Debian Squeeze für alle!

Debian OpenLogo
Image via Wikipedia

Es ist vollbracht. Meine Frau hat seine heute mehr oder minder unfreiwillig ein Debian als alternativ Desktop-Betriebssystem auf ihrem Laptop.

Windows wollte einfach nicht mehr mit der Platte zurechtkommen und wurde immer langsamer. Wer kennt das nicht?

Da aber ein 2 GB RAM System meines Erachtens für Windows XP und die Ansprüche meiner Frau ausreichen sollten habe ich probiert, geschraubt und gesucht, im Windows XP, nach Lösungen für die Performance oder besser für die Fehlende.

Selbst der Sound wollte nicht mehr richtig und wir dachten schon die Soundkarte wär halt hin.

Nachdem nun GParted und ich es geschafft haben eine NTFS formatierte Platte inkl. 3 kaputten Sektoren in der Größe zu verändern ohne Datenverlust zu erleiden war der Weg frei für Debian.

Das kam, wie immer ruhig und sang und klanglos per USB-Stick.

Noch Skype, Intel Wireless Network Treiber, Grub Customizer und eine auskommentierte Zeile in der fstab, damit die USB-Sticks, welche eingesteckt werden auch erkannt werden und schon ist es fertig.

Bin gespannt was meine Frau sagt, denn die Performance ist beeindruckend oder besser so, wie man es von dem System erwartet und die Soundkarte ist übrigens nicht defekt…

Speicherauslastung inkl. Browser: > 210 MB

Jetzt fehlt nur noch das Feedback meiner schlafenden Schönen und dann ist hoffentlich erstmal wieder Ruhe.

Ok, ein paar Dateien müssen wohl noch kopiert oder besser der Zugriff auf das NTFS-System für alle Nutzer eingestellt werden und das hochheilige Adressbuch muss sicher auch noch transferiert werden…

Enhanced by Zemanta

Land unter

Dank meiner täglichen Prise Internetfernsehen konnte ich vor kurzem dieses Video betrachten:

Fand das richtig gut und möchte somit an der Weiterverbreitung beteiligt sein.

Zeigt so ein Stück, wie wir mit den Problemen der Zeit umgehen. Wir wissen alle seit 20 Jahren, dass wir was tun müssen aber tun erst jetzt so langsamund nur sehr zaghaft irgendetwas. Sobald es dann mal konkret werden kann, wird aber auch gleich wieder zurückgeschreckt, denn das hieße ja dann, dass es womöglich Geld kostet oder gar eine neue Richtung einschlagen würde.

Die Kosten, welche die Schäden des Klimawandels verursachen, lassen sich nur schwer abschätzen und gehen wohl in die Billionen (weltweit). Da kann ich es natürlich „verstehen“, wenn man über ein paar Millionen Jahre lang verhandelt, so lange dem selbstverschuldeten „Unglück“ der Banken schnell und unkompliziert mit hunderten Milliarden ausgeholfen wird.

Wir haben jetzt schon Millionen von Menschen, welche man als Klimaflüchtige bezeichnen können, welche alte Heimat und Tradition aufgeben müssen, damit sie weiterleben können. GdD ist das alles noch weit weg und kostet uns somit nur ein wenig Entwicklungshilfe und täschelndes zureden…