Ein Prophet

Zur Zeit gilt: Diclofenac makes my day…was mich aber nicht davon abhält zu arbeiten und zu bloggen…

In der IMDB immerhin eine 8.0 brachte dieser rund 150 Minuten lange, französische Film aus dem Jahre 2009. Er zählt damit laut den regelmäßigen Nutzer der Datenbak zu den 5000 besten Filmen dort. Das können nur etwa 5000 Filme von sich sagen…

Worum geht es? Ein junger Mann kommt wegen einer Lappalie in den Knast und lernt dort Leute kennen, welche ihn mehr oder minder dazu zwingen erst richtig ein Krimineller zu werden.

Fortan steigt er auf und auf und auf. Als “Sprössling” des Gangsterbosses aus dem Knast wird er schnell in seinen Kreis der Vertrauten eingeweiht und gehorcht zwar stets, profitiert aber auch schnell von den Vorzügen.

Die ganze Zeit über genügt ihm aber diese Lakaien dasein nicht und er versucht von Anfang an mit allen eigentlich konkurrierenden Banden (im Knast und Ausserhalb) zu reden und Geschäfte zu machen.

Für wen er spielt, bleibt stets sein Geheimnis und eigentlich spielt er nur für sich, was aber erst gegen Ende im ganzen Ausmaß sichtbar wird.

Der Film ist spannend, brutal und wahrscheinlich relativ ehrlich, wenn sicher/hoffentlich auch nicht ganz realistisch. Er kratzt an gesellschaftlichen Migrations- und Integrationsproblemen Europas am Beispiel der Franzosen.

Die IMDB 8.0 finde ich leicht überzogen aber er ist absolut nicht schlecht und sehenswert, dass zeigen auch seine durchaus nennenswerten Preise, die er abbekommen hat. Von daher ist die Bewertung sicher nicht nur nötig um sich von dem ganzen Ramsch abzuheben, der unter 8.0 bewertet ist…

Genug erzählt, wer Lust auf typisch französischen, unverblümten, Gangster-/Drogen/Knast-Film hat, der soll sich den angucken. Keine leichte Kost aber ok.

Cashback

Es ist nicht Wochenende aber ich habe seit etwa 30 Minuten meine Arbeit hinter mir gelassen und somit endlich Zeit mich in meiner freien Zeit auch noch vor die “Kiste” zu hocken…

Die “harten” Fakten:

  • rund 100 Minuten
  • zwischen 2006 und 2007
  • aus Großbritannien

Bekannte Schauspieler? Fehlanzeige.

Der Filminhalt bzw. sein Hauptanliegen/Hauptbeschäftigung zeigt der Trailer eigentlich schonmal ganz gut.

Der junge Mann leidet doch sehr unter einer kürzlichen Trennung und hat nun eklatante Schlafstörungen, die in dazu bringen, seinen Schlaf gegen bezahlte Arbeit zu tauschen.

Nicht zuletzt aufgrund des Schlafmangels kann der Protagonist, welcher aus der ich Perspektive die ganze Zeit berichtet, besondere Ereignisse wahrnehmen, sich vorstellen, konstruieren und erleben.

Es ist ein Philosophieren über Zeit, Arbeit und Liebe. Das ganze unter dem Motto: “Lebe dein Leben” oder “Lebe deinen Traum”

So entdeckt der junge Mann auch sein Talent (?) zum Malen wieder und wendet es an.

Neben dem ganzen Subtext geht es natürlich in der Handlung auch voran und die ist mal lustig, mal ruhig aber eigentlich immer nett anzusehn und nie langweilig.

Ich selbst bin auf den Film ebenfalls über eine Kritik aufmerksam geworden. Das Interesse wurde berechtigterweise geweckt, wie ich nun sagen kann.

Ansehen lohnt sich durchaus auch wenn man keinen weltverändernden oder weltbewegenden Streifen erwarten sollte.

Birdwatchers

Es ist Samstag, es ist nach 23 Uhr, ich habe Zeit…

Der Film Birdwatchers (“Das Land der roten Menschen”, 104 Minuten, 2009, Deutschland, IMDB 6,9) lag hier schon eine kleine Weile rum bevor ich ihn mir dann mal angesehn habe. Es ist leider auch schon wieder eine kleine Weile her, dass ich ihn gesehen habe. Doch der Film wird GsD nicht so schnell vergessen!

