Raupen übersäht, dass ich mich nicht erinnern konnte so etwas jemals gesehen zu haben und ich es deshalb für sehr fotografierendswert hielt. Die Punkte (bei Vergrößerung auch als Raupen auszumachen!) auf der Buche, besonders im unteren Teil, sind alles Raupen! Das diese auf keinen Fall alle der gleichen Art angehörten zeigt das Foto mit dem "deutschen Trio", welches drei, teils farbenprächtige, Vertreter der Baumplage zeigt. Das die dort trotz ihrer Faszination nciht ganz ohne Folgen blieben zeigte ein Blick auf den Boden, welcher übersäht war mit Blättern, welche abgenagt wurden und teils halb kaputt und grün am Boden lagen.

Was bleibt? DIe wünderbaren Erinnerungen an meinen ersten eigenen Familienurlaub und die Hoffnung, dass noch viele weitere kommen werden. Ich kann nun verstehen, warum sich Menschen finden die Kinder in die Welt setzen, denn es ist zwar ohne Frage eine der anstrengensten Arbeiten, der man sich freiwillig unterziehen kann aber wohl auch die kraftspendenste von allen. Was gibt es schon erfreulicheres, schöneres und aufbauenderes mitzuerleben, als das Heranwachsen eines neuen Menschen? Schöpfung live, in Farbe und mit eigenem Veränderungsmöglichkeiten!

Paddeltour 2008 von Mirow aus

Fast genau vor einem Jahr hatte ich mich incl. einer kleinen Gruppe schon einmal auf den Weg gemacht und die hohe Sportkunst des Paddeln ausgeübt. Letztes Wochenende war es dann mal wieder soweit, die Erfahrungen aus dem letzten Jahr zu toppen und auszubauen.

Los ging es am Freitag ca. 22.30 Uhr (!). Rein ins Kanu (zwei Dreier, belanden mit jeweils zwei Leuten und Gepäck), kurze Planeinweisung im halbdunkeln und losgepaddelt. Ausgerüstet mit einer Taschenlampe und viel Motivation, einer Prise ungutem Gefühl und ein wenig Mutbier ging es also in die dunkle, stille Nacht.

Rund 10km, machte auf dem Kanu rund zwei Stunden, ging es dann durch totale Stille und angenehme Dunkelheit. Herrlich beruhigend, wo man doch keine 4h vorher noch in der Freitags-Rush-Hour aus Berlin kam. Den Weg haben wir ohne große Probleme gefunden und dann ca. 1 Uhr unser aufgebautes Zelt im Rücken gehabt. Nach kurzen Freitagsabend-Chillout ging es dann in die erste kurze Nacht.

Um zehn Uhr wurde unsere kleine Gruppe von zwei weiteren Mitstreitern verstärkt, welche aus Zeitgründen den Weg per Auto zu unser ersten Station wählten. Nun hieß es frohen Mutes die rund 16km Tagestour zu meistern.

 

060708 Paddeltour am Mössensee

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Umsetzpunkt und Schleuse auf der geplanten Route ließen Action im Kanusinne vermuten. Der Hitze des Tages trotzend ging es langsam aber stetig vorwärts zum ersten grossen Rastpunkt, wo ausgiebig gebadet, gegessen und gebadet wurde (in der Reihenfolge).

Auch wenn das Fahrtempo langsamer wurde, rückte das Ziel immer näher und am Ende konnte zumindest zum Teil noch schön in der untergehenden Sonne auf dem Wasser entspannt werden. Zwischendurch gab es Wasserrosen, allerhand Wasservögel und deren Junge und viel Natur, zwischen ebenfalls zahlreichen anderen (Motor-)Booten.

Geschafft vom Tag ging es dann Abends nach Grill und Kampf den stechenden Insekten zeitig ins Bett. Mit dem Wissen des frühen Aufstehens (die Sonne auf dem Zelt am frühen Morgen zwingt einen dazu) und der Angst vor der kommenden Rückkanufahrtim Kopf.

Aufgestanden, eingepackt und losgefahrn. Nicht ganz so frisch und zügig aber stetig. Und so wurde gegen 14.30 Uhr der Ausgangsort wieder erreicht. Dort das Ritual des Badens und Essens wiederholt und dann mit vier Rädern und den Füssen gen Heimat.

Bleibt zu sagen, dass es ein schönes, erholhsames Wochenende war, was zumindest ich, gerne wiederhole im nächsten Jahr. Dank allen Beteiligten für die rundum harmonische Atmosphäre. Auf das uns die "Sonnenflecken" noch eine kleine Weile ans Paddeln erinnern!

