Gemeine Antworten auf Kinderfragen

diesmal beantwortet von der Reihe (?) “Die kleinen bösen Bücher” von Onkel & Onkel aus Berlin.

  • Wie werden Babys gemacht?
  • Kann ich ein Haustier haben?
  • Wie macht man jemanden zur Schnecke?

Diese und andere Fragen werden anschaulich beantwortet. Garantiert nicht jugendfrei. Aber durchaus amüsant.

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Leider sehr kurzweilig, denn die 96 Seiten mit also rund 48 Bildern sind viel zu schnell zu Ende.

Optimal, wenn man mal wieder gegen 21 Uhr in den Sessel/auf die Couch fällt, nachdem die Kinder endlich schlafend im Bett liegen und man sich fragt, warum das Ganze. Dann kann man zumindest drüber lachen.

Ebenfalls eine sehr gute Toilettenlektüre und wird auch bei mir bald dort liegen, sobald dann eben das Bad groß genug ist, um solch ein Buch zu beherbergen ohne Platz für wichtigere Dinge wegzunehmen.

Wer sich unsicher ist, was er davon halten soll, dem hilft vielleicht in Blick ins Buch, welchen man hier tätigen kann. Viel Spaß!

Übrigens: Wer das Ding kauft unterstützt Berlin mit kleinem Geld inkl. Mehrwert und das obendrein ganz getreu dem Motto “Small, black & evil”.

Der dritte Weltkrieg

{{de|Guido Knopp}}
Image via Wikipedia

Ich habe keine Ahnung, ob dieser Film ein Klassiker ist oder nicht. Geguckt hab ich ihn durch den Tip eines Bekannten.

Fakten:

  • Dauer: ca. 90 Minuten
  • Autor: Guido Knopp
  • Produzent: ZDF
  • Erscheinungsjahr: 1998

Was bleibt noch zu sagen? Die Handlung natürlich.

Es geht um einen fiktiven dritten Weltkrieg bzw. dessen Entstehung. Die Auswertung passiert in klassischer Guido Knopp manier in der Rückblende.

Ausgangspunkt für den Krieg ist das geteilte Berlin im November 1989. Die Rückreise von Michail Sergejewitsch Gorbatschow findet nicht so statt, wie er vielleicht erwartet hätte (er kommt nie an). Von da an übernimmt eine Hardliner-Regierung den Kurs und verlangt härtestes Durchgreifen von alle Warschauer Pakt-Staaten gegen Systemgegner.

Die daraus resultierende Gewalt und eine erneute Blockade von West-Berlin durch die Sowjetunion führt erst zu einer kriegerischen Auseinandersetzung im Atlantik, dann zu Bodenkämpfen um Berlin/Deutschland und im Abschluß zum Atomkrieg.

Berliner Wasserwerfer am Brandenburger Tor, davor ein Hinweisschild "Achtung! Sie verlassen jetzt West-Berlin"Die Schilderung der Ereignisse ist durchaus nett gemacht eigentlich nur am Anfang etwas langatmig/-weilig.

Die „Dokumentation“ zeigt einmal einen kleinen Einblick in die Politik des kalten Krieges und wagt mit sich selbst quasi einen Ausblick dahin, was passiert wäre, wenn nicht manchmal Glück und Zufall hätten alles so gut enden lassen.

Zum Schluß bleibt mir nur nochmal die Bestätigung, dass die Menschen, welche vor rund 20 Jahren so mutig waren, meinen größten Respekt und Dank bekommen und ich dankbar bin für das Glück in einer freieren und friedlicheren Welt groß zu werden/geworden zu sein und selbst Kinder großziehen zu dürfen/können.

Neugierig? Langweilig? Desorintiert? Guckst du:

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Tiefenrausch – Nachtrag

Mayday in Berlin-Kreuzberg Oranienplatz
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Ich berichtete bereits davon, dass die Berliner Ska Combo Tiefenrausch inzwischen der Vergangenheit angehört. Innerhalb dieses Berichtes erwähnte ich ein kostenloses Doppelkonzert im SO36 in Berlin X-Berg. Da dieses Konzert definitv etwas besonderes im „Leben“ von Tiefenrausch, dem Berliner Ska (?) und mir war, möchte ich diesen, meinen Blog nutzen noch einmal besonders daran zu erinnern.

Tiefenrausch Flyer
Tiefenrausch Flyer

Wie auf dem Flyer zum Konzert ersichtlich ist das ganze Event schon locker mal fast 2 Jahre her aber meine Erinnerung immer noch recht lebhaft und der Flyer muss nun mal hier vom Schreibtisch bzw. der Pinwand weichen und damit er nicht für immer verloren geht, wird er nun hier verewigt incl. meiner kleinen Randnotiz.

Es war ein schöner Septemberabend in Berlin. Tiefenrausch wollte mit allen sein 10 jähriges Bestehen feiern. Und wie es sich für ein Feier gehört, wurde eingeladen. Gut eingeladen war ein jeder (…auch Dr. Frankenstein…) und da mit viel Publikum zu rechnen war sollten es zwei Konzerte werden. Beide hintereinander, beide im SO36, beide kostenlos und beide natürlich mit Tiefenrausch.

