Beitrags-Archiv für die Kategory 'TV-Video-Kino'

2046

Mittwoch, 24. Februar 2010 23:19

Hallo mal wieder! Hab grad Zeit und noch ist es gefühlt zu früh zu Bett zu gehen…

2046? Nie gehört bzw. du kannst damit nix anfangen? Es ist ein Filmtitel. Stammt im Wesentlichen aus Hongkong/China und kam bereits 2004 in die Kinos.

Der Film soll “Der ultimative Liebesfilm” sein. Nun gut, ob er das wirklich ist, soll sich dann doch lieber jeder selbst ausmalen. Ich find’s absolut nicht aber gut.

Der dramatische Film geht rund 130 Minuten und wird nahezu ausschließlich von chinesischen Darstellern gespielt. Die Anzahl der tatsächlich im Film handelnden Personen ist dabei äußerst begrenzt. Ebenso die Fläche/Raum, der von den Personen begangen wird. Im Wesentlichen spielt der Film nämlich in einem Hotel und davon eigentlich auch nur in rund 3-4 Zimmern. Die Hauptdarsteller sind eigentlich auch nur 2-3. Ein Mann und zwei Frauen.

Der Mann ist Schriftsteller und schreibt die ganze Zeit an einem Buch, welches sein Leben in abgedrehter Weise wiederspiegelt. Der Titel des Buches ist 2046 und spielt auch in dieser Zeit. Der Film selbst spielt etwa in der Mitte des 20. Jahrhunderts (gelegentlich auch im Jahr 2046, wenn Inhalte des Buches direkt “verfilmt” werden

). Während des Films “hat” er diverse Frauen, wobei nur eine, seine Zimmernachbarin, wirklich ernsthaft ist.

Diese Zimmernachbarin (Zimmernummer 2046) ist dann auch die zweite wichtige Person des Films. Sie begibt sich in eine Art spielerischen Wettkampf mit dem Mann vom Nebenzimmer darum, wer die meisten Männer/Frauen nach Hause bringt. Dieser Wettkampf sorgt aber letztendlich für den Bruch zwischen beiden, denn eigentlich ist sie verliebt, bekommt diese Liebe aber nie ernsthaft erwidert.

Die zweite Frau ist die Tochter des Hoteliers. Sie ist unglücklich in einen Japaner verliebt (als Chinesin!). Den Kontakt zu ihm behält sie (nachdem die Eltern es verboten haben) über den Mann in Zimmer 2047. Sie und der Gast verstehen sich sehr gut und können einander viel geben (nicht körperlich!) und von einander nehmen.

Information © IMDb.com

Diese dreier Konstellation wird von diversen Faktoren/Menschen von außen beeinflusst (Exfreundin des Mannes, Liebesaffären der Frau, Freund der Hotelierstochter, Vater der Tochter, …). Eigentlich ist das das, worum es den ganzen Film lang geht. Der Film ist dementsprechend ruhig und verraucht (der Mann raucht eigentlich immer und wird gelegentlich von anderen “unterstützt”).

Der Film beginnt mehr oder minder ohne wirklichen Start (abgesehn von dem Mord, der schön blutig dargestellt wird) und endet irgendwie unbefriedigend offen, ohne das wirklich was passiert wäre. Es mag sein, dass die Gefühle der Protagonisten dabei ganz doll achterbahnfahren aber das kommt nur bedingt rüber. Ich hab die ganze Zeit auf den Startschuss zur Handlung gewartet…

Nun ja, was bleibt? Bei weitem nicht das, was “Der ultimative Liebesfilm” mir erhofft hatte, sondern einfach nur nen Film über Liebe und Sex und wie schwierig es sein kann, dass zu trennen.

Ich wills nicht beschreien aber ich finde den Film überflüssig und ihr solltet eure Zeit besser verschwenden also euch den anzusehn.

Vielleicht ist der Film im Zusammenhang mit seinem “Vorgänger” “In the Mood for Love” besser aber leider werde ich das erst bald beurteilen können, denn ich wusste vorher nicht, dass die Filme lose zusammenhängen. Also bald werd ich den “Vorgänger” ansehn und dann wird man abschließend urteilen können aber weder freue ich mich auf den Vorgänger, noch glaube ich wird der groß was an meiner Meinung über “2046” ändern…

Thema: TV-Video-Kino | Kommentare (0) | Autor: derhecht

Avatar

Samstag, 6. Februar 2010 23:52

Ich war mal wieder im Kino! Wahnsinn oder? Ja, auch wenn es nicht mehr viel Zeit gibt für abendliche Aktivitäten in meinem Leben hier in der neuen Zwangs-/Wahlheimat Leipzig, so gibt es sie doch und manchmal sind sie dann auch unerwartet gut und erwähnenswert.

