Tierpark Berlin

ich nehme mir mal wieder zeit für euch. die arbeit gönnt mir grad eine technische pause und somit nutze ich die zeit, um euch von meinem letzten besuch im tierpark zu berichten.

es war ein sonntag am ende mai. bekannt wurde der tag deshalb, weil genau an diesem datum ein neuer, demzufolge kleiner, elefant geboren wurde. doch dazu mehr später.

das letzte mal war ich im tierpark mit geschätzen 12 jahren. ergo vor ebenso langer zeit ungefähr. warum weiss ich nicht, aber es lag wohl daran, dass ich als kind sehr oft da war und als jugendlicher eher begrenzt das verlangen verspürte mir stinkende, eingesperrte tiere anzusehn. nun ja, mit dem alter kommt die ruhe und man entdeckt mehr und mehr die schönheit der natur. so dachte ich mir, es wäre mal wieder zeit die heimischen und nicht heimischen tiere in einer städtischen umgebung zu betrachten. gesagt, getan. die sonne ließ es sich nicht nehmen kräftig zu scheinen und so stand einem ausgiebigen tierparkbesuch nichts mehr im wege.

kosten tut der spass grad 11,00€/erwachsenen es gibt jedoch für nahezu alle nicht “otto-normal-verbraucher” sondertarife. zeitlich schafft man fast alles anzusehn, wenn man sich einen sonntag lang zeitnimmt, allerdings wage ich es nicht zu vermuten, wie lange dies mit einem oder mehr neugierigen kindern dauern mag.

nach dem abdrücken des eintrittsgeldes und dem entwerten der ausgehändigten eintrittskarten geht es als, am besten mit hilfe eines tierparkplans, auf die “rundtour”. wir gingen also zunächst nach rechts über die adler zu den bären. dort konnte man mal knut in x jahren betrachten, was ein durchaus beeindruckender anblick ist. anschließend wurde vögel, esel, pferde und rentiere besucht, welche den weg zum “alfred-brehm-haus” flankieren. dort kann man bei tropischer hitze und angemessenem geruch alle arten von raubkatzen beim abhängen im käfig beobachten. diese scheinen sich unendlich zu langweilen und nur der überlebenstrieb scheint sie dazu zu bringen, sich für die nahrungsaufnahme zu bewegen.

anschließend sollte das dickhäuterhaus von innen betrachtet werden, was jedoch durch verschlossene türen und ein schild “elefantengeburt” verhindert wurde. so konnten wir ausgiebig die giraffen und draussen stehenden restlichen elefanten betrachten. ich hielt das schild für eine ausrede der reinigungskräfte und wir liefen ergo weiter um uns den verbleibenden rest der tieren anzuschaun. bereits in der u-bahn auf dem nach hause weg sollte sich diese entscheidung als fehler herrausstellen, da dort bereits bilder und brichte von dem kleinen elefanten zu sehen waren. nun gut, wir gingen also noch an moschussochsen und rehen vorbei zu den schlangen und schildkröten, um dann den heimweg anzutreten.

ich kann den tierpark von berlin in so fern empfehlen, dass sich wohl alle 10 jahre auch für einen erwachsenen ein besuch lohnt. es entspannt und ist teils einfach schön. besonders die monate april/mai/juni scheinen besonders geeignet zu sein, denn es werden allelei jungtiere geboren, was den blick auf z.b. drei tage alte rehkitze erlaubt. darüber hinaus ist es relativ menschenleer, was den besuch unter umständen angenehmer und einfacher macht. wen sowas nicht interessiert, der kann natürlich auch die andern monate zum besuchen verwenden.

wer immernoch nicht genug hat für den gibs noch die fotos:

Tierpark Berlin

Skazka Orchestra

neulich war im rosis ska-party und neben zwei floors mit musikalischer unterhaltung durch mindestens zwei dj’s, wurde die band “skazka orchestra” angekündigt. los ging es offiziell 23 uhr, was den start des live-acts auf 24 uhr ermöglichte.

russen-ska nennt sich die von der band vertretene musikrichtung offiziell und das sehr viel anzutreffende russisch sprachige publikum bestätigte dies zusätzlich. auch waren alle texte auf russisch und die ansagen der band gleichfalls, was eine kommunikation jenseits der musik mit der band und dem publikum teils sehr schwierig gestaltete. nicht desto trotz war von der 5 minuten etwa party angesagt, welche sich gegen ende durch extremst schlechte luft im super belüfteten rosis bemerkbar machte. ca. 200 leute hatten auf dem grossen floor zwar nicht ausreichend platz um richtig frei zu tanzen, wohl aber um ausgelassen mit der band zu feiern. bis hin zur letzten reihe wurde getanzt, geklatsch, gejubelt (siehe Video).