Aufmerksam bin ich auf den Film durch eine der vielen Umweltorganisationen oder zumindest auch welche, die es gerne wären, geworden. Wenn ich mich recht entsinne, dann sogar in einer Mitgliedszeitung davon. Aber so genau weiß das wohl keiner mehr…

Nun aber zum eigentlichen, dem Film. Einen kleinen aber durchaus guten Vorgeschmack gibt der Trailer, welcher auf der Homepage des Films anzusehen ist: http://birdwatchers.pandorafilm.de/

Worum geht es? Um die Kommerzialisierung, Ausbeutung und Vertreibung der “Ureinwohner” des Amazonasgebietes. Es handelt sich dabei um eine Art Spielfilm mit dokumentarischem Charakter, wobei mir grad nicht die Hintergrundinfo vorliegt, wonach ich sagen könnte, dass das ganze auf einer wahren Begebenheit beruht, allerdings ist das auch irgendwie recht offensichtlich.

Eigentlich ist damit so ziemlich alles gesagt aber ein wenig mehr Details will ich noch liefern, bevor man den durchaus sehenswerten Film dann selbst sieht.

Die Indianer sind im Konflikt mit dem Landraub, welcher meist von “alten” weissen “Kolonialisten betrieben wird, die leider auch schon seit Generationen genau das tun und sich nun schwer tun damit, dass das plötzlich alles nicht mehr so weiter gehen soll.

Es kommt zu keinen bewaffneten Konflikten, doch der Wunsch danach wächst beeindruckenderweise beim Zuschauen. Die Ungerechtigkeit schreit einfach zum Himmel.

Es wird klar Pro-Ureinwohner gefilmt. Doch scheint unter menschlichen Gesichtspunkten kaum ein anderes Bild filmbar.

Schön ist, dass das ganze eine Spielfilm ist und somit unkommentiert gezeigt wird, was auch dokumentarisch sein könnte. Die Ruhe im Film macht den Film so wirklich und fühlbar.

Das wirklich schlimme am Ganzen ist wie immer, dass man den Film gemütlich im heimischen Kino oder Wohnzimmer schaut und irgendwann dann doch unweigerlich der Gedanke ins Gehirn steigt, dass man da grad keine Fiktion ansieht, sondern Alltag von Menschen (und auch wenn das immer recht sinnfrei ist, so scheint es doch den Wirkungsgrad zu verstärken, auch inkl. Kindern und Frauen).

Menschen ihr Land zu nehmen auf dem Generationen groß und alt geworden sind, scheint nicht nur ungerecht, sondern in anbetracht des Zweckes auch schlicht unnütz.

In diesem Sinne wünsche ich allen Lesern beim Verzehr des nächsten Steaks KEINEN guten Appentit, sondern ein schlechtes Gewissen, denn dafür wurden am anderen Ende der Welt Menschen (darunter Kinder und Frauen…) vertrieben, ausgebeutet, …

Frisch auf den Müll

So lautet der Titel einer ARD-Dokumentation, welche Ende Oktober 2010 im Rahmen der ARD-Themenwoche “Essen ist Leben” ausgestrahlt wurde.

Die Zahlen darin haben auch mich mal wieder durchaus schockiert. Der Gedanke, dass 50 % der produzierten Nahrungsmittel im Wert von rund 20 Milliarden Euro (20.000.000.000 € ~ Aldi-Jahresumsatz) weggeworfen werden, nur weil wir schlicht und ergreifend zu viel produzieren ist schon umwerfend.

Interessant auch die Idee, Brot zu verbrennen, welches überschüssig ist. Könnte in der Summe ein AKW sparen. Na, wenn das nix. Feld bestellen, aussähen, ernten, mahlen, Brot backen, wegschmeißen und verbrennen. Ist das die neue Wertschöpfungskette?

Das ganze in Kombination mit der Tatsache, dass der Agrarsektor in der EU derjenige ist, welcher die meisten Subventionen eben genau für diesen Wahnsinn bekommt, kann schon latent sauer aufstoßen.

