Beitrags-Archiv für die Kategory 'Musik'

Wir reiten Hand in Hand…

Samstag, 27. März 2010 20:23

…auf einem weißen Bären durch den gefliesten Wald ins Land der Friedfertigkeit.

Konnte heute für Lau auf dem Flohmarkt (Westpaket) in Leipzig die für ehemals 43,95€ gehandelte Doppel-CD “Es gibt Reis, Baby” von Helge Schneider & Hardcore ergattern. Ein Traum.

Schönen Samstagabend!

Thema: Allgemeines, Alltag, Musik | Kommentare (0) | Autor: derhecht

Tiefenrausch – Nachtrag

Mittwoch, 5. August 2009 13:36

Mayday in Berlin-Kreuzberg Oranienplatz
Image via Wikipedia

Ich berichtete bereits davon, dass die Berliner Ska Combo Tiefenrausch inzwischen der Vergangenheit angehört. Innerhalb dieses Berichtes erwähnte ich ein kostenloses Doppelkonzert im SO36 in Berlin X-Berg. Da dieses Konzert definitv etwas besonderes im “Leben” von Tiefenrausch, dem Berliner Ska (?) und mir war, möchte ich diesen, meinen Blog nutzen noch einmal besonders daran zu erinnern.

Tiefenrausch Flyer

Tiefenrausch Flyer

Wie auf dem Flyer zum Konzert ersichtlich ist das ganze Event schon locker mal fast 2 Jahre her aber meine Erinnerung immer noch recht lebhaft und der Flyer muss nun mal hier vom Schreibtisch bzw. der Pinwand weichen und damit er nicht für immer verloren geht, wird er nun hier verewigt incl. meiner kleinen Randnotiz.

Es war ein schöner Septemberabend in Berlin. Tiefenrausch wollte mit allen sein 10 jähriges Bestehen feiern. Und wie es sich für ein Feier gehört, wurde eingeladen. Gut eingeladen war ein jeder (…auch Dr. Frankenstein…) und da mit viel Publikum zu rechnen war sollten es zwei Konzerte werden. Beide hintereinander, beide im SO36, beide kostenlos und beide natürlich mit Tiefenrausch.

Ich war mit einer kleinen Gefolgschaft ca. 19.00 Uhr vor Ort und recht schnell wurde uns klar, dass das 19 Uhr Konzert für uns nicht mehr zu schaffen war. Dies lag vor allem an der durchaus sichtbaren Menschentraube vor dem So36.

Diese Traube sorgte auch dafür, dass selbst das 19 Uhr Konzert erst ne Weile nach der angesetzten Zeit beginnen konnte, denn natürlich wollte jeder rein und dabei sein. Wann gibs schließlich schonmal ein kostenloses Ska-Konzert im SO?

Die Türsteher/Veranstalter schafften es irgendwie halbwegs dafür zu sorgen, dass jeder der um 19 Uhr reinging später nicht mehr dabei war. Natürlich gab es Ausnahmen aber die meisten haben doch mitgemacht und somit nach 2h Konzert einer mindestens gleichen Anzahl von Personen nochmal die Möglichkeit gegeben Tiefenrausch zu gratulieren und mit ihnen zu feiern.

u-bhf-goerlitzer-bahnhof

u-bhf-goerlitzer-bahnhof

Karten gabs zum abholen an der Abendkasse. Das ganze war somit relativ einfach und selbstregulierend, denn wer drin war, konnte keine Karte für das zweite Konzert bekommen, da es die Karten ja quasi draussen gab und zwar erst, als das Konzert Nummer eins bereits lief.

Soviel zum Organisatorischen. Was war drinne los? Nun ja, wir waren dann natürlich schon gut vorgeglüht und voller Erwartung auf das, was da kommen mochte. Die Stimmung war ausgelassen und die Bar hatte alle Hände voll zu tun, denn schließlich hatte man ja kein Eintrittsgeld bezahlt…

Ohne große Umschweife kam dann Tiefenrausch auf die Bühne und wirkten doch recht frisch, wenn man ihr bisheriges Abendprogramm mal bedachte. Ein weiteres mal sorgten sie für fast 2h für Stimmung, die mich doch, wie so manches Mal davor und danach, mitriss. Eine einfach geile Ska-Party. Nicht mehr und nicht weniger. Am Ende die Einladung zum Weiterfeiern nebenan in Kreuzberg.

