Eins Zwo – gefährliches Halbwissen

Wenn ich wüßte, warum ich diese CD mein eigen nennen darf, würde ich es sagen…

Deutscher Hip-Hop in Reinform. Aber ganz im Gegensatz zu Freundeskreis in einer deutlich entspannteren Art und Weise.

Echt entspannter nicht zu ernsthaft textlastiger Hip-Hop, eben so wie, er früher war 🙂 Leichtes Kopfnicken stellt sich unmittelbar nach start der CD automatisch ein.

Auch diese Band ist inzwischen Geschichte aber sie war es echt Wert. Im Schatten anderer Größen selbst groß geworden, um dann aber auch bald sich wieder anderen Dingen zu widmen.

Das Problem, aus meiner Sicht bleibt bei Hip-Hop eben, dass ich es echt nicht länger als 30 – 60 Minuten am Stück hören kann. Dann ist das irgendwie zu anstrengend…

Was bleibt? Entspannung, ein Kasten guter Laune und schwelgen in Erinnerungen.

Freundeskreis

Und schon wieder nen Beitrag über ne Band. Diesmal die Hip-Hop (?) Band Freundeskreis.

Chill-Out Rap/Hip-Hop/Reggae-Musik mit wenigen Höhepunkten, die auf jeden Fall schon ne Weile her sind. Nicht zuletzt die Tatsache, dass die Band nicht mehr existiert spricht dafür…

Ich habe das Album „Esperanto“ und wohl insgesamt 2-3 mal komplett gehört. Also Reggae geht ja manchmal noch, aber deutschsprachig? Schwer.

Was bleibt? Der Eindruck, dass man manchmal etwas voreilig Alben kauft. Es ist irgendwie zu chillig um es gutgelaunt zu hören und so oft kann man ja nun auch nicht k*****. Vor allem achtet dann ja auch keiner mehr auf den Text. Bin sehr unschlüssig, ob ich das behalten soll oder das Album lieber den Weg allen zeitlichen gehen sollte… Könnte irgendwie auch gut im Fahrstuhl laufen, da is man gezwungen mal zuzuhören und kann aber auch schnell wieder weg…

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Beastie Boys

Ich habe genau ein Album dieser Gruppe und dabei wird auch bleiben aber nicht nur mir ist aufgefallen, dass die Band etwas besonderes ist und deswegen soll sie auch hier Erwähnung finden, nicht das es nachher heißt „niemand“ kannte sie und „keiner“ weiß wer die war/ist.

Licensed to Ill
Licensed to Ill (Photo credit: Wikipedia)

Meine Erfahrungen mit der Hip-Hop Gruppierung beruhen vor allem auf dem Album „Licensed to Ill“ (Debütalbum, 1986), welches immerhin in zwei bedeutenden Musiksammlungen Erwähnung findet (500 beste Alben aller Zeiten (Rolling Stone) & 1001 Albums You Must Hear Before You Die).

Hier kann jmd. so gar nix mit der Gruppe anfangen? Aber vl. mit Stücken wie:

Zumindest von meiner Seite hört es da aber auch schon fast wieder auf mit den Stücken, die ich aus den Federn der Gruppe empfehlen kann. Hip-Hop zählt halt einfach nicht zum dem, was ich meine Lieblingsmusik bezeichnen würde…

Immerhin waren sie sowas wie die Ersten, die auf die Idee kamen Hip-Hop mit Rock-Elementen/Intrumenten zu kombinieren. Der Erfolg zeigte ihnen schnell, dass sie damit einen Nerv getroffen hatten.

Die Platte hat ihren Platz in jedem aufgeräumten Schrank verdient, viel mehr aber auch aus meiner Sicht nicht. Einfach ein bissel anstrengend zu hören auf Dauer 😉

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Gott – Eine kleine Geschichte des Größten

Wieder mal nen Buch, wieder mal was von Gott und wieder mal schreib ich das hier nieder.

Der Autor Manfred Lütz beleuchtet das Thema oder besser den Gott von allen erdenklichen Seiten auf rund 300 Seiten. Dies ist teilweise lustig, teilweise aufschlussreich und lehrreich (Neuland) und doch nie langweilig.

