Beitrags-Archiv für die Kategory 'Politik'

Betreuungsschlüssel

Samstag, 10. April 2010 12:49

Wieder einmal findet es Gesprächsthema der letzten Tage Einzug in mein Blog. Zufall oder nicht aber heute viel mir ein Artikel in die Hände, welcher sich mit dem Betreuungsschlüsseln von KITAs beschäftigt.

Dort konnte ich erfahren, dass die Bertelsmann Stiftung einen Betreuungsschlüssel von 7,5 (für Kinder ab 3 Jahren) empfiehlt und diesem alle hinterherhecheln aber niemand ihn erreichen kann.

In Deutschland schwankt alles offiziell zwischen 1:8 und 1:13,4, wobei andere Quellen, welche Krankheiten, unausgebildete Kräfte und Weiteres einfließen lassen sogar von 1:17 ausgehen (zumindest in Sachsen).

Gesetzlich ist übrigens reichlich wenig geregelt, weswegen es auch nur ein Qualitätsmerkmal ist, möglichst niedrige Schlüssel vorweisen zu können.

“Lustig” wird es, wenn man die sinnvollen/gedachten internationalen “Standards” für unter 3-jährige heranzieht (aus Wikipedia “Betreuungsschlüssel”):

Der Berufsverband der Kinder- und Jugendärzte (BVKJ) stellte im März 2009 fest, dass die aktuellen Betreuungsschlüssel in deutschen Kindertagesstätten nicht mehr internationalen Standards entsprächen. So die sollte Gruppengröße bei unter Dreijährigen auf maximal zwölf Kinder begrenzt sein; innerhalb dieser Gruppengröße sei für Säuglinge zwischen neun und zwölf Monaten ein Schlüssel von 1:2, für Kleinkinder von 12 bis 24 Monaten ein Schlüssel von 1:3 und von 24 bis 36 Monaten ein Schlüssel von 1:4 erforderlich.

Warum lustig? Ich weiß nicht, ob es bei anderen KITAs groß anders ist aber in unserer gibt es glaube ich nicht wirklich eine Unterscheidung im Betreuungsschlüssel zwischen “jungen” und “alten” Kindern. Bei uns haben die selten vollständig anwesenden 16 Kinder unter 3 Jahren 2 Erzieher. Macht ergo ca. 1:8 und 16 Kinder in einer Gruppe.

Wohl mal wieder ein gutes Beispiel für was schön, sinnvoll und nachhaltig wäre und was bezahlbar sein will…

Wären Kinder eine Bank, würde sie wohl gerettet werden…

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Thema: Allgemeines, Alltag, Politik | Kommentare (0) | Autor: derhecht

Neues Bio-Siegel

Mittwoch, 7. April 2010 9:30

Ab 01.07.2010 wird alles wieder mal anders. Nachdem sich langsam aber sicher das sechseckige Bio-Siegel als einzig kontrolliertes und wirksames Siegel in die Köpfe der Verbraucher gebrannt hatte wird es nun ausgetauscht. Ob das Alte weiter parallel verwendet wird ist offen, grundsätzlich ist es aber erlaubt.

Tada, das neue Logo:

EU_Organic_Logo_Colour_Version_54x36mm_IsoC Wohlgemerkt, dass ist nur die farbige Version. Es gibt auch einfarbige Varianten in z. B. schwarz-weiß.

Nun ja, ich wette doch mal auf einige Fehlkäufe in nächster Zeit. Toller Designstudent aus Deutschland hin oder her, ich als Hersteller von nicht Bio-Produkten würde mir mal schnell was einfallen lassen, was dem sehr nahe kommt aber eben doch anders ist.

Da nirgends Bio drauf steht und auch sonst eigentlich nu nen Strich und nen paar Sterne auf einem andersfarbigen Grund prangen, wage ich mal die vorsichtige Prognose, dass das nicht die letzte Version eines Bio-Siegels von EU-Reichweite sein wird.