BerlinKarnevalderKulturen

BerlinKarnevalderKulturen

Was soll ich sagen, es war ein gelungener und unvergessener Abend. Obs nur daran lag, dass es kostenlos war? Ich sage mal ehrlich auch, denn sowas hab ich bislang nie wieder erlebt…

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Thema: Musik | Kommentare (0) | Autor: admin

Leipzig vs. Berlin (Teil 1?)

Dienstag, 27. Januar 2009 9:27

Es ist freitag abend. Eine party steht an. Ich befinde mich in der leipziger suedvorstadt. Es soll sich dabei um die belebte studentengegend halten und ich kann nicht sagen, dass man das nicht merken wuerde. Die straßen sind gut belebt und dass, obwohl es erst ca. 21 uhr ist.
Wie ueblich steht vor dem besuch einer party der besuch eines spaetverkaufs auf dem programm. Ausgeruestet mit etwas gutem sternbrug export geht es dann zum warmtrinken. Der halbe liter kostet hier uebrigens rund 70 cent…stolzer preis aber die alternativen sind begrenzt…
Das bier vom ersten spaeti ist alle. Der besuch der zielveranstaltung wird voran getrieben. Es ist jetzt rund 22.30 uhr. Auf dem weg noch schnell beim spaeti nacktanken, denk ich mir noch so, denn man kann je schliesslich nicht erwarten, dass einem auf einer privat party unendlich fluessiges zur verfuegung gestellt wird. Doch dann der schock, der spaeti hat zu…es ist nichtmal 23 uhr…ok als notgedrungen ohne eigenes bier zur party.
Dort bekomme ich irgendwann erklaert, dass es einen spaeti geben soll, der sogar bis 1 uhr auf hat…aeh was? Einzige lsg. Danach waere ein biernotdienst, der einem immerhin nen kasten fuer 15 eur vor die tuer faehrt…wird ich bestimmt mal drauf zurueckkommen ;)
Zu meiner ueberraschung gibt es aber schier endlos bier vom veranstalter fuer lau! Auch nicht verkehrt.
Nach einigen stunden versuchen einen raum mit tanzbarer musik zu finden geb ich und meine attraktive begleitung auf und wir verfluechtigen uns mit guten gefuehl nach haus zum babysitter, der zufrieden schlaeft, denn unser sohn hatte sich offensichtlich fuer einen ruhigen abend entschieden ;)
Was bleibt? Leipzig vs. Berlin…bislang untentschieden, denn wer brauch nen spaeti, wenn es genug bier fuer umme gibt?

Thema: Allgemeines, Musik | Kommentare (0) | Autor: derhecht

Tiefenrausch – Und Tschüss!

Freitag, 23. Januar 2009 11:16

Ob die wiederkommen? Ist wohl ungewiss aber wohl nicht undenkbar. Es gab sie sicherlich so lange, dass man sagen könnte es war lange genug aber es wäre nicht die erste Band, die warum auch immer nach einiger Zeit feststellt, dass sie vielleicht doch der Musik verschrieben ist bzw. in ihr ihr einziges Glück finden. Warten wirs also ab.

Das meines Erachtens erste und letzte Abschiedskonzert (es soll böse Zungen geben, die behaupten Tiefenrausch hätte schon so manches Abschiedkonzert gegeben, ich kann mich jedoch nich an solche Äußerungen der Band erinnern) war am 12.12.2008 und ich als alter Fan konnte es mir nicht nehmen lassen diesem beizuwohnen.

Tiefenrausch…was ist das eigentlich? Eine Ska-Band aus Berlin. Eine, die durchaus mit dafür gesorgt hat, dass Ska ein wenig zu dem wurde, was es in der Hauptstadt ist/war. Unvergessen bleibt wohl die Aktion zum Füllen der Columbiahalle “nur” durch Tiefenrausch. Eine mutige Aktion, welche in der Szene durchaus für Aufsehen sorgte.

Tiefenrausch - Abschlusskonzert - Eintrittskarte

Tiefenrausch - Abschlusskonzert - Eintrittskarte

Die Band bestand aus den unterschiedlichsten Mitgliedern, welche durchaus öfters wechselten, was man ebenfalls in der Besetzung der Band auf ihrer Homepage sehen kann. Ein harter Kern ist zwar durchaus stets vorhanden gewesen, welcher auch dafür sorgte, dass ich auf den zahlreichen Konzerten von Tiefenrausch die Band stets wiedererkennen konnte. Nicht nur musikalisch, sondern eben auch optisch. Nicht aus meinem Kopf zu bekommen auch die Begegnung mit Front-Mann Ludwig auf dem letzten Mutabor-Konzert (welche jetzt ja wieder da sind…). Ein Mensch wie ich & du, mehr war nicht nötig, wäre übertrieben gewesen und erwartete man auch nicht.