Manfred Lütz
Manfred Lütz (Photo credit: Wikipedia)

Erzählt wird aus der Sicht des Erzählers und so wird auch genau diese Meinung widergespiegelt. Das ist manchmal gut zu wissen beim Lesen bzw. man muss sich das gelegentlich selbst sagen.

Was fast ein wenig Schade ist, ist die Tatsache, dass Lütz katholischer Theologe ist, ergo die voreingenommene Sicht eines Katholiken schreibt, was leider oder besser logischerweise nicht objektiv ist, wenn es eine objektive Sichtweise bei diesem Thema überhaupt gibt.

Trotzdem versucht der Autor auch für Atheisten lesbar zu sein und ich glaube, das gelingt ihm auch. Natürlich versucht er dabei zu überzeugen bzw. wenigstens zum Nachdenken anzuregen aber das darf man wohl von einem Buch auch erwarten.

Allen die sich für das Thema Gott (Gibt es ihn? Wie ist er? Wo ist er?) interessieren, denen kann ich das Buch durchaus empfehlen. Bereits bekehrten (Im von mir aus positiven Sinne.) schadet es auch nicht. Der Rest: Hände weg & die Einsicht gewünscht, dass sie auch irgendwann zu dem Schluß kommen, dass die Gläubigen zu beneiden sind, denn sie haben etwas (einen Schatz) gefunden, was den anderen ganz und gar unerschlossen ist…

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Ray Charles – Soundtrack

Nachdem ich den Film Ray gesehen hatte, habe ich mir mehr oder minder direkt danach den Soundtrack dazu gekauft. Über diesen und den Film an dieser Stelle ein bißchen Senf von meiner Seite.

Der Film ist eine Biographie über den blinden Musiker Ray Charles, welche in seinem Todesjahr erschien. Der Musiker dürfte jedem Menschen bekannt sein, der sich schon einmal mindestens für die Musik eines gesehenen Filmes interessiert hat, denn seine Musik wird in unzähligen FIlmen verwendet. Darüber hinaus spielen auch Radiosender abseits des Mainstream des öfteren seine Stücke.

English: Ray Charles' star on the Hollywood Wa...
English: Ray Charles‘ star on the Hollywood Walk of Fame at 6777 Hollywood Blvd. (Photo credit: Wikipedia)

Musikalisch ist er laut Wikipedia im Bereich von Rhythm and Blues, Blues, Country und Soul anzusiedeln.

Der Film ist m. E. eine gelungene Möglichkeit sich mit dem Musiker „vertraut“ zu machen. Nicht zuletzt die Oscar-Nominierung spricht dafür. Mehr ist zum Film eigentlich kaum zu sagen. Er ist gut, musikalisch und eben biographisch.

Der Soundtrack spiegelt, denke ich, sowas wie die kommerziell erfoglreichsten Hits von Ray Charles wieder. Man kennt eigentlich jeden Song und es macht einfach gute Laune diese zu hören. Musik für jedermann, könnte man denken, auch wenn es dies sicherlich nicht ist.

Genau das richtige für einen Sonntagmorgen, -nachmittag oder -abend. Ruhig, entspannend, gelassen und fröhlich zugleich…

Gut, genug „geredet“. Wer ihn kennt, dem brauch ich nix zu erzählen, wer nicht, der sollte schleunigst mal was von ihm anhören und sich ein Urteil bilden!

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Die zehn Gebote

Kaum nen Buch zu Ende gelesen schon quäle ich meinen geneigten Zuhörer damit. Und dann auch noch wieder son religiöser Kram…

Es ist schon ne ganze Weile her, dass ich das Buch geschenkt bekommen habe aber wie das so is mang der Arbeit und Familie, wann kommt man da schon mal zum lesen?
Egal, nun ist es geschafft und es war streckenweise echt nicht einfach…

Worum gehts? Das sagt eigentlich schon der Titel und der bislang verschwiegene Untertitel „Eine Ethik für heute“. Nun ja, klingt nicht sonderlich spannend und um ehrlich zu sein, dass war es auch nicht.

