Wie wir leben…

…in Good old Germany. Eigentlich weiss das jeder Deutsche ja ganz gut von sich selbst aber in Zahlen sind das ganze schon recht krass/interessant/erschreckend. Gesponsert vom Greenpeace Magazin guckst du hier: Wie wir leben

Besonders beeindruckend fand ich die Zahl zum Fernsehen. 220 Minuten sieht also jeder „Erwachsene“ ab 14 Jahren (!) täglich fern. Das sind fast 4h/Tag! Für mich als Mensch in Deutschland, der nichtmal nen Fernseher hat, weil er irgendwann gemerkt, dass er ihn eh nicht braucht und fast kaum Zeit hat um davor abzuhängen schon ne geile Tatsache. 4h/Tag verschwendet also jeder Deutsche am Tag und wird dabei wohl nur maginal klüger. In der Zeit passiert nichts. Mensch könnte soviel tun in 4h am Tag. Diese Energie, die ein Mensch hätte und verschwendet. Der Geist, die Schöpfungskraft…unglaublich. Und da wundert sich ernsthaft jemand, dass wir Deutschen immer dicker werden?

Naja, ich will mich mal hier nicht als Moralprediger aufführen aber einen kleinen Appell vielleicht doch ausrufen: Leute, schaltet die Kiste aus! Überlegt euch wann ihr was für Müll guckt. Ich habe nix gegen den, der Nachts betrunken noch irgendwas guckt, um nüchtern zu werden. Auch der, der die Tagesschau guckt, sollte das weitertun. Aber fast jedes Programm darüber hinaus ist den Strom nicht Wert, den der Fernseher zum anzegien des Selbigen verbraucht. Das Schlimmste ist wohl, dass die meisten Menschen das sogar wissen und trotzdem gucken.

Nun ja, macht was draus 😉

Enhanced by Zemanta

Land unter

Dank meiner täglichen Prise Internetfernsehen konnte ich vor kurzem dieses Video betrachten:

Fand das richtig gut und möchte somit an der Weiterverbreitung beteiligt sein.

Zeigt so ein Stück, wie wir mit den Problemen der Zeit umgehen. Wir wissen alle seit 20 Jahren, dass wir was tun müssen aber tun erst jetzt so langsamund nur sehr zaghaft irgendetwas. Sobald es dann mal konkret werden kann, wird aber auch gleich wieder zurückgeschreckt, denn das hieße ja dann, dass es womöglich Geld kostet oder gar eine neue Richtung einschlagen würde.

Die Kosten, welche die Schäden des Klimawandels verursachen, lassen sich nur schwer abschätzen und gehen wohl in die Billionen (weltweit). Da kann ich es natürlich „verstehen“, wenn man über ein paar Millionen Jahre lang verhandelt, so lange dem selbstverschuldeten „Unglück“ der Banken schnell und unkompliziert mit hunderten Milliarden ausgeholfen wird.

Wir haben jetzt schon Millionen von Menschen, welche man als Klimaflüchtige bezeichnen können, welche alte Heimat und Tradition aufgeben müssen, damit sie weiterleben können. GdD ist das alles noch weit weg und kostet uns somit nur ein wenig Entwicklungshilfe und täschelndes zureden…