Anlass zu dem Kinobesuch war wirklich weder die Presseberichte, welche ich jetzt erst beginne wahrzunehmen, noch die Story des Film, welche wahrlich eher Mau scheint/ist.

Was mich ins Kino zog war die Tatsache, dass der Film in 3D gezeigt wird. Ich wollte einfach wissen, ob diese neue Technik das Zeug hat, den Film/das Kino neu zu beleben/zu retten.

Nun mal kurz zum eigentlichen Film. Es ist klasse! Für eine Story dieser Art ist er absolut sehenswert. Spannend (kurz vorkommende ca. 160 Minuten!), actionreich, keine unnötigen bzw. zu lang gezogenen Liebesszenen.

Die Menschen haben mal wieder die Erde bis aufs Letzte verzehrt und suchen nun fieberhaft in der Galaxie nach neuen ausschöpfbaren Quellen. Dabei stößt man auf einen von einem scheinbar lächerlich zurückgebliebenen Urvolk bewohnten Planeten, welcher reich an begehrten Rohstoffen ist.

Was tut Mensch also? Er probiert dieses Urvolk diplomatisch zu überreden den Ressourcenzugriff zu ermöglichen. Dies gelingt nicht. Also zum Feind erklären und den Krieg beginnen. Na, wer erkennt da Parallelen zu unserer Zeit?

Das Ende ist nicht überraschend, wenn man den Trailer gesehen hat und es wäre auch ziemlich ungewöhnlich, wenn ein Film wie die Realität enden würde, denn dann bräuchten wir den Film ja nicht zum träumen…

Mehr und aufschlussreiche Details (Achtung, incl. kompletter Handlung) gibt es im Wikipedia-Artikel dazu. Wenn man mal die Handlung überliest, sind da schon ein paar krasse Zahlen drin zu finden. Und wenn wir schon mal im Web sind, die Webseite des Film ist ne Reise wert. Trotz vieler Effekte übersichtlich und schick.

Was ist also dran an dem Film, wenn es nicht die Story ist? Die Technik! 3D-Kino ist das Beste Kino aller Zeiten! Es macht einfach 1000 mal mehr Spaß. Kino ist damit wieder Geld wert. Der Vorteil gegenüber dem heimischen “Kino” ist quasi wieder wenigstens eine Dimension. Ich glaube ohne 3D wäre der Film nur halb so fesselnd.

Es macht einfach tierisch Spaß die Bilder auf sich wirken zu lassen und man genießt dieses Mittendrin-Gefühl wahnsinnig. Man ist irgendwie dabei. Ich habe während des Films ein paar Mal die Brille abgenommen um mich umzuschauen und dabei echt festgestellt, wie geil man abschaltet beim gucken mit 3D-Brille. Das Kino verschwindet. Man befindet sich alleine mit dem Film in einem Raum. Und der Film kommt quasi auf einen zu.

Das ganze macht wahnsinnig Lust auf mehr davon. Die Trailer, welche bislang in 3D liefen würden mich zwar nicht wieder ins Kino rufen, aber der nächste echte Film ala Avatar wird sicher wieder von mir besucht werden. Ich meine die Filmemacher fangen erst an die Technik zu nutzen, was wird, wenn das ausgereizt wird?

Also was bleibt? Ich hab noch locker 2-3 Tage nach dem Film an den Film gedacht und immer wieder gedacht, wie geil der war. Passt irgendwie einfach alles an dem Film. Ich glaube zwar auch, dass ich beim gleichen Film in 2D ganz schöne Kritikpunkte gefunden hätte aber so. Er ist nicht weltverändert oder macht nachdenklich aber er macht einfach Spaß und kann begeistern. Für einen Fantasy-/Science Fiction-Film ist der Streifen einfach der Beste, den ich in der Kategorie je gesehen hab oder mich zumindest erinnere.

Also ab ins 3D-Kino deiner Wahl und den Film angeschaut!

Wer immer noch nicht überzeugt ist, der lese sich doch mal bitte die Kritik von Kino.de durch. Besonders der letzte Absatz ist doch irgendwie das, was ich versuchte zu sagen/mit andern Worten sagte.

Film ansehen! Sofort! In 3D!