Hurricane 2008

ich bin wieder wach und vor allem sauber! wer sowas nach gut drei tagen sagt, war entweder nur lange nicht duschen oder obendrein noch auf einem völlig verstaubtem festival. bei mir trifft letzteres zu.

dieses jahr fand das über die grenzen von deutschland bekannte hurricane festival am wochenende vom 20.-22.06. statt. wer alles dabei war? neben den rund 70.000 zuschauern auch noch einige bands, welche man sich auf dem link des festivals durchlesen kann.

ausverkauft war es am ende noch. lag wohl nicht zuletzt am zwar teils unsicheren, letztendlich jedoch sehr gutem wetter. fast zu wenig regen kann man sagen, denn es wurde somit schnell unaushaltsam heiß im zelt am viel zu frühen morgen. darüber hinaus sorgte der ausbleibende regen für mehr als erschwerte luftbedingungen nciht nur direkt vor der bühne. er trüber, dunkler und staubiger blick war eher normal als die ausnahme.

was bleibt? sind ein paar blaue flecke, restmüdigkeit und fotos

 

Hurricane Festival 2008

und ein paar konzert-/bandeindrücke, welche ich hier mal kruz umreissen möchte.

am freitag ging es los und meine erste band war turbostaat. für 16.15 uhr eine recht sprotliche auftrittszeit aber es ging und somit stand ungebremsten musikgenuss eigentlich nichts im wege. leider konnte mich der auftritt wahrlich nicht umhauen. irgendwie war er einfach nur da. ebenso ging es mit mit den gleich folgenden enter shikari. die beide waren nett. leider nicht mehr aber auch nicht weniger. is vielleicht auch einfach doch nicht ganz mein musikgeschmack zum drauf "abgehen".

weiter ging es für mich an dem tag mit deichkind um 20.45 uhr. was soll man sagen? besser geht es nicht. davon kann man sich z.b. hier überzeugen. leider war ich nicht sehr lange da, da parallel NOFX auf der hauptbühne spielten und ich die dringends sehen wollte. konnte da auch in der menge vorne vor der bühne auf alte bekannte treffen und somit u.a. mit ihnen und natürlich der band meinen spass. hat sich ergo gelohnt. gleich danach gings dann mit den unvergleichlichen beatsteacks weiter. wie erwartet ein geiles konzert, wenn auch nur ne show runtergerissen wurde. aber die musik macht bei den jungs irgendwie alles wieder gut. jedesmal ein traum und mehr als eine gänsehaut für mich. k.a. wie die das machen.

the chemical brothers…is nun wahrlich nicht meine musik und war auch nicht lange auszuhalten für mich. nach nem durchzechten beatsteacks konzert blieb mir nur in erinnerung, dass die ne geile bühne-licht-laser show hatten. die musik war halt für mich eher anstrengend als anhörbar.

der samstag begann noch früher (15.15 uhr) mit the (international) noise conspiracy. davon ist mir wenig in erinnerung und eigentlich wollt ich da auch nur hin, weil ich die jungs kannte und wusste, dass mich die musik nicht abschreckt. vor allem aber, weil millencolin danach auftreten sollten. das taten diese auch. leider etwas mau, aber ok. im anschluss hab ich mir denn sehr miese rise against angeguckt. danach gabs kaiser chiefs, welche mal endlich wieder ein bissel stimmung machten und somit das konzert echt gelungen war. ebenso billy talent, welcher gleich danach dran war. leider ging mir nun langsam die puste aus und ich musste mitten drin mal ne pause machen und mir das ganze aus entspannter entfernung angucken. dort blieb ich dann gleich und sah mit die folgenden foo fighters an. auch hier: nette licht show aber nicht unbedingt meine musik auf dauer (also alle bekannten songs gespielt, std. bühnenshow runtergezogen). irgendwie zu lang und weilig 😉

maximo park…kamen nach foo fighters auf der nebenbühne. ich glaube ich war 5 minuten da. einfach zu lam für die uhrzeit, fand ich.

der sonntag war mir von vornherein etwas suspekt, da mich kaum eine band echt überzeugen konnte im lineup. bis panteón rococó. diese wurden also pünklich um 14.45 uhr (!) angesteuert. mit den jungs ließ sich dann blendent feiern. im anschluss gab noch mal guten punkrock von den donots oben drauf. doch dann…war es plötzlich vorbei mit spass für mich. weder der anschließend angesteuerte black rebel motorcycle club, noch the kooks und die zwischendrin besuchten bands slut und nada surf konnten mich richtig begeistern. lediglich bei the kooks kann ich sagen, dass die musik und band echt ok waren aber irgendwie doch mädchenmusik machen 😉

fehlte nur noch der headliner radiohead. voller erwartung ging es in eine gute sicht- und hörposition. doch dann kam die band. langweiliger ging es kaum. nette licht-bühnen show aber die musik? die leute sind weggeströmt. so auch ich nach ca. 30 minuten, wenn überhaupt so lange.

der sonntag hatte einen faden beigeschmack bis dato aber das anschließend besuchte discozelt auf dem zeltplatzgelände konnte die stimmung dann nochmal nachhaltig aufbessern. bleibt also der vorsatz, dieses zelt nächstes mal öfters zu besuchen 😉 (und da sag noch einer disco is tot)

neben diesen bands konnte unsere kleine beschauliche gruppe auch noch ein paar andere erfahrungen machen. diesen waren vor allem musikalischer natur und so kann ich bislang nur per link und den höreindrücken vom festival drauf verweisen aber vl. kommt das ja bald intensiver. wer ihn noch nicht kennt, sollte man ein paar augenblicke drauf verweilen. alexander marcus. du wirst ihn hassen oder lieben, soviel vorweg. aber gute laune kann er auf jeden fall verbreiten. in jedem fall viel spass mit ihm 😉 (reinhören auch auf div. youtube videos möglich z.b. "Alexander Marcus – Spiel, Satz Und Sieg", einlesen zum thema z.b. in der berliner zeitung "Komm nach Papaya, ins geheimnisvolle Land")

A new star is born!