Was passiert nun? Nichts, denn das ganze ist selbst mir schon seit rund 10 Jahren bekannt.

Was kannst du tun? Bewusster konsumieren.

Wie? Dabei können dir Webseiten wie “Taste the waste” helfen.

Zum Einstieg der besagte kurze Filmtrailer, welcher als Vorgeschmack (welch Wortspiel) auf den kommenden Kinofilm gesehen werden kann: Frisch auf den Müll

Da nicht die Hoffnung zu verlieren fällt schwer und nur mein gläubiger Optimismus sagt mir, dass bekommen wir Menschen schon wieder hin.

Na dann, Mahlzeit!

Der dritte Weltkrieg

{{de|Guido Knopp}}
Image via Wikipedia

Ich habe keine Ahnung, ob dieser Film ein Klassiker ist oder nicht. Geguckt hab ich ihn durch den Tip eines Bekannten.

Fakten:

  • Dauer: ca. 90 Minuten
  • Autor: Guido Knopp
  • Produzent: ZDF
  • Erscheinungsjahr: 1998

Was bleibt noch zu sagen? Die Handlung natürlich.

Es geht um einen fiktiven dritten Weltkrieg bzw. dessen Entstehung. Die Auswertung passiert in klassischer Guido Knopp manier in der Rückblende.

Ausgangspunkt für den Krieg ist das geteilte Berlin im November 1989. Die Rückreise von Michail Sergejewitsch Gorbatschow findet nicht so statt, wie er vielleicht erwartet hätte (er kommt nie an). Von da an übernimmt eine Hardliner-Regierung den Kurs und verlangt härtestes Durchgreifen von alle Warschauer Pakt-Staaten gegen Systemgegner.

Die daraus resultierende Gewalt und eine erneute Blockade von West-Berlin durch die Sowjetunion führt erst zu einer kriegerischen Auseinandersetzung im Atlantik, dann zu Bodenkämpfen um Berlin/Deutschland und im Abschluß zum Atomkrieg.

Berliner Wasserwerfer am Brandenburger Tor, davor ein Hinweisschild "Achtung! Sie verlassen jetzt West-Berlin"Die Schilderung der Ereignisse ist durchaus nett gemacht eigentlich nur am Anfang etwas langatmig/-weilig.

Die “Dokumentation” zeigt einmal einen kleinen Einblick in die Politik des kalten Krieges und wagt mit sich selbst quasi einen Ausblick dahin, was passiert wäre, wenn nicht manchmal Glück und Zufall hätten alles so gut enden lassen.

Zum Schluß bleibt mir nur nochmal die Bestätigung, dass die Menschen, welche vor rund 20 Jahren so mutig waren, meinen größten Respekt und Dank bekommen und ich dankbar bin für das Glück in einer freieren und friedlicheren Welt groß zu werden/geworden zu sein und selbst Kinder großziehen zu dürfen/können.

Neugierig? Langweilig? Desorintiert? Guckst du:

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Ohne Worte

Hier gibt’s knapp unter 50 Minuten Filmmaterial kostenlos:

http://www.pro-regenwald.de/news/2010/03/30/GREEN_Opfer_der_Zerstoerung

Die Zeit eures Lebens, die ihr mit dem Film vermeidlich verschwendet könnt ihr danach bewusster konsumieren, was zwar manchmal anstrengend aber immer ein Gesprächsthema und manchmal auch spaßig abenteuerlich ist.

Ich hoffe einfach mal, dass die Ölquellen bald zur Neige gehen oder zumindest der Ausschank stark einbricht, denn dann werden die Karten neu gemischt und hoffentlich erledigt sich dadurch manche Umweltverschmutzung/-zerstörung von ganz alleine.

Also rauf mit den Benizin- und Papierpreisen, denn der Mensch hört nur auf’s Geld allein.

Also der Film ist für ohne zählbare Worte echt gut gelungen. Bedrückend, erschreckend, bestätigend. Ansehen.

Unzertifiziertes Palmöl, nein Danke.

2046

Hallo mal wieder! Hab grad Zeit und noch ist es gefühlt zu früh zu Bett zu gehen…

2046? Nie gehört bzw. du kannst damit nix anfangen? Es ist ein Filmtitel. Stammt im Wesentlichen aus Hongkong/China und kam bereits 2004 in die Kinos.

