NichtLustig 5

Wer in meine Linksammlung aka den Blogroll guckt, dem sollte dort schonmal NICHTLUSTIG aufgefallen sein. Wer es noch nicht geschafft haben sollte da mal raufzuklicken und ein paar Bilder sich zu gemüte zu tun, der sollte diesen Eintrag mal dazu nutzen!

Dort findet man Bilder wie dieses:

Wer darüber nicht mal schmunzeln kann, der braucht nicht weiterlesen, denn für diesen Menschen ist der folgende Artikel irrelevant.

Insider wissen, dass ich vor kurzem Geburtstag hatte. Von einem/mehreren solcher Insider bekam ich ein Buch, was schon bei der Übergabe ein breites Grinsen auf mein Gesicht zaubern konnte. Der Titel “NichtLustig 5” sagte mir, als langjähriger Beobachter der Seite NichtLustig.de auch schließlich sofort etwas.

Gut was soll man zu dem Buch sagen? Es sind Comics drin. Zahlreiche. Unterschiedlichste. Manche setzen ein wenig NichtLustig.de-Vorwissen voraus, andere nicht.

Worum geht es in den Comics? Menschen in Wänden, Lemminge, Anonyme, Verrückte, Yetis, Kühe, Ärzte, Mafia, diverse Tiere, Erfindungen, Schicksale, … Alles und Nichts.

Die Geschichten gehen meist über 1-4 Bilder und werden teilweise später im Buch fortgesetzt. Nach rund 60 Seite im A5-A4-Format ist auch schon wieder Schluss. Zeit zum Durchlesen etwa 15-30 Minuten.

Spassfaktor dabei ist allerdings sehr hoch. Habe durchaus mehrmals gut gelacht inkl. dem Wegdrücken/-wischen von Augenflüssigkeiten.

Ist dieser kurze Spass sein Geld wert? Gute Frage aber Fakt ist, Aufgrund der Viefalt der Bilderwitze kann man das Buch immer wieder vorholen und sich einfach mal heilend ablachen. Quasi ein relativ preiswertes, nebenwirkungsfreies Antidepressiva.

Fazit: Das Buch zu kaufen halte ich für nicht unbedingt notwendig, da man jederzeit Online alle Comics angucken kann. Aber nicht desto trotz gibt es auch für Informatiker Zeiten, da will man partout nicht an die Kiste gehen und gerade dann kann ein Gute-Laune-Buch nicht verkehrt sein.

Zum Abschluss noch was Älteres:

88 Minuten

Er wurde sehr groß angekündigt und der Trailer war auch nicht so schlecht, wenn auch eher nichtssagend. Was kam raus? Leider auch eher nichts und hätte Al Pacino da nicht mitgemacht, wäre daraus auch sicher gar nix geworden. So wurden hoffentlich wenigstens die Produktionskosten reingeholt. Wobei, sollte man sowas hoffen? Damit sowas weiterhin produziert wird? Dann lieber nicht…

Bereits aus dem Jahre 2007 ist der Film, den ich in einer rund 100 Minuten langen Fassung sehen konnte. Er wird offiziell als Thriller geführt und da gehört er wohl auch hin.

Der Film ist schnell (für einen Thriller). Er ist actionreich, laut, hektisch. Doch das macht ihn eigentlich nicht schlecht, sondern vielmehr sehenswert. Doch das wiedermal nicht im durchweg positiven Sinne, sondern vielmehr in dem Sinne, dass er ohne diese Hektik etc. nicht anzusehn wäre.

Al Pacino spielt in dem Film einen Mordexperten der Polizei und referiert über sein Wissen u.a. an einer Universität. Es ist an der Zeit, dass im “realen” Leben ein Serienkiller hingerichtet werden soll, den “unser” Mordexperte verurteilen ließ. Dazu muss man wissen, dass es sich dabei um einen Indizienprozess handelte bei dem zuletzt der Täter aufgrund des Profils des Mordexperten verurteilt wurde.

Der Mörder schafft es nun scheinbar aus dem Gefängnis unmittelbar vor seinem Tode (rund 1,5h davor) wiederholt mit dem Experten (Name im Film: Jack Gramm) Kontakt aufzunehmen. Natürlich zunächst nur per Telefon doch dann auch per diverser Nachrichten überall in Jacks Umgebung. Die Nachrichten am Telefon sind meist kurze Zeitdurchsagen, welche Jack offerieren sollen, wie lange er noch zu leben hat.

Nach ersten Anrufen, die Jack noch für einen schlechten Scherz abtut, nimmt er sich der Sache genauer an, denn es geht ja scheinbar doch um sein Leben. Als ihm dann auch noch plötzlich das FBI in die Quere kommt und ihn eines Mordes beschuldigt beginnt der Film zunehmends an Fahrt und leider auch an Unrealismus zuzunehmen.

Der Showdown könnte dann sogar einer schlechten Pro7-Produktion entstammen und soll nicht zuletzt deswegen hier nicht weiter ausgerollt werden.

Ich habe mir den Film damals glaube ich vor allem wegen dem O.C.-Darsteller (Benjamin McKenzie), der eine Nebenrolle einnimmt, angesehn…

88 Minuten lang auf den schlechten Showdown warten? Naja, ganz so schlimm ist der Film nicht aber man hat ganz klar nix verpasst, wenn man ihn nicht gesehn hat. Die Story ist halt einfach nur so da, an den Haaren herbeigezogen, nichts. Da können auch vermeindlich gute/bekannte Schauspieler nichts mehr dran drehen, denn eine schlechte Geschichte bleibt eben eine schlechte Geschichte…

Geht mit Menschen die ihr kennt raus und trinkt was aber verschwendet euro kostbare Zeit auf Erden nicht mit diesem Film. Er ist einfach zu leer.