Ich finds murks und das Alte war um längen klarer zu verstehen. Schade und irgendwie hoffe ich mal nicht, dass die Abstimmung von der Lebensmittelindustrie gelenkt wurde…

Thema: Allgemeines, Alltag, Essen, Internet, Politik | Kommentare (0) | Autor: derhecht

Listerien

Dienstag, 6. April 2010 8:58

Noch nie gehört? Das soll dann wohl auch so sein, dabei hätte gnaz Deutschland spätestens seit Ende Januar diesen Jahres genau wissen sollen, was Listerien ist, wo es drin ist und warum man wissen sollte, was das ist.

Listerien sind nämlich Bakterien, welche für den Menschen alles andere als gesund sind. Reicht nämlich die Anzahl an aufgenommenen Bakterien für eine Krankheit aus, dann stirbt rund 10% der Erkrankten daran!

So und warum hätten das alle in Deutschland Ende Januar wissen müssen? Weil es bei Lidl Käse gab, der mit Listerien-Bakterien befallen war. Es starben daran in Österreich bereits bis zum 20. Januar nachweislich mehrere Menschen. In Deutschland gabs ne kleine Meldung, ohne Produktnamen oder Händler, also ne wertlose Meldung, die ergo auch von keinem beachtet wurde oder beachtet werden konnte.

Als dann auch in Deutschland die ersten daran starben hat Lidl sich immerhin besonnen und die Warnung auch sichtbar gemacht. Danke. Leider in bissel spät für die Menschen die nun an Käse gestorben sind, dessen tödliche Wirkung bereits seit Wochen Behörden und Konzern bekannt war.

Aber wie wäre das Image angekratzt gewesen. Kann ich ergo verstehen, dass man da lieber etwas ruhiger agiert… Lang lebe Deutscheland, wo sowas noch nicht mal strafbar ist, denn alle haben sich an geltende Gesetze gehalten. Früher nannte man sowas glaube ich vergiften aber das ist lange her.

Danke Foodwatch, deren Mitglied ich seit kurzem bin und deswegen schon mal prophylaktisch die neue Kategorie “Essen” eingeführt habe, für diese Informationen, die leider nicht viel früher kommen konnten.

Weiterlesen:

Thema: Allgemeines, Alltag, Essen, Internet, Politik | Kommentare (0) | Autor: derhecht

Der dritte Weltkrieg

Freitag, 2. April 2010 13:46

{{de|Guido Knopp}}
Image via Wikipedia

Ich habe keine Ahnung, ob dieser Film ein Klassiker ist oder nicht. Geguckt hab ich ihn durch den Tip eines Bekannten.

Fakten:

  • Dauer: ca. 90 Minuten
  • Autor: Guido Knopp
  • Produzent: ZDF
  • Erscheinungsjahr: 1998

Was bleibt noch zu sagen? Die Handlung natürlich.

Es geht um einen fiktiven dritten Weltkrieg bzw. dessen Entstehung. Die Auswertung passiert in klassischer Guido Knopp manier in der Rückblende.

Ausgangspunkt für den Krieg ist das geteilte Berlin im November 1989. Die Rückreise von Michail Sergejewitsch Gorbatschow findet nicht so statt, wie er vielleicht erwartet hätte (er kommt nie an). Von da an übernimmt eine Hardliner-Regierung den Kurs und verlangt härtestes Durchgreifen von alle Warschauer Pakt-Staaten gegen Systemgegner.

Die daraus resultierende Gewalt und eine erneute Blockade von West-Berlin durch die Sowjetunion führt erst zu einer kriegerischen Auseinandersetzung im Atlantik, dann zu Bodenkämpfen um Berlin/Deutschland und im Abschluß zum Atomkrieg.

Berliner Wasserwerfer am Brandenburger Tor, davor ein Hinweisschild "Achtung! Sie verlassen jetzt West-Berlin"Die Schilderung der Ereignisse ist durchaus nett gemacht eigentlich nur am Anfang etwas langatmig/-weilig.

Die “Dokumentation” zeigt einmal einen kleinen Einblick in die Politik des kalten Krieges und wagt mit sich selbst quasi einen Ausblick dahin, was passiert wäre, wenn nicht manchmal Glück und Zufall hätten alles so gut enden lassen.