Enhanced by Zemanta

Thema: TV-Video-Kino, Technik | Kommentare (0) | Autor: derhecht

Das Beste kommt zum Schluß

Sonntag, 11. Oktober 2009 21:14

Zwei Menschen ein Milliardär und ein “einfacher” Mechaniker haben meist nicht viel gemeinsam aber GsD gibt es im Leben immer wieder Situationen in denen Geld keine Rolle spielt und ein Mensch eben nur ein Mensch ist und damit einer von vielen, einer wie jeder ist…

Ich habe diesen Film schon vor einiger Zeit gesehen und das Tat ich auf anraten eines inzwischen ehemaligen Arbeitskollegen. Ich hatte eigentlich nicht so viel erwartet, da Trailer eher enttäuschend aber die Schauspieler (Jack Nicholson und Morgan Freeman) doch für etwas gutes Sprachen, habe ich ihn mir wahrscheinlich letzten Endes angesehen.

Worum geht es? Wie also Eingangs erwähnt treffen sich ein Milliardär, welcher Krankenhäuser leitet und ein Mechaniker, welcher eben Autos repariert in einem Krankenhaus. Beide bekommen die gleiche schmerzliche Diagnose eines baldiges Todes durch die Volksseuche Nr. 1: Krebs.

Was nun? Beide reagieren zunächst in etwa ähnlich, mit einer Wortlosigkeit bis Ohnmacht. Danach folgt Ratlosigkeit. Der Mechaniker beginnt dann eine Liste mit Dingen zu ersinnen, welche er bis zu seinem Tod, also in seinem Leben, noch unbedingt machen möchte. Die Liste rettet der Milliardär vor dem Papierkorb und lädt seinen neuen Freund spontan ein, all diese Dinge mit ihm zu tun´.

Dabei geht es um die halbe Welt und es werden Abenteuer betritten, welche man getrost als Lebensmüde bezeichnen könnte aber unter den gegebenen Umständen ist es den beiden wohl nicht zu verübeln, dass sie sich trotzdem diesen Gefahren aussetzten.

Doch nach viel Spaß, den dieser Film durchaus auch dem Zuschauer bereitet, kommt auch auf dieser Liste der Ernst des Lebens zum tragen. Das Wichtigste ist dann doch beiden irgendwann noch das Seelenheil und dazu haben beide unterschiedlich schwierige Aufgaben besonders innerhalb ihrer Familien zu erledigen. Dieser Teil des Films macht den Film sehenswert. So mancher Ausspruch hat einfach was. Sicher wurde er durch oder besser für den Film nicht erfunden aber der Rahmen macht es einfach.

Diese letzten Minuten des fast 100 minütigen Dramas mit komödiantischen Elementen machen den Film von 2007 einfach zu dem, was er ist. Der Showdown ist damit wahrlich gelungen und der Film damit sehenswert und lohnend.

Wer noch nicht das Vergnügen und den Ernst dieses Films genießen konnte, mindestens 16 Jahre alt ist (um den Film zu verstehen) und ein wenig Zeit hat, sollte sich den Film unbedingt anschauen, sofern er das nicht schon getan hat! Ich könnte mir sogar vorstellen, dass der Film mit seinen Aussagen am Ende eine Hilfe sein kann für Menschen, welche in ähnlicher Situation sind oder für Angehörige von denen (Ich nehme mir hiermit mal vor, falls mich sowas ereilt, den Film nochmal bewußt anzusehn.), aber das sei mal dahingestellt, denn GsD hat mich das Schicksal bislang direkt von solchen Ereignissen verschont und eine echte Einfühlung kann mir so wohl nur bedingt gelingen.

Trotzdem: Viel Freude beim Ansehn!

Thema: TV-Video-Kino | Kommentare (0) | Autor: derhecht

Das zweite Leben des Monsieur Manesquier

Donnerstag, 17. September 2009 20:51

Ein inzwischen ehemaliger Arbeitskollege empfahl mir vor einiger Zeit diesen Film und kurze Zeit später habe ich diesen mir auch angeschaut. Warum ich erst jetzt, nach ca. 0,5 Jahren davon blogge? Ihr wisst schon…

Dieser französische Film ist mir aber durchaus in positiver Erinnerung geblieben, obgleich er mit seinen rund 90 Minuten zumindest zeitlich nicht dazu neigt. Der Film ist übrigens bereits aus dem Jahr 2002. Nun aber zum Wesentlichen: Worum geht es eigentlich?

