Neuer Rekord!

Wir haben es geschafft! Endlich! Wir mussten so lange warten aber jetzt ist es soweit. Eigentlich schon fast 1,5 Monate aber hat es denn überhaupt jeder gemerkt. Ein wenig verkündet wurde es ja in den Medien aber mir scheint doch, dass dieser Wahnsinns-Rekord ein bisschen zu sehr untergegangen ist. Denn schließlich:

Erstmals hungern über eine Milliarde Menschen

Wenn das nix is! Wer hätte das gedacht? Dabei tun “wir” doch alles erdenklich oder etwa nicht? Werden nicht immer Milliarden dafür “verschwendet” all die armen kleinen “Afrikaner” mit Hungerbauch satt zu bekommen? Wo bleibt denn all das Geld? Naja, vielleicht unter anderem bei solch tollen Berichten bzw. bei den Umständen, wie sie erstellt werden.

Was soll das hier werden? Keine Ahnung aber ich musste diese Meldung mal ein wenig weiter verbreiten, denn ich glaube nicht viele haben sie aufgeschnappt oder doch einfach zu schnell überlesen als eine der vielen Schreckensmeldungen des Alltags.

Vielleicht eine kleine Hetze auf die großen Entwicklungsorganisationen oder solche, die sich dafür ausgeben? Vielleicht. Zumindest den Mut mal kritisch diese Organisationen zu hinterfragen.

Vielleicht mal wieder was zum Zeit verschwenden? Vielleicht. Vielleicht aber auch die Zeit, um darüber nachzudenken, wie gut es uns geht. Jedem der das hier lesen kann. Gegen all die Wehleidigkeit. Wir sind sowas wie der Speck des Schweins für die Erde. Es brauch den Speck nicht, teilweise schadet dieser ihm sogar. Vielleicht sollten wir etwas weniger Speck/Fett werden und mehr für den Organismus tun?! Sport treiben. Wellness. Spa. Homöpathie. All den ganzen Kram, den Menschen, die jeden Tag aufs neue nix weiter tun müssen als ihr Überleben durch Nahrung zu sichern, nicht mal kennen oder kennenlernen werden. Und das nicht, weil sie nicht wollen oder zu faul sind! Leider können wir uns nicht im Entferntesten vorstellen, was es heißt Angst um sein Leben oder seine Familie zu haben, weil es einfach nicht Nahrungstechnisch hinhaut. Vielleicht sogar Schade auch wenn ich selbstverständlich keinem Wünsche so etwas jemals zu erleben.

Gedanken zu Ende. Mensch, mach dir nen Kopf!

Home

We could run on through any space and time tha...
Image by MahPadilha via Flickr

“Home” ist ein (reiner?) Internetfilm. Er wurde auf Youtube veröffentlich und ist seit Juni 2009 dort weltweit zu sehen.

Leider gibt die durchaus schicke Internetseite, welche zusätzlich zum Film existiert wenig Informationen wieder.

“Home”? Steht hier für Heimat und der Film ist irgendwie wohl leider nur einer von den mittlerweile vielen Filmen, welche uns als Bewohner eines tollen Planten darstellen und wie wir diesen Zerstören und was wir besser machen könnten. Ob einer dieser Filme schon irgendwas bewirkt hat? Man weiss es nicht. Aber vl. sollte nun erstmal Schluss sein mit sowas und man sich wieder darauf konzentrieren die Resourcen dafür zu “verschwenden” aktiv was für Planeten zu tun…

Aufmerksam bin ich auf den Film glaube ich über den Greenpeace Newsletter (gefunden!) oder Lügendetektor, wobei Letzteres zugegebenermaßen wenig Sinn macht.

Er zeigt wundervolle Naturaufnahmen, Landschaften, Menschen, Gegenden…die Welt eben. Dabei wird er, warum auch immer (wie auch schon das Greenpeace-Kommentar dazu sagte) von sehr melancholischer Musik unterlegt, die irgendwann sogar ein wenig nervt. Was rüber kommt, sind beeindruckende Zahlen und Statistiken, die den Film grad für ewige Klimawandelleugner und Bio-Hasser vl. ein wenig interessant macht, wenn sie nicht eh schon alles wissen aber eben zu faul sind was dagegen zu tun…

Darrell Roper poem

Darrell Roper poem

Einen kleinen weiteren Wermutstropfen gibt es noch bei dem Film. Das sind die Unterstützer. Es passt halt nicht ganz so ins Bild, wenn man sich die offiziellen Firmenlogos unterm Film anguckt (An der Stelle sei erwähnt, dass auch dieser Punkt wohl meinen wachen Augen entgangner wäre, hätte nicht in dem Greenpeace-Kommentar eben ähnliches gestanden. Ein vollständiger Leser sollte sich spätestens jetzt die Zeit nehmen den oben verlinkten Artikel von Greenpeace zu lesen, denn da sind noch mehr “Schwachstellen” aufgelistet.). Da sind schon einige fragwürdige Größen dabei, die zumnidest letztendlich eine Teufel tun, um die Erde und ihre Schönheit zu erhalten. Es wäre sicher auch möglich gewesen so einen Film ohne dessen Unterstützung zu drehen, wenn auch ungleich schwerer. Vl. war es der Film aber auch einfach nicht mehr Wert gedreht zu werden, denn eigentlich ist die Idee schon abgefilmt. Man weiss es nicht…

Was hab ich daraus gelernt? Eigentlich wenig aber ich hatte schöne 1,5h und war mir danach mit meiner Entscheidung zu Greenpeace Energy zu wechseln mal wieder einen ganzen Schritt sicherer und bestätigter. Das ist irgendwie so als wenn man sich jetzt gut fühlt, wenn man Strom verbraucht, denn man fördert damit ja den Ausbau erneuerbarer Energien. Gleichzeitig aber hält einen der minimal höhere Preis dazu an, weniger zu verbrauchen. Eine feine Sache, wie ich finde.

Also, wer die Zeit hat -> Film angucken, wer nicht -> zu Greenpeace Energy als Stromanbieter wechseln und am Besten gleich noch Genossenschaftsanteile kaufen, dann tut man gleich noch was gegen das ausbeuterische System des grenzenlosen Kapitalismus!