Der Film soll “Der ultimative Liebesfilm” sein. Nun gut, ob er das wirklich ist, soll sich dann doch lieber jeder selbst ausmalen. Ich find’s absolut nicht aber gut.

Der dramatische Film geht rund 130 Minuten und wird nahezu ausschließlich von chinesischen Darstellern gespielt. Die Anzahl der tatsächlich im Film handelnden Personen ist dabei äußerst begrenzt. Ebenso die Fläche/Raum, der von den Personen begangen wird. Im Wesentlichen spielt der Film nämlich in einem Hotel und davon eigentlich auch nur in rund 3-4 Zimmern. Die Hauptdarsteller sind eigentlich auch nur 2-3. Ein Mann und zwei Frauen.

Der Mann ist Schriftsteller und schreibt die ganze Zeit an einem Buch, welches sein Leben in abgedrehter Weise wiederspiegelt. Der Titel des Buches ist 2046 und spielt auch in dieser Zeit. Der Film selbst spielt etwa in der Mitte des 20. Jahrhunderts (gelegentlich auch im Jahr 2046, wenn Inhalte des Buches direkt “verfilmt” werden

). Während des Films “hat” er diverse Frauen, wobei nur eine, seine Zimmernachbarin, wirklich ernsthaft ist.

Diese Zimmernachbarin (Zimmernummer 2046) ist dann auch die zweite wichtige Person des Films. Sie begibt sich in eine Art spielerischen Wettkampf mit dem Mann vom Nebenzimmer darum, wer die meisten Männer/Frauen nach Hause bringt. Dieser Wettkampf sorgt aber letztendlich für den Bruch zwischen beiden, denn eigentlich ist sie verliebt, bekommt diese Liebe aber nie ernsthaft erwidert.

Die zweite Frau ist die Tochter des Hoteliers. Sie ist unglücklich in einen Japaner verliebt (als Chinesin!). Den Kontakt zu ihm behält sie (nachdem die Eltern es verboten haben) über den Mann in Zimmer 2047. Sie und der Gast verstehen sich sehr gut und können einander viel geben (nicht körperlich!) und von einander nehmen.

Information © IMDb.com

Diese dreier Konstellation wird von diversen Faktoren/Menschen von außen beeinflusst (Exfreundin des Mannes, Liebesaffären der Frau, Freund der Hotelierstochter, Vater der Tochter, …). Eigentlich ist das das, worum es den ganzen Film lang geht. Der Film ist dementsprechend ruhig und verraucht (der Mann raucht eigentlich immer und wird gelegentlich von anderen “unterstützt”).

Der Film beginnt mehr oder minder ohne wirklichen Start (abgesehn von dem Mord, der schön blutig dargestellt wird) und endet irgendwie unbefriedigend offen, ohne das wirklich was passiert wäre. Es mag sein, dass die Gefühle der Protagonisten dabei ganz doll achterbahnfahren aber das kommt nur bedingt rüber. Ich hab die ganze Zeit auf den Startschuss zur Handlung gewartet…

Nun ja, was bleibt? Bei weitem nicht das, was “Der ultimative Liebesfilm” mir erhofft hatte, sondern einfach nur nen Film über Liebe und Sex und wie schwierig es sein kann, dass zu trennen.

Ich wills nicht beschreien aber ich finde den Film überflüssig und ihr solltet eure Zeit besser verschwenden also euch den anzusehn.

Vielleicht ist der Film im Zusammenhang mit seinem “Vorgänger” “In the Mood for Love” besser aber leider werde ich das erst bald beurteilen können, denn ich wusste vorher nicht, dass die Filme lose zusammenhängen. Also bald werd ich den “Vorgänger” ansehn und dann wird man abschließend urteilen können aber weder freue ich mich auf den Vorgänger, noch glaube ich wird der groß was an meiner Meinung über “2046” ändern…

Avatar

Ich war mal wieder im Kino! Wahnsinn oder? Ja, auch wenn es nicht mehr viel Zeit gibt für abendliche Aktivitäten in meinem Leben hier in der neuen Zwangs-/Wahlheimat Leipzig, so gibt es sie doch und manchmal sind sie dann auch unerwartet gut und erwähnenswert.