Der Film trägt im französischen Original den Titel “L’ homme du train” und das sagt schon eine Menge mehr aus als das deutsche “Äquivalent”. In einem französischen Dorf mit Bahnhof hält nämlich eines Tages, wie vl. auch öfters am Tag, ein Zug. Aus diesem steigt ein Mann, der schon rein äußerlich kein Dorfbewohner zu sein scheint.

Mit Lederjacke und grimmigen Blick sieht er sich zunächst im Ort um und trifft alsbald auf einen Mann, der ein kleines Geschäft betreibt. Dieser unauffällige Herr fragt nach einigem zögern, ob er dem Neuling vielleicht helfen könne. Dieser gibt an nach einer Übernachtung zu suchen und kurze Zeit später haben sich zwei gefunden, die einander von Nutzen sind. Der eine braucht eine Bleibe und er andere freut sich über Abwechslung und jmd. zum unterhalten. Besonders Letzteres wird allerdings schnell nicht nur zur Freude des Fremdlings…

Beide alten Herren gehen nun mehr oder minder ihrem Alltag nach, wobei sie besonders Abends einander näher kommen und auch zunehmend aneinander interessiert sind. Der geheimnisvolle Unbekannte weckt längst vergangene Idee, Träume und Wünsche bei dem alten Dorfmenschen und der stetig Reisende entdeckt umgekehrt die Vorzüge einer festen und sicheren Bleibe.

Schnell ist klar, dass der Neue nur in den Ort gekommen ist, damit er die örtliche Bank auskundschaften und anschließend überfallen kann, damit er sich hinterher “unbemerkt” davonmachen kann. Doch der Alte ist nicht dumm und ahnt das Vorhaben, doch statt dem entgegenzuwirken kommt alles ganz anders…

Der Film hat was. Er ist ruhig. Nie sonderlich nervenaufreibend, gruselig, laut, actionlastig oder sonstwas in der Art. Er plätschert dahin aber auf sehr angenehme Weise. Der Film ist einfach schön zum zuschauen. Die beiden Herren in ihrem Leben zu sehen und wie dieses Leben auf die Probe gestellt wird ist unterhaltsam. Ich bilde mir sogar ein echte Lacher im Film gehabt zu haben. Situationskomik aus dem Leben zweier Menschen die unterschiedlicher nicht sein könnten und doch aufeinander neidisch sind.

Der Film beginnt und endet mitten im Leben des Dorfes. Er verändert nur zwei Menschen im Film und mehr will er denke ich auch nicht außer vl., dass man sich mal um das eigene Leben in seinen Bahnen ein wenig Gedanken macht aber eben nicht zuviel, denn das Leben wird es schon machen und einen Weg für jeden von uns finden. Der Film ist eine kleine Geschichte aus Frankreich für zwischendurch. Nett. Schön. Viel Spaß!

Enhanced by Zemanta

Thema: TV-Video-Kino | Kommentare (0) | Autor: derhecht

Das Mädchen, das die Seiten umblättert

Montag, 24. August 2009 15:32

So lange keine Wortmeldung und dann nen Freak-Film? Ja, wie schon so oft brauch ich das vielleicht auch als Einstieg, damit wieder mehr passieren kann hier. Ich will aber mal nicht zuviel versprechen, denn es haben sich einige Filmkritiken angestaut…

Ein Mädchen blättert also Seiten um. Darüber nen Film? Klingt unspannend? Dacht ich mir auch und demensprechend unmotiviert habe ich mir den auch angefangen anzugucken. Aber ich wurde quasi enttäuscht. Denn der nicht mal 1,5h lange Film von 2006 aus unserm ungeliebten, nasalen Nachbarland ist eine gelungene Mischung aus Drama und Thriller.

So und wer blättert nun was für Seiten um und warum? Es handelt sich um die mehr oder minder attraktive Mélanie, welche die Seiten eines Notenheftes umblättert, damit eine andere Dame (Ariane, selbst eine gefeierte Cellistin) ungestört spielen kann.

Das Problem bei der Sache ist, dass Mélanie selbst gerne eine gefeierte Klavierspielerin geworden wäre. Doch im zarten Alter konnte sie die Aufnahmeprüfung just wegen der Juryvorsitzenden Ariane nicht bestehen. Ariane selbst, war sich natürlich keiner Schuld bewußt und das obwohl sie durchaus eine eben solche daran hat.