Zum Schluß bleibt mir nur nochmal die Bestätigung, dass die Menschen, welche vor rund 20 Jahren so mutig waren, meinen größten Respekt und Dank bekommen und ich dankbar bin für das Glück in einer freieren und friedlicheren Welt groß zu werden/geworden zu sein und selbst Kinder großziehen zu dürfen/können.

Neugierig? Langweilig? Desorintiert? Guckst du:

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Ohne Worte

Mittwoch, 31. März 2010 11:57

Hier gibt’s knapp unter 50 Minuten Filmmaterial kostenlos:

http://www.pro-regenwald.de/news/2010/03/30/GREEN_Opfer_der_Zerstoerung

Die Zeit eures Lebens, die ihr mit dem Film vermeidlich verschwendet könnt ihr danach bewusster konsumieren, was zwar manchmal anstrengend aber immer ein Gesprächsthema und manchmal auch spaßig abenteuerlich ist.

Ich hoffe einfach mal, dass die Ölquellen bald zur Neige gehen oder zumindest der Ausschank stark einbricht, denn dann werden die Karten neu gemischt und hoffentlich erledigt sich dadurch manche Umweltverschmutzung/-zerstörung von ganz alleine.

Also rauf mit den Benizin- und Papierpreisen, denn der Mensch hört nur auf’s Geld allein.

Also der Film ist für ohne zählbare Worte echt gut gelungen. Bedrückend, erschreckend, bestätigend. Ansehen.

Unzertifiziertes Palmöl, nein Danke.

Thema: Allgemeines, Alltag, Internet, Politik, TV-Video-Kino, Umwelt | Kommentare (0) | Autor: derhecht

Ist Vergewaltigung fortschrittlich?

Mittwoch, 17. März 2010 23:30

Die Überschrift ist gewollt etwas provozierend gewählt, dass nur zur Beginn.

Was ist Fortschritt? Was ist Entwicklung? Wer ist besser/weiter entwickelt als andere und warum? Kann man Entwicklung messen oder objektiv bewerten?

Diese Fragen kamen mir neulich mit ein paar Freunden und führten zu einer durchaus kontroversen, hitzigen aber interessanten Diskussion. Wie das eben so ist, wenn verschiedene Meinungen, welche nicht nur aus der Luft gegriffen werden und sich im Laufe von Jahren gebildet haben, aufeinanderprallen.

Das Ergebnis der Diskussion gibt es nicht. Wir sind, denke ich, am Ende dort gewesen, wo wir am Anfang waren. Jeder bei seiner Meinung, gefüttert/untermauert/angesägt mit den Meinungen der Anderen.

Nun viel mir der folgende Artikel in die Hände: Jeder vierte Südafrikaner gibt Vergewaltigung zu

Was sagt man dazu? Grundsätzlich ist es klar. Krass. Nein, sowas. Wer hätte das gedacht? Dann habe ich mal “weitergeblättert”:

Irgendwie ist man nicht wirklich überrascht von den Zahlen oder? Interessante Fakten gibt es dann nur noch, wenn mal zur Sprache kommt, dass es für eine Frau in Südafrika offensichtlich wahrscheinlicher ist vergewaltigt zu werden, als eine Schulbildung zu genießen.

Ja, ist es jetzt fortschrittlich, dass das bei uns nicht so ist? Ich meine, die Wissen ja unter Umständen nicht mal, dass es strafbar ist eine Frau zu vergewaltigen und die Frauen wissen auch nicht unbedingt, dass das nicht normal ist. Damit kann man zumindest theoretisch weder dem Täter noch dem Opfer große Schuld zusprechen aber darum soll es mir auch nicht gehen. Es geht mir nur darum, dass ich es durchaus fortschrittlich finde, dass sich bei uns (in Deutschland/Europa/den Ländern der 1. Welt) die meisten Menschen zumindest darüber informieren können, was menschlich ist.

Natürlich ist der Begriff der Menschlichkeit (aus dem Humanismus oder auch nicht) westlich geprägt aber ist er nicht durchaus teilweise allgemeingültig oder sollte dies zumindest sein?