Ich war mit einer kleinen Gefolgschaft ca. 19.00 Uhr vor Ort und recht schnell wurde uns klar, dass das 19 Uhr Konzert für uns nicht mehr zu schaffen war. Dies lag vor allem an der durchaus sichtbaren Menschentraube vor dem So36.

Diese Traube sorgte auch dafür, dass selbst das 19 Uhr Konzert erst ne Weile nach der angesetzten Zeit beginnen konnte, denn natürlich wollte jeder rein und dabei sein. Wann gibs schließlich schonmal ein kostenloses Ska-Konzert im SO?

Die Türsteher/Veranstalter schafften es irgendwie halbwegs dafür zu sorgen, dass jeder der um 19 Uhr reinging später nicht mehr dabei war. Natürlich gab es Ausnahmen aber die meisten haben doch mitgemacht und somit nach 2h Konzert einer mindestens gleichen Anzahl von Personen nochmal die Möglichkeit gegeben Tiefenrausch zu gratulieren und mit ihnen zu feiern.

u-bhf-goerlitzer-bahnhof
u-bhf-goerlitzer-bahnhof

Karten gabs zum abholen an der Abendkasse. Das ganze war somit relativ einfach und selbstregulierend, denn wer drin war, konnte keine Karte für das zweite Konzert bekommen, da es die Karten ja quasi draussen gab und zwar erst, als das Konzert Nummer eins bereits lief.

Soviel zum Organisatorischen. Was war drinne los? Nun ja, wir waren dann natürlich schon gut vorgeglüht und voller Erwartung auf das, was da kommen mochte. Die Stimmung war ausgelassen und die Bar hatte alle Hände voll zu tun, denn schließlich hatte man ja kein Eintrittsgeld bezahlt…

Ohne große Umschweife kam dann Tiefenrausch auf die Bühne und wirkten doch recht frisch, wenn man ihr bisheriges Abendprogramm mal bedachte. Ein weiteres mal sorgten sie für fast 2h für Stimmung, die mich doch, wie so manches Mal davor und danach, mitriss. Eine einfach geile Ska-Party. Nicht mehr und nicht weniger. Am Ende die Einladung zum Weiterfeiern nebenan in Kreuzberg.

BerlinKarnevalderKulturen
BerlinKarnevalderKulturen

Was soll ich sagen, es war ein gelungener und unvergessener Abend. Obs nur daran lag, dass es kostenlos war? Ich sage mal ehrlich auch, denn sowas hab ich bislang nie wieder erlebt…

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Der alltägliche Fahrrad-Wahnsinn

Ich habe zur Zeit das zweifelhafte vergnügen scheinbar ernsthafte Probleme mit meinem Rücken zu haben. Was genau ist, weiss noch niemand aber es wird dran geforscht… was ich allerdings weiss ist, dass mir jeglicher bewegungsintensive und spassbringende Sport bis auf weiteres untersagt wurde und ich doch stattdessen rückenschwimmen und radfahren soll… ja gut, dachte ich mir, dann fahr ich eben mal ein bissel mehr Rad.

So geht es jetzt 2-3 mal pro Woche mit dem Fahrrad in meine ferne Arbeitsstelle und zurück. Das sind dann zwischen Start und Ziel rund 20km und ich fahre die meist innerhalb von 50-60 minuten ab. Wer es genau wissen will:

Titel: Kartenansicht
Beschreibung: Mein Arbeitsweg

Che Sudaka im SO36

da waren sie mal wieder…anfang november kame die jungs von che sudaka mal wieder nach berlin. es war wie die letzten male eine einzige riesige party. interessanter weise waren sie diesmal nur vorband, haben aber meiner meinung nach einfach mal die show gerissen!­

die show ging gefühlte 2h und war genau so, wie eine punk-ska-party band spielen sollte. herrlich. kann ich nur jedem nahelegen…

Che Sudaka im SO36

Coca-Cola Soundwave Festival 2007

Coca-Cola
Image via Wikipedia

Es ist schon eine kleine Weile her, da war ich, natürlich nicht alleine, auf dem Coca-Cola Soundwave Festival. Dies fand meines Erachtens zum ersten Mal in Berlin statt und das ganze war am Tag der Deutschen Einheit, dem 3. oktober 2007.

Coca-Cola Soundwave Flyer - Back
Coca-Cola Soundwave Flyer - Back

Die Veranstalung war kostenlos und bei dem durchaus sehenswerten Lineup ließ man sich also nicht zweimal bitten und ging hin, trotz des fragwürdigen Sponsors…

Coca-Cola Soundwave Flyer - Front
Coca-Cola Soundwave Flyer - Front

Das festival ging eigentlich zwei tage, wobei ich mir den 2. oktober geklemmt habe. nicht zuletzt wegen der eher unbekannten bands. am zweiten tag dann aber kamen also auch andere auf die idee sich das spektakel anzusehn und somit war es zwischenzeitlich wegen überfüllung fasst unmöglich auf den nicht gerade kleinen platz zwischen siegessäule und brandenburger tor zu gelangen.