Von dem Tag der Prüfung an rührte nun Mélanie keine Seite mehr an oder besser Taste am Klavier. Sie schwor sich Rache. Und so sollte es eines Tages passieren, dass sie ein Praktikum bei dem Mann (selbst Anwalt) von Ariane erstehen konnte und somit den Fuß in die Familie setzte.

Bald darauf merkt der geneigte Filmseher, wie wichtig die Rolle der Person ist, welche die Seiten umblättert, sofern sie bei einem großen Auftritt gebraucht wird. Da kommt es natürlich gelegen, dass Mélanie ausgezeichnet Noten lesen kann und Ariane gerade jemanden Sucht, der ihr zurück in die Karriere hilft…

Die Rache am Ende könnte süßer nicht sein. Definitiv ein gelungenes und teilweise unerwartetes Finale.

Der Film ist ruhig und musikalisch. Man sollte der klassischen Musik etwas abgewinnen können, damit man die Musikeinlagen erträgt. Ansonsten kann ich den Film rundum durchaus empfehlen. Ein wenig Spannung, ein wenig Erotik, ein wenig Musik und dazwischen das Drama und die Rache. Schöne Kombination für nen Film-Nachmittag/Abend in trauter Zweisamkeit.

Thema: TV-Video-Kino | Kommentare (0) | Autor: derhecht

Astronaut Farmer

Samstag, 25. Juli 2009 19:05

The Astronaut Farmer
Image via Wikipedia

Mal wieder nen Film. Astronaut Farmer? Zwei Wörter, welchen den Film eigentlich im Wesentlichen beschreiben. Ein Farmer wird zum Astronaut. Wie das? Darum geht der Film. Warum? Ebenfalls im Film.

Der Film aus dem Jahre 2007 beschreibt also die Geschichte von einem Farmer/Bauern, der es mit allen Mitteln versucht in das All zu kommen. Das ganze wird in knapp über 100 Minuten versucht plausibel darzulegen und es gelingt. Zumindest so gut, wie es der Film will.

Der Farmer ist nämlich alles andere als ein normaler Mensch. Er träumt schon immer davon ins All zu fliegen und erzählt auch allen davon. Nachdem die “normalen” Wege ihm aber verschlossen bleiben entschließt er sich einfach nebenbei eine eigene Rakete + Raumkapsel und allem drum und dran zu bauen und damit ins All zu fliegen.

Soweit so gut. Natürlich passiert erstmal nicht viel mehr, als das ihn alle belächeln. Irgendwann ist dann aber plötzlich in seiner Scheune eine Rakete stationiert, die nur noch auf Treibstoff wartet. Als er dann versucht den hochwertigen und hochexplosiven Treibstoff für seine Rakete zu ordern wird dann doch mal jemand ernsthaft auf ihn aufmerksam und es gibt Ärger mit den Sicherheitsbehörden, die vorher nix von ihm wissen wollten und ihn ebenfalls allenfalls ausgelacht haben.

Das bei einer selbstgebauten Rakete nicht auf Anhieb alles glatt geht gehört nur zu einer der schmerzlichen Erfahrungen, die der Bauer machen muss, bevor er sich seinen Traum vielleicht endlich erfüllen kann…

Der Film vermittelt einen Menschen der einen Traum hat. Einen Traum, der ihn in den Augen der Anderen zum Träumer/Spinner macht, denn er tut auch noch was dafür, damit sein Traum lebt. Ganz getreu dem Motto “Träume nicht dein Leben, sondern lebe deine Träume”. Eigentlich sehr erstrebenswert oder? Aber eben doch gesellschaftlich nicht wirklich anerkannt. Schade eigentlich. Warum? Naja, ich schweife ab, denn wir sind wieder beim Lösen großer Probleme…

Der Film reißt nicht wirklich vom Hocker. Er erzählt eine schöne Geschichte. Das macht ihn nicht zur Zeitverschwendung. Mehr als “Lebe deine Träume!” will und kann uns dabei nicht wirklich gesagt werden, ausser vielleicht noch, dass wir nicht über Leute urteilen sollten, die genau das tun, wozu wir selbst zu feige sind. Ein Film, den man mit einem Lächeln aus dem DVD-Player nimmt. Ein Film für alt und jung. Ein Film für einen ruhigen Filmabend zu zweit. Nicht schnulzig, sondern ehrlich. Schön. Ansehn!