Sind die Menschenrechte, welche für alle Menschen gemacht wurden wirklich so “westlich” geprägt?

Ich weiß es nicht aber ich bin ganz klar der Meinung, dass wenn einem Menschen gegen seinen Willen körperliche Gewalt/körperlicher Schaden zugefügt wird, dann darf dies nicht toleriert werden. Weder vom Gesetz, noch von Sitten/Traditionen oder Ähnlichem, sonst muss sich diese Volksgruppe/Gegend/Land/Region/Stamm/was auch immer, von mir gefallen lassen, dass ich sie in diesem Punkt als weniger entwickelt bezeichne, als “mein” Land.

Amen und eine schöne WM 2010 in Südafrika…

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Thema: Allgemeines, Alltag, Politik | Kommentare (1) | Autor: derhecht

Klimawandel

Donnerstag, 15. Oktober 2009 20:56

Heute ist mal wieder so weit. Es ist Blog Action Day! Gesundheit, was bitte? Naja, für treue Leser meines Blogs ist jetzt alles klar, für alle anderen sei kurz gesagt: Der Blog Action Day ist ein Versuch die Bloggosphäre oder eben die öffentliche Wirkung von Blogs/Internet zu Testen/Erhöhen. Dazu wird jedes Jahr am 15. Oktober ein Thema ausgesucht über das dann möglichst viele schreiben. Das hat zum Effekt, dass das Thema dann weltweit in die Presse rückt und somit Themen in den Vordergrund geraten, sie sonst vielleicht mal zu oft vergessen werden.

Dieses Jahr ist das Thema “Climate change”. Ich finde die Idee gut allerdings ist das Thema finde ich grad eher zu viel, als zu wenig in den Medien. Vielleicht auch nur in den Medien, die ich konsumiere aber ich finde es schwer, darüber etwas zu sagen, was nicht schon altes Zeug ist. Nun ja, ich werde meinen Teil des Ganzen erfüllen und trotzdem ein paar Zeilen aneinanderreihen, die vielleicht den Effekt haben nicht nur meine Tastatur und eure Augen langfristig zu schädigen…

Klimawandel…was ist das eigentlich? Nun ja, gute Frage. Ist er denn nun menschengemacht oder kommt er von selbst, wie seit Jahrtausenden, wenn eine Kältezeit von einer Warmzeit abgelöst wird? Fakt ist wohl, dass wenn er nicht menschengemacht ist, dann kommt die Wärmezeit in einem nie dagewesenen Tempo. Daraus kann man schließen, die Menschen tun zumindest nicht viel gegen den Klimawandel. Und warum (auch)?

Naja, gemessen an einem Menschenleben ist er ja doch recht langsam. Die schlimmsten Auswirkungen meiner Handlungen heute werden doch wohl eher höchstens meine Enkel erfahren und da bekomm ich schon längst meine “sichere” Rente… Darüber hinaus: Was interessiert mich die Dürre in Afrika hier in Europa?

Klimawandel ist global und langsam. Ich glaube das sind seine größten Schwächen und auch Stärken, denn jeder ist (irgendwann) betroffen und somit sollte jeder auch irgendwann was dagegen tun, denn für die wenigsten hat der Klimawandel auf Dauer nur Vorteile (Wasserski fahren auf’m Kurfürstendamm?! Strand in Berlin?!).

Wer sagt mir nun was ich gegen den Klimawandel tun soll? Niemand und alle. Jeder weis es auf jeden Fall besser. Ich auch. Nun ja, Fakt ist auch hier: Finde deinen Weg! Orientierung nötig? Sieh Filme, les Bücher! Es hat wohl nie zuvor eine solche Flut an Material zum Thema (Auch im weitesten Sinne, denn was beeinflußt schon nicht das Klima?) gegeben, wie heute.