der vorgestellte russenska klassifiziert sich dadurch, dass er meist sehr schnell und an polka, rumba erinnernd klingt. ein ufta-ufta-uftata geht einem mehr oder minder beim hören der musik zwangsläufig durch den kopf. dies ist auf keinen fall als negativ zu bewerten, jedoch hatte ich nach etwa 90 minuten auftritt durchaus das verlangen nach anderer musik.

auch wenn dieser wunsch von den dj’s danach leider nur durch zwar andere, aber meist schlechte musik ersetzt wurde, war der abend lohnend und wer mal von der band hört, sollte sich ein konzert zu einem ähnlich angemessenen preis (5€) nicht entgehen lassen.

1. Mai und Walpurgisnacht in Berlin

mal ein kurzer eindruck von teilen meines verbleibens während der beiden “feiertage”. begonnen am 30.04. auf dem boxhagener platz mit z.b. rolando random und anschließendem platz-”aufräumen”. danach das myfest in berlin kreuzberg und zu guter letzt wieder einmal rolando random. diesmal aber vor dem core tex in der oranienstrasse 3, ca. 100m neben den “krawallen” (siehe Videos). wohl die bleibenste eindrücke dieses wochenendes bleiben die schönen mir noch neuen sprechchöre der “demonstranten”.

Top 1: “Ich kann nix, ich bin nix, gebt mir eine Uniform!”

Top 2: “Wir sind friedlich, was seit ihr?”

in diesem leicht progressiv, aggressiven sinne: bis zum nächsten jahr!

1. Mai und Walpurgisnacht in Berlin

Che Sudaka

eine herrlichen südamerikanische band namens “che sudaka” möchte ich an dieser stelle einmal vorstellen, soweit mir das von meinen kurzen eindrücken (Che Sudaka – Live-Mitschnitt) möglich ist.

zum ersten mal habe ich die jungs im maschinenhaus der kulturbrauerei in berlin gesehn. dieses konzert im november 2006 war eine extrem geile party. ca. 100 leute im publikum die bis unmittelbar vor konzertbeginn in allen ecken des raumes chillten, waren unmittelbar nach dem ersten akkord hellwach und in tanzlaune. das konzert wird mir definitiv noch eine ganze weile in erinnerung bleiben, nicht zuletzt wegen den so günstig erworbenen cd’s (5€/stück).

vom ersten eindruck als geprägt, konnte mich nicht viel daran hindern, ein weiteres mal der band zuzuhören. so gedacht, so getan also beim spontanten unplugged konzert im raw-tempel am 23.04.07, quasi im anschluss an einen auftritt beim anti-g8-festival in berlin vom tag davor.

unplugged…bei einer ska-punk-reggea-salsa-mestizo-rock-und-viele-weitere-musikrichtungen band (nach eigener angabe) klingt das zunächst nach abenteuer. auch das verspätete (typisch südamerika) ankommen der band auf der bühne bestätigte den eher spontanen charakter des auftrittes. es machte regelrecht den eindruck, als ob sie noch auf der bühne absprachen trafen, was sie nun wie tun würden.

nach der absprache ging es dann aber gleich zur sache. im gleichen stil aber in abgewandelter form wurden also alle mehr oder minder mir bekannten che sudaka songs gespielt und das klang unplugged sogar teilweise cooler als sonst. man hatte manchmal zwar auch probleme das “orginal” zu erkennen, aber nicht desto trotz war es herrlich anzuhörn und mitzufeiern.

che sudaka konzerte bedeuten immer party von band und publikum gleichermaßen getragen. die band legt fast nicht eher los, bis alle aufgestanden und sich nach ganz vorne bewegt haben. das dann automatisch auch alle lostanzen beim erklingen der ersten töne ist quasi dann normal. also wer auch immer mal die möglichkeit bekommt die band live zu erleben, dem kann ich nur raten dies zu tun, sofern die musikgeschmacksrichtung einem grundsätzlich zusagt.