Enhanced by Zemanta

Thema: TV-Video-Kino | Kommentare (0) | Autor: admin

Home

Mittwoch, 8. Juli 2009 22:40

We could run on through any space and time tha...
Image by MahPadilha via Flickr

“Home” ist ein (reiner?) Internetfilm. Er wurde auf Youtube veröffentlich und ist seit Juni 2009 dort weltweit zu sehen.

Leider gibt die durchaus schicke Internetseite, welche zusätzlich zum Film existiert wenig Informationen wieder.

“Home”? Steht hier für Heimat und der Film ist irgendwie wohl leider nur einer von den mittlerweile vielen Filmen, welche uns als Bewohner eines tollen Planten darstellen und wie wir diesen Zerstören und was wir besser machen könnten. Ob einer dieser Filme schon irgendwas bewirkt hat? Man weiss es nicht. Aber vl. sollte nun erstmal Schluss sein mit sowas und man sich wieder darauf konzentrieren die Resourcen dafür zu “verschwenden” aktiv was für Planeten zu tun…

Aufmerksam bin ich auf den Film glaube ich über den Greenpeace Newsletter (gefunden!) oder Lügendetektor, wobei Letzteres zugegebenermaßen wenig Sinn macht.

Er zeigt wundervolle Naturaufnahmen, Landschaften, Menschen, Gegenden…die Welt eben. Dabei wird er, warum auch immer (wie auch schon das Greenpeace-Kommentar dazu sagte) von sehr melancholischer Musik unterlegt, die irgendwann sogar ein wenig nervt. Was rüber kommt, sind beeindruckende Zahlen und Statistiken, die den Film grad für ewige Klimawandelleugner und Bio-Hasser vl. ein wenig interessant macht, wenn sie nicht eh schon alles wissen aber eben zu faul sind was dagegen zu tun…

Darrell Roper poem

Darrell Roper poem

Einen kleinen weiteren Wermutstropfen gibt es noch bei dem Film. Das sind die Unterstützer. Es passt halt nicht ganz so ins Bild, wenn man sich die offiziellen Firmenlogos unterm Film anguckt (An der Stelle sei erwähnt, dass auch dieser Punkt wohl meinen wachen Augen entgangner wäre, hätte nicht in dem Greenpeace-Kommentar eben ähnliches gestanden. Ein vollständiger Leser sollte sich spätestens jetzt die Zeit nehmen den oben verlinkten Artikel von Greenpeace zu lesen, denn da sind noch mehr “Schwachstellen” aufgelistet.). Da sind schon einige fragwürdige Größen dabei, die zumnidest letztendlich eine Teufel tun, um die Erde und ihre Schönheit zu erhalten. Es wäre sicher auch möglich gewesen so einen Film ohne dessen Unterstützung zu drehen, wenn auch ungleich schwerer. Vl. war es der Film aber auch einfach nicht mehr Wert gedreht zu werden, denn eigentlich ist die Idee schon abgefilmt. Man weiss es nicht…

Was hab ich daraus gelernt? Eigentlich wenig aber ich hatte schöne 1,5h und war mir danach mit meiner Entscheidung zu Greenpeace Energy zu wechseln mal wieder einen ganzen Schritt sicherer und bestätigter. Das ist irgendwie so als wenn man sich jetzt gut fühlt, wenn man Strom verbraucht, denn man fördert damit ja den Ausbau erneuerbarer Energien. Gleichzeitig aber hält einen der minimal höhere Preis dazu an, weniger zu verbrauchen. Eine feine Sache, wie ich finde.

Also, wer die Zeit hat -> Film angucken, wer nicht -> zu Greenpeace Energy als Stromanbieter wechseln und am Besten gleich noch Genossenschaftsanteile kaufen, dann tut man gleich noch was gegen das ausbeuterische System des grenzenlosen Kapitalismus!

Thema: Alltag, Internet, Politik, TV-Video-Kino, Umwelt | Kommentare (0) | Autor: derhecht

30 Days of Night

Freitag, 3. Juli 2009 13:13

30 Tage Nacht? Wo gibs denn sowas? In Alaska zum Beispiel und auch in vielen anderen Gebieten nördlich des nödlichen Polarkreises bzw. südlich vom südlichen Polarkreis. Nennt sich dann Polarnacht und kann auch weit aus länger als 30 Tage gehen. Was heißt das konkret? Ganz einfach, die Sonne geht z.B. 30 Tage nicht auf.