Zwei der drei CDs der Band stehen in meinem CD-Regal. Beide sind echt Ausschnitte aus meinem Leben mit der Band, wenn ich das mal so nennen darf. Also die Zeit, in der man ständig auf Konzerten von denen war und die Musik anlaß gab wenigstens einmal pro Wochenende das Haus zu verlassen und intensivst das Tanzbein zu schwingen. Die wohl bekanntesten Lieder, welche auch einem Neuling eine Einblick in die Musik der Truppe geben können sind wohl, ohne auf Qulität oder persönliche Präferierung zu achten:

  • Ska-Vampir
  • Du & ich
  • Hafenkneipe
  • Roboterrevolution
  • Döner
  • Der Traum ist aus
  • Kein Platz für Liebe

Dazu könnte man sicher noch einige andere Reihen aber das sind doch so ziemlich die Highlights. Alle vom ersten & zweiten Album. Das dritte Album blieb mir irgendwie verschlossen und konnte auch auf den Konzerten mich nie richtig überzeugen. Die erwähnten Titel haben irgendwie was, wie so manch andere. Textlich nicht nur Schall & Rauch und musikalisch zum mitmachen. Was will man mehr? Irgendwann Abwechslung. Und das ist wohl auch der Grund, warum Tiefenrausch grad Geschichte ist. Die Band kam nicht vorwärts oder in eine Richtung, die keiner mit Ihnen gehen wollte.

Egal warum sie aufgehört haben, Tiefenrausch waren mir ein Begleiter, den ich in sehr guter Erinnerung behalte. Klasse Konzerte (unvergessen auch das kostenlose Doppelkonzert im SO36), schöne Songs und ein gutes Publikum, was leider immer jünger wurde ;)

Danke für die CDs, die mir noch eine Weile hoffe ich immer mal wieder Freude machen. Danke für ein absolut gelungenes letztes (?) Konzert. Auf wiedersehn Tiefenrausch?! Es war mir eine Freude.

Thema: Musik | Kommentare (0) | Autor: derhecht

Knorkator – Es war einmal

Dienstag, 9. Dezember 2008 9:32

Knorkator…sollte jedem ein Begriff sein. Spätestens seit dem fast schon legendären Auftritt beim Eurovision Song Contest.

Es handelt sich dabei um eine deutsche (berliner) Rockgruppierung, welche nun endgültig (?) am 06.12.2008 in der Berliner Columbiahalle quasi das Licht ausmachte.

Knorkator Eintrittskarte

Ich selbst konnte mir mein einziges Live-Bild am 05.12.2008 machen. Also beim vorletzten Konzert der Alt-Herren-Combo. Eines gleich vorweg: Die fast 26,00€ für das Konzert haben sich absolut gelohnt und mit Knorkator verläßt mal wieder eine Band das “Parkett”, welche es definitiv weniger nötig hatte als so manches Übel, was sich immernoch dort zu Hause fühlt.

Vor dem Konzert hatte ich mir zwar fest vorgenommen mir nochmal ein paar Lieder der Band anzuhören aber da machte mir die unbegrenzte Freizeit mal wieder einen Strich durch die Rechnung. So konnte ich nur auf mein sehr begrenztes Repertoire an Liedern zurückgreifen, was aber dem Spaß keinen Abriß tat.

Knorkator "Geld"

Konzert-Highlights? Das Konzert war ein einziges Highlight. Absolut gelungen von hinten bis vorne eine runde Sache. Ein Abschiedskonzert, wie es sein muss. Spaß für Publikum & Band, daß ganze über 2,5 Stunden lang und neben Musik einige Einlagen, welche den Abend schon noch eine Weile im Gedächtnis halten, wenn nicht sogar unvergesslich machen.

Nicht desto trotz ein wenig Details zum Abend. Es fing ohne Vorband an. Damit einem beim Warten bis zum Hauptakt also nicht langweilig wurde, wurde in der ausverkauften Halle offensichtlich eine DVD gezeigt, welche von Knorkator erzeugt wurde. Parallel dazu konnte mach sich vor einer weißen Wand ablichten lassen (z.B. mit seinem Band-T-Shirt oder ähnlichem). Wozu genau letzteres war, konnte ich nicht erraten, außer vl. zur Erstellung einer vermeintlich außergewöhnlichen Erinnerung.