Die Wallerts

im rahmen eines spontanen che-sudaka unplugged konzertes im raw-tempel am 23.04. diesen jahres kam ich in den genuss der band “die wallerts”.

ich habe sie kennengelernt als eine gruppe von 4 jungen männern, welche ihre musikrichtung als rumba bzw. humpa betiteln. gespielt werden fast ausschließlich coversongs aus diversen jahren und von diversen autoren (siehe Videos).

die erste cd der wallerts gibt es auf ihrer homepage frei zum downloaden und cover selbst ausdrucken. abgesehn davon zeigt auch die homepage, dass die band eher spontan ist und freude an sich und der musik haben. diesen “phänomen” wird auch auf der “bühne” ausgelebt. bühne deshalb in anführungszeichen, weil sie nicht nur im raw-tempel, eben nicht auf der bühne, sondern direkt davor gespielt haben (siehe Video). sie stehen quasi aug in aug direkt im publikum.

am 23.04. hatten sie als vorband die leidige aufgabe anzuheizen, was am montag abend ihnen nur begrenzt gelang, aber sicher einen schönen eindruck ihrer musik geben konnten (siehe Video). so saß man also entspannt im sessel/couch und lauschte schneller, unterhaltsamer humpa.

darunter versteht man sowas wie schnellen rythmischen ska oder zumindest würde ich es so bezeichnen. vorgetragen wird das ganze unplugged. eine akustikgitarre, ein sänger, ein akkordeon und ein grosser bass bzw. sowas in der art (siehe fotos typ ganz rechts).

humpa ist cool! das bleibt als eindruck auf jeden fall. darüber hinaus sollte man die jungs mal in vollerem laden und vielleicht nicht als anheizen sehen und vor allem erleben, denn ich glaube sie haben hervorragendes partypotential. hingehn!

Zwei Mädels geben ein Fest!

anlässlich zweier geburtstage kam es gestern zu dieser netten feier im café schwalbe in berlin. es wurde getanzt, gekickert, gegessen und auch das ein oder andere bier in den magen eingefügt. sport wurde auch gemacht, allerdings wurde ich da spontan alleine mit beauftragt, was meinen teilweisen debilen blick erklärt, denn sowas kann dann ganz schön schlauchen. aber nun sind denk ich alle wieder gut auf und alles ist unbeschadet überstanden.

Zwei Mädels geben ein Fest!

ein freundlicher amateurfilmer konnte noch dieses filmchen drehen, während andere versuchten “wild” zu dancen…

Discipulos de Otilia

gestern abend im raw-tempel in berlin trat die band “discipulos de otilia” anlässlich ihres 15 jährigen bestehens auf. im gut gefüllten haus ging es ab ca. 22uhr zur sache. die vorbänds haben wir zeitlich nicht geschafft uns anzusehn, also konnten wir “leider” nur zum topakt des abends anwesend sein.

für 5€ € bekam der geneigte zuhörer & tänzer dann gute spanische und englische ska, rock, reggea musik zu hören. die von beginn an verkörperte party auf der bühne übertrug sich blitzartig auf die crowd. sofort wurde getanzt, was die musik hergab und das ist bei einem “älteren” (durchschnitt ca. 25 jahre) durchaus nicht normal, da man alles schon vermeindlich kennt und sich erstmal wachmachen lassen muss.

Discipulos de Otilia

ich schätze etwa 1,5h lang begeisterten die männer/jungs auf der bühne dann sich und das publikum. volles programm wurde geboten. über stagediving von publikum&bandmitgliedern, ausziehen der verschwitzen klamotten beider parteien und tanzen des publikums auf der bühne und der band im normalo-tanzbereich. solide musik, geile party!

anschließend verkroch sich die band nicht etwa in ihren tourbus, sondern feierte noch auf der after-show-d&b-party mit.
man konnte sich mit den jungs sogar unterhalten und somit ging ein gelungener abend für beide seiten denke ich sehr gut & hinreichend spät zu ende.

DIE Party in der Linse

irgendwer hatte geburtstag und nicht irgendjemand war der dj. ein grund unter vielen, welcher zum besuch der party den anlass gab. es war lang und exessiv. darüber hinaus spassig und ein rundum gelungener abend, wenn auch der nächste tag eher von minder starker aktivität geprägt war.

aufgrund der starken partyaktivitäten kam es nur zu wenigen fotos, welche aber trotzdem nicht unerwähnt bleiben sollen.

DIE Party in der Linse

Wenn ich ein Vöglein wär…

und auch zwei Flügel hätt, selbst dann würde ich mein Nest nicht an dieser exponierten Stelle bauen:

nicht nur, dass es ausgesprochen zügig ist, so nahe an einer langen Hauswand auf einem ca. 15 meter hohen baum. nein, in der höhe, bei der baumkrone, sollte es mich nicht wundern, wenn auch mal das nest sammt krone um mehrere meter schwankt.

bislang konnte ich auch nur die eltern beim nestbau beobachten, junge scheinen bislang nicht geboren/gelegt zu sein. unter umständen “denken” die eltern ja, es beruhigt die kleinen, quasi wie eine wiege.

naja, man steckt nicht drin in den viechern, gsd…