Final Destination 2

Dieser Film ist nun schon eine ganze Weile in meiner Erinnerung aber zu Recht. Ich habe inzwischen sogar alle drei Teile der Trilogie gesehn und muss sagen, dass sie mir besser gefällt als so manch andere im ähnlichen Genre und Machart (z.B. Scream).

Der nun besprochene Teil 2 erschien bereits 2003 und versprach bereits im Trailer, sich von der Story bzw. dem Hintergrund treu zu bleiben.

Es geht diesmal nicht um ein Flugzeug bzw. dessen Absturz, sondern um einen durchaus sehenswürdigen Autounfall. Sagen wir mal besser eine waschechte Massenkarambolage.

Ein paar Freundinnen sind mit dem Auto unterwegs und da hat eine von ihnen eine Vision. Darin sieht sie den Unfall mit all seinen Folgen. Eingeleitet wird dieser nicht zuletzt durch ein Manöver der Frauen in ihrem Jeep. Eingeleitet ist vl. übertrieben aber doch zumindest in seinem Verlauf entscheident beeinflußt.

Aus Angst der Traum könnte Wirklichkeit werden wird alles daran gesetzt, den Unfall zu verhindern. Als dies dann aber schließlich gelingt, ist alles andere als Ruhe und Glück allen Unfallbeteiligten auf den Fersen. Niemand geringeres als der Tod selbst verlangt nun sein Tribut und holt sich die Totgeschriebenen Stück für Stück durch unterschiedlichste Unfälle zurück.

Dem Mädchen mit der Vision fällt dies auf und sie findet nach Recherchen im Internet auch schnell herraus, dass dies keinenfalls das erste Mal ist, dass so etwas geschieht. Sie nimmt dann Kontakt zu dem Mädchen auf, welches im ersten Teil der Trilogie die Vision hatte und als einzige überlebt hat. Diese lebt jedoch nun in eine Nervenklinik, denn natürlich hat ihr nie jmd. die Story geglaubt.

Nach ein wenig einfühlendem Gespräch kann die „Neue“ das Vertrauen der „Alten“ gewinnen und sie verrät ihr, wie sie damals vorgegangen ist, damit man dem Tod enkommen kann. Der Tod scheint einer Liste zu folgen. Die Reihenfolge bleibt also gleich. Der der beim Unfall zu erst gestorben wäre, denn erwischt nun auch zu erst ein Unfall im Leben und so weiter. Der letzte Tode ist somit ein Hinweis darauf, wer der nächste sein wird.

Leider ist die Vision zwar schön detailiiert im Film dargestellt (einfach geil dieser Crash), es fehlen jedoch manchmal wichtige Details oder es sind schlicht Erinnerungslücken vorhanden. Jedenfalls bleibt eine gewisse Unsicherheit vorhanden, wer denn nun als nächstes bei dem Horrorcrash gestoben wäre. Diese Unsicherheiten kosten während des Films noch so manchen sein grad zurückgewonnenes Leben…

Auch wenn das sicher nicht alles sonderlich wegreißend klingt, so ist doch an der Final Destination Reihe irgendwas besonderes. Sie ist stehts unterhaltsam. Ein wenig Horror ist immer dabei und die Menschen kommen auf sehr „schöne“ Art und Weise um, dass muss man einfach mal so sagen. Das ist vl. auch das, was Die Reihe so besonders macht. Man freut sich regelrecht auf den nächsten Todesfall. Besonders im dritten Teil wird das ins Extreme getrieben.

Wer den ersten Teil nicht kennt, keine Angst, es wird alles nochmal lang und breit erklärt und die Story steht völlig losgelöst da. Wer also auf einen definitiv unterhaltsamen Horrostreifen steht und ein wenig Mädelsgekreische (im Film) abkann, der ist mit FInal Destination 2 gut aufgehoben. Freunde des Komödie-/Romatik-/Action-Genres, welche dem Horro eher skeptisch bis feindlich gegenüberstehen sollte die Finger von lassen. Actinreich lohnenswert ist vl. noch der Anfang mit seiner, wie schon erwähnt, sehenswerten Unfallinszenierung.

Wer auf den Appetit gekommen ist, der sollte sich anschl. den dritten Teil nicht ersparen. Den hab ich mir sogar als DVD geholt. In der absolut empfehlenswerten Fassung mit interaktiven Spiel. Die ist, wenn der dritte Teil, ein muss! 5-10 Freunde einladen, DVD rein und Spaß haben.

Smokin‘ Aces

gesehn vor ca. 14 tagen im zustand leichter geistiger einschränkung…aber angesichts einer eher dünnen handlung, konnte mensch dies bei diesem film verkraften.

der film kam im märz letzten jahres in die deutschen kinos und kann somit in diesen tagen problemlos in der örtlcihen videothek ausgeliehen werden. nimmt man die hürde des weges dorthin aufsich und leiht den film auch aus, so erhält der mindestens 16 jährige mensch eine ca. 110 minuten lange action/komödie, welche seinem genre gerecht wird.

in dem film dreht sich alles um „aces“, einen notorischen falschspieler und pseudo-magier, der in las vegas sein geld verdient. obendrein unterhält oder besser unterhielt er noch vermeindliche kontakte zu diversen mafiagrössen.

dieser aces ist nun plötzlich möglicher kronzeuge in einem prozess gegen mafiabosse und ihre gefolgschaften und wird somit zu einer schlüsselperson. doch nicht nur das fbi wird so auf ihn aufmerksam und möchte ich am liebsten in schutzhaft nehmen, nein auch die mafia setzt 1 millionen dollar auf sein herz an. ein solch verlockendes angebot auf „einfach und schnell“ verdientes geld lockt natürlich allerhand freunde des tötungsgeschäftes an und somit versammelt sich um aces eine schar von killern, um das kopfgeld zu kassieren.

die art und weise, in welcher die verschiedenen killer vorgehen und wann sie scheitern und wie macht den film zu dem was er ist. diverse taktiken von nahkampf mit kettensägen, bis scharfschützen mit mikroprozessorunterstützung ist alles dabei. dem entgegen setzten sich hochmotivierte fbi beamte, welche versuchen aces aus seinem „versteck“ zu befreien, beovr es jemand anders tut.

sein versteck ist übrigens das riesige penthouse eines grossen hotels in vegas. was passiert, als die fbi’ler dann endlich, unter zahlreichen verlusten, oben ankommen und aces in „schutzhaft“ nehmen kann man entweder nachlesen oder sich angucken und eine durchaus überraschende wendung der handlung erleben.

der film ist einfach gestrikt, aber das kann man ihm nicht wirklich zu last legen, denn das genre verbietet fast schon anspruchsvolle unterhaltung. leider wirkt der film nicht ganz so cool, wie er könnte und so verfällt es grad zum ende eher in sinnloses abschlachten, denn colle gangsteraction. auch das unerwartete ende, kann mich beim besten willen nicht überzeugen und ist eher lau bis schlecht und zum film passen tut es auch nicht. trotz alle dem, kann der film aber über seine dauer unterhalten. gelungene killercharaktere sorgen, gepaart mit zugekoksten darstellern, und vermeindlich ehrlichen fbi agenten für eine schräge stimmung des films, welche den ein oder anderen schmunzler erzeugen kann.

für einen netten kurzen abend mit anspruchsloser unterhaltung ist der film ok, für alles andere eher fehl am platze. aufgrund der handlung und der darstellung ist die altersfreigabe ebenso richtig, wie ich auch den meisten weiblichen menschen diesen film wohl eher nicht empfehlen kann. allen anderen: viel spass!