Ein wenig darum gehts in diesem Film. Es geht in dem rund 110 Minuten langen Horror um eine Kleinstadt, welche wie jeden Winter 30 Tage von der Sonne “verschont” bleibt. Die meisten Menschen fahren über diese Zeit ein wenig in den Süden und entkommen so der deprimierenden Stille und Dunkelheit. So auch in dem verschlafenen Nest im Film. Doch ein paar Dorfbewohner bleiben natürlich daheim.

Diesen wiederfährt diesmal jedoch etwas durchaus Aussergewöhnliches. Sie bekommen unerwarteten Besuch. Von durchaus ungebetenen Gästen, nämlich Vampiren…

Diese finden in der Polarnacht natürlich ideale Nahrungsbedingungen, denn vor der Sonne müssen sie sich nicht so schnell wieder verstecken und so kann in “Ruhe” ein Dorfbewohner nach dem andere vertilgt werden.

Natürlich ist diese “Ruhe” nicht ganz so, sonst wäre der Film vl. etwas sehr abgedreht, wenn man nur Vampiren beim Speisen zu schauen würde. Und somit findet sich schnell eine mehr oder minder stabile Gruppe von Überlebenden, welche den Kampf gegen die Biester aufnimmt.

Dazwischen müssen leider  noch ein paar Beziehungskrisen ausgestanden werden, was wie immer in solchen Filmen eher nervend und störend als sinnvoll & hilfreich erscheint.

Die Story des Films ist damit eigentlich schon vollständig beschrieben und man kann schon hier sagen, dass wer nix von Vampir-Horror-Filmen hält, hier ganz klar die Finger von lassen sollte. Die Vampire sehen obendrein ziemlich mau aus. Einfach eine Spur zu klischeehaft das ganze.

HOLLYWOOD - OCTOBER 16:  Actor Josh Hartnett a...
Image by Getty Images via Daylife

Trotzdem schafft es der Film durch seine düstere & durchweg dunkle Grundstimmung eine gewisse Spannung zu erzeugen. Irgendwie ist man mehr oder minder gefesselt vom Film, auch wenn die gelegentlichen Patzer einen ein wenig zum Aufregen bringen und die gar hässlichen Vampire in Kombination mit nervigen Beziehungskisten das ganze deutlich runterziehen.

Wer Vampirfilme cool/gut findet, der findet “30 Days of Night” sicher auch ganz ok. Einfach mal auch wieder ganz nett nen Vampirfilm zu sehen, der nicht schon 20 Jahre als ist. Josh Hartnett Fans sollten den Film nur wegen ihm nicht angucken, denn besonders das Ende könnte zu starken Herzschmerzen führen ;) Für nen guten Horror ist der Film irgendwie zu blutrünstig und hat auch nicht umsonst keine Jugendfreigabe.

Was bleibt also? Nen, netter Zeitvertreib, der einem nen schönes Bacuhgefühl vor dem schlafen gehen bringen kann ;)

Enhanced by Zemanta

Thema: TV-Video-Kino | Kommentare (0) | Autor: derhecht

88 Minuten

Dienstag, 30. Juni 2009 22:14

Er wurde sehr groß angekündigt und der Trailer war auch nicht so schlecht, wenn auch eher nichtssagend. Was kam raus? Leider auch eher nichts und hätte Al Pacino da nicht mitgemacht, wäre daraus auch sicher gar nix geworden. So wurden hoffentlich wenigstens die Produktionskosten reingeholt. Wobei, sollte man sowas hoffen? Damit sowas weiterhin produziert wird? Dann lieber nicht…

Bereits aus dem Jahre 2007 ist der Film, den ich in einer rund 100 Minuten langen Fassung sehen konnte. Er wird offiziell als Thriller geführt und da gehört er wohl auch hin.

Der Film ist schnell (für einen Thriller). Er ist actionreich, laut, hektisch. Doch das macht ihn eigentlich nicht schlecht, sondern vielmehr sehenswert. Doch das wiedermal nicht im durchweg positiven Sinne, sondern vielmehr in dem Sinne, dass er ohne diese Hektik etc. nicht anzusehn wäre.

Al Pacino spielt in dem Film einen Mordexperten der Polizei und referiert über sein Wissen u.a. an einer Universität. Es ist an der Zeit, dass im “realen” Leben ein Serienkiller hingerichtet werden soll, den “unser” Mordexperte verurteilen ließ. Dazu muss man wissen, dass es sich dabei um einen Indizienprozess handelte bei dem zuletzt der Täter aufgrund des Profils des Mordexperten verurteilt wurde.