Anlass zu dem Kinobesuch war wirklich weder die Presseberichte, welche ich jetzt erst beginne wahrzunehmen, noch die Story des Film, welche wahrlich eher Mau scheint/ist.

Was mich ins Kino zog war die Tatsache, dass der Film in 3D gezeigt wird. Ich wollte einfach wissen, ob diese neue Technik das Zeug hat, den Film/das Kino neu zu beleben/zu retten.

Nun mal kurz zum eigentlichen Film. Es ist klasse! Für eine Story dieser Art ist er absolut sehenswert. Spannend (kurz vorkommende ca. 160 Minuten!), actionreich, keine unnötigen bzw. zu lang gezogenen Liebesszenen.

Die Menschen haben mal wieder die Erde bis aufs Letzte verzehrt und suchen nun fieberhaft in der Galaxie nach neuen ausschöpfbaren Quellen. Dabei stößt man auf einen von einem scheinbar lächerlich zurückgebliebenen Urvolk bewohnten Planeten, welcher reich an begehrten Rohstoffen ist.

Was tut Mensch also? Er probiert dieses Urvolk diplomatisch zu überreden den Ressourcenzugriff zu ermöglichen. Dies gelingt nicht. Also zum Feind erklären und den Krieg beginnen. Na, wer erkennt da Parallelen zu unserer Zeit?

Das Ende ist nicht überraschend, wenn man den Trailer gesehen hat und es wäre auch ziemlich ungewöhnlich, wenn ein Film wie die Realität enden würde, denn dann bräuchten wir den Film ja nicht zum träumen…

Mehr und aufschlussreiche Details (Achtung, incl. kompletter Handlung) gibt es im Wikipedia-Artikel dazu. Wenn man mal die Handlung überliest, sind da schon ein paar krasse Zahlen drin zu finden. Und wenn wir schon mal im Web sind, die Webseite des Film ist ne Reise wert. Trotz vieler Effekte übersichtlich und schick.

Was ist also dran an dem Film, wenn es nicht die Story ist? Die Technik! 3D-Kino ist das Beste Kino aller Zeiten! Es macht einfach 1000 mal mehr Spaß. Kino ist damit wieder Geld wert. Der Vorteil gegenüber dem heimischen “Kino” ist quasi wieder wenigstens eine Dimension. Ich glaube ohne 3D wäre der Film nur halb so fesselnd.

Es macht einfach tierisch Spaß die Bilder auf sich wirken zu lassen und man genießt dieses Mittendrin-Gefühl wahnsinnig. Man ist irgendwie dabei. Ich habe während des Films ein paar Mal die Brille abgenommen um mich umzuschauen und dabei echt festgestellt, wie geil man abschaltet beim gucken mit 3D-Brille. Das Kino verschwindet. Man befindet sich alleine mit dem Film in einem Raum. Und der Film kommt quasi auf einen zu.

Das ganze macht wahnsinnig Lust auf mehr davon. Die Trailer, welche bislang in 3D liefen würden mich zwar nicht wieder ins Kino rufen, aber der nächste echte Film ala Avatar wird sicher wieder von mir besucht werden. Ich meine die Filmemacher fangen erst an die Technik zu nutzen, was wird, wenn das ausgereizt wird?

Also was bleibt? Ich hab noch locker 2-3 Tage nach dem Film an den Film gedacht und immer wieder gedacht, wie geil der war. Passt irgendwie einfach alles an dem Film. Ich glaube zwar auch, dass ich beim gleichen Film in 2D ganz schöne Kritikpunkte gefunden hätte aber so. Er ist nicht weltverändert oder macht nachdenklich aber er macht einfach Spaß und kann begeistern. Für einen Fantasy-/Science Fiction-Film ist der Streifen einfach der Beste, den ich in der Kategorie je gesehen hab oder mich zumindest erinnere.

Also ab ins 3D-Kino deiner Wahl und den Film angeschaut!

Wer immer noch nicht überzeugt ist, der lese sich doch mal bitte die Kritik von Kino.de durch. Besonders der letzte Absatz ist doch irgendwie das, was ich versuchte zu sagen/mit andern Worten sagte.

Film ansehen! Sofort! In 3D!

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