Am Dienstag den 27.05.2008 war es endlich soweit. Mit fast einer Woche Verspätung (nach dem offiziellen Arzt-Termin) kam um etwa 2:30 Uhr nachts mein neuer Neffe Luka Antonio auf die Welt.

Der Spitzname dürfte jedem halbwegs Fußballinteressierten klar sein und damit sollte auch seine Zukunft feststehen 😉

Wie schön so ein neues Leben und die neue kleine Familie aussieht, möchte ich mal mit euch teilen.

270508 Geburt von Luka Antonio

Der Nachname steht anbei noch nicht fest. Ach ja, Vater sein/werden ist wohl definitiv einer der besten Momente im Leben…

Gesundheitlich geht es übrigens allen dreien gut. Luka wog ca. 4300 g bei der Geburt und konnte nicht desto trotz ohne extreme Anstrengungen geboren werden (nach Aussage der Mutter!).

Skiurlaub 2008 in Kappl

ich habe mich getraut. zum ersten mal in meine leben, welches mittlerweile straff auf die 30 zugeht (nach aussage meiner mitmenschen), war ich im wintersporturlaub. natürlich hab ich mich nicht lumpen lassen und gleich mal snowboarden ausprobiert, um nicht bei so nem kinderkram wie skifahren zu landen.

die resultate kann man teils hier und zum anderen in meinen youtube-account angucken (link zum account). wäre anbei klasse, wenn mal jmd. was zu den verwendeten arten der content-darbietung sagt. also z.b. "nimm lieber flickr" oder "youtube stinkt" oder ähnlich produktives, damit ich weiss, ob ich daran festhalten sollte.

abschließend kann ich sagen, dass dies definitv nicht mein letzter wintersporturlaub war und dass ich nicht gedacht hätte, dass das "rumstehen" auf dem brett so anstrengend ist.

für die hq-fetischisten gibs unter den unterstehenden links alles in orginal quali:

ftp://derhecht.kicks-ass.org/fotos/Kappl_08_Niewo_Fotos.zip

ftp://derhecht.kicks-ass.org/fotos/Kappl_08_Niewo_Videos.zip

ftp://derhecht.kicks-ass.org/fotos/Kappl_08_Robert_Fotos.zip

ftp://derhecht.kicks-ass.org/fotos/Kappl_08_Robert_Videos.zip

Che Sudaka im SO36

da waren sie mal wieder…anfang november kame die jungs von che sudaka mal wieder nach berlin. es war wie die letzten male eine einzige riesige party. interessanter weise waren sie diesmal nur vorband, haben aber meiner meinung nach einfach mal die show gerissen!­

die show ging gefühlte 2h und war genau so, wie eine punk-ska-party band spielen sollte. herrlich. kann ich nur jedem nahelegen…

Che Sudaka im SO36

Coca-Cola Soundwave Festival 2007

Coca-Cola
Image via Wikipedia

Es ist schon eine kleine Weile her, da war ich, natürlich nicht alleine, auf dem Coca-Cola Soundwave Festival. Dies fand meines Erachtens zum ersten Mal in Berlin statt und das ganze war am Tag der Deutschen Einheit, dem 3. oktober 2007.

Coca-Cola Soundwave Flyer - Back
Coca-Cola Soundwave Flyer - Back

Die Veranstalung war kostenlos und bei dem durchaus sehenswerten Lineup ließ man sich also nicht zweimal bitten und ging hin, trotz des fragwürdigen Sponsors…

Coca-Cola Soundwave Flyer - Front
Coca-Cola Soundwave Flyer - Front

Das festival ging eigentlich zwei tage, wobei ich mir den 2. oktober geklemmt habe. nicht zuletzt wegen der eher unbekannten bands. am zweiten tag dann aber kamen also auch andere auf die idee sich das spektakel anzusehn und somit war es zwischenzeitlich wegen überfüllung fasst unmöglich auf den nicht gerade kleinen platz zwischen siegessäule und brandenburger tor zu gelangen.

Coca-Cola Soundwave Festival 2007

wer es so wie ich schaffte, konnte sich u.a. 2raumwohnung, silbermond, ich und ich, die sportfreunde stiller und juli angucken. es war mal wieder ein querschnitt durch die aktuelle chartmusik und somit sehr durchwachsen. gott sei dank waren die sportfreunde (mein persönlicher topakt) als vorletztes dran und obendrein auch mal wieder richtig gut. die „fantastischen“ vier habe ich mir dann erspart und die heimat aufgesucht…

Coca-Cola Soundwave Flyer - Inlay
Coca-Cola Soundwave Flyer - Inlay
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