041208 Vorletztes Knorkator Konzert in der Columbiahalle

Dann ging es recht pünktlich auch schon los. Das Stück “Der Musikant” (zumindest heißt das so in meiner Erinnerung, in Wirklichkeit wohl anders…) bildete den Auftakt. Vorgetragen von den zwei Sängern der Band, sitzend auf Stühlen vor einem weißen Vorhang, welcher vorher die Bildwand der DVD bereitstellte. Auffälliges erscheinen war dann noch ihr Kostüm. Beide waren “bekleidet” mit einem Federding, welches sie wie Kissen/weiße Kücken oder sonst was aussehen ließ. Auf jeden Fall ein Hingucker und ein gelungener Auftakt. Was übrigens für den Rest der Band und den gesamten Auftritt gilt, daß mit dem Hingucker.

Weiter ging es dann mit viel Rock. Dazwischen dann Aktionen, wie der Aufbau eines menschlichen Floßes, von welchem eben solche dann in die umstehende Menge springen sollten. Optisch sehr gut, sportlich bzw. ausgeführte Qualität eher mittelmäßig (siehe Fotos).

Eine definitive Nennenswerte Aktion war dann noch die Menschenschleuder, von der das folgende Video ausgiebig berichtet:

Während der vorgetragenen Stücke wurde am rechten Bühnenrand das ein oder andere Musikinstrument fachgerecht zerlegt. Auch dieses Phänomen, welches typisch für Auftritte der Band sein soll, läßt sich mit einem Video belegen:

So mehr das Konzert dem Ende zuging. Desto aufwändiger wurde auf der Bühne musiziert und gefeiert. Pyroeffekte, Geldregen (siehe Bild oben) und zu guter Letzt ein perfektes Abschlußlied (Video unten) beendeten den Abend. All dies wurde stets gut beleuchtet dargeboten.

Was bleibt? Ein Ärger, daß ich nicht schon längst mal auf einem Knorkator-Konzert war. Trauer, daß ich sie wohl nie wieder sehen werde. Eine Spitzenerinnerung an den Abend, den ich vor allem der Band verdanke!

Ach so, getanzt wurde auch:

Thema: Musik | Kommentare (0) | Autor: derhecht

Eläkeläiset – Lido – 2008

Mittwoch, 26. November 2008 16:12

Na lieber Leser, Probleme gehabt die Überschrift zu lesen? Das ging auch mir beim ersten Mal so. Wenn ich ganz ehrlich bin, dann sag ich immer noch nur sowas wie: “Älkäset also diese finnische Humppa-Band eben”.

Damit sind wir auch schon beim Thema. Bei Eläkeläiset Eläkeläiset Ticket(auf finnisch heißt das übrigens “Rentner”) handelt es sich um eine Musikgruppe aus dem hohen Norden. Aufmerksam bin ich auf diese Gruppe durch die Wallerts geworden.

Sie gelten als die Väter ihrer Musikrichtung und damit waren sie für mich Pflichtprogramm bei ihrem nächsten Berlinaufenthalt. Dies war dann am 11. April diesen Jahres soweit und somit wurde nicht lange gefackelt, ein wenig Probegehört und dann die Tickets bestellt. Vorband sollten sogar die Wallerts werden, was will man mehr für sein Geld?

Am Lido angekommen war es rammel voll. Ausverkauft. Es war eigentlich noch viel zu früh und draußen keine Musik zu hören also entschlossen wir uns noch ein wenig erfrischenden Hopfensaft vor der Tür zu konsumieren, bevor es in den stickigen Konzertraum geht.

Als wir dann reingegangen sind spielten dann die Wallerts schon und wie wir erfuhren nicht etwa erst seit fünf Minuten, nein sie waren im Begriff sich von der Bühne zu verabschieden. Sauerei! Eine Band fängt zu früh an, wann gab es sowas schon mal in Berlin? Aber alles gemeckere über die Gesamtsituation half nichts und so konnte ich mir wenigstens noch eine günstiges und optisch überzeugendes Wallerts-T-Shirt ergattern.

Anne B. kurz vor dem Konzert

Dann ging es superpünktlich mit Eläkeläiset los. Der Konzertraum war komplett gefüllt und die Luft war quasi weg. Die Band war schlicht und ergreifend Aufgrund ihrer Sprache genau Null zu verstehen. Aber die Musik konnte sofort überzeugen und mitreißen.