Der Mörder schafft es nun scheinbar aus dem Gefängnis unmittelbar vor seinem Tode (rund 1,5h davor) wiederholt mit dem Experten (Name im Film: Jack Gramm) Kontakt aufzunehmen. Natürlich zunächst nur per Telefon doch dann auch per diverser Nachrichten überall in Jacks Umgebung. Die Nachrichten am Telefon sind meist kurze Zeitdurchsagen, welche Jack offerieren sollen, wie lange er noch zu leben hat.

Nach ersten Anrufen, die Jack noch für einen schlechten Scherz abtut, nimmt er sich der Sache genauer an, denn es geht ja scheinbar doch um sein Leben. Als ihm dann auch noch plötzlich das FBI in die Quere kommt und ihn eines Mordes beschuldigt beginnt der Film zunehmends an Fahrt und leider auch an Unrealismus zuzunehmen.

Der Showdown könnte dann sogar einer schlechten Pro7-Produktion entstammen und soll nicht zuletzt deswegen hier nicht weiter ausgerollt werden.

Ich habe mir den Film damals glaube ich vor allem wegen dem O.C.-Darsteller (Benjamin McKenzie), der eine Nebenrolle einnimmt, angesehn…

88 Minuten lang auf den schlechten Showdown warten? Naja, ganz so schlimm ist der Film nicht aber man hat ganz klar nix verpasst, wenn man ihn nicht gesehn hat. Die Story ist halt einfach nur so da, an den Haaren herbeigezogen, nichts. Da können auch vermeindlich gute/bekannte Schauspieler nichts mehr dran drehen, denn eine schlechte Geschichte bleibt eben eine schlechte Geschichte…

Geht mit Menschen die ihr kennt raus und trinkt was aber verschwendet euro kostbare Zeit auf Erden nicht mit diesem Film. Er ist einfach zu leer.

Thema: TV-Video-Kino | Kommentare (0) | Autor: admin

Factotum

Montag, 29. Juni 2009 20:56

Wenn ich noch wüsste, wie ich zu diesem Film gekommen bin, würde ich es hier schreiben. So bleibt mir nur zu sagen, dass ich ihn irgendwann mal zwischen die Finger bekam und nicht zuletzt deswegen ansah, weil ich ja eigentlich bekanntlich alles gucke, was mir zwischen die Finger kommt. Das das Höhen und Tiefen mit sich nimmt, dürfte dem geneigten Leser klar sein und ist natürlich auch irgendwie logisch.

Der Film Factotum ist weder eine Höhe noch eine echte Tiefe. Er ist einfach da. Man schaut mehr oder minder interessiert über 90 Minuten einem dem Alkohol und den Frauen verfallenem Mann zu, der versucht sein Leben über diverse “Looser”-Jobs zu finanzieren, damit irgendwann einmal der große Schriftsteller aus ihm werden kann, für den er sich irgendwie hält.

Interessant ist vl. die Tatsache, dass der Film mehr oder minder wohl auf einer real existierenden Person namens Charles Bukowski basiert. Wobei diese Tatsache erst so richtig interessant wird, wenn man den Film dann mal tatsächlich gesehen hat…

Die Handlung ist recht…eingeschränkt. Eigentlich guckt man dem “Schriftsteller” beim Leben zu. Man macht alles mit. Sein Alkohol, sein Sex, seine Geschichten, seine Arbeit…alles. Das wars dann auch schon. Klingt nicht viel, is es auch nicht.

Der Film fängt irgendwo an und endet eigentlich auch irgendwo. Das macht ich keineswegs langweilig vielmehr wohl überflüssig. Aber er ist sicher keine alt zu schlechte Zeitverschwendung. Bevor man sinnfreies im Fernsehen guckt ist der Film immernoch ein Hauptgewinn!

Brillieren tut in dem Film übrigens, der mir sehr sympatische Schauspieler, Matt Dillon. Er spielt den “mir-ist-alles-egal” Charakter einfach perfekt. Ruhig, gelassen, ehrlich und nicht kalt, wenn auch brutal (ehrlich). So ist eigentlich auch der Film insgesamt. Ruhig und gelassen.

Also jmd. Lust auf entspannte Unterhaltung, welche ihre gewisse Komik in den Situationen und Reaktionen des Films hat? Keine komplizierte Story mit tiefem Sinn, einfach nur nen netter Film. Ich kann ihn nicht endgültig empfehlen, kann ihn aber auch niemanden abraten. In diesem Sinne: Macht was draus!

Thema: TV-Video-Kino | Kommentare (0) | Autor: derhecht