10 Gebote (Lucas Cranach d A)
10 Gebote (Lucas Cranach d A) (Photo credit: Wikipedia)

Das ganze Buch dreht sich „nur“ um die Bedeutung der zehn Gebote für uns heute. Angefangen bei ihrer Entstehung und damaligen Bedeutung hin zu ihrer heuten Rolle in Gesellschaft(en), Religion(en) und überhaupt. Das ganze teils hochtrabent philosophisch, wobei diverse dem Thema nahestehende Personen der Geschichte mit Rang und Namen herangezogen und teils analysiert und verglichen werden.

Das schlimmste? Das Kapitel „Was ihre Magie ausmacht: Zahlenzauber“. Da dachte ich echt, jetzt ists vorbei. Auf rund sechs Seiten wird einem „beigebracht“ wie entscheidend, besonders und wichtig die Zahl zehn denn wäre… Nun gut, wers braucht/glaubt…

Interessant scheint, dass der Autor zumindest nicht ganz dem katholischen Glauben anhänglich ist. Das schafft manchmal neue Blickwinkel auf Altgeglaubtes aber leider meist nur theologisch mit dem katholischen Glauben (zur Zeit) nicht vereinbare/falsche Blickwinkel.

Was bleibt? Das frage ich mich auch gerade… Eigentlich nichts neues, nach den 288 Seiten dann doch schon recht ernüchternd… Vl. braucht Mensch solche Bücher einfach nicht. Das ist einfach zu fokussiert auf zehn Sätze, darüber sollte man vl. einfach kein ganzes Buch schreiben. Man kann sicher mal nen Abend drüber diskutieren oder nen Thesenpapier aufsetzen aber muss es denn gleich ein ganzes Buch sein?

Ich denke nein und damit soll auch diesem Papierberg hiermit genug Aufmerksamkeit gewidmet sein.

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Heroes

Was macht man am Samstagmittag, wenn man noch keinen Bock auf kochen hat und eh alleine in der Wohnung rumhockt? Richtig, über ne längst gesehene Fernsehserie mal was schreiben, für Leute die grad was zum angucken suchen…

Wie dem auch sei, vor nun schon einigen Vollmonden habe ich in steter Zweisamkeit mir alle Folgen der US-Serie Heroes angesehn.

Worum gehts? Menschen in div. Alterstufen merk(t)en irgendwann, dass sie über Spezialfähigkeiten verfügen, die sie doch ausserordentlich von ihren Mitmenschen unterscheiden. So können welche fliegen, sind unverwundbar, können Gedanken lesen, …

Vermuten tut dies schon länger ein indischer Forscher. Wissen tut dies schon lange eine US-Firma, welche im geheimen Versuche mit den Menschen macht oder sie zumindest beobachtet und versucht zu kontrollieren.

Dazwischen gibt es auch gefährliche „Helden“, welche sich die Fähigkeiten von anderen aneignen können, indem sie sie „vertilgen“.

Das ist der Stoff der Serie und man verfolgt also das Schicksal der „Helden“ und ihre

Heroes (TV series)
Heroes (TV series) (Photo credit: Wikipedia)

Organisation bis zu ihrem finalen Status in der Gesellschaft, heraus aus dem verborgenen.

Das ganze ist in 4 Staffeln abgedreht worden und hat einen echten Schluss, der keine Fortsetzung verlangt.

Die Folgen sind meist spannend, unterhaltsam und abgedreht zugleich, wenn auch aufgrund der Fähigkeiten stets ein bissel sinnfreie Probleme entstehen aus denen man ja auch einfach davonfliegen könnte oder sonst wie seine Fähigkeit einsetzen…

Alles in allem ne echte Empfehlung. So mit Anfang und Ende und Spannung und Spaß, wenn auch sicher nicht in jeder Folge/Staffel (z.B. die zweite ist manchmal etwas zäh).

Wer also nen bissel SF abkann und mal was für nen Monat Unterhaltung sucht, der is da genau richtig. Viel Spaß!

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