Humppa macht einfach Spaß und ist offensichtlich international. Hinweg über Sprachbarrieren konnten denk ich alle (Publikum und Band) das Konzert, ein großer Teil sogar tänzerisch, genießen/erleben.

Ein besonderes Schmankerl ereignete sich zum Ende des Konzertes. Die Band war gerade dabei ihre erste Zugabe zu spielen, was angesichts von Konzertminute 60-70 zwar früh war aber auf weitere 30-45 Minuten Konzert hoffen ließ. Plötzlich viel dem Keyboarder am rechten Bühnenrand auf, dass sein Musikinstrument keinen Mux mehr macht. Auch herbeieilende Techniker konnte das Problem nicht lösen. Zunächst fand er das alles noch ein bißchen lustig und versucht gesanglich sein Instrument zu imitieren.

Doch diese, zugegeben unproduktive, Idee half nicht lange seinen Unmut über die Situation zu verbergen. Da sich die anderen Bandmitglieder davon aber nicht beirren ließen und man ja schließlich auch mitten in einem Song war, fing er an sich anderweitig abzureagieren.

Er zerlegt Stück für Stück sämtliche Technik und Bühnenaufbauten. D. h. er nahm es soweit möglich auseinander und schmiss es ins Publikum. Besonders eindrucksvoll war dieser Hergang beim Schlagzeug zu beobachten. Irgendwann war dann nur noch unverstärkt ein wenig Gesang und Melodie der Gitarre von der Bühne zu vernehmen und die absolut entspannte Band kapitulierte vor dem Zorn ihres Mitgliedes, der das übrigens unter stetem Applaus der Zuschauer/-hörer tat. Die nun eintretende Ruhe wurde genutzt, um sich kurz zu entschuldigen und das Ende des Konzertes zu verkünden, denn unter diesen Umständen war auch an weiterspielen nicht zu denken. Anschließend verließen die Akteure die Bühne. Endgültig.

Ich denke ein definitiv spontanes und ungeplantes Ende. Leider etwas früh. Der Band wars egal, das Publikum fands zum größten Teil lustig und sah auch ein, dass da jetzt nix mehr zu machen war.

Solange die Band spielte war sie übrigens stets gut gelaunt, verbreitete perfekte Partystimmung, trank die meiste Zeit gut mir/vor und auch die Show war einzigartig. Es war quasi keine. Kurze Ansagen unterbrachen unverständliche Musiktexte. Dazwischen/Dabei viel Humppa.

Wer mal einen Auftritt der Band mitbekommt, Zeit & Geld hat und mit der Musik was anfangen kann, dem kann ich nur Nahe legen hinzugehn. Lohnt sich. Vorher mal die Wallerts hören (was auf deren Homepage kostenlos möglich ist) und dann weiß man exakt was einen erwartet.

Als letztes vielleicht ein Hinweis: In eigenem Interesse hier gelegentlich vorbeischauen ;)

Thema: Fotos, Musik | Kommentare (1) | Autor: derhecht

Die Kassierer…

Sonntag, 23. November 2008 18:23

…was ist das eigentlich? Die Frage stellt die Band selbst an sich und das Publikum. Damit wäre nun auch dem Leser dieser Zeilen, der bisher nix von der Band wußte, gesagt es handelt sich bei “Die Kassierer” um eine deutsche Musikgruppe. Warum ich sie hier erwähne? Ganz einfach, ich finde sie sind sehr erwähnenswert.

Das letzte Konzert der Band, welchem ich beiwohnen konnte, fand am 08.11.2008 im Berliner SO36 statt. Es war das dritte Konzert der Band, welchem ich teilhaben konnte. Was fällt nun also auf? Was ist das Besondere?

Die Kassierer - Eintrittskarte

Zunächst ein scheinbar und so langsam auch wahrhaftiges eher nicht so schönes aber auffälliges Detail. Die Band spielt scheinbar immer genau das gleiche Programm runter. Egal wo, egal wann. Die Liedreihenfolge, die Gags, die Ansagen (ok, da gibt es leichte Unterschiede, die aber im Bereich von einzelnen Worten liegen) alles ist identisch. Doch dies scheint zwar ein Manko, ist aber ok, denn die Show (und dieser Begriff ist hier definitiv zu wählen) ist einmalig und unvergesslich.