Coca-Cola Soundwave Festival 2007

wer es so wie ich schaffte, konnte sich u.a. 2raumwohnung, silbermond, ich und ich, die sportfreunde stiller und juli angucken. es war mal wieder ein querschnitt durch die aktuelle chartmusik und somit sehr durchwachsen. gott sei dank waren die sportfreunde (mein persönlicher topakt) als vorletztes dran und obendrein auch mal wieder richtig gut. die „fantastischen“ vier habe ich mir dann erspart und die heimat aufgesucht…

Coca-Cola Soundwave Flyer - Inlay
Coca-Cola Soundwave Flyer - Inlay
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Die IFA 2007

ich hab nachholbedarf ich weiss. deswegen hohl ich jetzt sachen nach, über die ich schon länger erzählen wollte und versuche sie mal mit dingen zu mischen, welche aktuell sind.

eine der definitiv älteren dinge ist/war die ifa 2007. die mittlerweile jedes jahr stattfindende internationale funkausstellung in berlin schaffte es diesmal mich einmal wieder in ihre hallen zu locken. warum genau kann ich ich nicht mal genau sagen, aber nachdem ich ca. 5 jahre lang nicht da sprach irgendwie auch wenig dagegen als halbwegs technikinteressierter dort mal vorbeizuschauen.

ich bin am sonntag dagewesen, um möglichst viel zeit zu haben die über 20 hallen zu bewandern und auch was inhaltliches mitzunehmen. so traf man sich in den „frühen“ morgenstunden dieses sonntages um an den „stadtrand“ zu fahren. der eintritt kostete erwartete 9-13€ und so ging es mit einigen tausend anderen in die „heiligen“ hallen. gleich zu beginn wird man, wie erwartet, mit taschen, prospekte, kulis, gummibärchen und/oder ähnlichem überschüttet. davon konnte ich mich aber abgesehn von gummibärchen schnell losreissen und somit unbeschwert den weg fortsetzen.

die ifa ist eine consumer messe und das merkt man eigentlich schon nach wenigen metern. überall strahlten einen riesige flachbildschirme entgegen und jeder versuchte mit shows/vermeindlichen superlativen/kostenlosen gimmicks auf sich aufmerksam zu machen. fragen durfte man zu produkten und techniken nicht stellen, denn da traf man meist auf azubis/studenten, welche nur sagten sie wissen nix und es wäre auch niemand da den man fragen könnte. so zumindest an den besonders grossen plakativen ständen. auch vermittelten nur die wenigsten händler überhaupt den eindruck, als wollten sie etwas verkaufen, denn man musste schon äußerstes glück haben auf jmd. zu treffen, welcher gute laune und ahnung hatte.

gefühlte 80% der diesjährigen messe waren mit flachbildschirmen und spielereien zum thema hd(-tv) gefüllt. sehr interessante tatsache, gerade wenn man bedenkt, dass in deutschland fast nix in der qualität zu bekommen ist und die hersteller immer neue verwirrende dinge einführen nur um zu vertuschen, dass kaum ein gerät hält, was es verspricht. die angestrebten full-hd/24p geräte sind bekanntlich spärlich verfügbar und so durfte man auch nicht danach fragen.

die restlichen 20% waren eine sehr leere bloggosspähre und verschiedene internet- und handy-/telefonanbieter. so konnte man bei der telekom kostenfrei überall hintelefonieren von den ausliegenden telefonen. da ich mich damals für einen pda interessierte und mal einen teste wollte, fragte ich auch danach. ein fehler, denn niemand hatte einen und nur ein mitarbeiter gab mir dann seinen privaten zum angucken…wie gesagt, die messe für den einfachen consumer. kaufen und keine fragen stellen.

ein wenig lohnend wurde es durch anbieter wie tobit software mit ihrem produkt clipinc oder die wcg (world cyber games) turniere, welche in einer halle ausgetragen wurden.

um nicht alles andere schlecht zu machen, so kann ich doch sagen, dass die kommende fernseher generation echt geil aussieht. gestochen scharfe bilder bis auf wenige zentimeter vor der bildfläche und brilliante farben. das ganze verpackt in beliebiger bildschirmgrösse und nur wenigen zentimeter tiefe.

wer übrigens überlegt, die ifa wegen der kostenlos, verteilten gimmicks zu besuchen, sollte sich das überlegen, denn das verteilen dieser dinge ist stark zurück gegangen und die sammler sahen recht traurig aus, auch wenn sie dutzende tüten mit sich rumschleppten. mehr als gummitiere und werbe-cds gabs einfach kaum zu holen. abgesehn von frei-cola-zero am ausgang…

der nächsten ifa und ein paar der folgenden werde ich wohl wieder fern bleiben. die messe ist so, wie sie jetzt ist, einfach zu unsinnig um da öfter als alle 3-5 jahre zu erscheinen. schönen ersten advent noch!