Der Klimawandel wird jeden Menschen treffen und somit jeden verändern. Viele hat er schon heute verändert. Manche freiwillig und auch schon viele Millionen (!) unfreiwillig. Der Klimawandel wird spannend und ich freu mich drauf, denn unsere Generation, so hoffe ich doch, wird viel Veränderungen erleben und auch mitgestalten können. Das ist eine Chance, die Gefahren und Hoffnungen birgt. Ergreifen wir die Chancen!

Klimawandel kann Spaß machen. Setzt dich damit auseinander und stempel mich nicht als Freak ab ;) Noch werde ich allzu oft belächelt für meine “extremen” Meinungen in “diesen” Themen. Aber ich glaube, dass schon bald die Wirklichkeit so manchen überholt und dann lohnt es sich einfach vorbereitet zu sein…

In diesem Sinne: Bereite dich vor und viel Spaß beim verändern der/deiner/unserer Welt!

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Thema: Allgemeines, Alltag, Internet, Politik, Umwelt | Kommentare (0) | Autor: derhecht

Neuer Rekord!

Mittwoch, 12. August 2009 20:27

Wir haben es geschafft! Endlich! Wir mussten so lange warten aber jetzt ist es soweit. Eigentlich schon fast 1,5 Monate aber hat es denn überhaupt jeder gemerkt. Ein wenig verkündet wurde es ja in den Medien aber mir scheint doch, dass dieser Wahnsinns-Rekord ein bisschen zu sehr untergegangen ist. Denn schließlich:

Erstmals hungern über eine Milliarde Menschen

Wenn das nix is! Wer hätte das gedacht? Dabei tun “wir” doch alles erdenklich oder etwa nicht? Werden nicht immer Milliarden dafür “verschwendet” all die armen kleinen “Afrikaner” mit Hungerbauch satt zu bekommen? Wo bleibt denn all das Geld? Naja, vielleicht unter anderem bei solch tollen Berichten bzw. bei den Umständen, wie sie erstellt werden.

Was soll das hier werden? Keine Ahnung aber ich musste diese Meldung mal ein wenig weiter verbreiten, denn ich glaube nicht viele haben sie aufgeschnappt oder doch einfach zu schnell überlesen als eine der vielen Schreckensmeldungen des Alltags.

Vielleicht eine kleine Hetze auf die großen Entwicklungsorganisationen oder solche, die sich dafür ausgeben? Vielleicht. Zumindest den Mut mal kritisch diese Organisationen zu hinterfragen.

Vielleicht mal wieder was zum Zeit verschwenden? Vielleicht. Vielleicht aber auch die Zeit, um darüber nachzudenken, wie gut es uns geht. Jedem der das hier lesen kann. Gegen all die Wehleidigkeit. Wir sind sowas wie der Speck des Schweins für die Erde. Es brauch den Speck nicht, teilweise schadet dieser ihm sogar. Vielleicht sollten wir etwas weniger Speck/Fett werden und mehr für den Organismus tun?! Sport treiben. Wellness. Spa. Homöpathie. All den ganzen Kram, den Menschen, die jeden Tag aufs neue nix weiter tun müssen als ihr Überleben durch Nahrung zu sichern, nicht mal kennen oder kennenlernen werden. Und das nicht, weil sie nicht wollen oder zu faul sind! Leider können wir uns nicht im Entferntesten vorstellen, was es heißt Angst um sein Leben oder seine Familie zu haben, weil es einfach nicht Nahrungstechnisch hinhaut. Vielleicht sogar Schade auch wenn ich selbstverständlich keinem Wünsche so etwas jemals zu erleben.

Gedanken zu Ende. Mensch, mach dir nen Kopf!

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Bundestagswahl 2009

Donnerstag, 6. August 2009 20:10

Noch vor der größten Panik möchte ich hier mal meinen Senf zur bevorstehenden Wahl in Deutschland abgeben. Der Beitrag wird vl. bis zur Wahl oder sogar kurz danach gelegentlich ein Update erhalten aber da bin ich mir noch nicht sicher. Hängt denke ich im Wesentlichen vom Senf ab, der im Internet dazu gefunden werden kann und dem, was die Parteien oder ihre Repräsentanten so abgeben.