Dargeboten wird feinste Musik (vorher unbedingt mal rein hören, wer die Musik nicht kennt!) mit atemberaubend guten Texten. Ja die Band hat was. Allerdings sollte man vielleicht weder Frau noch Kind mitnehmen und auch bei seinen Kindern darauf achten, dass sie wenigstens das 16. Lebensjahr abgeschlossen haben und fest im Leben stehen.

Die Bühnenshow beinhaltet übrigens neben der Musik auch stets ein kleines Theaterstück, denn die Bandmitglieder waren nach eigenen Angaben früher Mitglied einer Kabarettgruppe (der Wahrheitsgehalt dieser Aussage ist mit Vorsicht zu genießen).

Jeder Charakter der Musikgruppe wirkt auf seine Weise leicht geistesgestört, doch diesen Punkt vergißt man spätestens beim Hören der vielschichtigen Texte. Hits wie “Arbeit ist Scheiße” oder “Saufen, saufen, saufen” gehen einem einfach nicht mehr aus dem Kopf.

Die Kassierer bezeichnen sich selbst als mächtig. Ich würde sagen, in bestimmter Interpretationsrichtung kann dies wohl so stehenbleiben. Sie sind eine Institution und ich hoffe das bleibe sie auch noch eine Weile. Zu oft sollte man die Musik vielleicht nicht hören und auch nicht all zu sehr in seinen Alltag integrieren. Gegen gelegentliches Lauschen im Kreise von Freunden und einem Schluck frischen Hopfensaft in der Hand, kann und will wohl niemand etwas sagen.

Prost und viel Spaß allen denen “Die Kassierer” noch unbekannt sind!

Thema: Musik | Kommentare (0) | Autor: derhecht

the cabrians

Donnerstag, 3. Januar 2008 15:59

das letzte und auch zugleich erste mal gehört habe ich die leute von "the cabrians" am 30.11. im kato in x-berg. auch wenn sie im rahmen des "Flying Ska-Festivals 2007" fast schon untergingen in den line-ups, so konnten sie doch live auf sich aufmerksam machen. mir zumindest sind sie bis zum schluss im ohr geblieben und konnten mich überzeugen eine cd von ihnen zu ergattern.

wenn auch dieser letzte akt schwerer zu bewerkstelligen war, als zunächst erwartet, so hat er sich defnitiv nicht als fehler herrausgestellt und ihre neuste cd ("…for a few pussies more…") lohnt sich somit, find ich.

schon der titel auf ihrer homepage "world famous porno ska mafioso band" spricht für ihren verkörperten spass auf der bühne. sie spielen songs von 2-tone-ska bis reggae. das ganze teils sehr ruhig und entspannt, teils aber auch äußerst intensiv fast schon punkig.

die musik lädt ein zum zurücklehnen und entspannen, kann aber genauso zum tanzen anstiften. eines sind "the cabrians" auf jeden fall und das ist abwechslungsreich. man fühlt sich nach dem anlegen der kopfhörer oder dem einlegen der cd irgendwie, als wäre man grad in der karibik gelandet und von irgendwo tönt diese musik her.

"the cabrians" machen lust auf urlaub. wem das alles nicht reicht, der kann weiter einen bogen um die jungs machen. alle anderen sollten zumindest mal das "internet" nach "hörbeispielen" (auf der homepage gibs auch schon welche) durchsuchen und sich danach ihr eigenes urteil fällen. vielleicht schafft es sogar der ein oder andere zu einem ihrer durchaus seltenen live-auftritte, ich finde jedenfalls es lohnt sich!

Thema: Musik | Kommentare (0) | Autor: admin

DER Adventskalender

Mittwoch, 12. Dezember 2007 11:11

um mich und meine mitbewohner dieses jahr ganz besonders auf weihnachten einzustimmen konnte ich kurz vor beginn des weihnachtscountdowns (auch advent genannt) am ca. 30.11. ein ganz besonderes schnäppchen machen. einen tokio hotel adventskalender! is er nicht toll?

Thema: Alltag, Musik | Kommentare (0) | Autor: derhecht

Che Sudaka im SO36

Dienstag, 11. Dezember 2007 12:26

da waren sie mal wieder…anfang november kame die jungs von che sudaka mal wieder nach berlin. es war wie die letzten male eine einzige riesige party. interessanter weise waren sie diesmal nur vorband, haben aber meiner meinung nach einfach mal die show gerissen!­

die show ging gefühlte 2h und war genau so, wie eine punk-ska-party band spielen sollte. herrlich. kann ich nur jedem nahelegen…

Che Sudaka im SO36

Thema: Fotos, Musik | Kommentare (0) | Autor: derhecht