Was wählt man dieses Jahr? Ich hab keine Ahnung. Ich bin eigentlich schon seit der Europawahl der “Partei” der Nicht-Wähler “beigetreten”. Ich finde keine Partei vertritt mich, bzw. steht so zu dem, was sie erzählen, dass es Sinn ergeben würde sie zu wählen. Alle schwafeln Tag ein Tag aus und gemacht wird fast nix und wenn doch, dann ist das dermaßen am Volk vorbei, dass man sich fragen muss, wann die Bundestagsabgeordneten das letzte mal auf der Straße waren und mit echten Menschen geredet haben.

Wenn die Tagespolitik eines der führenden Wirtschaftsnationen der Welt tagelang von einem geklauten Auto bestimmt wird, dann muss ich mich einfach nur am Kopf kratzen und mir meinen Teil denken. Da ist jeder Cent in die Politiker schon 2 Cent zuviel.

Ob ich letztendlich dann wieder nichts wähle oder doch nochmal den langen Weg zur Urne gehe, werde ich wohl wetterabhängig machen.

Zurück zur eigentlichen Frage: Was wählt man? Tja, eine ganz nette Entscheidungshilfe ist ja “immer” der Wahl-O-Mat. Obs den schon gibt, k. Ahnung. Eine weitere, wenn auch zeitaufwendigere Informationsmöglichkeit hab ich grad von Greenpeace “gefunden”. Der Wahlkompass Umweltpolitik ist durch Greenpeace erstellt worden und darin befinden sich Antworten der Spitzenkandidaten oder ihrer Vertreter auf von Greenpeace gestellte Fragen zu Umwelt- und Klimathemen. Danach ist man auf jeden Fall ein wenig schlauer auf dem Gebiet bzw. der Meinungen der Parteien zu diesem Thema. Mich hat der Kompass bestätigt, in dem was ich wählen würde/werde. Nun ja, war keine Überraschung…

Aber kann man denn ernsthaft denken, dass seine Stimme etwas reißt bzw. sich nach der Wahl darum jemand schert? Respekt an all jene, die noch an unsere Demokratie glauben! Ich für meinen Teil guck mal wie das Wetter wird und richte mich danach, verändern kann ich daran eben wenig…

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Wie wir leben…

Dienstag, 28. Juli 2009 13:05

…in Good old Germany. Eigentlich weiss das jeder Deutsche ja ganz gut von sich selbst aber in Zahlen sind das ganze schon recht krass/interessant/erschreckend. Gesponsert vom Greenpeace Magazin guckst du hier: Wie wir leben

Besonders beeindruckend fand ich die Zahl zum Fernsehen. 220 Minuten sieht also jeder “Erwachsene” ab 14 Jahren (!) täglich fern. Das sind fast 4h/Tag! Für mich als Mensch in Deutschland, der nichtmal nen Fernseher hat, weil er irgendwann gemerkt, dass er ihn eh nicht braucht und fast kaum Zeit hat um davor abzuhängen schon ne geile Tatsache. 4h/Tag verschwendet also jeder Deutsche am Tag und wird dabei wohl nur maginal klüger. In der Zeit passiert nichts. Mensch könnte soviel tun in 4h am Tag. Diese Energie, die ein Mensch hätte und verschwendet. Der Geist, die Schöpfungskraft…unglaublich. Und da wundert sich ernsthaft jemand, dass wir Deutschen immer dicker werden?

Naja, ich will mich mal hier nicht als Moralprediger aufführen aber einen kleinen Appell vielleicht doch ausrufen: Leute, schaltet die Kiste aus! Überlegt euch wann ihr was für Müll guckt. Ich habe nix gegen den, der Nachts betrunken noch irgendwas guckt, um nüchtern zu werden. Auch der, der die Tagesschau guckt, sollte das weitertun. Aber fast jedes Programm darüber hinaus ist den Strom nicht Wert, den der Fernseher zum anzegien des Selbigen verbraucht. Das Schlimmste ist wohl, dass die meisten Menschen das sogar wissen und trotzdem gucken.

Nun ja, macht was draus ;)

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